Search Result for Max Annas

Posted On Dezember 31, 2025By Die Redaktion

Highlights 2025: Friedrich Ani, Max Annas, Ulrich Baron

Max Annas: Daniel Woodrell, James Schamus, Ang Lee, Debra Granik Schön, die Debatte mal umzudrehen. Als ich Daniel Woodrells WOE TO LIVE ON gelesen habe, der Autor ist unlängst verstorben mit 72 Jahren (siehe auch das Farewell von John Harvey in dieser Ausgabe, d. Red.), war ich erschreckt über die Rohheit und Nacktheit des Geschilderten wie der Sprache. Die gespenstische Mischung aus Gleichgültigkeit und Selbstverständlichkeit, mit der in der Eröffnungsszene die männlichen Mitglieder einer passierenden Familie ermordet werden, prägt das ganze Buch. Davon bleibt in der Adaption, dem Bürgerkriegsfilm RIDERead More

Posted On Dezember 31, 2024By Max Annas

Extra ’24 – Max Annas: »Tanz im Dunkel« (Textauszug)

Rock ’n’ Roll und Rachegeister im Köln des Jahres 1959 … Max Annas: Tanz im Dunkel. Thriller. Herausgegeben von Thomas Wörtche. Suhrkamp Verlag, Berlin 2025. 238 Seiten, Klappenbroschur, 17 Euro. Erscheinungstermin: 17.01.2025 Die Buchpremiere findet am 30. Januar 2025 um 20 Uhr in Berlin statt: Philipp-Schaeffer-Bibliothek, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin Max Annas liest aus seinem neuen Buch Tanz im Dunkel, Moderation: Sonja Hartl. Eintritt: frei / Anmeldung zur Veranstaltung Kapitel 6 Warten.Er hatte Zeit.Er stand am Neumarkt und wartete.Da war er endlich, der Arzt. Er verließ das große Haus mit der Praxis,Read More
Zwei Zeichnungen für Thomas, mit herzlichem Glückwunsch zum Geburtstag – Hartmut Andryzuk. Siehe auch bei Gang 13, Rainer Nitsche & Gudrun Fröba: Geheimoperation TW »Papa di crimine« Fiera del libro,  Francoforte Ottobre 2024 ** ** Friedrich Ani: Wörtche, der Eroberer Fast alles, was ich über das geheime Wesen der Kriminalliteratur weiß (oder zu wissen glaube), lernte ich aus Texten eines unfassbar belesenen Kritikers namens Thomas Wörtche. Nach zwei Jahrzehnten produktiver Irrfahrten hatte ich endlich das mir angemessene Genre gefunden, und kaum waren zwei Kriminalromane von mir erschienen, stieß ich –Read More

Posted On März 1, 2024By Max Annas

Max Annas »Berlin, Siegesallee« – Zwei Kapitel

Textauszug, vom Autor selbst für uns ausgesucht, aus: Max Annas: Berlin, Siegesallee. Rowhlt Hundert Augen, Hamburg 2024. 285 Seiten, Hardcover, 22 Euro. – Copyright © 2024 by Rowohlt Verlag GmbH, Hamburg Siehe auch die Besprechung von Tobias Gohlis, dem Sprecher der Krimibestenliste, in dieser Ausgabe in den Bloody Chops nebenan – d. Red. Texte von Max Annas bei uns hier, seine Filmkolumne »On Dangerous Ground: Film, Verbrechen und andere Mittel« bei uns steht bei Folge 17 (über Werner Hochbaums »Razzia in St. Pauli«, 1932). Kapitel 8. Zuerst die Äpfel aufschneiden. Ernst viertelteRead More

Posted On Dezember 31, 2023By Die Redaktion

Vladimir Alexeev/ Merzmensch, Max Annas

Max Annas: Joe Pickett vom Anfang bis zum Ende – Die Bücher von C.J. Box Am Ende der Reise war da schon so ein klitzekleines bisschen Komplettierungsdisziplin nötig. Im Fußball würde man sagen: Einer geht noch rein. Wer zwanzig der Joe-Pickett-Bücher gelesen hat, verdaut auch noch das einundzwanzigste. Dreiundzwanzig waren es am Ende. Komplett also die Leseliste, abgearbeitet Ende 2022 und Anfang 2023. Im Februar 2024 gibt es dann Nummer vierundzwanzig. Zwischen 2001 und 2023 hat der US-Autor C.J. Box diese beeindruckende Zahl an Büchern veröffentlicht, die sich um denRead More

