Robin Robertson Tag

In seinen Augen das geraubte Feuer Eine Buchbesprechung – und ein Textauszug Dieses für den Booker Prize nominierte Buch je auf Deutsch zu sehen, das hätte ich nie erwartet, umso größer jetzt die Freude. Sie ist ungetrübt, alles hier vom Feinsten. Der Übersetzerin Anne-Kristin Mittag gebührt höchstes Lob, Hanser als Verlag ein Dank. „Wie man langsam verliert“ von Robin Robertson ist ein Geschenk, wie man es nur selten bekommt. Genauer gesagt: Ich kenne kein damit vergleichbares Buch. Es ist genresprengend, unklassifizierbar. Ein Epos, eine odyssee-große Wanderung, ein Film Noir inRead More

Posted On April 1, 2021By Die RedaktionIn Crimemag, CrimeMag April 2021

Krimigedicht von Robin Robertson

Der schottische Poet Robin Robertson legt gerade bei Hanser ein fulminantes Buch vor: „Wie man langsam verliert“ – hier in dieser Ausgabe besprochen von Alf Mayer. Hier ein Gedicht von ihm. Die Schrecken des Jahrmarkts. 1951 (excerpt) Summer was closing, and he moved through the last of it,finding a park with fairground musiccoming from somewhere behind the trees.Walking round, he understood that the funfairis nothing to do with cork-shoots or coconut shies,the carousel, the booster or the bumper rides,not balloons-and-darts, not the cotton-candy,ice-cream, salt water taffy or fries—it’s fear,it’s theRead More

Posted On Mai 22, 2013By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, Lyrik

LitMag-Weltlyrik: Robin Robertson

Über die Zeit In der Zeit, die ich brauchte, um Luft anzuhalten und unterzutauchen im Badewasser (das Blut dumpf in den Adern pochen zu hören, und dann zurück an die Oberfläche zu kehren), waren meine Eltern gestorben, war das Haus verkauft worden, wurde es abgerissen um mich herum, Wand um Wand, mit Kugel und Kette. Ich mache einen Schwimmzug unter Wasser, erreiche schnaufend die andere Seite – da ist meine Ehe gescheitert, sind die Töchter erwachsen, in festen Händen, ist schlaffer die Haut um Beine und Arme, und mein HerzRead More