John le Carré Tag

91hF7-tJEgL

Posted On November 15, 2017By Bodo V. HechelhammerIn Bücher, Crimemag

Ein Buch – zwei Perspektiven: John le Carré (1)

Ein ganz spezieller Kosmos Wir freuen uns sehr, Bodo V. Hechelhammer, den Chefhistoriker des Bundesnachrichtendienstes (BND), im Kreis unserer CrimeMag-Autoren begrüßen zu können. Seinen Einstand als Rezensent gibt er mit John le Carrés „Das Vermächtnis der Spione“. Der Großmeister ist uns klar „Ein Buch – Zwei Perspektiven“  wert, und wir haben nebenan auch Peter Münder um eine Expertise gebeten, der seinen eigenen Spionagebezug zu der ganzen Sache hat.    Er ist zurück: der wohl weltweit bekannteste und erfolgreichste Autor anspruchsvoller Spionageromane: John le Carré. David John Moore Cornwell, so Carrés bürgerlicher Name, ist JahrgangRead More
le Carre

Posted On November 15, 2017By Peter MuenderIn Bücher, Crimemag

Ein Buch – zwei Perspektiven: John le Carré (2)

Sündenbocksuche im Archiv 1994 war CrimeMag-Autor Peter Münder in seinem früheren Leben als Reporter für NDR 3/Radio und für die „Wochenpost“ in London bei der Sotheby’s–Auktion von Philbys Nachlaß dabei. Für uns ein Anlaß, um ihn neben Bodo V. Hechelhammer um eine Expertise zum neuen John le Carré (kurz JLC) zu bitten. Hier also sein Beitrag für „Ein Buch – Zwei Perspektiven“. Was passierte damals eigentlich genau, als der Spion aus der Kälte kam und an der Mauer erschossen wurde? John le Carré lässt im „Vermächtnis der Spione“ einen Veteranen der Smiley-Periode nochRead More
ripley cover 9780008172237
Nur noch kurz die Welt retten Reading ahead (11): Mike Ripleys „Kiss Kiss, Bang Bang“ Einen Abend wie 1984, als Len Deighton seinen Kollegen Eric Ambler zu einem kleinen Lunch ins Savoy in London einlud und ihm dann dort die Überraschungsgäste John Le Carré, Lionel Davidson, Miles Tripp, Gavin Lyall, John Gardner, Frederick Forsyth, Ted Allbeury persönlich und aus der Schweiz Graham Greene per Telefon zum 75. Geburtstag gratulierten – so etwas gab es nur einmal, und es war der Höhe- und zugleich schon Schlusspunkt einer Entwicklung, die runde zweiRead More
51hyvkdnlyl-_sx311_bo1204203200_
Der Sohn des Vaters des Autors Wie geriet John le Carré zum englischen Geheimdienst? Was erlebte er während seiner Bonner Zeit an der britischen Botschaft? Wie gestaltete sich seine Mitarbeit an der Verfilmung seiner Romane? All das beschreibt er in „Der Taubentunnel“- einem Rückblick auf markante Episoden. Von Peter Münder. (Siehe auch die CrimeMag-Anmerkungen zur TV-Adaption seines „Nachtmanagers“ in dieser Ausgabe.) Aus dem noblen Internat Sherborne war der 16jährige David Cornwell 1947 nach Bern  geflohen, um seinem unberechenbaren Vater Ronnie zu entkommen, nachdem seine Mutter schon längst über alle BergeRead More
bbc-photograph-bbc_the-ink-factory_mitch-jenkins-2
Zeitgenössisches großes Drama: die Hauptfiguren der John le Carré-Verfilmung „The Night Manager“ (BBC-Foto/ The Ink Factory/ Mitch Jenkins) Auf die Höhe der Zeit gebracht Anmerkungen zu “The Night Manager” und zu “Jason Bourne” von Alf Mayer Wer wissen will, warum die BBC den britischen Konservativen solch ein Dorn im Auge ist, bis hin zu ihrer versuchten Abschaffung, der wird bei der John le Carré-Verfilmung von „The Night Manager“ fündig. Wer wissen will, vor welche Zerreißproben ein einigermaßen systemkritischer Hollywood-Thriller seine Macher stellt, der sehe sich „Jason Bourne“ an. Einige NotizenRead More
Foto von Jia Mai

Posted On Oktober 4, 2015By Alf MayerIn Bücher, Crimemag, News

Roman: Mai Jia: Das verhängnisvolle Talent…

Nicht Bond, sondern Borges Wenn es im China der 1950er und später eine Entsprechung zur NSA gegeben hat und gibt, dann war und ist das die fiktive, aber nicht weit von der Wirklichkeit entfernte Einheit 701. Wie der MI5 seinen John le Carré hat und die CIA ihren Robert Littell, so gibt es in China einen Autor, der auf höchstem Niveau Spionageromane schreibt, in denen nicht ein einziger Schuss fallen muss, um Nerven- und Gehirnkitzel zu fördern. Alf Mayer stellt ihn vor. „Das verhängnisvolle Talent des Herr Rong“ ist derRead More
Outsider von Frederick Forsyth
Überflieger, Tiefenschürfer, Entertainer Er war der jüngste britische RAF-Kampfpilot, Journalist bei einem Provinzblatt und wurde mit dem Bestseller „Der Schakal“ weltberühmter Autor: Frederick Forsyth, 77, wirft in seinen Memoiren „Outsider“ einen Blick zurück auf abenteuerliche Recherche-Trips für seine Polit-Thriller, Kurierfahrten für den Geheimdienst und komische Episoden und hat nun entschieden: „Dies ist mein letztes Buch!“ Peter Münder hat sich mit ihm getroffen. Seinen großen Traum, der ihn so stark prägte, hatte der fünfjährige Freddie im Sommer 1944 auf dem kleinen Flugfeld von Hawkinge, wo ihm sein Vater während der deutschenRead More
Frontberichterstattung – Die neuen Romane von John le Carré und Frederick Forsyth und das Sachbuch „Schmutzige Kriege“ von Jeremy Scahill. Drei Bücher aus der Wirklichkeit. Ihr Thema: Wie verändert der „Krieg gegen den Terror“ unser Gemeinwesen? John le Carré und Frederick Forsyth, zwei Altmeister der Thrillerliteratur, versuchen in ihren neuen Romanen eine Antwort. Beide beschreiben sie eine Geheimoperation aus diesem verdeckten Krieg. Ihre Weltwahrnehmung als Frontberichterstatter aber könnte unterschiedlicher kaum sein, deshalb wird diese Rezension um eines der wichtigsten Sachbücher des Jahres erweitert, gibt doch auch „Schmutzige Kriege“ von JeremyRead More

Posted On Juni 8, 2013By Thomas WoertcheIn Bücher, Crimemag

John le Carré: Der Spion, der aus der Kälte kam

Undercover – John le Carrés Polit-Thriller „Der Spion, der aus der Kälte kam“ von 1963 ist sicher einer der berühmtesten Romane des 20. Jahrhunderts. Er begründete le Carrés internationale Karriere und löste nicht nur die naiven James-Bond-Märchen ab, die damals das Bild der Spionageliteratur prägten, sondern begründete eine neue Sicht auf die Welt. Thomas Wörtche hat den Roman nach „hundert“ Jahren noch einmal gelesen. Ob „Der Spion, der aus der Kälte kam“ heute noch bei einem breiten Publikum einer der bekanntesten Romane des 20. Jahrhunderts ist, darf man bezweifeln. InsofernRead More