Sound & Frau Del Rauso – Stefano Sollimas TV-Serie „Romanzo Criminale“ nach dem Drehbuch und dem Roman von Giancarlo De Cataldo ist eine Apotheose der 70er Jahre in Rom. Eine Heimatgeschichte der Gewalt, ein Epos vom Aufstieg einer Gruppe von Vorstadtdieben zu den kriminellen Herren der italienischen Hauptstadt und ihrem Niedergang. Als TV-Serie ein Meilenstein und ein Hauptwerk jener jüngeren europäischen Kriminalepik, die erst auf dem Bildschirm volle Gestalt annimmt. Von Tobias Gohlis Ein paar Jungs aus der römischen Vorstadt Nach 8 DVDs oder 22 mal 55 Minuten schließt sich
Read More Für die deutschen Leser, denen vierzig Jahre italienische Geschichte nicht unmittelbar präsent sind, haben der Autor Giancarlo De Cataldo und Tobias Gohlis gemeinsam ein Nachwort zu dem Roman „Der König von Rom“ verfasst. Das Nachwort und die angehängte Zeittafel vergegenwärtigen den historischen Rahmen, die Gemengelage zwischen Staat, Politik und Verbrechen, die den Romanen de Cataldos zugrunde liegen. „Der König von Rom“ erzählt die Geschichte vor der Geschichte: Wie Libanese, der Anführer der späteren Magliana-Bande, seine ersten tastenden Schritte auf dem Weg des großen Verbrechens tut und dabei in Versuchung gerät,
Read More Posted On November 24, 2012By Tobias GohlisIn Mitarbeiter
Tobias Gohlis floh schon früh aus seiner Geburtsstadt Leipzig (*1950), kehrte allerdings später wieder dorthin zurück, um einen Reiseführer über die interessanteste Stadt Deutschlands zu schreiben. Studierte zwischendurch Politologie und Germanistik, machte zwei Staatsexamen und las immer Krimis. Schrieb Lyrik und zunehmend Gebrauchsprosa, spezialisierte sich auf Reiseliteratur, wurde, als das nicht mehr so gefragt war, 2001 Krimi-Kolumnist der ZEIT. Gründete 2005 die KrimiZEIT-Bestenliste und richtet seitdem seinen Urlaub nach dem Atem-Rhythmus der Jury. Wohnhaft in HH, wo er hobbymäßig im KulturWerk Rahlstedt mitwirkt. Zu den CULTurMAG-Beiträgen von Tobias Gohlis. Zur
Read More KickAss – Bloody Splinters aus dem täglichen Branchenwahnsinn Ignorant oder unverschämt? Kindler macht Reklame auf Kosten deutscher Autoren Nichts gegen Bernhard Jaumann. Bernhard Jaumann hat tolle Bücher geschrieben, er ist ein leiser Meister unter den deutschen Krimiautoren, trotz zweier Deutscher Krimipreise und zweier Glauserpreise immer noch zu wenig bekannt, zu fein, zu versponnen, ein Ästhet und kein Krawallmacher. Bernhard hat es verdient, dass man ihn lobt und seine Kunst herausstreicht, und sein Politthriller „Die Stunde des Schakals“ um den immer noch ungelösten Tod des weißen Anwalts und Swapo-Mannes Anton Lubowski
Read More Ein Kommentar von Tobias Gohlis zu den Morden in Norwegen – Niemand konnte mit dem Massenmord auf der Insel Utøya rechnen. Noch weniger konnte man die Bombe im Osloer Regierungsviertel als das erkennen, was sie war: eine gezielte, bombastische Ablenkungsmaßnahme, einzig dazu gedacht und ausgeführt, dem Mörder Gelegenheit zu verschaffen, anderswo so viele Menschen wie nur irgend möglich zu töten, weil die Sicherheitskräfte den Anschlag auf das Regierungsviertel für den Hauptanschlag halten mussten. In der Verzweiflung und der Bestürzung über das Unfassbare wird nach Erklärungen gesucht. Das Unfassbare und nicht
Read More Das Diktat des U – „Der Hypnotiseur“ als Beispiel für Verthrillerung – schwedische Variante. Und über Hype … Von Tobias Gohlis. Die schwedischen Autoren Alexandra und Alexander Ahndoril haben sich ein prätentiöses Pseudonym zugelegt: Lars Kepler. „Lars“ verstehen sie als Hommage an Stieg Larsson, den posthumen Spitzenreiter auf der dritten Krimi-Schwedenwelle, „Kepler“ erinnert an den Astronomen, der das europäische Weltbild erschütterte. Ihr erster gemeinsam verfasster Kriminalroman „Der Hypnotiseur“ wird gerade von Lübbe massivst beworben und allseits gehypt. Er ist ein Beispiel dafür, wie Krimi zur Masche und ein spannendes Thema
Read More Andrew Taylors historische Kriminalromane verdienen eine sehr genaue und kompetente Lektüre, denn sie sind etwas sehr Eigenes. Dafür Lob und Preis von Tobias Gohlis.
Read More Bye, bye, Rebus! Aus dem Dienst geschieden nach 17 Romanen – ein wehmütiger und tapferer Rückblick, auch auf lose Enden von Tobias Gohlis
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