Die Hintergrundperson Filme entstehen nach Drehbüchern, die sich Autoren ausdenken. Später wird daraus der Film eines Regisseurs. Beobachtungen auf vermintem Gelände – von Regine Sylvester „Die meisten Drehbücher werden geschrieben, ohne dass sie je realisiert werden.“ Das steht bei Wikipedia. Etwa 800 Autoren leben in Deutschland vom Schreiben für Film und Fernsehen. Anfänger sollten mit fünf bis zehn Jahren rechnen, bevor sie sich vielleicht etablieren können. Sie müssen an mehreren Projekten gleichzeitig arbeiten. Von zehn angefangenen Filmen sterben möglicherweise acht. Das Schreiben kann Jahre dauern. Wer alle Stufen der Stoffentwicklung
Read More Aus den Chroniken eines Meisters Das beste Argument für Ross Thomas (1926 bis 1995) ist immer noch er selbst. Einfach hineinlesen – und man merkt, was man vermisst. Merkt, welch ein großartiger Autor er ist. Insgesamt 25 oftmals komödiantische Thriller hat er geschrieben. (Ross Thomas als Kritiker in dieser CrimeMag-Ausgabe nebenan: mit einer Besprechung von Richard Hoyts „Darwin’s Secret“.) Eine Werkausgabe, herausgegeben von Alexander Wewerka, erscheint im Alexander Verlag, (alle auch als eBook). Bisher vorliegende Bände: Dann sei wenigstens vorsichtig Der Messingdeal. Ein Philip-St. Ives-Fall Protokoll für eine Entführung. Ein Philip-St. Ives-Fall Umweg
Read More Flirrender Großstadtroman Ulrich Noller hat Hintergründe zu Susanne Saygins Debütroman zusammengetragen. KKK, Kirche, Kölsch und Karneval? Nein, Köln, das Metropölchen am Rhein, kann schon mehr, kann vieles, klare Sache. Aber Krimi? Geht so. Viel Köln-Krimi, viel Vorabendblabla, wenig Essenz, so zumindest mein Eindruck, wobei Ausnahmen natürlich die Regel wie immer bestätigen. Toll jedenfalls, dass jetzt “Feinde” erschienen ist, der Debütroman von Susanne Saygin, einer Berlinerin, die allerdings lange in Köln gelebt hat. Wichtig zu wissen ist das deshalb, weil die Autorin durch eigenes Erleben auf den heftigen Stoff gestoßen ist,
Read More Zeitreisender, worüber klagst du? Zur Verfilmung von Stephen Kings Roman „Der Anschlag“ – Versuch einer hinduistisch-buddhistischen Relecture mit Max Weber Epilog „Die Ruinen von Al-Zahrā’ Paläste, die der Glanz der Fest füllte – wer kann in den Ruinen jetzt noch wohnen? Der Vögel Klage tönt von allen Seiten; bald schweigen sie, bald hallt ihr Zwitschern wider. Da wandte ich mich einem Vogel zu, auf dessen Herz erschrockne Trauer lag: «Worüber klagst und weinst du, kleiner Sänger?» – «Über die Zeit, die ging und niemals wiederkehrt!»“[1] 11.22.63 Angenommen, es wäre einfach
Read More Das Gangstertum Hand in Hand mit dem „American Dream“ T.J. English große Studie zu Aufstieg und Fall der kubanischen Mafia Besprochen wird diese fulminante Studie in der Novemberausgabe von CrimeMag. Hier schon einmal ein Appetithappen. Beim Autor T.J. English handelt es sich um einen ausgewiesenen Experten des organisierten Verbrechens, wegweisend ist seine Studie der irischen Gangs in New York: The Westies: Inside The Hell’s Kitchen Irish Mob (1990). Sein Buch Born to Kill, über eine vietnamesische Gang in New Yorks Chinatown war in der Kategorie Best Fact Fiction für einen Edgar
