Die Einsamkeit des Marathon-Schreibers Peter Münder über den britischen Autor Alan Sillitoe, der am 25.4.2010 mit 82 Jahren in London gestorben ist. Er hat zwar über fünfzig Bücher veröffentlicht, neben Romanen auch Gedichte, Theaterstücke und Kindergeschichten geschrieben, doch Alan Sillitoe, der brillante, gnadenlose Kritiker des britischen Zweiklassensystems, wird wohl immer nur als Verfasser seiner beiden berühmtesten Werke Samstag Nacht und Sonntag Morgen (1958) und Die Einsamkeit des Langstreckenläufers (1959 veröffentlicht, 1962 von Tony Richardson verfilmt) in Erinnerung bleiben. Die beiden heroischen Außenseiter Colin Smith, ein 17jähriger Sträfling und der rauflustige
Read More Mit Claudio Magris' Veröffentlichungen (zuletzt Ein Nilpferd in Lund) kann man sich auf Reisen quer durch die europäische Kultur begeben. Ein Glückwunsch zum 70. von Carl Wilhelm Macke.
Read More Pablo De Santis schreibt Werke voller Anspielungen, indirekten Zitaten und Allusionen, die abwechselnd aufklärerisches, revolutionäres, modernes oder postmodernes Gedankengut ins leicht Absurde verzerren. Doris Wieser sprach mit dem argentinischen Autor.
Read More Im zweiten Teil der großen Hommage an Raymond Chandler sehen wir, wie man ihn gesehen hat: Als Persönlichkeit, als Erfinder der Ikone Marlowe, welche Wirkung er auf Leute, Filme, Comics und überhaupt auf die Kunst des 20. Jahrhunderts hatte und welche Erfahrungen man machen kann – mit ihm und über ihn. Chandler ist und bleibt eine Schlüsselfigur. Von Matthias Penzel
Read More Vor 50 Jahren, am 26. März 1959, ist Raymond Chandler gestorben. Unter allen Autoren, die mehr wollen als Buchstaben aneinanderreihen und Rechnungen schreiben, ist er einer der wenigen, die noch lange weiterleben. Besonders im Original zeigt sich der Meister – im Stil. Eine Hommage von Matthias Penzel (Teil I)
Read More Robert Hültner, 1950 in Inzell geboren, wurde für seine, in den 20er Jahren spielenden Kriminalromane um den sturköpfigen Inspektor Kajetan schon mehrfach ausgezeichnet. Mit Inspektor Kajetan kehrt zurück ist gerade der fünfte Band der Reihe erschienen. Es sind genau recherchierte und präzise erzählte Geschichten, für die sich der Autor Zeit nimmt. Der erste Band Walching erschien 1993, der bisher letzte Inspektor Kajetan und die Betrüger 2004. Grund genug für ein Gespräch. Von Frank Rumpel
Read More Edward Bunker – Häftling, Autor und Darsteller. Ein Porträt von FRANK GÖHRE
Read More Am 12. Februar 1989 starb Thomas Bernhard – Gisela Trahms blickt zurück auf einen einzigartigen Schriftsteller.
Read More Sorry, Zoran Drvenkars neuer – brillanter – Thriller, ist ein Buch des Jahres. Ulrich Noller hat mit Zoran Drvenkar gesprochen.
Read More Selim Özdogan über das Schreiben, die Musik, den Rausch, das Netz, die Liebe und seinen Roman "Zwischen zwei Träumen". Das Gespräch führte Ulrich Noller
Read More Am 31.12. 2008 ist Donald E. Westlake in San Tancho (Mexico) gestorben. Er gehörte, wie Georges Simenon, zu der seltenen Spezies von Autoren, bei denen die erkleckliche Quantität der Produktion nicht automatisch zum Qualitätsverlust führt. Jan Christian Schmidt und Claus Kerkhoff haben ihn porträtiert.
Read More Thomas Kastura und Ulrich Noller sind sich zwischen den Jahren in die Haare geraten: über Kasturas neuen Roman "Das dunkle Erbe", übers Lokale im globalen Kontext, über Schriftstellerphrasen und Kritikerfloskeln, über junge wilde und gereift gesetzte Schreibweisen. Aufgezeichnet von Ulrich Noller .
Read More Letzte Woche hatte Ulrich Noller das neue Buch von Thomas Kastura, "Das dunkle Erbe", unter Beschuss genommen. Heute sind die Rollen anders verteilt, das Gespräch geht weiter. Aufgezeichnet von Ulrich Noller.
