Michael Caine Tag

“War is a criminal enterprise. I fight it with criminals.” Andrew Nette on the 50th anniversary of André de Toth’s „Play Dirty“ (dt. „Ein dreckiger Haufen“) Towards the end of last year I posted on my love for the 1968 espionage/war thriller, Where Eagles Dare. My first post for 2019 continues what is becoming an unofficial series of sorts on this site, ‘in praise of films I watched with my parents on the television on Sunday night when I was young’. This time, I want to briefly pay tribute to the incredibly hard-boiledRead More
Ruheloser selbstkritischer Revisor Sind die Verfilmungen seiner Romane „Der Sammler“, „Der Magier“ oder „Die Geliebte des Französischen Leutnants“ inzwischen populärer oder anerkannter als die Romanvorlagen von John Fowles (1926-2005)? Er selbst bezeichnete sich in seinen Tagebüchern als ewig unzufriedener, zwanghafter Revisor: Die meisten Schlußkapitel veränderte er mehrmals. Und in seiner Anfangsphase als Autor schrieb er jahrelang an Texten, die er nicht wagte, irgendwelchen Verlagen anzubieten, weil sie „einfach zu schlecht waren“.  Mit dem vor 55 Jahren verfassten „Collector“ und „The Magus“ (1965) änderte sich seine prekäre Phase emotionaler und ökonomischerRead More

Posted On Dezember 6, 2017By Wolfgang FranssenIn Klassiker Special 2017, Litmag, Specials

Ted Lewis – Working Class Hero

  Wolfgang Franßen Working-Class Hero Werden Schriftsteller gemacht? Müssen sie wie ein mainstreamtauglicher Serienkiller eine öde, beschädigte Kindheit vorweisen? Mit Filmhelden wie Robert Mitchum, Kirk Douglas, James Cagney aus dem Alltag entfliehen? Nachts den Stapel literarischer Vorbilder abarbeiten? Im Genre am besten noch in einer Absteige schreiben, um den eigenen Mythos zu begründen? Wie wird jemand zum Klassiker? Gemeinhin gilt als Bezugsgröße für die Bedeutung eines Werks der Ausdruck: Ein Klassiker ist der, auf den andere sich beziehen, dessen Werk so bahnbrechend war, dass die nachfolgenden Generationen ihre Bücher inRead More