Japan Tag

So ein Pech aber auch  Kazuhisa Fukase, der bei Nishida Bürobedarf arbeitet, hat die wichtigsten Lektionen in seinem Leben verinnerlicht: Zurückhaltung, Demut und leiblichen Genuss. Fukase ist nicht gerade ein Wortführer, eher ein Mitläufer, eine Randfigur, der sich anderen gerne anschließt, ihnen zu Diensten ist und darunter leidet, übersehen zu werden. Die Aufmerksamkeit, die ihm plötzlich zuteilwird, als er einen Zettel unter seinem Scheibenwischer vorfindet, behagt ihm gar nicht. Er hat sich zu tief ins Vergessen eingegraben. Kazuhisa Fukase ist ein Mörder! steht darauf.  Nicht nur er erhält eine solche Mitteilung auch einigeRead More
Der Kriminalroman als Gesellschaftsroman – Hideo Yokoyamas breitwandbreites Panorama unterstreicht das auf sensationelle Weise. 760 Seiten, die sich lohnen, sagen jene Reisenden, die sich das mehr als überraschende Ende erlesen haben. Wir können Ihnen hier das erste Kapitel präsentieren. Frank Göhre wird das Buch für uns in der April-Ausgabe von CrimeMag besprechen.  1 Schneeflocken taumelten durch das Dämmerlicht. Der Mann stieg auf steifen Beinen aus dem Taxi. Ein Kriminaltechniker im Uniformmantel wartete schon vor dem Eingang des Polizeireviers. Er geleitete den Mann hinein, vorbei an dem Großraumbüro, in dem die diensthabenden Beamten saßen,Read More
Die Seismographinnen – Lucy Fricke und Nina Jäckle spüren der Katastrophe von Fukushima nach. Von Frank Schorneck Freitag, 11. März 2011: Bei einem Erdbeben der Stärke 9 auf der Richterskala und einem hierdurch ausgelösten Tsunami kommen im Nordosten Japans über 11.000 Menschen ums Leben. 17.000 weitere werden vermisst. Im Kernkraftwerk Fukushima kommt es zu Explosionen und schwerwiegenden Kettenreaktionen. Von den über 18.000 Menschen, die später für tot erklärt wurden, noch immer sind über 1.000 spurlos verschwunden. Die Strahlungsgefahr ist bis heute alles andere als gebannt, lediglich von anderen Katastrophen undRead More

Posted On Oktober 30, 2013By Joe Paul KrollIn Bücher, Litmag

Karl Löwith: Der japanische Geist

Weltoffenheit als Schicksal – Der Philosoph Karl Löwith schreibt über Japan. Von Joe Paul Kroll. „Ein paar Jahre im Fernen Osten sind für ein kritisches, das heißt differenziertes Verständnis unserer selbst fast unerlässlich.“ – Karl Löwith Es zeugt vom stoischen Temperament des deutsch-jüdischen Philosophen Karl Löwith (1897-1973), dass er noch in einem Exil, das ihn von einem Bundesgenossen des Deutschen Reiches zum anderen führte, ein Gutes zu sehen vermochte: „Die Emigration führte mich durch eine Reihe glücklicher Zufälle, die man gern Schicksal nennt, über Rom nach einer japanischen Universität,“ schriebRead More

Posted On Januar 11, 2012By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Random TV 1 bild / 100 worte blizzard attacks Austria – but – will be better – äh, eh, äh – how fast? – how can? – how will? – these people, never exactly, okay – the initiation process out there – what a bit of red wine – oh dear – next year – whoahoahoah! higher! higher! – depends – thank you! – you are – over the line – welcome. – what is it? – just give me a car – speaking from his hospital bed – asRead More