Posted On September 1, 2022By Max Annas/ Sonja Hartl

Max Annas „MUK 3: Der Fall Daniela Nitschke“ 

Als Miriam Makeba in Ost-Berlin auftrat Eine Besprechung von Sonja Hartl zum dritten Band von Max Annas‘ „Morduntersuchungskommission“ sowie ein Textauszug (die Kapitel 1, 2 und 6) Ost-Berlin, 1987: Oberstleutnant Otto Castorp wurde von der Morduntersuchungskommission Gera nach Berlin versetzt und ermittelt in dem dritten Teil von Max Annas‘ Reihe in dem Todesfall von Daniela Nitschke. Sie wurde tot in einem Hinterhof gefunden – möglicherweise ist sie aus einem Fenster gefallen, möglicherweise wurde sie aber auch gestoßen. Besonders brisant ist, dass es ganz in der Nähe eine zweite Leiche gibt:Read More

Posted On April 1, 2022By Max Annas

Fatima – Eine Kurzgeschichte von Max Annas

Max Annas sieht sich eher nicht als Kurzgeschichten-Autor, umso schöner, dass wir Ihnen hier exklusiv „Fatima“ präsentieren können. Der Kurzkrimi ist im Rahmen des Krimistipendiums der Landeshauptstadt Wiesbaden im Jahr 2020 entstanden und wurde vom Kulturamt Wiesbaden und dem Literaturhaus Villa Clementine gefördert. Wir bedanken uns beim Autor und dem Kulturamt Wiesbaden für die Veröffentlichungserlaubnis. Im Sommer dieses Jahres erscheint Band 3 der in der alten DDR angesiedelten Reihe Morduntersuchungskommission, jüngst erschienen ist „Terminus Leipzig“, ein Gemeinschaftswerk von Jérôme Leroy und Max Annas, hier bei uns von Thomas Wörtche besprochen.Read More

Posted On September 1, 2021By Thomas Woertche

TW zu Max Annas „Der Hochsitz“

Die ganze Welt in einer Nussschale Die Provinz ist giftig. Max Annas‘ neuer Roman, „Der Hochsitz“, auch wenn er ein historischer Kriminalroman ist, der im Jahr 1978 spielt, belegt diesen Befund. In dem Buch kommen unter anderem vor: Ein Bankraub, Drogenschmuggel, Terroristinnen, zwei Morde, Wahnsinn und ein ominöser Amerikaner, der Bauern für ihre Höfe irrwitzige Kaufsummen anbietet. Und das alles in einem kleinen Dorf in der Eifel, an der luxemburgischen Grenze. Es gibt zwar Polizei und den Zoll, aber die blicken nicht durch, und insofern sind „Ermittlungen“ hier kein zentralesRead More

Posted On August 1, 2021By Max Annas

Max Annas „Der Hochsitz“

Ein Textauszug mit den Kapiteln 1, 3 und 8 Max Annas: Der Hochsitz. Rowohlt Hundert Augen, Hamburg 2021. 272 Seiten, 22 Euro. Ein Interview mit dem Autor. DIE ERSTEN TAGE DER OSTERFERIEN  [1]  «Warte auf mich!»Ulrike ist weit hinter mir. Kurz umgucken, den Lenker auf Spur halten, aber sie ist nicht zu sehen.Warum muss sie auch immer so langsam fahren? Wenn man am Berg erst einmal einen bestimmten Rhythmus gefunden hat, dann muss man den durchhalten. Da kann man nicht einfach mal Tempo rausnehmen. Das weiß sie doch. Ich habeRead More

Posted On Oktober 1, 2020By Sonja Hartl

Sonja Hartl zu „MUK 2“ von Max Annas

Ein Toter in Jena Es gibt keinen Kartoffelsalat in Max Annas‘ zweiten Band der „Morduntersuchungs-kommission“ mit dem Untertitel „Der Fall Melchior Nikoleit“. Das ist einerseits ganz gut, denn diese Szene, in der Oberstleutnant Otto Castorf von der Morduntersuchungskommission Jena „total betrunken“ nach Hause kommt und seine Frau Birgit ihm sagt, da sei noch Kartoffelsalat im Kühlschrank, hat bei mir einen tagelangen Heißhunger auf Kartoffelsalat ausgelöst. Andererseits ist das auch schade, denn Otto trinkt immer noch mehr als vorher, redet aber nicht mehr wirklich mit seiner Ehefrau. Vielmehr glaubt er, sieRead More

