Stephen Greenall Tag

Posted On Mai 1, 2021By Die RedaktionIn Crimemag, CrimeMag Mai 2021

Bloody Chops Mai 2021

Kurzbesprechungen von fiction – Joachim Feldmann (JF), Alf Mayer (AM), Ulrich Noller (UN), Hans Helmut Prinzler (hhp), Frank Rumpel (rum), Jan Christian Schmidt (jcs)  und Thomas Wörtche (TW) über: Bernhard Aichner: DunkelkammerRaymond Chandler: Die kleine SchwesterStephen Greenall: Winter TrafficChan Ho-Kei: Die zweite SchwesterChris Lloyd: Die Toten vom Gare d’AusterlitzIan McGuire: Der AbstinentColin Niel: Nur die TiereGeorge Orwell: Tage in BurmaSarah Paretsky: Landnahme Unnachahmliche Erzählstimme (JF) V. I. Warshawski kann eine kolossale Nervensäge sein. Und das ist auch in Ordnung so. Wäre die altgediente Privatermittlerin aus Chicago zurückhaltender, würden die Bösen dieser Welt nämlich nochRead More
Green Winter, all Traffic. I Redakteur: Nur skizzenhaft.Autor: Ich habe leider keine Zeit.Redakteur: Es kann auch fragmentarisch sein.Autor: Ich schaffe es leider nicht.Redakteur: 1-2 Seiten. Eher die Meta-Ebene.Redakteur: Brummelbrummelumpf.Redakteur: Hihihiii. II Dem Homer will voll krass Komplexität. Anders gewendet: In der Illias steigt Homer mitten irgendwo im Geschehen ein und endet irgendwo. In der Odyssee – von dem gleichen coolen Typen geschrieben, den die Tradition Homer nennt – erleben wir sogar Rückblenden, als Zurückholen, Hineinholen einer mythischen, vielleicht sogar märchenhafte Welt in die gnadenlos reale Welt von Schiffbruch, Verlust undRead More
Homers Kinder. Oder: Licht aus – der kluge Raum gehorcht Jemand hätte es Kai Spanke sagen sollen: This is not your normal Kriminalroman. Aber da hatte er schon losgelegt. Im Gestus des empörten Spießers – den es, tatsächlich, im Jahr Zweitausendeinundzwanzig im Feuilleton der FAZ noch immer im vollen Safte und mit jeder Menge Schaum vorm Munde gibt – lässt er die Sau raus. Ein Krimiverriss wie anno dunnemal, Muff und Smegma unter allen Talaren, ich wusste gar nicht, dass man als Jungredakteur im ersten Berufsjahr schon so alt seinRead More

