Futuristischer Schleifenschüttelreim
von Erich Mühsam
Der Nitter splackt.
Das Splatter nickt,
wenn splitternackt
die Natter splickt.
(1913)
Geschrieben am 2. November 2013 von Die Redaktion für Crimemag, Krimigedicht
von Erich Mühsam
Der Nitter splackt.
Das Splatter nickt,
wenn splitternackt
die Natter splickt.
(1913)
Tags : Erich Mühsam
Stella Sinatras URknall
Es war einmal, vor 100 Jahren, eine Bäuerin im Moor. Nach dem Krieg verkaufte sie Kaffee und Kuchen an die Männer, die ihre Schiffe die Peene hochzogen. (Eher Schnaps, wendet ein der Kollege, dessen Opa Torf stach bei Bremen.) Und ach, dieser Vollmond, das bleiche Licht auf nächtlichem Schilf. Wer reitet so spät. Die Stille. Jede Leserin kennt das Moor, aus „Sturmhöhe“, dessen Verfasserin dort lebte und starb. She made haste to leave us, schrieb ihre Schwester, und über das Buch: Es sei ein Koloss, gehauen in einer primitiven, wild blühenden Werkstatt, dark and frowning, die Liebe darin – dämonisch –
Bild: Eleonore H., MERCI.