Posted On August 1, 2020By Max Annas

Max Annas: „MUK 2“

„Wir wissen, wozu die fähig sind“ Ein Textauszug aus dem neuen Roman von Max Annas Am 23. Juli erscheint der neue Roman von Max Annas – CrimeMag-Lesern nicht nur bekannt durch seine Bücher „Die Farm“, „Die Mauer“, „Illegal“ und „Finsterwalde“ sondern auch mit seiner Kolumne On Dangerous Ground: Film, Verbrechen und andere MittelIn Absprache mit dem Autor und mit freundlicher Genehmigung des Verlags präsentieren wir Ihnen hier exklusiv das Kapitel 44 aus „Morduntersuchungskommission. Der Fall Melchior Nikoleit“, nebenan in den „Bloody Chops“ besprochen von Thomas Wörtche. «Der Robert kommt gleich», sagteRead More

Posted On September 1, 2019By Marcus Muentefering

Marcus Müntefering & Max Annas

„Schritt auf ein recht unbetretenes Terrain“ Ein Arbeitsgespräch mit Max Annas – von Marcus Müntefering Mit „Morduntersuchungskommission“ hat Max Annas gerade den Auftakt einer Reihe über Polizeiarbeit in der DDR der mittleren Achtzigerjahre veröffentlicht. Die ersten Kritiken sind größtenteils sehr positiv, auch ich habe mich bei Spiegel Online sehr lobend zu diesem Roman geäußert. Hier ein Auszug aus meiner Rezension:  „Morduntersuchungskommission“ ist ein unaufgeregter, sich nicht empörender Roman, der gerade durch seine Zurückhaltung den Leser dazu zwingt, seine eigene Haltung zu den Geschehnissen zu suchen. Und ohne sie jemals wortwörtlich zuRead More
«Nazis? Hier?»«Nazis.» «Es gibt keine.» Ein Textauszug aus dem neuen Roman von Max Annas Am 23. Juli erscheint der neue Roman von Max Annas – CrimeMag-Lesern nicht nur bekannt durch seine Bücher „Die Farm“, „Die Mauer“, „Illegal“ und „Finsterwalde“ sondern auch mit seiner Kolumne „On Dangerous Ground: Film, Verbrechen und andere Mittel„.  In Absprache mit dem Autor und mit freundlicher Genehmigung des Verlags präsentieren wir Ihnen hier exklusiv drei Kapitel aus „Morduntersuchungskommission“. Kapitel 57  «Du bist ja total betrunken.» Birgit machte die Tür auf und sah Otto mit dem SchlüsselRead More

Posted On August 15, 2018By Sonja Hartl

Lokaltermin: Sonja Hartl mit Max Annas in Finsterwalde

Reise an den Schauplatz eines Romans Von Sonja Hartl Im Juli bin ich mit Max Annas nach Finsterwalde gefahren und habe mich mit ihm über seinen neuen Roman unterhalten, der nicht nur „Finsterwalde“ heißt, sondern zum Teil auch in dieser kleinen Stadt im südbrandenburgischen Landkreis Elbe-Elster spielt. Im Grunde genommen hätte das Buch auch in einer anderen Stadt spielen könnte, die in der Nähe zu Berlin liegt – für Finsterwalde sprachen vor allem der Name und das erste Bild, das Max Annas hier gefunden hat. „Als ich auf dem MarktplatzRead More

Posted On März 14, 2018By Max Annas

Filmkolumne Max Annas (17): „Razzia in St. Pauli“

On Dangerous Ground: Film, Verbrechen und andere Mittel – Max Annas über Werner Hochbaums „Razzia in St. Pauli“ (1932) Unter anderen Umständen wäre Werner Hochbaum heute möglicherweise bekannt, gar berühmt, als Chronist Hamburger Verhältnisse, als Filmemacher, der Geschichten erzählt hat über jene, die man mal die kleinen Leute genannt hat, über Leben am und mit dem Hafen. „Razzia in St. Pauli“, ein spätes Übergangswerk, das Stumm- und Tonfilm miteinander verschmilzt, zeigt schon in den ersten Minuten ein ganzes Kaleidoskop von Eindrücken aus einer sich verändernden Welt. Die Arbeiter am Hafen. Chinesische LeuteRead More

