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Posted On November 15, 2018By Katrin DoerksenIn Crimemag, CrimeMag November 2018

Film: Katrin Doerksen über #Female Pleasure

Heilig und unrein Eine Filmkritik von Katrin Doerksen – zuerst erscheinen bei kinozeit.de Eigentlich passt der Titel nicht. Eigentlich geht es in „#Female Pleasure“ nicht um weibliche Lust, sondern vielmehr um ihre Repression. Der Dokumentarfilm von Barbara Miller, der in der Semaine de la Critique von Locarno läuft, beginnt mit den größtmöglichen Gegensätzen: Bilder von Angehörigen der großen Weltreligionen, Frauen in schwarze Abaja gehüllt oder in bunte Schleier, in der Tracht einer Ordensschwester oder das eigene Haar unter helmartig frisierten Perücken verbergend. Dazwischen Werbefotos für Luxusmode, bei der es eherRead More

Posted On November 15, 2018By Wolfgang FranssenIn Crimemag, CrimeMag November 2018

Nana Ekvtimishvili: Das Birnenfeld

Äpfel sind Äpfel und Birnen sind Birnen  Von Wolfgang Franßen Und die Debilen gehören in ein Heim für Debile. Kinder, die das Leben der Eltern stören, sowieso. Mag es gerade mal für Mahlzeiten reichen, das Mobiliar längst rausgetragen sein, es in den Schlafsaal hineinregnen, die Kinder auf Kleidersammlungen angewiesen sein, Hauptsache sie sind aus dem Blickfeld verbannt. Alle Jahre wieder sorgen die deutschen Buchmessen dafür, dass Autoren/Innen in unseren Blickpunkt rücken, die es auf dem deutschen Buchmarkt nicht leicht haben. Eine Geschichte aus der Ukraine über ein Kinderheim, das sichRead More

Posted On November 15, 2018By Markus PohlmeyerIn Crimemag, CrimeMag November 2018

Film: Die Unglaublichen 2

Die Titel ist nicht zu hoch gegriffen Von Markus Pohlmeyer Im Kino sitzen, überrascht werden, vor Lachen am Rande der Atemnot und kullernde Tränen vor Begeisterung! Die Unglaublichen 2 hat zwei Haupthandlungen. Erstens: Helen Parr/Elastigirl kämpft – medial hochwirksam in Szene gesetzt – mit Unterstützung von zwei Geschwistern für die erneute Legalisierung von Superhelden. Deren Vater wurde getötet, weil Superhelden ihm nicht helfen durften, da sie kurz vorher als illegal erklärt worden waren. Helen ist selbstbewusst, intelligent, meistert unglaubliche Verfolgungsjagden und dramatische Kämpfe, bis sie von ihrer Verbündeten (der Schwester)Read More
Lucky Luke: Ein Cowboy in Paris Von Markus Pohlmeyer Der neue Lucky Luke-Band (97) trägt den Titel „Ein Cowboy in Paris“. Auf dem Cover:  Lucky Luke nicht auf der Prärie, sondern hinter kleinen Schornsteinen – und über die Dächer hinweg ist die eingerüstete Freiheitsstatue zu sehen. Und so beginnt die Geschichte damit, dass der Arm dieser Dame – wir sind noch in Amerika – mitten in der Landschaft aufragt. Lucky bringt die Daltons gerade wieder einmal in ein Gefängnis. Für Averell Dalton, dem Ewig-Hungrigen, liegt die Deutung auf der Hand:Read More