Read More Leidenschaftlich „5 – 4 – 3 – 2 – 1 – und alle Lichter gingen aus und alle fingen an zu kreischen und sowas…“ – Ein Interview mit der Band A Place To Bury Strangers. Von Tina Manske A Place To Bury Strangers waren am 22.11.2008 als Support von MGMT in Berlin zu bewundern. Vor ihrem Auftritt war Sänger und Gitarrist Oliver Ackermann so nett, uns ein paar Fragen zu beantworten. Leider gestaltete sich das Interview etwas schwierig, Teile des Gesprächs wurden von extrem lauter Musik überlagert, da MGMT zur
Read More Am 4. November 2008 ist Michael Crichton in Los Angeles gestorben. Der Romancier, Film- und Fernsehautor, Regisseur und Produzent wurde 66 Jahre alt. Die schnellen Nachrufe sind geschrieben, die einlässlicheren Würdigungen stehen noch aus. Wenn sie denn überhaupt noch kommen, denn Crichton war zwar ein Monument der „Populären Kultur“, aber auch wenig fassbar und trotz seiner Prominenz nur unscharf konturiert. Eine Würdigung von Thomas Wörtche.
Read More Lucie Klassen, geboren 1977, Reittherapeutin aus dem Weserbergland, landete mit ihrem Debütkrimi Der 13. Brief direkt einen Coup: einen leichten, luftigen, schnellen und vor allem witzigen Unterhaltungsroman, der zum Besten gehört, was in letzter Zeit an deutschsprachiger Kriminalliteratur veröffentlicht wurde. Ein Interview von Ulrich Noller
Read More Links und lebensfroh Der italienische Publizist und Politiker Vittorio Foa verkörperte jenen sehr, sehr seltenen Typus eines linken Intellektuellen, Gewerkschafters und Politikers, der im Alter aufrecht und ohne jede Verbitterung auf seine Vita zurückblicken konnte. So ging von ihm immer mitreißende Lebenslust und unwiderstehliche Neugierde auf die Zukunft aus. Von Carl Wilhelm Macke Typisch Foa. Auf einem immer wieder gerne in den Zeitungen reproduzierten Foto sind drei für die Nachkriegsgeschichte Italiens bedeutende Intellektuelle zu sehen. Links auf dem Bild steht die etwas skeptisch blickende, eher zurückhaltende Schriftstellerin Natalia Ginzburg. Rechts
Read More Als das TIME-Magazine zum Millennium eine Liste der einflussreichsten Männer und Frauen des 20. Jahrhunderts zusammenstellte, war für „poetry“ nur ein einziger Platz vorgesehen, und wer ihn einnehmen würde, stand außer Frage: Thomas Stearns Eliot, der Europäer aus St. Louis, Missouri. Zum 120. Geburtstag von T.S. Eliot und der Neuübersetzung von The Waste Land ein Porträt des Autors von Gisela Trahms.
Read More Doris Wieser hat den Autor von Chamäleon Cacho in Barcelona getroffen, mit ihm gesprochen und ihn porträtiert.
Read More „Surfiction“ hat Federman seinen Schreibstil getauft, jenes wilde Vermischen von Fakten und Fiktion, von Autobiographie und Münchhausiade - Ein Porträt des großen amerikanischen Avantgardisten von Frank Schorneck.
Read More Am 4. Juli ist Janwillem van de Wetering in Maine gestorben. Für sein schriftstellerisches Werk wurde er mit dem Swedish Royal Mystery Prize (1979), dem Boekenweekgeschenk (1980) und dem Grand Prix de la Litérature Policière (1984) ausgezeichnet. Kerstin Schoof porträtiert den: Outsider in Amsterdam.
Read More Was taugen sogenannte Klassiker heute noch? Sind sie museal? Oder doch noch aktuell? Ab jetzt unregelmäßig, aber kontinuierlich am Krimi-Samstag im Check: Klassiker. Heute: Ross Thomas. Von Thomas Wörtche
Read More „Wieso sollte ich auf die Möglichkeiten eines Romans verzichten, nur weil Kriminal- vorangestellt ist?“ – Ein Gespräch mit Heinrich Steinfest anlässlich seines neuen Buches Mariaschwarz über Wittgenstein und die Welt. Von Frank Rumpel
Read More Schrecken, Schönheit, Rausch – Ein Porträt des Regisseurs, der heute seinen 80. Geburtstag gefeiert hätte. Von Gisela Trahms
Read More Pieke Biermann über ihre Kriminalreportagen aus der Hauptstadt. Ein Interview von Ulrich Noller
Read More Die kanadische Erzählerin Alice Munro wird 77. Von Gisela Trahms
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