Rolf Dieter Brinkmann Tag

Posted On Januar 29, 2014By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, LitMag-Lyrik

LitMag-Weltlyrik: Rolf Dieter Brinkmann

Gedicht Zerstörte Landschaft mit Konservendosen, die Hauseingänge leer, was ist darin? Hier kam ich mit dem Zug nachmittags an, zwei Töpfe an der Reisetasche festgebunden, Jetzt bin ich aus den Träumen raus, die über eine Kreuzung wehn. Und Staub, zerstückelte Pavane, aus totem Neon, Zeitungen und Schienen dieser Tag, was krieg ich jetzt, einen Tag älter, tiefer und tot? Wer hat gesagt, dass sowas Leben ist? Ich gehe in ein anderes Blau.   Ein kurzer autobiographischer Exkurs ist unumgänglich: Brinkmann wie der Schreiber dieser Zeilen stammen aus Südoldenburg. Aber woRead More

Posted On September 21, 2011By Matthias PenzelIn Bücher, Kolumnen und Themen, Litmag

Karl Kollmann: ausgeschrieben

Es geht um mehr als alles – Relativ unbeachtet, auch der Titel in Kleinbuchstaben, ist die Tage ein Buch erschienen („ausgeschrieben. Auf der Suche nach den verlorenen Möglichkeiten von Literatur, Veränderung und Befreiung“), das reflektiert, wie der Beat nach Deutschland kam … und nicht den Marsch durch die Institutionen angetreten hat. Von Matthias Penzel. Kunst ist ja ein Trip. Ob bei einem Album, einem Bild oder Buch: Wenn es abgeht und einen mitnimmt, dann ist das wie eine Reise, bei der man sich an Bekanntem erfreut, über manches staunt –Read More

Posted On Januar 26, 2011By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Rolf Dieter Brinkmann: vorstellung meiner hände

„Poesie … ist ein blinder König ohne Reich“ – Rolf Dieter Brinkmann ist ein Schriftsteller, der zeit seines kurzen Lebens versucht hat, die Grenzen der Literatur zu überschreiten und sich dabei nicht einordnen zu lassen. Der Rowohlt Verlag hat nun die frühen Gedichte „vorstellung meiner hände“ veröffentlicht. Von Karsten Herrmann Der 1940 in Vechta Geborene und 1975 bei einem Autounfall in London Verstorbene hat ein Werk hinterlassen, das von Lyrik, Prosa, Essays und einem Roman über experimentelle Hörspiele und Filme bis zu späten Collage-Bänden wie „Rom, Blicke“ reicht. Das lyrischeRead More