Neuseeland Tag

Noch einmal Neuseeland – und ein Rückflug in der Holzklasse, mitten in Platons Höhle — Von Alf Mayer. Am elften Tag unseres Lockdowns in Christchurch kommt das Ende unerwartet schnell. Als wir am Sonntag vor Ostern spätnachmittags vom vorsichtig distanzierten „social gathering“ mit unseren Nachbarn zurückkommen, ist der Termin für den Rückholflug nach Deutschland da – vier Tickets waren uns zuvor geplatzt, einmal via Tokyo, einmal via Island inklusive, Dubai oder Singapur auch. David und Rose, durch die wir ins schöne Wohnviertel Merivale nahe des gewaltig großen Hagley Parks gekommenRead More
Eine Dosis Resilienz aus Neuseeland Von Alf Mayer Unsere erste ernsthafte Berührung mit Covid-19 – und wir sind seit Ende Januar in Tasmanien und Neuseeland unterwegs – haben wir am Tag 55 unserer Reise in einem kleinen Kaff an der einsamen Westküste der Südinsel. An der Eingangstür unseres Restaurants hängt ein Plakat der Regierung, dass die Zahl der Gäste nicht mehr als 99 betragen soll. So groß ist die Lokalität gar nicht, aber die Tische sind weiter auseinander gerückt als gestern Abend, alle Gäste müssen sich mit ihren Kontaktdaten inRead More

Posted On Juli 19, 2016By Stella SinatraIn Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Fun, fun, fun 1 bild / 100 worte Die Reise geht über 72 Stunden (von Wisconsin, USA); in Neuseeland erhalten alle Südpol-taugliche Kleidung. Was noch? Anfangs wird man höhenkrank, oder Südpolkrank… geht vorbei. Don’t be a vegetarian, auf dem Menuplan steht Fleisch, Fleisch, Fleisch. Draußen stehen Pinguine, mal majestätisch, mal albern. Noch einmal die Ankunft: Es ist sehr hell, man steigt aus dem Flugzeug, man blinzelt, frau auch, aber weniger (Weiblichkeit). Wir radebrechen Englisch, schließlich geht es um den Blick in den Kosmos, der keine uns bekannte Sprache spricht, undRead More
Seines Auges Apfel — Jeden Monat präsentiert das LitMag einen interessanten Primärtext. Im April ist es eine Erzählung aus der Sammlung „Fish’n’Chip Shop Song“ von dem neuseeländischen Autor Carl Nixon, die bei CulturBooks erschienen ist. „Seines Auges Apfel“ wurde übersetzt von Martina Schmid.  Sein Name war Coutts, und er hatte einen Obstladen, der für seine auf Hochglanz polierten Früchte in der Auslage berühmt war. Jeden Morgen bei Anbruch des Tages kam Coutts aus seiner Wohnung über dem Geschäft und reihte die Früchte in verbeulten Ablagen auf Tapeziertischen im Eingang und auf dem gefegtenRead More