Tiempo pa’ matar by Willie Colón Por la tarde no hay nada Salgo a buscar mis panas Nos paramos en la esquina No hay nada por la avenida Vamos a dar una vuelta Un serrucho para la botella Nos sentamos en la escalera Y cantamos canciones Viejas (Tiempo pa’ matar) Ay mama abuela (Tiempo pa’ matar) Ave María morena (Tiempo pa’ matar) Mataron al negro bembón y sólo por un maní (Tiempo pa’ matar) A dolores la pachanguera (Tiempo pa’ matar) El charlatán le dió una pela (Tiempo pa’ matar)
Read More Liebes CrimeMag-Publikum, Tierkrimis sind nette, aber unerhebliche Nebenprodukte des ausufernden Krimimarktes. Der libanesisch-französisch-kanadische Autor Wajdi Mouawad hat jetzt mit „Anima“ versucht, einen literarisch ambitionierten Roman in Gestalt eines Tierkrimis zu schreiben. Thomas Wörtche hat das sich das mal angeschaut. Gnadenlos geht es bei Carlos mit dem 2. Teil der „Pulpotrillogie“ weiter. Schnallen Sie sich an! Thomas Adcocks Protokolle aus dem täglichen Wahnsinn der amerikanischen Realpolitik beschäftigen sich heute mit Mythen und Fakten über die „Überlegenheit“ der weißen Rasse. Alf Mayer bespricht Alexander Kluges neues Buch „30. April 1945. Der Tag,
Read More Who by Fire by Leonard Cohen And who by fire, who by water, Who in the sunshine, who in the night time, Who by high ordeal, who by common trial, Who in your merry merry month of may, Who by very slow decay, And who shall I say is calling? And who in her lonely slip, who by barbiturate, Who in these realms of love, who by something blunt, And who by avalanche, who by powder, Who for his greed, who for his hunger, And who shall I say is
Read More 1 Buch, 3 Kritiker – 1947 erschienen, galt und gilt „Ich, der Richter“, so der deutsche Titel, als „Skandalbuch“, hauptsächlich weil der Held Mike Hammer am Ende der bösen, blonden, schönen und intellektuellen Mörderin seines Freundes mit dem Kommentar „Es war leicht“ („It was easy,“ I said) eine 45er Kugel in den Unterleib schießt. Aber ist eine Stelle genug, um daraus ein verfemtes, gehasstes und also hochgradig provozierendes Buch zu konstruieren? Rotbuch hatte es 1996 noch einmal versucht, den Roman als Opfer der Zensur darzustellen – ohne großen Erfolg. Seitdem
Read More Liebes CrimeMag-Publikum, „I, the Jury“ von Mickey Spillane gehört sicher zu den umstrittensten Büchern des 20. Jahrhunderts. Wirklich? Und warum eigentlich? Joachim Feldmann, Marcus Müntefering und Thomas Wörtche haben den Roman noch einmal gelesen: ein Dreifach-Klassiker-Check. Von Pulp zu Pulpo ist es nicht weit – und als Sommergabe für seine Leserinnen und Leser schenkt uns Carlos heute den ersten Teil seiner sensationellen Pulpotrillogie. Wir wissen es zu würdigen. Alf Mayer hätte sich gern hemmungslos an dem wohlfeilen Prachtband „100 Klassiker des Film Noir“, hrsg. von Paul Duncan und Jürgen Müller,
Read More Bloody Chops, bluttropfend, frisch vom Hackklotz. Am Beil heute Joachim Feldmann (JF) und Alf Mayer (AM). Auf dem Klotz: Friedrich Ani: „Unterhaltung“, Torkil Damhaug: „Feuermann“, Joel F. Harrington: „Die Ehre des Scharfrichters“ und Frank Köhnlein: „Vollopfer“. Finstere Komik (JF) Friedrich Ani, der hochspannende Roman schreiben kann, die eindeutig der Detektivliteratur zuzurechnen sind, obwohl es letztendlich kein Verbrechen aufzuklären gibt, hat mitnichten Angst vor Leichen, im Gegenteil. In seiner Kurzgeschichte „Wo es dem Verbrecher schmeckt“ lässt er, ohne mit der Wimper zu zucken, eine Handvoll Zeitgenossen, denen ihre bürgerliche Existenz abhandengekommen
