Sprachspieler – Ohne die Texte Holbeins wär die Welt um einiges unschöner. Für einen Artikel in der »taz« hat man Ulrich Holbein vor einiger Zeit an seinem Schreibtisch aufgenommen. Zu sehen ist ein Mann mit mächtigem Bart, Catweazle tatsächlich nicht unähnlich, der zwischen Bücherstapeln und vollgestopften Bücherregalen unterschiedlicher Höhe sitzt und interessiert in die Kamera blickt, als forme sich in seinem Kopf gerade schon die nächste Geschichte. Tatsächlich hat dieser Mensch einen schier unglaublichen Output. Die Bücher, die um seinen Schreibtisch herumstehen und die nicht sowieso von ihm sind, benötigt
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Bye, bye, Rebus! Aus dem Dienst geschieden nach 17 Romanen – ein wehmütiger und tapferer Rückblick, auch auf lose Enden von Tobias Gohlis
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Christian Brückner legt mit seiner Interpretation der hierzulande relativ unbekannten Erzählung „Ich und mein Kamin“ eine verborgene Bedeutung Herman Melvilles für die moderne Literatur frei. Von Jörg Auberg
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Traditionelle Avantgarde – Hier kann man die Töne und Harmonien sich wandeln hören, über einen stetigen Beat in die Luft steigend wie Rauch – in der Summe immer gleich, in der Gestalt in jeder Sekunde anders. Von Tina Manske „Zerstören, um zu erschaffen… Erschaffen, um zu zerstören…“: so der Wahlspruch dieses Albums von Francesco Tristano, einem der besten Pianisten unserer Zeit und ganz sicher einem der einfallsreichsten und wandlungsfähigsten. Auf dem schmalen Grat zwischen Jazz, klassischer, zeitgenössischer und elektronischer Musik ist er der leader of the pack. Seine Ausbildung führte
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Nadja Küchenmeister: du stehst noch einmal hinterm haus. – Wer in der Literatur ‚Ich‘ sagt, hat ja immer schon die vorgebliche Einheit, die das Pronomen bezeichnet, zerrissen und dieses Ich in (mindestens) zwei gespalten: Sprecher und Besprochener, Erkennender / Erkannter usw. „Denn Ich ist ein anderer“, sagt Rimbaud und deutet auf die Wunde.
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