Leo Wieland Tag

Der indiskrete Charme des bürgerlichen Unholds Leo W. Eine Filmkritik von Simon Hauck In jüngster Zeit ist das Interesse an der Ahnengalerie der „Bonner Republik“ von Neuem erwacht, was auch im Dokumentarfilmschaffen deutliche Spuren hinterlassen hat. Egal ob noch indirekter formuliert, beispielsweise in Nachlass von Gabriele Voss und Christoph Hübner, oder besonders fokussiert in Regina Schillings herausragendem Fernsehessay Kulenkampffs Schuhe. Dabei stellt sich immer wieder bei jüngeren Rezipienten automatisch die Frage, was das nun für eine merkwürdige (Nachkriegs-)Zeit war und welche Männer, andere Geschlechter wurden darin diskret ausgeklammert, in Politik, Kultur oder GesellschaftRead More