Read More Winkendes Kind im Kobaltkleid Ingrid Mylos Kunst des lyrischen Flanierens – von Georg Seeßlen Was sind das für Zeiten, wo die Kunst des Flanierens verschwinden muss, weil im öffentlichen Raum nur noch Werbung, Kontrolle und Bürgerkrieg zu finden ist? Das Flanieren, ein achtsames, auch empfindsames Gehen durch den kultivierten Raum, mit offenen Augen und Ohren, und seine Widerspiegelung in der Kunst, das war einst die zartere praktische Poesie der Aufklärung in der Stadt. Privilegiert, vielleicht, denn Flanieren braucht Zeit, aber auch demokratisch in seiner Offenheit, kritisch in der Genauigkeit des
Read More „… vielleicht ist es an der Zeit, wieder anzufangen“ Schon lange wollte ich über das andere Österreich schreiben, Gründe für eine Suchbewegung, oder sagen wir lieber Herausforderungen, gibt es ja genug. Aber wo anfangen? Kurzes Überlegen … und schon bietet sich eine würdige Gelegenheit: Martin Pollack, der sich früh und immer wieder mit Osteuropa, speziell Polen, mit Galizien, mit kontaminierten Landschaften – und mit seinem Nazi-Vater – beschäftigt hat, bekommt einen (nicht seinen ersten) Preis. Ich hole den dicken grauen Band einer Zeitschrift aus meinen Bücherstapeln, sie trägt den –
Read More Gütig und erbarmungslos Karsten Herrmann über einen Roman, der lohnt In eine Sammlung mit den schönsten Romananfängen sollte dieser Satz unbedingt mit aufgenommen werden: „Meine Mutter war eine Tasse Zucker. Man konnte sie jederzeit ausleihen.“ Wunderschöne Sätze von diesem Kaliber bietet „Gun Love“ von Jennifer Clement am laufenden Band und sie führen hinein in einen tief berührenden Kosmos aus unbedingter Liebe, Güte, Gewalt und Tod: „Das Leben war wie ein Schuh am falschen Fuß.“ Jennifer Clement erzählt in „Gun Love“ die Geschichte der heranwachsenden Pearl, die mit ihrer Mutter seit
Read More Über Grenzen hinweg Zum Roman „Winterfest“ von Jørn Lier Horst Keinen Krimiautoren sollte man mit einem anderen vergleichen; selbst wenn es nach meinen Erfahrungen in einigen Online-Foren oder Social-Media-Kanälen häufig praktiziert wird. Und nicht jeder Skandinavien-Krimi lässt sich in eine solche Schublade stecken. Der Roman „Winterfest“ des Norwegers Jørn Lier Horst ist nicht der klassische nordische Krimi, aber in seiner unaufgeregten Spannung und seinem politisch-gesellschaftlichen Hintergrund ein starkes Buch. Denn wer glaubt, hier nimmt ein „kaputter“, vom Leben enttäuschter und von herben Schicksalsschlägen verfolgter Kommissar seine Ermittlungen auf, in einer Umgebung,
Read More Düsteres jetzt, Düsteres damals in Downunder Die beliebte junge Lehrerin Rosalind Ryan wird in der australischen Kleinstadt Smithson ermordet – ausgerechnet nach der Schultheater-Premiere ihrer eigenen modernen „Romeo und Julia“-Version. Die junge Detective Gemma Woodstock soll den Fall aufklären – doch eigentlich ist sie befangen, da sie Rosalind noch selbst auf der Highschool gekannt hatte. Aus der attraktiven Pädagogin war nie jemand so richtig schlau geworden: Sie besaß zwar ein unwiderstehlichen Sendungsbewußtsein, wirkte aber auch extrem manipulativ und selbstherrlich. Die Autorin Sarah Bailey entfaltet in „Dark Lake“ ein hochemotionales Beziehungs-Panorama, in