Posted On Mai 15, 2017By Max Annas

Filmkolumne Max Annas: On Dangerous Ground (16)

Film, Verbrechen und andere Mittel – Max Annas über „The Window“ von Ted Tetzlaff nach Cornell Woolrich Den Film kann man in ganz wenigen Sätzen ganz einfach nacherzählen. Ein Junge mit blühender Phantasie erzählt seinen Eltern von einem Mord, den er tatsächlich gesehen hat. Die glauben ihm nicht. Die Mörder hingegen begreifen, dass sie beobachtet worden sind und versuchen, ihn zum Schweigen zu bringen. Er entkommt, die Bösen kriegen, was sie verdienen. Film zu Ende. Das alles nach einer short story von Cornell Woolrich. „The Window“ beruft sich auf eineRead More

Posted On April 15, 2017By Max Annas

Filmkolumne Max Annas: On Dangerous Ground (15)

Film, Verbrechen und andere Mittel – Max Annas über „Verräter“ von Karl Ritter. Ein nationalsozialistischer Kriminalfilm. Es gibt Verbrechen und eine Reihe ausgebuffter Verbrecher, die sie begehen. Es gibt Polizei, deren Aufgeregtheit zwar stets gezeigt, aber deren Arbeit nicht wirklich transparent wird im Sinne von: Wie kriegen die eigentlich ihre Investigation zusammen? Und es gibt natürlich Opfer. Das ist, wir schreiben das Jahr 1936, das deutsche Volk. Die Verräter aus dem Titel sind Spione, die an Flugzeugtechnik interessiert sind, aber auch an Informationen über Infrastruktur. Ihre genaue Motivation wird nichtRead More

Posted On März 15, 2017By Thomas Woertche

Roman: Max Annas: Illegal

Run, Kodjo, run … Eine Hetzjagd durch Berlin präsentiert Max Annas` neuer Roman, „Illegal“. Der, der flüchten muss, ist allerdings kein Dr. Kimble, sondern ein illegal in Deutschland lebender Afrikaner. Das macht nicht nur in der Fiktion einen Unterschied, sondern auch in der Realität. Der nächste große Wurf von Max Annas, findet Thomas Wörtche. In seinem dritten Roman, „Illegal“, variiert der zweimalige Krimi-Preisträger Max Annas sein großes Thema von „drinnen“ und „draußen“ auf dem Schauplatz Berlin, wo der Autor nach langen Jahren in Südafrika (dort spielen seine Romane „Die Farm“Read More
On Dangerous Ground (14). Film, Verbrechen und andere Mittel Max Annas über „„In jenen Tagen“ von Helmut Käutner Es ist einfach, zu sagen: Das würde man heute so nicht mehr machen. Die Rahmenhandlung von „In jenen Tagen“ wirkt steif und für die Bühnenkante ausgedacht. Der Karl und der Willy demontieren in einem Hinterhof ein Automobil. Eingeführt in einem Schwenk von beinah 360 Grad landet die Kamera auf den beiden jungen Männern, die den alten Opel Kadett ausschlachten. Der Schwenk zeigt Trümmer, ein versehrtes Hamburg und versehrte Menschen, der Einbeinige doppelt dieRead More

Posted On Januar 15, 2017By Max Annas

Filmkolumne Max Annas: On Dangerous Ground (13)

Film, Verbrechen und andere Mittel Max Annas über „Nachts auf den Straßen“ von Rudolf Jugert. „Wir waren zusammen im Osten,“ sagt der Bruder von Inge, der gar nicht deren Bruder ist, zum Fernfahrer, der sich schon wundern wird über das innige Verhältnis der Geschwister zueinander. Das „Wir“, auf das er sich bezieht, sind er und sein Kollege, der Sohn der Wohnungsinhaberin, bei der er mit Inge lebt – Singlehaushalte waren damals noch nicht erfunden. Jetzt sind sie beide „in der Vergnügungsindustrie tätig“ wie er weiter sagt. Zusammen schimpfen sie überRead More

Posted On November 15, 2016By Max Annas

Filmkolumne Max Annas: On Dangerous Ground (12)

Film, Verbrechen und ungleiche Mittel – Max Annas über „Man Without a Star“ von King Vidor. Ein Film über den jungen Kapitalismus. Mit einem ähnlichen Grundthema wie André de Toths Western „Day of the Outlaw“, über den ich im letzten Monat an dieser Stelle geschrieben habe. Es geht wieder, expliziter allerdings, um die range wars, ebenfalls angesiedelt im noch nicht zu den USA gehörenden Wyoming. Die Kernfrage des Films ist: Wem soll Land gehören, und wie lässt sich dieses Eigentumsrecht durchsetzen? Zu diesem Zeitpunkt – „Man Without a Star“ spielt,Read More

