Tod Tag

Bild: Christian Rudolf Noffke

Posted On Juni 3, 2018By P.B. FuchsIn Litmag, News, TABUMAG

P.B. Fuchs: No Escape

P. B. Fuchs: No Escape „Wer vorgibt, den Tod nicht zu fürchten, lügt!“, sagt Rousseau. Sie hätten keine Angst, sagen mir Freunde, die ich befrage. Lügen sie mich an? „Alle sprechen sie, als hätten sie noch Zeit, selbst wenn sie wissen, sie könnten bereits jetzt und jetzt keine mehr haben…“ (Hendrik Jackson, Panikraum) „Warum sollte man vor etwas Angst haben, was unumgänglich ist?“ oder „Vorher war man schließlich ein Nichts, und danach ist man das eben auch: ein Nichts.“ Gängige Antworten, wenn ich weiter insistiere. Nihilismus. Nichts als „kalte Masse“Read More
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Posted On Oktober 3, 2016By Anne KuhlmeyerIn Bücher, Litmag

Roman: Hans Zengeler: Noch ein wenig Zeit

Tod & Glück Den vierten Roman der Josef-Bloch-Reihe von Hans Zengeler hat Anne Kuhlmeyer begeistert gelesen: Ab 50 bist du fast tot, ab 60 ganz tot, ab 70 bist du mausetot – je nach geburtsdatumsbedingter Perspektive. Und wenn nicht tot, dann weg, unsichtbar, weil grau, faltig und krank, inkompetent sowieso, niedlich geradezu. Ist nicht das Alter der Schrecken derer, die Jugendlichkeit als Existenzbeweis vor sich her tragen müssen? Josef Bloch hat sich mutig hineingetraut ins Senium, mit seiner Ira, der Nicht-Ehefrau seit einem Vierteljahrhundert. Doch im vierten Band der RomanreiheRead More

Posted On Mai 20, 2015By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Nachtgewächs 1 bild / 100 worte Charles Bowden erzählt von dieser Blume in einem Essay über den Tod von Freunden und das Genießen der Sinne, und wir möchten gleich in die Wüste fahren um sie zu erleben… sie öffne sich nur in den heißesten Nächten. „Sie ist schamlos, absolut schamlos…“ Natürlich wollen die Toten nicht allein sein, also ziehen sie uns mit sich, und wer weiter leben will, gräbt sich mühsam einen Weg zurück. Es hilft Kochen, Essen, Sein. So Bowden – oder so ähnlich. Nun ist er selbst vonRead More
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Posted On März 21, 2015By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag

Carlos

In Demut Gerade im Frühling, wenn die Säfte fließen, ist es Zeit für ein demütiges memento mori. Und wer könnte das besser als Carlos: Ich habe eine neue Lieblingsseite! TRAUERSPRÜCHE.de Hier finden sich kostenlos und für jedermann herrliche Weisheiten: An meinem Grabe Da steht ihr nun, wollt mich betrauern ihr glaubt, dass ich gegangen bin: ihr mögt vielleicht zunächst erschauern – doch schaut einmal genauer hin. […] (Geht noch sehr lange weiter.) Heinz Rickal – vorgeschlagen von Heinz Rickal Gelegentlich sind die Texte fast experimentell: Du gingst ganz still mitRead More