87 CulturMag-Autorinnen und -Autoren über das Jahr 2020 Pünktlich zu Silvester tischen wir Ihnen auch in diesem Jahr wieder unseren großen Jahresrückblick auf, den Alf Mayer zusammen mit Sonja Hartl und Thomas Wörtche kuratiert hat: 16 Kapitel mit 87 Autorinnen und Autoren aus aller Welt, 22 Texte davon in Englisch, aus den USA, Australien, Südafrika, Großbritannien und Thailand – und dazu sechs große Einzelbeiträge sowie unsere CrimeMag Top Eight. Welcome, dear Crime/ CulturMag readers, to our Mammoth CulturMag’s Year’s End Issue 2020 with 87 contributors from round the world: Germany, Great Britain, Thailand, South Africa, Australia, the U.S.A., 22 of these pieces writtenRead More
Busy busy busy 1 bild / 100 worte Meditation for busy people – ein erster Erfahrungsbericht will nicht mehr, als den kleinen Vögeln beim Tschirpen zuhören. Wir sind auf dem Mars. Das Fernsehen mit dabei, das geht? Die Frage ist nicht ob, sondern wann: Das betrifft Pandemien und well, Cyberterrorismus. Unerwartete Fortschritte im Esoraum: Die Einkehr auf dem Dinkelkissen trägt Dich auf direktem Weg ins All, mit Zwischenlandung auf Pluto (thankee für die Konzertkarte, Mr. Schönholzer!) Und nun, der rote Planet. Der sechste Rover brummt emsig im Staub herum, wirRead More
Herzlich willkommen! Achtung neu: Wenn Sie keine Ausgabe des CrimeMag mehr verpassen wollen, abonnieren Sie doch unseren Newsletter – einfach hier anmelden. Wieder haben wir diesen Monat 31 Beiträge für Sie – und immer noch lesbar, wenn Sie noch nicht mit allem durch sind, ist unser Mammut-Jahresrückblick 2020 mit 87 Autorinnen und Autoren. Ab sofort finden Sie bei uns auch jeden Monat die Krimibestenliste von Deutschlandfunk Kultur. Dass die Frankfurter Allgemeine am Sonntag (FAS) aus dieser von Tobias Gohlis organisierten monatlichen Krimi-Wertschöpfung mit fadenscheinig mageren Gründen ausgestiegen, ficht uns nicht. BeachtenRead More
By Thomas Adcock Copyright © 2021 – Thomas Adcock NEW YORK CITY, near America Had the events of three consecutive Wednesdays occurred elsewhere in the world, we Americans would voice serious doubts about a viable future for such a chaotic nation. Here in the United States, let us consider the highlights of last month’s Washington calendar: • January 6 — Inspired by two months of hate-soaked lies, several thousand of Donald Trump’s storm troopers mount a putsch at the Capitol building, two miles east along Pennsylvania Avenue from the WhiteRead More
Ich hänge an einer langen Schnur und befinde mich etwa zehn Meter über der Erde, beziehungsweise über dem Asphalt des Rummelplatzes unter mir. Ein paar Schaulustige blicken zu mir hoch. Das andere Ende der Schnur hält ein Mann und hindert mich so, wie einen Luftballon, am Wegfliegen. Ich schlage wie wild mit den Armen und führe gleichzeitig ebenfalls sehr anstrengende, putzig aussehende Brustschwimm-Bewegungen mit meinen Beinen aus. (Ja, ich sehe mich im Traum fast immer von außen, oft kommentiert sogar eine nüchterne Off-Stimme das Geschehen – besonders bei Albträumen: „ErRead More
Australische Dreieinigkeit: Tradie, Truck & Hund Oder: Charakter (+Zeit) = Schicksal.Ein Interview von Alf Mayer mit Stephen Greenall zu dessen Roman „Winter Traffic“ Wie oft passiert es als Kritiker, dass ein Buch einen trifft wie ein Stromschlag? Ich weiß noch den Moment auf der Frankfurter Buchmesse 2016, als der australische Verleger Michael Hayward von Text Publishing – dem Verlag von Garry Disher und Peter Temple und einer Backlist australischer Klassiker, die es mit der Autorenpflege von Suhrkamp aufnehmen kann – mir ein Vorausexemplar von Stephen Greenalls „Winter Traffic“ in dieRead More
Männer, die (keine) Morde begehen Über „Der Geschichtenerzähler“ und „Venedig kann sehr kalt sein“ Bei Patricia Highsmith ist jede Figur grundsätzlich zu jeder Tat fähig – mit dieser Prämisse spielen ihre Romane „Der Geschichtenerzähler“ und „Venedig kann sehr kalt sein“, die nacheinander in den Jahren 1965 und 1967 erschienen sind. In beiden werden die Hauptfiguren des Mordes an ihren Ehefrauen verdächtigt – in beiden, so viel kann verraten werden, haben sie diese Tat nicht begangen. Der Schriftsteller Sydney Bartleby gefällt sich in „Der Geschichtenerzähler“ in der Rolle des potentiellen Mörders,Read More
Open End – als Programm „Die Residentur“ von Iva Procházková kann man durchaus als Rarität auf dem deutschsprachigen Buchmarkt bezeichnen: Ein Polit-Thriller aus Tschechien, der sich mit osteuropäischen Realien beschäftigt. Putins Russland versucht, sich die ehemalige (fiktive) Sowjetrepublik Kasmenien zurückzuholen, die nicht umsonst irgendwo in der Gegend der Ukraine liegt. Widerstand wird mit militärischen Mitteln gebrochen, die EU droht höchstens ein wenig mit dem Zeigefinger. In Prag liquidiert der russischen Geheimdienst kasmenische Oppositionelle nach Belieben. Das kann dessen tschechische Residentur ohne Probleme machen, denn der russische Einfluss auf Tschechien istRead More
Franz Dobler: Ich will doch immer nur kriegen was ich haben will (Gedichte 1991 – 2020) (AM) Am Anfang, sagt Franz Dobler in dem in diesem Buch enthaltenen – SENSATIONELLEN – Interview, das Herausgeber Manfred Rothenberger mit ihm geführt hat (Textauszug hier weiter unten), am Anfang wisse er nie, was in einem Text alles drinsteckt. Er fängt mit einem Bild an oder einem Moment, korrigiert, überarbeitet, schmeißt die Hälfte wieder weg, manchmal ist das Bild unscharf und er muss erst dahinterkommen, was da eigentlich alles drinsteckt. „Ah, ok, da hinten,Read More