Recent Posts

Karriere im Ring, Ausbildung im Knast – True life & true crime, eine spannende, wahre Geschichte über das Leben und Boxen und einen etwas anderen Sohn Mannheims. Von Matthias Penzel. Das Bild ist vertraut wie ein Klischee. Jeder kennt es, jeder versteht es: Ein Mann, vor sich zwei Hände, zu Fäusten geballt. Boxen. Einer gegen alle. Im Ring einer gegen einen, abseits davon auch noch gegen ein paar Hintermänner, vielleicht auch die eigenen. Generell sind die Regeln klar. Wer am Ende steht, hat gewonnen. Wenn am Ende keiner am BodenRead More

Posted On Oktober 8, 2011By Fran RayIn Bücher, Crimemag

Gisa Klönne: Nichts als Erlösung

Fran Ray (I) Diese Zuschrift einer Leserin erreichte uns, die Redaktion von CrimeMag und unsere neue Mitarbeiterin Fran Ray, die ab jetzt regelmäßig unregelmäßig  an dieser Stelle schreibt. Obwohl wir sonst keine Leserbriefe abdrucken, möchten wir hier eine Ausnahme machen, da die Verfasserin  so inständig darum gebeten hat. Sehr geehrte Frau Klönne, seit Jahren bin ich in neugieriger Erwartung Ihrer neuen Kriminalromane. Natürlich habe ich mich schon öfter gefragt warum, schließlich lese ich sehr viel, mein Mann schimpft mich schon eine Buch- und Geldvernichterin und unsere Ehe leidet auch, weilRead More

Posted On Oktober 8, 2011By Susanna MendeIn Bücher, Crimemag

Christopher G. Moore: Der Untreue-Index

Zwischen zwei Kulturen und allen Stühlen – Endlich ein neuer Calvino-Roman von CrimeMag-Kolumnist Christopher G. Moore auf deutsch  – Bangkok Noir vom Feinsten. Susanna Mende hat ihn gelesen. Untreue, wie Anthropologen festgestellt haben, kommt in allen von ihnen untersuchten Gesellschaften vor und wird bzw. wurde, je nach gesellschaftlichem System, mehr oder weniger schwer geahndet. Sie ist außerdem eines der ältesten Motive für Schmerz, Leid, Hass und Rache zwischen den Geschlechtern und scheint auch in einem mehr ab- als aufgeklärten Zeitalter mit hohen Scheidungsraten und einem längst löchrig gewordenen Moralkodex nochRead More

Posted On Oktober 8, 2011By Die RedaktionIn Crimemag

Bloody Chops

Bloody Chops – heute von Kerstin Klamroth (KKla), Klaus Kamberger (KK) und Kirsten Reimers (KR). Goschn halten (KKla) Na, also hörst, so muss ein Krimi net anfangen. Mit einem nackten  Mann unter der Dusche, das edelste Teil mit Preisebeermarmelade verziert, damit hätte uns der Haas nie sekkiert und mit dem will man doch den Leitner vergleichen, weil er halt auch ein Österreicher ist und das Granteln halbwegs drauf hat. Ausgerechnet mit dem Haas. Der Erzähler beim Leitner red schon so wie der Haas, weil er vom Pauli so spricht wieRead More
Der Roman: Ein ekelhafter Leichnam (Un cadáver asqueroso) – 2009 begannen die Diez Negritos einen Online-Krimi zu verfassen. In ironischer Anlehnung an die surrealistische Methode des cadavre exquis („köstlicher Leichnahm“) betiteln sie ihren Gemeinschaftsroman mit „Ein ekelhafter Leichnam“ („Un cadáver asqueroso“); und tatsächlich präsentiert uns im ersten Kapitel ein Gerichtsmediziner einen unerklärlich ekelhaften Leichnam in einer Stadt, die Merkmale von allen möglichen hat und keine einzige tatsächlich ist … Nach der Maxime von Paco Ignacio Taibo II, derzufolge die Anarchie die einzige natürliche Ordnung ist, folgt der Roman keinem vorgefertigtenRead More

