James Baldwin Tag

Posted On Juli 1, 2020By Constanze MatthesIn Crimemag, CrimeMag Juli 2020

James Baldwin „Giovannis Zimmer“

Immer noch eine tief aufwühlende Lektüre Constanze Matthes über einen Klassiker von 1956 Kein bereits verstorbener amerikanischer Schriftsteller scheint derzeit wieder so öffentlich präsent zu sein wie James Baldwin. Die auf ihn gerichtete Aufmerksamkeit setzte indes bereits vor der aktuellen Debatte rund um Rassismus und dessen Folgen ein. Gefeiert wurde hierzulande seine Wiederentdeckung 2018, als sein stark autobiografisch geprägtes Debüt „Go Tell it on the Mountain“ aus dem Jahr 1953 in einer Neuübersetzung unter dem Titel „Von dieser Welt“ erschien. Baldwin widmete sich in seinen Büchern nicht nur dem Rassenhass und der Unterdrückung derRead More
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Posted On Januar 19, 2020By Stella SinatraIn Allgemein, Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Weiße Lilien 1 bild / 100 worte Rufe aus dem Weltall: Meldung an Didion (wer schreibt, will andere drangsalieren), Meldung an Baldwin (herausfinden, was man nie wissen wollte), Heftiges Winken in Richtung Frisch und sein neu erwachtes Interesse an der Faktizität. & M.!, die als young lady mit B. in NY (I♥NY) ein Techtelmechtel hatte, Grund genug, die Dame zu besuchen, doch nicht um zu fragen, wie „es“ denn war mit ihm. (Him.) „Hello!“ mit einer weißen Lilie in der Hand. „Saufen Sie eine Flasche Wein und schreiben Sie dannRead More
As a columnist, „Grand Park“ author Leonard Pitts Jr. has had a lot of practice … When I was a child, I thought there were no white people in Los Angeles. There’s a story I sometimes tell to demonstrate how thoroughly my perspective was distorted by de facto segregation. It’s from a day when I was not yet ten years old and a big yellow bus delivered me and a bunch of my classmates to the zoo on a field trip. We pulled into a lot jammed with other bigRead More
Zeitdokument erster Güte Alf Mayer über einen gewichtigen Bildband Dieses Buch hat – nicht nur im Titel – biblische Dimension (mehr dazu weiter unten), ist dabei ganz und gar menschlich und gegenwärtig, hält Politik & Poesie beisammen, transportiert Humanität, Hoffnung und Mut, lässt nicht unberührt. Warum denn können wir nicht alle Brüder sein und Schwestern? Wir alle. Alle Rassen. Alle Religionen. So, wie die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern und mit ihr ein ganzes Land der Welt gerade zeigen, wie man nach dem Rassisten-Massaker von Christchurch trotz 50 Ermordeter dem HassRead More
Einblicke Im Jahr 1964 erschien „Nothing Personal“ von Richard Avedon und James Baldwin. Ein Coffee Table Book mit Portraits von Richard Avedon und einem Essay von James Baldwin, das nun vom Taschen Verlag unter dem Titel „Im Hinblick“ originalgetreu im Nachdruck erscheint, ergänzt mit einem 72-seitigem Begleitheft mit unveröffentlichten Fotos Avedons, Briefen der Freunde und einem Essay von Hilton Als. Auf den ersten Blick scheinen die in dem Band versammelten Bilder kaum miteinander in Verbindung zu stehen, abgesehen davon, dass sie Portraits sind. Es sind Aufnahmen vom Standesamt in NewRead More

Posted On November 2, 2016By Brigitte HelblingIn Litmag

Brigitte Helbling: Wie ich lese, was sie sind. Essay über Essays.

Wie ich lese, was sie sind. Essay über Essays. 30 Jahre The Best American Essays, Diversität als Prinzip, Essays übersetzen, Cowboypredigten, Heimat als Kaleidoskop, Essays wiederlesen, Der Essay als Heiratsschwindler, Die Paradiese des Gedankens. Behalt einfach die Kontrolle. Und versuch, nicht zu oft zu lügen. Charles Bowden, TORCH SONG. Seit 1986 erscheint jährlich beim Verlag Houghton Mifflin die Reihe The Best American Essays. Jeder Band enthält 25 herausragende Essays aus den aktuellen Publikationen amerikanischer Zeitungen und Zeitschriften und Online-Portalen. Ein wechselnder Gastherausgeber trifft die endgültige Auswahl aus einer Vorauswahl vonRead More