Read More The story-telling wars by Christopher G. Moore Fires, floods, volcanoes, dying sea coral, boats, dogs, rivers, deaths, births, anniversaries, weddings, car crashes—help us as we can’t absorb all of this information—this is a daily timeline on Facebook or Twitter. Many of us have that feeling of being submerged over our heads in information. We are losing touch to distinguish stories that signal catastrophic consequences from what are the normal drift of life. We are vulnerable to images of dogs, cats, children, or seductive smiles—the online visuals grab us and pull
Read More My Arthur and Alfred Story Philip B. Williams, an Englishman abroad, is sharing his memories with us. It’s a look at the world at the End of the British Empire, full of class consciousness. The British crime novel – and not only the British . surely wouldn’t exist without it. Here are his musings No# 5. They are corresponding, somehow, with the end of WW 1… I. During last July’s breathless heat, I visited the grave of Arthur Styles, my granduncle. It was in a quiet verdant cemetery surrounded by a
Read More Fake Mexican Tourist Blues By Kevin Ayers Hey, mister, would you like my sister Her name is juanita I think. you’d like to meet her She’s a little bit risky Drinking always whiskey But she’s really a tiger Take you right inside her Hey, mister, got another sister Her name is dolores She likes pretty colores; She’s a little bit silly Eating always chili; But she’s very sexy Take her home in a taxi Hey, juanita, juanita banana Hey, juanita, would you hold my banana; I’d like it now, I
Read More Krimilesungen vom 16.10.2018 bis 16.11.2018 Unser Veranstaltungskalender bietet Ihnen eine feine Auswahl an interessanten Autoren, die sich zurzeit auf Lesereise befinden. Bernhard Aichner stellt seinen neuen Roman „Bösland“ vor: 18.10.2018 Treibhaus, A-Innsbruck, Beginn 20:00 Uhr 24.10.2018 Garage since 1987, Lüneburg, Beginn 20:00 Uhr 25.10.2018 Komödie am Altstadtmarkt, Braunschweig, Beginn 20:00 Uhr 26.10.2018 Stadt- und Schulmediothek, Lollar, Beginn 20:00 Uhr 31.10.2018 Kleinkunstbühne im Hotel Büker, Erwitte, Beginn 19:30 Uhr 01.11.2018 Haus Witten, Witten, Beginn 19:30 Uhr 02.11.2018 Rathaus-Saal, A-Telfs, Beginn 19:30 Uhr 06.11.2018
Read More Herzlich willkommen! Wieder ist es ein fettes Magazin geworden. 26 Texte warten auf Sie, dazu die von Claudia Fiedler besorgen Krimi-Termine, ein Krimi-Gedicht von Mark Knopfler und unsere „Schatzsuche“ ausgewählter Neuerscheinungen. Besonders freuen wir uns, Friedrich Ani als CrimeMag-Autor begrüßen zu können. Lesen Sie hier exklusiv seine Verneigung vor Cornell Woolrich, dessen 50. Todestag ansteht. Ebenfalls exklusiv verortet Klaus Theweleit den Roman „Foresta Nera“ von Friedemann Hahn in seine vor 40 Jahren erschienene große Studie „Männerphantasien“. Nur bei uns finden sie Tommy Schmidts Story „Tod nach Punkten“ und Robert Rescues