Posted On Oktober 8, 2011By Die RedaktionIn Crimemag

Krimigedicht: G.G. Arenas – El muerto vivo

El muerto vivo von Guillermo González Arenas A mi amigo Blanco Herrera le pagaron su salario y sin pensarlo dos veces salió para malgastarlo, una semana de juerga y perdió el conocimiento como no volvía a su casa todos le daban por muerto, y no estaba muerto no, no y no estaba muerto no, no, y no estaba muerto no, no, estaba tomando cañas,lerelele y no estaba muerto no, no y no estaba muerto no, no, y no estaba muerto no, no, chevere, chevere, chévere, pero al cabo de unosRead More
Die Totalität der Darstellung In seinem voluminösen Debüt führt uns Jan Brandt in die ostfriesische Pampa und liefert ein schräges naturalistisches Sittengemälde mit einem Schuss Science-Fiction und bedrohlichen Verschwörungstheorien. Zu Recht hat er es mit seiner anarchisch ausufernden Romanlandschaft auf die Shortlist zum Deutschen Buchpreis 2011 geschafft. Karsten Herrmann hat sich mit dem Autor unterhalten. Sie sind in Ostfriesland geboren und aufgewachsen und da liegt natürlich die Frage nahe: Wie viel von Jan Brandts Leben steckt in „Gegen die Welt“? Geburtsjahr und Herkunft des Drogistensohns Daniel Kuper, der in „GegenRead More

Posted On Oktober 5, 2011By Die RedaktionIn Litmag

CULTurMAG, 05.10.11

Liebes CULTurMAG-Publikum, man kommt aus dem Feiern ja gar nicht mehr heraus: Oktoberfest, Tag der Einheit – und das neue Double Feature aus LitMag und MusikMag! Wir schauen zurück: Günter Wallraffs Enkel Aydin Alinejad war für uns auf der Theresienwiese unterwegs und berichtet undercover aus der Spülküche eines Festzeltes. Wir schauen nach vorne: Eric T. Hansen gratuliert wie es sich gehört zum Tag der Einheit – und sagt voraus, welche Feiertage uns Deutsche in der Zukunft erwarten werden („Tag der volksmusikalischen Befreiung“). Am kommenden Montag wird in Frankfurt der DeutscheRead More
Das war wieder ein Fest! Jedes Jahr am 3. Oktober füllt sich mein Herz mit Wärme, wenn ich mit ansehe, wie die Menschen hier in Deutschland mit Bannern, Trompeten und Blumen ausgelassen jubelnd auf die Straße gehen, um ihre geliebte Wiedervereinigung zu feiern. Es gibt nichts Schöneres, als jedes Jahr wieder den Tag zu feiern, an dem alle Träume der Deutschen endlich erfüllt wurden – und welcher Deutsche nimmt nicht die Gelegenheit wahr, an diesem Tag seine Freude laut und klar hinauszupreisen: Ja, wir sind dankbar! Ja, wir freuen uns!Read More

Posted On Oktober 5, 2011By Carl Wilhelm MackeIn Bücher, Litmag

Andrzej Stasiuk: Hinter der Blechwand

Andrzej Stasiuk gilt als Polens wichtigster jüngerer Gegenwartsautor. In seinem neuen Roman blickt er hinter die osteuropäische Blechwand, Carl Wilhelm  Macke stellt das Buch vor. „Wer hat uns so verarscht?“ Der Eiserne Vorhang – bis in die achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts hinein trennte die Berliner Mauer und ein unendlich langer Stacheldrahtzaun quer durch Europa den Osten vom Westen, die Freiheit von der Unfreiheit, die Marktwirtschaft von der Planwirtschaft, kurz, das „Gute“vom „Bösen“. Heute, nach dem Ende des Kalten Krieges, des Ost-West-Konflikts wissen wir, dass es auch Grautöne gab inRead More

Posted On Oktober 5, 2011By Janine AndertIn Musikmag

Feist: Metals

Stilles, unbehandeltes Erz steht Pate für Feists viertes Studioalbum „Metals“. Die Kost auf der Scheibe ist aber nicht so schwer wie der Titel. Unsere Autorin Janine Andert freut sich über entspannte Lebensansichten mit philosophischem Tiefgang.Read More