Posted On November 15, 2018By Die RedaktionIn Crimemag, CrimeMag November 2018

Krimigedicht – von Eminem

Murder, Murder By Eminem (Chorus) All I see is murder murder, my mind state Makes it too late for cops in tryin‘ to stop the crime rate All I see is murder murder, my mind state Murder, murder, murder, and kill, kill, kill! All I see is murder murder, my mind state Makes it too late for cops in tryin‘ to stop the crime rate All I see is murder murder, my mind state Murder, murder, murder, and kill, kill, kill! Left the keys in the van, with a gatRead More
Flirrender Großstadtroman Ulrich Noller hat Hintergründe zu Susanne Saygins Debütroman zusammengetragen. KKK, Kirche, Kölsch und Karneval? Nein, Köln, das Metropölchen am Rhein, kann schon mehr, kann vieles, klare Sache. Aber Krimi? Geht so. Viel Köln-Krimi, viel Vorabendblabla, wenig Essenz, so zumindest mein Eindruck, wobei Ausnahmen natürlich die Regel wie immer bestätigen. Toll jedenfalls, dass jetzt “Feinde” erschienen ist, der Debütroman von Susanne Saygin, einer Berlinerin, die allerdings lange in Köln gelebt hat. Wichtig zu wissen ist das deshalb, weil die Autorin durch eigenes Erleben auf den heftigen Stoff gestoßen ist,Read More

Posted On Oktober 16, 2018By Markus PohlmeyerIn Crimemag, CrimeMag Oktober 2018

Markus Pohlmeyer: Zeitreise mit Stephen King

Zeitreisender, worüber klagst du?  Zur Verfilmung von Stephen Kings Roman „Der Anschlag“ – Versuch einer hinduistisch-buddhistischen Relecture mit Max Weber Epilog „Die Ruinen von Al-Zahrā’ Paläste, die der Glanz der Fest füllte – wer kann in den Ruinen jetzt noch wohnen? Der Vögel Klage tönt von allen Seiten; bald schweigen sie, bald hallt ihr Zwitschern wider. Da wandte ich mich einem Vogel zu, auf dessen Herz erschrockne Trauer lag: «Worüber klagst und weinst du, kleiner Sänger?» – «Über die Zeit, die ging und niemals wiederkehrt!»“[1] 11.22.63 Angenommen, es wäre einfachRead More
Echoes of my mind Wolfgang Franßen, Herausgeber im Polar-Verlag, wurde noch nie mit Cowboyhut gesichtet, der Essenz von Leo Herlihys „Midnight Cowboy“ nähert er sich dennoch entschlossenen Schrittes an. Wer John Barrys Titelsong aus Midnight Cowboy hört, bewegt sich schon mitten durch die melodramatische Interpretation eines Films, mit dem John Schlesinger 1970 einen Oscar für die Beste Regie abräumte. Blumenbar erinnert nun durch die Neuübersetzung von Daniel Schreiber an den famosen Autor James Leo Herlihy und seinen Joe Buck. Den großen, gutaussehenden, naiven Macho mit dem weichen Kern, den sein blinderRead More
„Das Prinzip Hoffnung“ Von Thomas Wörtche Es ist eine wirklich bittere, zynische Pointe: „Grant Park“, der Roman von Leonard Pitts jun. riskiert, was zu den vornehmsten Eigenschaften von Literatur zählt – ein utopisches Element aufscheinen zu lassen. Der Roman ist im Oktober 2015 in den USA erschienen, wurde also noch vor Trumps Wahlsieg geschrieben. Und eben dieser Trump und seine Klientel zertrümmern Schlag auf Schlag alle utopischen Komponenten, die Pitts, selbst auf die Gefahr hin, naiv zu sein, in seinen Roman eingebaut hatte. Man könnte fast sagen, die Realität vonRead More

Posted On September 16, 2018By Die RedaktionIn Crimemag, CrimeMag September 2018

Krimigedicht von Mark Knopfler

Six Blade Knife By Mark Knopfler Your six blade knife – do anything for you Anything you want it to One blade – breaking my heart One blade – tearing me apart Your six blade knife – do anything for you You take away my mind like you take away the top of a tin Come up from behind and lay it down cold on my skin Took a stone from my soul when I was lame Just so you could make me tame yes You take away my mindRead More

