Wozu dichten Tag

Pasolini: der letzte Intellektuelle Pier Paolo Pasolini wurde am 5. März 1922 in Bologna geboren. Zwischen diesem Tag und heute ist nunmehr ein Jahrhundert vergangen. Am 2. November 1975 wurde er am Strand von Lidio di Ostia ermordet. Es war ein kurzes, aber außerordentlich intensives Leben. Dichter, Schriftsteller, Regisseur, Dramatiker, Maler. In seinem schlanken Körper haben sich verschieden Kunstsprachen verabredet, um einem Lebenswerk Gestalt zu geben, das im Wesentlichen unvollendet geblieben ist. Und genau darin liegt seine Stärke: aber das ist, was seine Werke – anachronistisch – für uns heute nochRead More
Gedichte als Beschwörungen – Der Lyriker Wolfdietrich Schnurre Wolfdietrich Schnurre, Jahrgang 1920. Wer ihn noch kennt, denkt wahrscheinlich an den Humoristen, der vom Berlin seiner Kindheit erzählte: Als Vaters Bart noch rot war ist sein bekanntestes Buch, bekannt vor allem deshalb, weil manche Erzählungen daraus in Lesebüchern zu finden sind. Mit seinem auf Heiteres verweisenden Namen spielte Schnurre selbst: Weihnachts-Schnurren, Schnurre heiter heißen Bücher von ihm. Aber er hat eine ernste Seite. Seine Hauptwerke, die Aufzeichnungen Der Schattenfotograf (1978), der Roman Ein Unglücksfall (1981) und Erzählungen wie Das Begräbnis, Das Manöver, Steppenkopp und viele andere, sind dieser Seite zuzurechnen. BegleitendRead More