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Susanne Lummerding   So, if man is perhaps simply a woman who thinks that she does exist, … ; phantasm, symptom, and the political   Highlighting the relevance of the Lacanian notion of the non-existence of The woman for rethinking concepts of Europe as well as social and cultural implications of digitalization, may serve as a starting point to question traditional presuppositions defining ‘identity’ and ‘community’ but also to question a persistent dichotomy of ‘reality’ versus ‘mediation.’ This again will lead to the question of whether or not the assertionRead More
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Posted On Mai 17, 2016By Doris WieserIn Bücher, Crimemag

Roman: Rodrigo Rey Rosa: Die Gehörlosen

Guatemalas hybrides Rechtssystem Rodrigo Rey Rosa (Guatemala, 1958) gilt als einer der renommiertesten, wenn nicht als der renommierteste Schriftsteller des heutigen Guatemala. Entsprechend groß waren Doris Wiesers Erwartungen, als sie seinen Roman „Die Gehörlosen“ zu lesen begann. Tatsächlich konnte ich den Roman nur schwer aus der Hand legen, da er tief ins gegenwärtige Guatemala einführt und eine ganze Reihe von kulturellen und gesellschaftlichen Besonderheiten aufgreift, die nicht nur von lokaler Bedeutung sind, sondern ein kleines Stück von der Beschaffenheit der Welt enthalten. Das Geschehen besteht aus zwei miteinander verbunden Kriminalfällen,Read More
Markus Pohlmeyer treibt sich mal wieder rum – zwischen den Genres, zwischen Philosophie, zwischen Theologie und Populärer Kultur. Sein heutiger Essay geht von Ann Leckies Roman „Die Maschinen“ aus und reicht mühelos vom Imperium Roman bis zu Goethes Iphigenie. Lassen Sie sich vergnüglich bilden …. 1) Kauf mich! Das Cover von Die Maschinen. Ein Roman aus der fernen Zukunft[1] (engl. Ancillary Justice. Sinngemäß: Hilfseinheitengerechtigkeit), von Ann Leckie ziert eine beeindruckende Liste von gewonnenen Auszeichnungen: Arthur C. Clarke Award, Hugo Award, Nebula Award … Fortsetzung der Liste siehe bitte Rückseite, dieRead More
Die politische Theologie des Anderen ‒ Überlegungen aus Anlass des neuen Buches von Lorenz Jäger. Von Joe Paul Kroll Für die Karriere des Begriffs „politische Theologie“ ist es bezeichnend, dass er heuer weder in der Politik noch in der Theologie am häufigsten zu hören ist, sondern vor allem im Zwischenreich der „Theorie“. Dort finden Gedanken, die in ihren eigentlichen Herkunftsdisziplinen (zumal in der akademischen Philosophie) an den Rand gedrängt wurden, in neuen Kombinationen zueinander und wirken so oftmals auf die Geisteswissenschaften insgesamt zurück. Die „politische Theologie“ gedeiht in diesem KlimaRead More