Pier Paolo Pasolini Tag

paso1
Nachts inmitten des Abfalls der Stadt Frank Göhre, letztes Jahr im Herbst. An einem Regentag in Rom. In den Bogengängen am Bahnhof Termini. Die Erinnerung, dass Pasolini hier den Stricher Pelosi aufgegabelt hat. Der Mord in der Nacht zum 2. November 1975. Es gibt seitdem mehrere Variationen über das Geschehen. Frank Göhre beginnt zu ermitteln. Viel Lesestoff (siehe Liste am Ende). Viel Internet-Recherche. Aber letztlich der eigenen Intention folgend. Assoziativ denkend und schreibend. Der eigentlichen Wahrheit fiktional näher kommend. Und zugleich der Versuch, die damalige Zeit zu beleuchten: Kultur & Politik, die politischen Intrigen. Eine Zeitreise inRead More

Posted On März 14, 2012By Die RedaktionIn Litmag

LitMag-Weltlyrik: Pier Paolo Pasolini

Späte Einsichten Von Pier Paolo Pasolini Ich weiß wohl, ich weiß wohl, daß ich mit einem Bein im Grabe stehe; daß alles, was ich berühre, bereits von mir berührt worden ist; daß ich Gefangener eines unanständigen Verlangens bin; daß jede Rekonvaleszenz einem Rückfall gleicht; daß die Gewässer stillstehn und daß alles abgestanden schmeckt; daß auch der Humor nur Teil einer unaufhebbaren Blockade ist; daß ich nichts anderes tue, als das Neue zum Alten zurückzuführen; daß ich immer noch nicht die Absicht habe, anzuerkennen, wer ich bin; daß mir sogar dieRead More