Read More ‘White People Have Lost Their Damn Minds’ Mad dogs, ideologues & 2-year-olds in Crazytown by Thomas Adcock Copyright © 2018 – Thomas Adcock NORTH CHATHAM, New York—U.S.A. Even now, twenty-one months into life under a White House crime syndicate facilitated and funded by Kremlin spies and oligarchs, I cannot wrap my head around a seemingly minor statistic here in the land of Trumpistan: On Election Day 2016, fifty-three percent of white female voters—fifty-three percent—decided that a man with a ludicrous yellow hairdo and a hamburger gut who appeared on television
Read More Liebes CrimeMag-Publikum, Kriminalliteratur wurde früher gerne als „Asphalt-Literatur“ abgetan. Wir finden, dass das ein Adelstitel ist. Wir mögen Asphalt, wir mögen Großstadt, wir mögen Realität. Deswegen präsentieren wir Ihnen heute zum vierten Mal eine neue Rubrik, die jeden Monat Bilder des Fotografen Carsten Klindt und Texte der Polizistin Nadja Burkhardt kombiniert: Street Scenes und Street Crimes. Aus Realität wird Kunst in Bild und Wort, fragmentarisch und kaleidoskopisch. Freuen Sie sich mit uns! (Hier Auftritt Nr. 1, Nr. 2 und Nr. 3) STREET SCENES „Street Scenes“ ist eine Serie des Berliner Fotografen Carsten Klindt, aus der
Read More „Kriminalschriftsteller sind die letzten Romantiker, wussten Sie das nicht?“ Von Friedrich Ani Am 25. September 2018 ist es 50 Jahre her, dass der neben Dashiell Hammett, Raymond Chandler und James M. Cain wohl wichtigste amerikanischen Kriminalschriftsteller gestorben ist. CrimeMag freut sich, Ihnen exklusiv diesen Text von Friedrich Ani präsentieren zu können. Ursprünglich war er einmal für seinen am 2. Oktober 2018 erscheinenden Roman gedacht, andere Überlegungen standen dem dann entgegen, so ist das im work in progress eines produktiven Autors. „Der Narr und seine Maschine“ ist eine (wie es sich gehört: düstere) Liebeserklärung an Cornell Wollrich. Friedrich Ani
Read More Tod nach Punkten von Tommy Schmidt. Zu den tückischsten Entwicklungen, die die Zukunft für uns bereit hält, gehört das Social Scoring, siehe China. Tommy Schmidt hat sich in einer Kurzgeschichte, die exklusiv präsentieren zu dürfen uns sehr freut, ein paar schöne Gedanken gemacht, welchen groben Unfug man damit anstellen kann. Enjoy! Lothar betrachtet mit einem Gefühl wohliger Genugtuung sein BuH. Er war mit dem Kontostand seiner Bonuspunkte für ungesetzliche Handlungen durchaus nicht unzufrieden. 9.187 Punkte, damit kann man schon einiges anstellen. Es würde locker für einen mittelschweren Raubüberfall, einen schweren Diebstahl,
Read More Man kann, hört man immer wieder, nicht einfach nur Bücher verkaufen – man braucht dazu eine Geschichte. Am besten über die Autorin, den Autor. Und die soll viel, viel human touch haben. Rober Rescue hat sich so seine Gedanken zu diesem Themenkomplex gemacht. Zu schön, um wahr zu sein Man stelle sich vor, ein spielsüchtiger Mahjongg-(Mah-Jong) Spieler in Japan namens Iori Fujiwara schulde der japanischen Mafia (Yakuza) zehn Millionen Yen, etwa 70.000 Euro. Wer von der Yakuza schon mal was gehört hat, kann sich denken, was dem armen Kerl droht.