Read More Spoonful by Willie Dixon t could be a spoonful of diamond It could be a spoonful of gold Just a little spoon of your precious love Satisfy my soul Men lies about little Some of them cries about little Some of them dies about littles Everything fight about a spoonful That spoon, That spoon, that It could be a spoonful of coffee Could be a spoonful of tea But a little spoon of your precious love Good enough for me Men lies about that Some of them dies about that
Read More Liebes CrimeMag-Publikum, lesen Sie heute bei unserem US-Korrespondenten Thomas Adcock, wie weit es in der Realpolitik mit dem auf der Freiheitsstatue eingravierten Programm: „Give me your tired, your poor, your huddled masses …“ her ist – vor allem, wenn diese Menschen aus Lateinamerika kommen … Carlos gibt sich einer sehr freizeitlichen Beschäftigung hin: Rätsel, Krimi-Rätsel natürlich … und ein wenig Namensfindung. Alf Mayer macht auf die deutsche Übersetzung des amerikanischen Essayisten Robert Warshow („Die unmittelbare Erfahrung“) aufmerksam und hat sich mit dessen Übersetzerin Thekla Dannenberg unterhalten. Markus Pohlmeyer forschte Phantomias
Read More Little Criminals by Randy Newman What you wanna come back here for? Thought you’re with your uptown friends Don’t need none of your junkie business You gonna screw us up again Get your blackjack off my table Get your coat out of my rack We don’t need you ‘round here, jerk-off Chuck, I want you off my back ’Cause we’ve almost made it We’ve almost made it We’ve almost made it to the top Got a gun from Uncle Freddy Got a station all picked out Got a plan and
Read More Liebes CrimeMag-Publikum, herzlich willkommen nach der Sommerpause! Es geht gleich in die Vollen: Peter Münder analysiert anhand der Figur Moosbrugger in Robert Musils „Mann ohne Eigenschaften“ das Faszinosum, das anscheinend von Lust- und Serienmördern bis heute ungebrochen ausgeht. Lesen Sie heute den ersten Teil des Essays: „Bruder Moosbrugger“. Fasziniert vom alltäglichen Wahnsinn ist bekanntlich Carlos – und dessen akribischer Chronist. Freuen Sie sich auf seine irren Trouvaillen. Am 19. Juli ist James Garner gestorben. Nicht nur Leute, die mit „Maverick“ oder den „Rockford Files“ aufgewachsen sind, haben beste Erinnerungen an
Read More Private Investigations by Mark Knopfler It’s a mystery to me, the game commences For the usual fee plus expenses Confidential information, it’s in a diary This is my investigation, it’s not a public inquiry I go checking out the reports, digging up the dirt You get to meet all sorts in this line of work Treachery and treason, there’s always an excuse for it And when I find the reason, I still can’t get used to it And what have you got at the end of the day? What have
Read More Posted On Juni 11, 2014By Die RedaktionIn Litmag
Liebes CULTurMAG-Publikum, *aktualisiert am 12.6., 22:00 Uhr: Wolfram Schütte mit einem Nachruf auf Frank Schirrmacher. Herzlich willkommen zur letzten Ausgabe vor der Sommerpause (die bis Mitte Juli dauern wird)! Bei Suhrkamp ist ein ganz und gar außergewöhnliches Buch in der Neuauflage erschienen, das nichts von seiner Einzigartigkeit verloren hat: Julio Cortázar und Carol Dunlops „Die Autonauten auf der Kosmobahn“, das Ihnen Wolfram Schütte ans Herz legt. Gleich drei Neuerscheinungen stellt Ihnen Christina Mohr vor – es sind Bücher von Karla Bilang, Whitney Chadwick und Andrea Weisbrod, die einen sehr unterschiedlichen
Read More Posted On Juni 11, 2014By Die RedaktionIn Musikmag
Neue Platten von und mit Kate Tempest, Client, Hercules And Love Affair, "Calypso", Somi und The Pains of Being Pure At Heart, gehört von Tina Manske (TM) und Christina Mohr (MO).