Posted On Oktober 5, 2011By Isabel BogdanIn Litmag, Sachen machen

Sachen machen: Schiffstaufe

Die Stapellauf – Isabel Bogdan begibt sich für CULTurMAG ins Handgemenge mit den Dingen und probiert skurrile, abseitige und ganz normale Sachen aus. Diesmal tauft sie einen Eisbrecher. Ob ich mit auf eine Schiffstaufe und einen Stapellauf möchte, fragt meine Kollegin Brigitte am Telefon. Was für eine Frage! Natürlich will ich. Und so fahren wir an einem kühlen und ungemütlichen Dienstagmorgen in aller Herrgottsfrühe zur Hitzler-Werft in Lauenburg an der Elbe. „Alle Herrgottsfrühe“ ist bei Freiberuflern etwas später als bei anderen Leuten, wir finden es echt hart, um kurz vorRead More

Posted On Oktober 5, 2011By Felix ScheerIn Bücher, Litmag

Leif Randt: Schimmernder Dunst über Coby County

Sowohl Dirk Knipphals in der taz, als auch Richard Kämmerlings in der Welt vermissen Leif Randts Roman „Schimmernder Dunst über Coby County“ zumindest auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis. Felix Scheer vermisst ihn auch, kann sich aber nicht exakt erinnern, warum. Spiralen zum Thema Fortpflanzung ab 40 Wim Endersson hat „Neues Internationales Literaturmarketing“ studiert, sein bester Freund Wesley „Kunstgeschichte seit 1995“ und seine Freundin Carla hat sehr schöne Haut. Sie leben in der fiktiven Stadt Coby County, die ein multikulturelles Schweden, die Côte d’Azur, einen beliebigen, coolen Großstadtkiez und einRead More

Posted On Oktober 5, 2011By Die RedaktionIn Bücher, Litmag

LitMag-Quickies

Kurzrezensionen – diesmal mit Ruth Johanna Benrath, Ascanio Celestini, Mikael Niemi, Helge Schneider und Marjana Gaponenko; besprochen von Carola Ebeling (ce), Carl Wilhelm Macke (cwm), Doreen Wornest (dw), Christina Mohr (cm) und Frank Schorneck (fs). Spannendes erzählerisches Puzzle (ce) – „Wimpern aus Gras“, das ist ein schönes, schwebendes Bild und ein verheißungsvoller Titel für einen Roman. Es ist der zweite der 1966 geborenen Berliner Autorin Ruth Johanna Benrath. Sie erzählt darin von einer Mädchenfreundschaft, von Entfremdung. Und vom Entgleiten eines Menschen in eine haltlose Einsamkeit, das von niemandem bemerkt wird.Read More

Posted On Oktober 5, 2011By Aydin AlinejadIn Kolumnen und Themen, Litmag

Auf dem Oktoberfest 2011

Unter Bayern – Aydin Alinejad berichtet für CULTurMAG vom Oktoberfest in München – aus der Küche eines Festzeltes. „Guten Morgen Deutschland! Guten Morgen Griechenland! Guten Morgen Österreich!“ Nein, das ist nicht das Radio. Es sind unsere Köche, die sich bei Sonnenaufgang gegenseitig begrüßen. Ein bekannter Geruch steigt mir in die Nase. Es ist das Parfum meiner Tante, die seit 40 Jahren in Kalifornien lebt. Hinter der Wand höre ich eine männliche Stimme: „Morgen Mama!“ Eine weibliche Raucherstimme antwortet: „Guten Morgen Sweety!“ Die Chefin ist da. Sie steht im Gang zwischenRead More

Posted On Oktober 5, 2011By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Post-Einstein 1 bild / 100 worte Tötet nicht durch Hätschelei die schöne Blume Zaghaftigkeit. Diesen Satz entnehmen wir Herrn Walser, um unsere Verwirrung zu illuminieren. Robert, nicht Martin. Neuerdings rasen Neutrinos schneller als Licht durch die Gegend, und dabei will der Blick noch immer nicht aus dem Kopf heraus, so sehr man ihn auch schüttelt. Vergeht die Zeit für Kinder langsamer, weil sie ständig in Bewegung sind? Die Welt, vielleicht, nach Albert Einstein: Auch wir werden durch eingerollte Dimensionen reisen bis ins Vorgestern unserer Kindheit, wo uns die Eltern ausRead More