Read More Pechschwarzes Aktionsgelände krimineller soldatischer Männer Klaus Theweleit über Friedemann Hahns „Foresta Nera“ Dieser Text war/ist eigentlich Teil eines umfangreichen Nachwortes zur 40jährigen Jubiläumsausgabe von Klaus Theweleits „Männerphantasien“, im Verlag Roter Stern, Frankfurt und Basel 1977/78 in zwei Bänden erschienen. Eine Insolvenz wird ein Erscheinen nun mindestens verzögern. Gleichzeitig aber geht Friedemann Hahns „Foresta Nera“ gerade in eine zweite Auflage. Wir freuen uns deshalb, dass Klaus Theweleit seinen Text CrimeMag zur Verfügung stellt. „Männerphantasien unternimmt den Versuch, zu ergründen und zu beschreiben, warum es Körper gibt, überwiegend männliche Körper, die nicht leben
Read More Bücher, kurz serviert Kurzbesprechungen von fiction und non fiction. Joachim Feldmann (JF), Karsten Herrmann (KaHe), Klaus Kamberger (KK), Alf Mayer (AM), Andrea O’Brian (AOB), Frank Rumpel (rum) und Thomas Wörtche (TW) über … Sebastian Barry: Tage ohne Ende D.B. Blettenberg: Falken jagen Olivier Guez: Das Verschwinden des Josef Mengele Uta-Maria Heim: Toskanisches Feuer Chan Ho-Kei: Das Auge von Hongkong Steffen Jacobsen: Hybris D.B. John: Stern des Nordens Lutz Wilhelm Kellerhoff: Die Tote im Wannsee Joseph Knox: Dreckiger Schnee Markus Lutteman: Das weiße Nashorn Ronald Malfi: Shamrock Alley Alan Parks: Blutiger Januar Dennis Pfabe:
Read More Eine Vielzahl Krimi-Neuheiten … erscheinen jeden Monat, dazu Graphic Novels (vulgo: Comics) und DVDs und BluRays. Unmöglich, das alles zu überblicken und zu rezensieren. CrimeMag siebt und schürft deshalb für Sie und weist regelmäßig mit Hilfe von: Kaliber.38 und der befreundeten Buchhandlungen Chatwins (Berlin), Hammett (Berlin), Glatteis (München), Wendeltreppe (Frankfurt) und Buchladen in der Osterstraße (Hamburg) auf interessante Neuerscheinungen hin. Hinweise auf DVDs, BluRays und Comics stellen Katrin Doerksen und Thomas Groh für uns – und Sie – zusammen. Claudia Denker geht in der Krimiabteilung im Chatwins in Berlin-Schöneberg auf Schatzsuche: Dieses Mal geht die
Read More Dead Girls Everywhere Ein Mädchen mit blutleerem Gesicht, tot, in Plastikfolie gewickelt. Die tote Laura Palmer in der ersten Folge von „Twin Peaks“ ist eines der bekanntesten Bilder der Seriengeschichte. Ein Mädchen, grausam zu Tode gekommen, verkörpert den Zusammenprall von (unterstellter) Unschuld und Verdorbenheit. Ihre Ermordung ist nun Anlass, von dem Städtchen Twin Peaks zu erzählen – und von dem ermittelnden FBI-Agenten Dale B. Cooper. Laura Palmer faszinierte auch mich damals – und das Geheimnis um ihren Tod hat mich bis heute nicht losgelassen. Mit ihr begann aber auch die
Read More Der wichtige Unterschied Nach einem Abend am Warschauer Marktplatz und einer Reise durch Ostpreußen Von Hazel Rosenstrauch Ich war mehrmals in Warschau, aber das war noch zu sozialistischen Zeiten. Die kühnen Hochhäuser rund um den Bahnhof gab es damals noch nicht, auch keine Konsumtempel samt glitzernder Reklame von deutschen und amerikanischen Firmen. Die wiederaufgebaute Altstadt hat bereits Patina angesetzt. Der Marktplatz, von dem nach dem Wüten nicht nur der SS, auch der Wehrmacht, nichts mehr übrig war, sieht aus, als wären die Häuser aus dem 17./18. Jahrhundert, Renaissance und Barock.
Read More Position Anschlag Tastatur Zur Praxis und Theorie des Kriminalromans nach Jean-Patrick Manchette – Der Polar im 21. Jahrhundert von Robert Brack Im ersten Teil dieser Ausführungen ging es um die Ideen von Jean-Patrick Manchette zum Kriminalroman im 20. Jahrhundert. Der bedeutendste Vertreter der Bewegung des Neo-Polar in Frankreich und originelle „Penseur Polar“ verstarb leider schon 1995. Gleichwohl ist sein Einfluss in Frankreich noch immer spürbar, werden seine Romane dort und international weiterhin aufgelegt. Gerade in den USA gefeiert: sein posthum erschienener, unvollendet gebliebener Thriller „Ivory Pearl“ (La Princesse du Sang,von 1996;
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