Read More Kurzrezensionen – diesmal mit einer Haiku Rezension von Friederike Moldenhauer zu Alexander Poschs Roman „Sie nennen es Nichtstun“ und Besprechungen von David Abulafia („Das Mittelmeer. Eine Biographie“), Joachim Lottmann („Endlich Kokain“) und Martin Pollack („Kontaminierte Landschaften“) – geschrieben von Joachim Feldmann und Carl Wilhelm Macke (CWM) (FM) Haiku-Rezension Totes Eichhörnchen Wohin mit Philosophie Im Vorortgarten? Alexander Posch: Sie nennen es Nichtstun. Langen-Müller 2014. 17,99 Euro. 136 Seiten. Fundierte Biografie des Mittelmeeres (CWM) Es wird vielleicht einmal Zeit, der Geschichte und der Gegenwart des Mittelmeers wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Nahm
Read More Liebes CrimeMag-Publikum, der kubanische Kriminalschriftsteller Leonardo Padura gehört mittlerweile zu den wichtigsten lateinamerikanischen Autoren. Anlässlich seines gerade auf Deutsch erschienen Romans „Ketzer“ hat sich Knut Henkel in Havanna mit Padura unterhalten. Carlos hat ein sehr, sehr gutes Gedächtnis, besser als ihm und deswegen auch uns lieb sein kann. Meine Güte … CrimeMag kümmert sich schon immer und programmatisch um „politische“ Kriminalliteratur, so auch heute: Elfriede Müller setzt sich mit Oliver Bottinis „Ein paar Tage Licht“ auseinander und Joachim Feldmann entdeckt in „Ausbruch“ ganz neue Facetten im Werk von Dominique Manotti.
Read More Interna, Termine, Veranstaltungen ‒ So, das Programm für KRIMIS MACHEN 2 am 27. und 28. Juni in der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt hat sich konkretisiert – und ein paar Plätze gibt es auch noch, also flugs angemeldet, so viel geballte kriminalliterarische Kompetenz kommt nicht so schnell wieder zusammen: Wir, die Veranstalter Zoë Beck, Tobias Gohlis, Alf Mayer & Thomas Wörtche, laden Sie herzlich dazu ein. Hier gehts zum Programm: KRIMIS MACHEN 2. Hier finden Sie das Anmeldeformular. Herzlich, Ihre Krimis machen 2 Org
Read More Freundesbrief an einen Melancholischen von Otto Julius Bierbaum Du klagst, mein Freund, und jammerst sehr, Wie elend dieses Leben wär; Es sei nicht auszuhalten. – Was klagst du denn? Es ist dein Recht, Bist du ein müd und fauler Knecht, Dich gänzlich auszuschalten. Kauf dir, o Freund, ein Pistolet Und schieß dich tot, – hurra, juchhe! Dann bist du gleich gestorben. Doch macht des Pulvers Knallgetös Dich, weil nervös du bist, nervös, Brauchst du nicht zu verzagen. Ich weiß ein Mittel ohne Knall, Geräuschlos, prompt; für jeden Fall Will ich
Read More Posted On Mai 21, 2014By Die RedaktionIn Musikmag
Neue Platten von und mit Michael Jackson, Elephant und Tori Amos, gehört von Tina Manske (TM) und Christina Mohr (MO).
