Gioacchino Criaco Tag

Eine enge Welt Frank Rumpel über einen Roman aus Kalabrien Vom Erwachsenwerden in einer abgehängten Gegend Süditaliens erzählt Gioacchino Criaco in seinem aktuellen Roman „Die Söhne der Winde“. Das Dorf Africo lag einst in den Hügeln des Aspromonte, einem Nationalpark im Süden Kalabriens. Es wurde nach einer Überschwemmung von den Behörden geräumt, die Bewohner in ein neues, gesichtsloses Africo am Meer umgesiedelt. Criaco kam 1965 in diesem Africo Nuovo zur Welt, kennt die Geschichten, die er auch schon in seinem von Francesco Munzi verfilmten Debütroman „Schwarze Seelen“ erzählt, nur zu gut.Read More

Posted On Juni 15, 2016By Frank RumpelIn Bücher, Crimemag

Roman: Gioacchino Criaco: Schwarze Seelen

Fiktiv und doch sehr real Von einer untergegangenen, archaischen Welt in den kalabrischen Bergen erzählt der italienische Autor Gioacchino Criaco in seinem Debüt „Schwarze Seelen“. Von Frank Rumpel. Es ist eine geschichtsträchtige, mit Mythen und Traditionen vertraute, aber auch strukturschwache Gegend auf der italienischen Stiefelspitze, die er bestens kennt, weil er von dort stammt. In den abgeschiedenen Dörfern lebten die Leute in den 1960er und 70er Jahren noch von der Ziegenhaltung und mancher verdiente sich etwas dazu, indem er Entführungsopfer der N’drangheta, der kalabrischen Mafia, versteckte, bis Lösegeld bezahlt wurde.Read More