Posted On August 15, 2018By Tobias GohlisIn Crimemag, CrimeMag August 2018

Tobias Gohlis über Giorgio Scerbanenco

Mit dem Skalpell Er ist einer der großen Kriminalautoren des 20. Jahrhunderts. Seine vier Romane mit dem illusionslosen Ermittler Duca Lamberti werden nun bei Folio wieder aufgelegt, jeder Band mit einem Nachwort ausgestattet. Wir präsentieren Ihnen hier das aus „Die Verratenen“, weil es – über das Buch hinaus – dessen Lektüre hiermit nicht erlassen wird – ein aktualitätstüchtiges Porträt von Giorgio Scerbanenco zeichnet. Von Tobias Gohlis Giorgio Scerbanenco. Vergessen? Bevor ich die vier Romane um Duca Lamberti wieder und neu las, löste der Name des vor fast fünfzig Jahren verstorbenen Autors Assoziationen bei mirRead More
Ein Rückblick auf die WM als Ausblick auf den Start in die neue Bundesliga-Saison – in aufrührerischer Absicht Aus! Aus! Aus! Das Spiel ist aus! Das deutsche Fußballmärchen war einmal. Erstmals musste eine Deutsche Elf bei einer Fußball-Weltmeisterschaft bereits nach der Vorrunde wieder nach Hause. Die Folgen für die Nation sind unabsehbar: Manager von Sportartikelherstellern gelten als suizidgefährdet. Bierbrauer liegen im Dauerkoma: Das frühe Aus hat den mögliche Absatz von ca. 900.000 Hektolitern nahezu halbiert. Beiersdorf fragt sich verzweifelt, wer denn jetzt – statt des Bundestrainers – den Nivea-Man gebenRead More
  Saufen, ficken, morden Eine Filmkritik von Katrin Doerksen. Wenn es um den NSU geht, ist die meistgestellte Frage wahrscheinlich nicht das übliche „Wie konnte das passieren?“ Vielmehr scheint die Leute zu interessieren: Wie genau sah das aus? Zwei Männer und eine Frau im Untergrund und doch permanent am Tageslicht, gemeinsam in einer seltsam undurchsichtigen Beziehungskonstellation leben, regelmäßig morden und rauben, alles direkt unter der Nase der Öffentlichkeit. Die einzige Überlebende beharrlich schweigt. Ein vergifteter Mythos hat sich um die Terrorzelle gebildet – genau diesen macht Jan Bonny in „Wintermärchen“Read More
Gier und Dummheit als Beschleuniger der Evolution Natürlich sollte man an solch eine Besprechung nur jemanden heranlassen, der absolut unparteiisch in Sachen Dinosaurier wäre, der auf die Kohärenz einer evaluierbaren Handlung und deren Standards achten würde oder auf die nachhaltige Integrierbarkeit von Wesen mit anderem evolutionären Hintergrund, also jemand, der nicht nur die unglaublichen Effekte genießen würde, nein, sondern einer, der hinter dem schönen Schein das wahre Sein usw. Mag sein: während in Jurassic Park I die tricktechnische Präsentation der Dinosaurier noch revolutionär wirkte, kommt sie heute etwas altbacken daher.Read More
Ein Besuch bei James Lee Burke in Montana „Hallo, meine Name ist James Lee Burke, und das hier ist mein kleines Arbeitszimmer …“, beginnt das erste kleine Video, das Markus Naegele bei seinem Besuch auf der Ranch des HeyneHardcore-Autors drehen konnte. Die Filme sind nicht untertitelt, man muss sich vielleicht von jemand Englischkundigem erzählen lassen, was er da alles sagt, aber alleine sein Auftreten schon ist sehenswert. Der 81jährige ist wach und munter wie eh und je – nimmt auch politisch kein Blatt vor den Mund. Das dritte seiner, wie er sagtRead More
Die CULTurMAG-Redaktion dankt Markus Pohlmeyer für seine wunderbaren Beiträge und gratuliert zu einem Jubiläum. Zum 50. Jahrestag des Kultfims 2001 (das Deutsche Filmmuseum zeigt dazu eine Ausstellung) dürfen wir Ihnen seinen 50. Essay präsentieren. Beachten Sie außerdem die Literarurliste am Schluss, die alle bei uns erschienen Artikel enthält. Viel Vergnügen beim Lesen und Nachdenken!   2001 – Stanley Kubrick: Homer im Weltraum. Ein Essay zum Jubiläum I 1968 erschien ein seltsames Ding am Kinohimmel – anfänglich umstritten –, das in seiner Rezeption schon bald zu einem der besten Science Fiction-Filme, sogarRead More
Und ewig kreischt der Kookaburra Ihr „drittes Leben“ wollte die australische Skript-Writerin Brigitte Serra auf einer idyllischen Insel verbringen: Weg vom hektischen, gefährlichen Melbourne, in Ruhe mit den Kindern und ihrem zweiten Mann – ohne Stress und ihre düsteren Phobien. Tania Chandler hatte schon in „Das Zweite Leben“ beschrieben, dass sich dieser Traum von harmonischer Naturverbundenheit und friedlichem Miteinander letztlich als unerreichbare Utopie entpuppt. Von Peter Münder  In ihrem ersten Leben als Tabledancer in Melbourne war Brigitte das exhibitionistische Zurschaustellen ihrer anatomischen Alleinstellungsmerkmale zwar zur prickelnden Gewohnheit geworden. Doch dieRead More