Posted On Oktober 15, 2016By Max Annas

Filmkolumne: Max Annas: On Dangerous Ground (11)

Film, Verbrechen und ungleiche Mittel Heute: „Day of the Outlaw“ von André De Toth. Von Max Annas. Man comes to town ist eine der klassischen Eröffnungen des Western, freilich auch anderer Genres. Im Western aber sind die Konturen von Setting und Personal so klar ausgeleuchtet, die Grenzen zwischen Gruppe und Individuum gewöhnlich so klar erkennbar, dazu ist die Wiedererkennbarkeit des Sujets so erinnerbar, dass die Eröffnung beinah wie dem Western immanent erscheint, und eben nur dem Western. Der Mann reitet in die Stadt ein, in der er schon gewesen istRead More

Posted On September 15, 2016By Max Annas

Filmkolumne: Max Annas: On Dangerous Ground (10)

Film, Verbrechen und ungleiche Mittel Heute: „Frozen River“ von Courtney Hunt. Von Max Annas Ein Film über Sehnsüchte. Ray Eddy, gespielt von Melissa Leo, will ihre beiden Söhne durchbringen. Aber es fehlt Geld, an allen Ecken und Enden. Der neue Trailer wird geliefert und gleich wieder mitgenommen, weil sie die Rate nicht bezahlen kann. Der Fernseher ist geliefert, wird aber demnächst wieder abgeholt, wenn sie die nächste Rate nicht bezahlen kann. T.J., der ältere der beiden Söhne, macht ihr Vorwürfe, ausgesprochen und auch nicht, dass sie die Rumpffamilie sind, dieRead More

Posted On August 15, 2016By Max Annas

Kolumne: Max Annas: On Dangerous Ground (9)

Kolumne: Max Annas: On Dangerous Ground (9) Film, Verbrechen und ungleiche Mittel Heute: Claire Denis – „J´ai pas sommeil“ (Ich kann nicht schlafen). Was bringt Leute zusammen? Und hält sie beieinander? Von Max Annas. Der Höhepunkt von Claire Denis´ drittem Spielfilm ist die Festnahme eines Serienmörders. Das ist nichts grundlegend Besonderes für einen Film, in dessen Zentrum – unter anderen Geschichten – der reale Fall von Thierry Paulin steht, der zwischen 1984 und 1987 mindestens achtzehn alte Frauen überfallen und ermordet hat, um ihnen Geld und Schmuck zu nehmen. In denRead More

Posted On Juni 15, 2016By Max Annas

Kolumne: Max Annas: On Dangerous Ground (8)

Film, Verbrechen und ungleiche Mittel Heute: Ida Lupino – „Outrage“. 73 Minuten, und keine Szene zu verschenken. Von Max Annas. Eine Minute und noch eine Viertelminute obendrauf dauert der Vorspann von Ida Lupinos zweitem Spielfilm „Outrage“. Eine leere Straße in der Nacht. Schwarzweiß. Eine Frau, die läuft. Die Frau blickt sich im Laufen um. Dann bleibt sie stehen, klammert sich an einen Laternenmast. Sie blickt sich wieder um, schaut in alle Richtungen. Das ist die Sekunde, in der wir die Panik im Gesicht der Frau ahnen. Der Titel taucht kleinRead More

Posted On Juni 15, 2016By Anne Kuhlmeyer

Roman: Max Annas: Die Mauer

Draußen & drinnen Nachdem sein Debüt „Die Farm“ 2015 mit dem Deutschen Krimipreis geehrt wurde, legt Max Annas nun seinen zweiten Roman vor. Anne Kuhlmeyer hat ihn gelesen und ist entzückt.  Ein junger Schwarzer sucht in der „Gated Community“ „The Pines“, einer Siedlung wohlhabender Weißer, gelegen inmitten der südafrikanischen Pampa, Hilfe wegen einer Autopanne, führt sonst ein modernes, studentisches Leben und heißt Moses. Gewiss ist der Name in den zwangschristianisierten Gebieten des Kontinents so häufig wie hier Michael oder Andreas, dennoch kann man die Geschichte des aus den Fluten desRead More