Posted On März 1, 2021By Die RedaktionIn Crimemag, CrimeMag März 2021

Bloody Chops März 2021

Kurzbesprechungen von fiction – Joachim Feldmann (JF), Günther Grosser (gg), Alf Mayer (AM), Frank Rumpel (rum) und Thomas Wörtche (TW) über: Taylor Brown: MaybellineHallie Ephron: Hüte deine ZungeReto Gloor: MatterStephen Greenall: Winter TrafficRobert Harris: VergeltungDoug Johnstone: Der BruchDominique Manotti: Marseille. 73Tara Moss: Die JägerinGeorge Orwell: 1984Andreas Pflüger: GeblendetLeonardo Sciascia: Ein Sizilianer von festen PrinzipienPeter Terrin: BlankoChristoph Wortberg: Trauma. Kein Entkommen Komplex und virtuos (rum) Stephen Greenall macht es einem nicht unbedingt leicht. Sein Roman ist erstmal spröde und anstrengend, sprachlich gelegentlich etwas manieriert. Es dauert, bis sich das anfängliche Dickicht etwas lichtet,Read More
Australische Dreieinigkeit: Tradie, Truck & Hund Oder: Charakter (+Zeit) = Schicksal.Ein Interview von Alf Mayer mit Stephen Greenall zu dessen Roman „Winter Traffic“ Wie oft passiert es als Kritiker, dass ein Buch einen trifft wie ein Stromschlag? Ich weiß noch den Moment auf der Frankfurter Buchmesse 2016, als der australische Verleger Michael Hayward von Text Publishing – dem Verlag von Garry Disher und Peter Temple und einer Backlist australischer Klassiker, die es mit der Autorenpflege von Suhrkamp aufnehmen kann – mir ein Vorausexemplar von Stephen Greenalls „Winter Traffic“ in dieRead More
Sulari Gentill (e) –Frank Göhre – Tobias Gohlis –Clemens Goldberg –Stephen Greenall (e) –Johannes Groschupf –Günther Grosser – Sulari Gentill 2020 has been the strangest of years. It began with fire, as Australia faced a new breed of inferno that created its own weather and devoured everything in its path.  An unstoppable megablaze, hundreds of kilometres wide.  We were forced to flee from our homes as the front approached, to abandon our towns and the lives we’d built in them.  And then the rains came and it was over.  Though we knew the fires wereRead More
Flaming tragedy by Alan Carter, Stephen Greenall, David Whish-Wilson Alan Carter: We could literally not make this shit up… If Scandi-noir is defined by ice then it comes as no surprise that Oz-noir was born out of fire. Drought and fire are ingrained into Australian literature as they should be for woe-betide anybody who takes this sunburnt country for granted. More recently fire has been an evil and foreboding presence in a number of Australian crime novels, including but not limited to, Peter Temple’s Truth, Jane Harper’s The Dry, and J.P. Pomare’s InRead More
Claudia Gehrke –Monika Geier –André Georgi –Frank Göhre –James Grady –Stephen Greenall – Claudia Gehrke Lesehighlights zu finden fällt mir schwer. Lese viel und so schnell, dass ich fast genauso schnell vergesse. Ich lese in kurzen Pausen vom Arbeiten, ein paar Seiten treiben hinaus aus dem Stress, ich lese Sonntagnachmittage lang auf dem Sofa und täglich vorm Einschlafen, oft gegen die Vernunft: einmal hineingesogen, höre ich nicht auf, auch wenn ich schlafen müsste und Arbeit wartet. Ich kaufe Bücher aufgrund von Rezensionen, folge den Empfehlungen meiner „Lieblingsbuchhändlerin“ und den tollenRead More
  Monika Geier Frank Göhre Tobias Gohlis Stephen Greenall Thomas Groh Monika Geier 2018 war seltsam.  So unglaublich sonnig und warm, so fröhlich, ein echtes Mastjahr, alle Waldbäume haben überreich Früchte getragen, ich hab soviel Geld verdient wie noch nie, und wir waren endlich mal im Sommer am Meer. Dort schien so sehr die Sonne, dass der Surflehrer sich Gedanken um die réputation seiner sonst stürmischen baye des trépassés machte.  Außerdem haben mich viele wunderbare Menschen besucht, meine Projekte waren interessant und erfolgreich, ich schreibe jetzt eine Giftpflanzenkolumne, für dieRead More
Monika Geier Frank Göhre Tobias Gohlis James Grady Stephen Greenall Johannes Groschupf Monika Geier 2017. Dieses Jahr stand für mich unter einem gewichtigen Vorzeichen. Als Zahlenfetischistin mit einer festen persönlichen Bindung an die wunderbarste aller Primzahlen hatte ich fast schon Angst: Das einzige 17er Jahr, das ich in meiner Lebensspanne erreichen kann! Was, wenn es überhaupt nicht so toll werden würde? Die 17 ist: nicht perfekt, ziemlich unberechenbar, aber von Grund auf leicht und freundlich. Ein Lüftchen. Bisschen versponnen und sehr eigenständig. Meine Zahl. Ist dieses Jahr so geworden? BegonnenRead More