Léo Malet als Comic. Sein Hauptwerk, Die Schwarze Trilogie gar. Aber nicht von Jacques Tardi gezeichnet und inszeniert. Kann das gutgehen? Thomas Wörtche hat nachgeschaut.
Read More Schon mit der Verfilmung seines Buches The Gang That Couldn’t Shoot Straight, 1972, mit dem jungen Robert de Niro, hatte Jimmy Breslin in Deutschland kein Glück. Der deutsche Titel war tatsächlich Spaghetti Killer. Und jetzt gibt es wieder ein Breslin-Buch auf Deutsch zu kaufen. Das nächste Desaster, meint Joachim Feldmann …
Read More In der medialen Überproduktion vermeintlich erotischer Sujets bleibt die angestrebte und eigentliche Erotik viel zu oft auf der Strecke. Dass dies aber durchaus nicht so sein muss, zeigen wir Ihnen in unserer Rubrik „Sex and Crime“, in der wir in loser Folge einige, dem Vergessen anheimgestellte und einige ewig lebendige Eroten unserer Zeit aus Literatur, Musik und Film vorstellen. Diesmal: Romy Schneider
Read More Buch Eins nach dem Man Booker Prize: Der indische Autor Aravind Adiga knüpft in seinem zweiten Buch thematisch an sein Debüt Der weiße Tiger an, drosselt aber Tempo und Witz. Eine Rezension von Frank Rumpel.
Read More Die Argentinierin Lucía Puenzo (*1976) wurde in den letzten zwei Jahren – seit ihrem Filmdebüt XXY – nicht nur hierzulande nahezu durchgehend mit Lob überhäuft und als vielversprechendes neues Talent gefeiert. Anerkennung und Beifall verdient sie zu Recht vor allem für ihren Film, in dem sie das heikle Thema Intersexualität angepackt und eine dringend nötige Debatte darüber entfacht hat. Trotzdem muss man nicht in alle Lobeshymnen einstimmen, denn die literarische Qualität ihres (ebenfalls verfilmten) Romans "Das Fischkind" kann durchaus skeptisch betrachtet werden. Doris Wieser ist skeptisch …
Read More Folgen Sie auch heute wieder Carlo Schäfer in seine Krimischmiede, in der er auf dem Wahnsinn der Welt herumhämmert, auf dass die Funken sprühen …
Read More Ein neuer Roman von Lee Child, der es endlich zum deutschen Publikum geschafft hat, ist immer Anlass zur Freude. Childs Romane sind Prototypen dafür, wie zeitgenössische Kriminalliteratur aussehen kann: intelligent, schnell, gut informiert, mit Action, Drive und Ironie. Kluge Geschichten über kluge Leute und dem Risiko einer sehr literarischen Figur. Ein Statement von Thomas Wörtche anlässlich des neues Romans: "Way Out".
Read More Gerald Kersh ist ein Klassiker. Aber nicht unbedingt deswegen, weil er ein Vorläufer des BritNoir ist. Michael Wuliger rückt ein paar Dinge zurecht.
Read More Henrike Heiland hat ein Buch von Johan Theorin gelesen. Sie hat auch viel über das Buch gelesen. Beides ging schlecht zusammen. Deswegen hat sie ein paar Fragen – voilà:
Read More Ken Bruen lebt nach 25 Jahren als Englischlehrer in Afrika, Japan, Südostasien und Südamerika heute in Galway und schreibt Kriminalromane – leidenschaftlich, mutig und mit „Totenkopf-Humor“.
Read More Ulrich Ritzel kann’s – und zwar am besten mit seinem gewesenen Kommissar Berndorf. In Ritzels siebtem Roman Beifang darf der als Privatermittler in Ulm und drumherum ziemlich Wirbel machen. Die Wellen reichen bis ins baden-württembergische Innenministerium. Frank Rumpel ist zufrieden.
Read More Der promovierte Mathematiker Guillermo Martínez wurde 1962 in Bahía Blanca (Argentinien) geboren und hat bisher vier vielschichtige Romane geschrieben. Doris Wieser hat den Autor in Gijón getroffen.
Read More Kleine Kriminalistik für Krimis. Heute: Der Reflextod
Read More Eigentlich war nur ein Interview mit Thomas Raab geplant, dann aber wurde eine Art kleines Manifest von Peter Münder über Plaudereien, Alfred Polgar und richtige Kriminalliteratur daraus …
Read More Zum dritten Mal schickt Christian Schünemann seinen Münchner Starfrisör Tomas Prinz auf Mörderjagd. Kirsten Reimers folgte ihm in eine fremde Welt zwischen Glätteisen und Enlightener und ist betört von dem unaufdringlichen Charme des Whodunit.
