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Posted On Juli 1, 2017By Christina MohrIn Musikmag, News

Lydia Lunch & Cypress Grove: Under the Covers

Großartig – meistens… Für Coverversionen hatte Spoken-Word-Ikone Lydia Lunch schon immer ein großes Faible, auch als sie noch die junge Wilde der New Yorker No-Wave-Szene war: Auf ihrem Solo-Debütalbum „Queen Of Siam“ von 1980 befinden sich mit „Gloomy Sunday“ und „Spooky“ gleich zwei überraschende Klassiker-Interpretationen; etwas später unterzog sie Led Zeppelins „In My Time Of Dying“ und – im Duett mit Rowland S. Howard – „Why Don’t We Do It In The Road?“ von den Beatles und Lee Hazelwoods „Some Velvet Morning“ ihrer ganz speziellen Behandlung. Doch so weit wieRead More

Posted On September 24, 2014By Ronald KleinIn Musikmag

Lydia Lunch/Cypress Grove: A Fistful Of Desert Blues

Hommage an Spanien –Der US-amerikanische Philosoph Robert M. Pirsig kritisierte, dass in der heutigen akademischen Welt der Respekt vor den Ikonen so groß sei, dass die Schatten von Aristoteles, Kant und Adorno, die auf junge Menschen fallen, deren eigenes Denken respektive das Entstehen einer neuen Tradition verhindere. Seine deutsche Kollegin Henriette Hain, ausgesprochene Verfechterin eines kritischen Umgangs mit kulturellen Mustern, konstatierte trocken nach dem Hören von „A Fistful Of Desert Blues“: „Lydia Lunch klingt anno 2014 wie Spongebobs Oma.“ Keine guten Voraussetzungen, zumal die Veröffentlichung von Lunchs letztem Album „TasteRead More