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Ruheloser selbstkritischer Revisor Sind die Verfilmungen seiner Romane „Der Sammler“, „Der Magier“ oder „Die Geliebte des Französischen Leutnants“ inzwischen populärer oder anerkannter als die Romanvorlagen von John Fowles (1926-2005)? Er selbst bezeichnete sich in seinen Tagebüchern als ewig unzufriedener, zwanghafter Revisor: Die meisten Schlußkapitel veränderte er mehrmals. Und in seiner Anfangsphase als Autor schrieb er jahrelang an Texten, die er nicht wagte, irgendwelchen Verlagen anzubieten, weil sie „einfach zu schlecht waren“.  Mit dem vor 55 Jahren verfassten „Collector“ und „The Magus“ (1965) änderte sich seine prekäre Phase emotionaler und ökonomischerRead More
Ted Lewis & the machine

Posted On Dezember 6, 2017By Wolfgang FranssenIn Klassiker Special 2017, Litmag, Specials

Ted Lewis – Working Class Hero

  Wolfgang Franßen Working-Class Hero Werden Schriftsteller gemacht? Müssen sie wie ein mainstreamtauglicher Serienkiller eine öde, beschädigte Kindheit vorweisen? Mit Filmhelden wie Robert Mitchum, Kirk Douglas, James Cagney aus dem Alltag entfliehen? Nachts den Stapel literarischer Vorbilder abarbeiten? Im Genre am besten noch in einer Absteige schreiben, um den eigenen Mythos zu begründen? Wie wird jemand zum Klassiker? Gemeinhin gilt als Bezugsgröße für die Bedeutung eines Werks der Ausdruck: Ein Klassiker ist der, auf den andere sich beziehen, dessen Werk so bahnbrechend war, dass die nachfolgenden Generationen ihre Bücher inRead More