Posted On Mai 15, 2018By Claudia SchwartzIn Crimemag, CrimeMag Mai 2018, Film/Fernsehen

Siegeszug der Serien

  Gehört Netflix bald die Welt? Von Claudia Schwartz Die Bösen brauchten jedes Mal Glück, den Guten reiche es, einmal Glück zu haben, sagt Steve Murphy, der Ich-Erzähler und DEA-Agent in der Kultserie «Narcos». Jeder andere amerikanische Fernsehsender hätte eine Serie über die Jagd nach dem Drogenkönig Pablo Escobar auf Englisch gedreht. In der Originalversion sagt Murphy den Satz auf Spanisch. Bei der ersten Staffel von «Narcos» (2015) habe man gehofft, dass die Produktion in Lateinamerika und in den USA gut ankommen werde, erinnert sich Cindy Holland. «Narcos» ging dannRead More
Der Unsterbliche, der Hochwohlgeborene, der Stratege und das Kind Düster, fesselnd, nihilistisch und barbarisch findet Simon Hauck die dritte Staffel der italienischen Serie.  Der Pate ist tot, das Chaos ausgebrochen. Nach der Ermordung Don Pietros (Salvatore Esposito) durch seinen früheren engsten Vertrauten Ciro Di Marzio (Marco D’Amore), den „Unsterblichen“, ist im Gomorrha-Serien-Universum nichts mehr wie es war. Weder auf den neapolitanischen Drogenplätzen in der nördlichen Peripherie noch in den verfeindeten Mafia-Clans selbst ist dadurch so etwas wie „Ruhe“ eingekehrt. Im Gegenteil: Der Kampf um Neapels historisches Zentrum – mit einigenRead More
Nur das halbe Universum Von Dominique Ott Mit dem weltweiten Start von Avengers: Infinity War am 27. April brachte Marvel Studios nicht nur den 19. Eintrag in sein ‚Marvel Cinematic Universe‘ (kurz MCU) in die Kinos, sondern seinen längsten, größten und anspruchsvollsten Film bisher. Der Größte, weil er der erste nicht-dokumentarische Film überhaupt ist, der gänzlich mit IMAX-Kameras gedreht wurde, allerdings in einem Breitwandformat von 1.90:1, das nicht dem üblichen 1.43:1 Seitenverhältnis einer IMAX-Leinwand entspricht. Kurz gesagt, eigentlich bräuchte es eine IMAX-Breitwandformat-Leinwand, um den Film in seiner angedachten Größe zuRead More
Frauen wählen: Dekonstruktion des Rachetrillers Sonja Hartl – Kritikerin, Journalistin, Bloggerin u.a. bei kinozeit.de und zeilenkino.de  – schreibt uns: Man nehme einen Mann, der Kinder befreit, füge Blut und Gewalt hinzu und fertig ist – ja, was genau? Lynne Ramsay hat mit A Beautiful Day geschafft, was nur wenigen gelingt: einen Genrefilm, der das von ihm bediente Genre dekonstruiert. Im Grunde genommen folgt der typische Rachethriller einer einfachen Formel: Der Protagonist ist ein ehemaliger Polizist, Soldat, Elitekämpfer, Agent oder ähnliches, der seine entführte oder ermordete Tochter, Frau, Familie rächt. Dafür mussRead More
Wonder Woman – Ein Essay zum Film Die fiktive Biografie von Wonder Woman [1] wurde bereits in den 1940ern Jahren entwickelt, und seit dem immer wieder an die jeweilige Mode und gesellschaftliche Themenschwerpunkte des entsprechenden Jahrzehnts angepasst. Der Film ist somit auch als eine ausführliche Einführung des Charakters in die aktuelle DC-Kino-Filmreihe konzipiert. Wonder Woman hatte bereits zuvor einen Kurzauftritt im Film Batman vs. Superman: Dawn of Justice [2], angesiedelt im Universum von DC Comics, und erzählerisch zeitlich folgend danach einen weiteren Auftritt in der Justice League [3]. Bei denRead More
Jeder kann zum Schlächter werden Olaf Möller hat sich mit Robert Schwentke über dessen verstörenden Weltkriegs-Film „Der Hauptmann“ und über die dünne Haut der Zivilisation unterhalten. (Mit Dank an die Kölner StadtRevue, die als unabhängiges Stadtmagazin seit 1976 die Fahne der publizistischen Unabhängigkeit und journalistischen Qualität hochhält. Dieses Interview ist dafür ein Beispiel.) Olaf Möller: Ihr Film erzählt die wahre Geschichte des Gefreiten Willi Herold, der gegen Ende des Zweiten Weltkriegs die Uniform eines Hauptmanns findet und in dieser Rolle schwere Kriegsverbrechen unter anderem in einem Gefangenenlager begeht. Was standRead More