Posted On Oktober 5, 2011By Anne KuhlmeyerIn Litmag

Miniatur

Echt verboten! Sonst treffe ich mich mit Birgit zum Nordic Walking. Sie ist meine Nachbarin und passt auch schon mal den Hund auf oder borgt mir ein Ei. Heute stellt sie nach dem Kaffee ’ne Pulle Roten auf den Küchentisch und sagt: „So ’ne Scheiße.“ „Birgit!“ „Is doch wahr. Scheißabend!“ „Ja“, sag ich. „So was gehört verboten!“ „Kultur, pahhh“, macht sie und kippt den zweiten Roten. „Ist Kabarett auch Kultur?“ Ich ziehe nach. „Nee, glaub nich. Kann nich.“ Ich kriege einen vorwurfsvollen Blick. „Du hast die Eintrittskarten bestellt.“ Ich nicke.Read More

Posted On Oktober 5, 2011By Tina Karolina StaunerIn Musikmag

Okkyung Lee: Noisy Love Songs

„Nach dem Regen fällt ein Tropfen – Grün!“ – Pastellartig-klangliche düstere Kontemplation – Tina Karolina Stauner über eine Cellistin, die sich mit ihrem neuesten Album an asiatische Meditationsübungen anlehnt. Okkyung Lee ist eine 1974 in Korea geborene, in Amerika klassisch ausgebildete Cellistin. Doch sie ist schon seit einem Jahrzehnt in der New Yorker Avantgarde des Jazz und Free Jazz heimisch und spielte mit zahlreichenin der Szene anerkannten Musikern/Musikerinnen, die namhaftesten davon Derek Bailey, Laurie Anderson, Fred Frith, John Zorn. „Noisy Love Songs“ als Teil der New Yorker Avantgarde tendiert stärkerRead More

Posted On Oktober 5, 2011By Die RedaktionIn Musikmag

Blitzbeats

Neue Platten von Puro Instinct, Dum Dum Girls, Jolly Goods, Thundercat, Lanterns On The Lake und Peter Kernel, vorsgestellt von Janine Andert (JA), Tobi Kirsch (TK), Tina Manske (TM) und Christina Mohr (CM).Read More
Eine Frau des 20. Jahrhunderts – Tina Modotti (1896–1942) war eine, wie es so schön heißt, vielschichtige Frau. Neben vielen anderen Dingen eine Pionierin der Fotografie und eine überzeugte Kommunistin, später eine anscheinend beinharte Stalinistin. Ihr Leben als „Biopic“ und das Biopic als Comic, als graphic novel – getextet und gezeichnet von Ángel de la Calle. Thomas Wörtche erfreut sich an einem Meisterwerk. Tina Modottis sachlichen, formal rigiden Fotos – ihre Callas kennt vermutlich jeder, die Frau mit der Fahne auch – hatten einen unüberschätzbaren Einfluss auf die Entwicklung desRead More

Posted On Oktober 1, 2011By Thomas WoertcheIn Crimemag, Vermischtes

Editorial, 1.10.2011

Liebes CrimeMag-Publikum, der hoffentlich goldene Oktober bei CrimeMag beginnt mit einem Opus Magnum der Comic-Kunst, mit Ángel de la Calles „Modotti“. Dazu ein paar preisende Worte von Thomas Wörtche. Neues aus unserem Lieblingskleinverlag, dem engagierten Schwurbverlag aus Osterburken, exklusiv bei Carlos! Peter Münder und Sebastian Knauer unterhalten sich über einen berühmten Toten in einer berühmten Badewanne und über zwei Bücher zum Thema Uwe Barschel. Alf Mayers „Blutige Ernte“ stellt uns einen Polit-Thriller von Edith Kohn vor und Ulrich Baron hat den zweiten Hollywood-Roman von Daniel Depp gelesen. Die Bloody ChopsRead More