Read More In der Überproduktion vermeintlich erotischer Bilder bleibt die Erotik viel zu oft auf der Strecke. Deswegen stellen wir Ihnen in unserer neuen Reihe „Sex and Crime“ in loser Folge spannende Eroten aus Literatur, Musik und Film vor. In dieser Woche ergründet Anica Richter, warum Lou Reed und Bettie Page ein ganz hervorragendes Paar abgegeben hätten und was Leopold von Sacher-Masoch von dieser Konstellation gehalten hätte.
Read More Schwarze Küsse ist wieder mal so ein Roman, über den bisher nichts Kritisches geschrieben wurde. Er zählt zur mittelprächtigen hard-boiled-Standardware, der man gern einen Nachmittag widmet, um sich von ihr für ein paar Stunden unterhalten zu lassen. Danach kann man das Buch völlig beruhigt ins Regal stellen, obwohl es eigentlich gar nicht beruhigend war. Denn der Autor, der eigentlich viele narrative Kniffe beherrscht, beschreitet bekannte und bewährte Räume, operiert mit beliebten Effekten und zeigt dadurch, warum es so ungeheuer schwierig ist, etwas wirklich Eigenständiges zu produzieren. Doris Wieser bleibt skeptisch
Read More Unser Alltag ist oft arg nervig. Die Verhältnisse, nicht nur nach Brecht, ziemlich beschissen. Die Politikos oft durchgeknallt bis völlig bescheuert. Homo sapiens nicht unbedingt eine Offenbarung. Was tun? Zumindest ein bisschen pöbeln. Und dabei die pragmatischen Aspekte nicht aus den Augen verlieren. Lena Blaudez hat eine Reihe praktischer und doch ganz modester Vorschläge
Read More Nach Garry Disher und Peter Temple scheint die australische Kriminalliteratur allmählich auch bei uns anzukommen. Und natürlich gab es schon immer Arthur W. Upfield. Den Newcomer Adrian Hyland hat sich Joachim Feldmann genauer angesehen …
Read More Bei so viel Lob juckt es einem in den Fingern, einen Verriss zu schreiben. Wenigstens ein paar kritische Anmerkungen einzuflechten. So ein bisschen was Schlechtes zu finden. Aber wenn man nach elf Geschichten das Buch zuklappt und furchtbar enttäuscht ist, dass es schon zu Ende ist, wird es echt schwer, das mit dem Verriss. Also kein Verriss von Henrike Heiland.
Read More Ab heute wird uns Carlo Schäfer regelmäßig durch den alltäglichen Wahnsinn begleiten. Um Carlos Welt noch besser zu verstehen, verweisen wir hiermit auf seine schöne Homepage, die auch Verrisse gebührend featured, auf seine Heidelberg-Romane und vor allem auf sein literarisches Meisterstück Kinder und Wölfe.
Read More Es gibt Bücher, die sind nicht gut, die sind nicht schlecht. Sie sind halt einfach so. So wie dieses – Joachim Feldmann ist gutwillig.
Read More Es gibt Bücher, die man mit größtmöglichem Wohlwollen in die Hand nimmt, die Sorte Wohlwollen, die einen über mittelmäßige Witzen lachen und schlechte Episoden der Lieblingsfernsehserie durchwinken lässt. Bücher, denen man mit diesem Wohlwollen begegnet, sollten leichtes Spiel haben und müssten sich schon sehr anstrengen, um es zu versemmeln. Also war Henrike Heiland wohlwollend, als sie Allan Guthries "Hard Man" zur Hand genommen hat. Das hat sich dann hurtig geändert.
Read More The Family – Der Rock `n`Roll Reporter Ed Sanders Es waren die letzten Septembertage des Jahres 1968. Am 11. April war das Attentat auf Rudi Dutschke verübt worden. „Ach, Deutschland, deine Mörder! Es ist das alte Lied. Schon wieder Blut und Tränen. Was gehst du denn mit denen, du weißt doch, was dir blüht!“ (Wolf Biermann) Sieben Tage zuvor, „am 4. April 1968 knallte ein haltloser, rassistischer Lump, ein gedungener Mörder, in Memphis (Tennessee) Martin Luther King ab“ (Ed Sanders). Eine Annährung von FRANK GÖHRE Es war eine mörderische Zeit.
Read More Leonardo da Vincis Ziehsohn Salai soll in Rom ein seltenes Buch über Kosmologie ausfindig machen und erlebt dabei gefährliche Abenteuer – ein Fest für Verschwörungstheoretiker, serviert von den Paranoia-Profis Monaldi/Sorti. Peter Münder ist begeistert paranoid …
Read More Es muss nicht immer Kaviar sein, Hausmannskost ist gelegentlich auch ganz nett. Und die bietet die Schwedin Liza Marklund mit ihrem nunmehr achten Krimi um die Stockholmer Boulevard-Journalistin Annika Bengtzon. Diesmal treibt es sie in die weite Welt, an die spanische Costa del Sol und nach Marokko. Thematisch oder stilistisch bringt Marklunds "Kalter Süden" das Genre nicht weiter, aber sie versteht es, Spannung zu erzeugen, meint zumindest Eva Karnofsky.
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