Posted On Mai 15, 2018By Die RedaktionIn Crimemag, CrimeMag Mai 2018, Krimigedicht

Krimigedicht

(Don’t Worry) If There’s a Hell Below, We’re All Going to Go Curtis Mayfield Der revolutionäre Song von 1970 wurde jetzt zur Titelsequenz für die Serie „The Deuce“.  (Crowd chattering) Woman: Last night, I was so depressed and I picked up my bible and turned to the book of Revelations. And if people would just get…pick up the Bible and read it, they would really turn around and straighten up. This is all we need to do is just get the Good Book and read it and put it to everydayRead More

Posted On April 14, 2018By Peter MuenderIn Crimemag, CrimeMag April 2018, Film/Fernsehen

Film: Vor uns das Meer

„Gib den Affen Zucker!“                                   Der  Einhand-Weltumsegler  Francis Chichester wurde 1967 zur berühmten  britischen Heldenfigur, als er in neun Monaten von Plymouth aus mit nur einem Zwischenstop in Sydney  in seiner Gypsy Moth IV die Welt umsegelt hatte. Der Hobby-Segler Donald Crowhurst wollte diesen Titanen noch mit einem Nonstop-Törn übertrumpfen: Sein Trimaran sollte schneller als die Gypsy Moth  sein und die  Regatta mit neun Einhand-Teilnehmern wollte er um jeden Preis gewinnen.  Ob er nachRead More
Nur die Geste zählt Eine Filmkritik von Beatrice Behn (kino-zeit.de). Wenn Ben und Josh Safdie für eines gut sind, dann für Filme (Heaven Knows What, The Panic in Needle Park), die die Erwartungen des Publikums konstant unterlaufen und rigoros ihr eigenes Ding durchziehen, komme, was da wolle, und egal, wie das jemand findet. Mit Good Time liefern sie nun ihr bisher reifstes Werk, einen Wahnsinnstrip durch die Nacht, und bescheren Robert Pattinson nicht nur eine weitere Rolle in einem Genrefilm, sondern auch seine bisher beste Performance. Aber das allein machtRead More