Posted On Oktober 1, 2011By Carlo SchaeferIn Bücher, Crimemag

Carlos

Neues bei Carlos von unserem Lieblingsverlag, der alle LeserInnen-Herzen im Sturm erobert – der Schwurbverlag! Schwurbnews II Ja, wir hatten es versprochen! Noch ein paar Neuheiten dieses tollen Bücherherbstes wollen wir Ihnen, liebe Freunde des Schwurbverlags, an dieser Stelle nahebringen! Doch zuvor haben wir eine traurige Mitteilung zu machen: Unser langjähriger Pedell, der gute Geist, ja, die Seele des Verlags Jim Uhura ist tot! Er starb völlig überraschend im wohlverdienten Urlaub in Südtirol durch einen Wespenstich und – in dessen Folge – allergischen Schock. Jim Uhuras Leben hätte Stoff fürRead More

Posted On Oktober 1, 2011By Peter MuenderIn Bücher, Crimemag

Peter Münder befragt Sebastian Knauer zu Uwe Barschel

Tot in Genf: True Crime oder gut inszenierter Selbstmord? Als der damalige STERN-Reporter Sebastian Knauer am 11. Oktober 1987 den toten Ex-Ministerpräsidenten Uwe Barschel in der  Badewanne des Genfer Hotels Beau Rivage entdeckte, hatte er das Gefühl, in einem schlechten Krimi gelandet zu sein. Er konnte auch nicht ahnen, dass die Barschel-Affäre über mehr als zwei Jahrzehnte  lang Polizeibehörden, Juristen und Geheimdienst-Experten beschäftigen und dennoch keinen eindeutigen Beweis für einen Suizid oder Mord liefern würde. Der ehemalige Lübecker Oberstaatsanwalt Heinrich Wille, jahrelang Chefermittler im Fall Barschel, präsentiert nun rückblickend eineRead More

Posted On Oktober 1, 2011By Alf MayerIn Crimemag

Alf Mayers „Blutige Ernte“

Alf Mayers „Blutige Ernte“ gehört zu den ältesten deutschen Krimi-Kolumnen überhaupt. Und zu den besten. CrimeMag freut sich, dass sie regelmäßig unregelmäßig bei uns zu lesen ist. Heute: Balkan statt Malediven – über den Roman „Blutiger Handel“ von Edith Kohn Bis 35 war sie Journalistin für große Blätter in Deutschland gewesen, sie galt als unerschrocken und äußerst zäh. Ihre Kontakte im In- und Ausland waren legendär. Doch das immerwährende mühevolle Recherchieren von Fakten, die dann in nur einer einzigen Veröffentlichung verglühten, hatte sie irgendwann nur noch gelangweilt. Ihre Reportagen hieltenRead More

Posted On Oktober 1, 2011By Ulrich BaronIn Bücher, Crimemag

Daniel Depp: Nächte in Babylon

Bei Psychopaths im Oberstübchen – Daniel Depp ist der Bruder, na gut, Halbbruder von, Sie wissen schon … Das hat natürlich nichts zu sagen und rein gar nichts damit zu tun, dass sein erstes Buch „Stadt der Verlierer“ (hier bei kaliber38) überhaupt erscheinen konnte, aber liab war’s schon. Der zweite Roman heißt „Nächte in Babylon“ (hallo, Kenneth Anger) und ist auch gar nicht soooo daneben, findet Ulrich Baron. Daniel Depp heißt nicht nur so, er ist tatsächlich der zehn Jahre ältere Halbbruder von Johnny Depp. Weil man ihm das nichtRead More

Posted On Oktober 1, 2011By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops

Bloody Chops – heute mutwillig veranstaltet von Stefan Linster (SL), Joachim Feldmann (JF) und Thomas Wörtche (TW) Rasante Umstürze mit altnordischem Beigeschmack (SL) Drücken wir es mal launig aus: Es gibt Bücher, die wären besser gleich Filme geworden, und umgekehrt. Nicht dass unser Islandkrimi hier schlecht wäre. Nur hätten ihm die optisch-mimetische Erzählweise, die Eindringlichkeit von (Landschafts-)Bildern und die ureigene Erfindung und Leistung des Kinos, der filmische Showdown, zum Vorteil gereicht. Und so wäre aus der leidlich ambitionierten, potentiell spannenden Geschichte um einen verschwundenen Professor, Fachmann für isländische Frühgeschichte sowieRead More