Read More Liebes CrimeMag-Publikum, „Ein Fall für Zwei“ ist ein uraltes deutscher Krimi-TV-Möbel. Jetzt hat das ZDF die Serie renoviert, aufgefrischt und wieder in den Fernsehkreislauf gespeist. Friedemann Sprenger hat sich das mal angeschaut. Carlo gräbt weiter in der Ur- und Frühgeschichte des Deutschgrimmis und der leichten Unterhaltung und stößt auf einen notorischen Bergfex. Nicht schön. Nicht schön, aber exzellent ist Herlinde Koelbles Fotoprojekt „Targets“ – Anlass für ein paar grundsätzliche Anmerkungen zum Thema „Kunst und Krieg“ von Alf Mayer. Kurz und knapp werden heute gechoppt: Arnold Odermatts Fotoband „Karambolage“ von Thomas
Read More Bloody Chops – kurz, roh & auf den Punkt. Heute choppen Thomas Wörtche (TW) Arnold Odermatts Fotoband „Karambolage“, Joachim Feldmann (JF) Peter Mays „Beim Leben deines Bruders“ und Alf Mayer (AM) Marge Piercys „Menschen im Krieg“. Zerfetzt, zerschunden, verwüstet (TW) Zwischen den 1950er und 1980er Jahren hat der Schweizer Fotograf Arnold Odermatt im Kanton Nidwalden, also die Gegend um Stans, südlich des Vierwaldstättersees, manisch die täglichen Katastrophen fotografiert: Autounfälle, Karambolagen, Zusammenstöße. Zerschrötetes, verbogenes, zerfetztes Metall, ineinander verhakte und verklammerte Fahrzeuge, überrollte, mitgeschleifte, um Bäume gewickelte Autos, in Bäche, Seen und
Read More Der Tantenmörder von Frank Wedekind Ich hab meine Tante geschlachtet, Meine Tante war alt und schwach; Ich hatte bei ihr übernachtet Und grub in den Kisten-Kasten nach. Da fand ich goldene Haufen, Fand auch an Papieren gar viel Und hörte die alte Tante schnaufen Ohn Mitleid und Zartgefühl. Was nutzt es, dass sie sich noch härme – Nacht war es rings um mich her – Ich stieß ihr den Dolch in die Därme, Die Tante schnaufte nicht mehr. Das Geld war schwer zu tragen, Viel schwerer die Tante noch. Ich
Read More Liebes CrimeMag-Publikum, so allmählich kippt die Stimmung in den USA – unser New Yorker Korrespondent Thomas Adcock beschreibt einen erfreulich zarten Trend, weg von Gier, ideologischem und religiösem Wahnsinn. Carlos hat die Mutter aller Deutsch-Grimmis gefunden – Sie müssen sehr stark sein! Dieses Jahr ist ein Jahrhundertverbrechen ständiges Thema – der 1. Weltkrieg, in der Tat ein Quell für vieles Übel, das bis heute noch nachschwelt. Alf Mayer beschäftigt sich mit Uwe Nettelbecks selbst schon wieder historisch gewordenen Splittern zu einem besonders krassen Kapitel – „Der Dolomitenkrieg“, bei Berenberg neu
Read More Bolle reiste jüngst zu Pfingsten (Trad.) Bolle reiste jüngst zu Pfingsten, nach Pankow war sein Ziel, da verlor er seinen Jüngsten, janz plötzlich im Jewühl. Ne volle halbe Stunde, hat er nach ihm jespürt, aber dennoch hat sich Bolle, janz köstlich amüsiert. In Pankow gabs kein Essen, in Pankow gabs kein Bier, war alles aufjefressen von fremden Jästen hier. Nicht mal ne Butterstulle ham se ihm reserviert, aber dennoch … Auf der Meerholzer Heide, da gabs ne Keilerei, und Bolle ‒ gar nicht feige ‒ war mittenmang dabei. Hats Messer
Read More Posted On Mai 7, 2014By Die RedaktionIn Musikmag
Neue Platten von und mit Da Cruz und Wye Oak, gehört von Thomas Backs (TB) und Tina Manske (TM).
Read More Liebes CrimeMag-Publikum, der Stoff, aus dem Politthriller sind, war sein täglich Brot: Ryszard Kapuściński hat fast alle politischen Hotspots in der 2. Hälfte des letzten Jahrhunderts gesehen, war mitten drin in den Konflikten der Welt, in Afrika, Lateinamerika und anderswo. Jetzt endlich ist die Biografie von Artur Domoslawski auf Deutsch erschienen. Peter Münder hat sie gelesen. Carlos kümmert sich rührend um die Klassiker der Kriminalliteratur und findet, man müsse sie nur mal richtig aufpeppen. Aaaargggh … Alf Mayer stellt als dritten Teil seiner kleinen Serie über globales Zocken Michael Lewis
Read More Calle Luna, Calle Sol von Héctor Lavoe Coro: Mete la mano en el bolsillo saca y abre tu cuchillo y ten cuidao. Pónganme oido en este barrio muchos guapos lo han matao. Calle Luna, Calle Sol. Oiga señor si usted quiere su vida evitar es mejor o la tienes perdida. Mire señora agarre bien su cartera, no conoce este barrio aquí asaltan a cualquiera. En los barrios de guapos no se vive tranquilo mide bien tus palabras o no vales ni un kilo. Coro: Camina pa’lante no mires para el’lao.
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