Friedrich Ani Tag

Thomas Adcock Ann Anders Friedrich Ani Max Annas Bruno Arich-Gerz Rolf Barkowski Thomas Adcock: Best of American Culture – Year 2018 – This was the year when the United States began a return to civic normalcy. What feels so long ago, the presidential election of November 2016, began a dark aberration from what we Americans like to think of ourselves—in the words of the Pledge of Allegiance, “one nation, indivisible, with liberty and justice for all.” Now justice is at hand for a crime syndicate that has coöpted the White HouseRead More
 „Hörst du, wie sie schweigen, Lennard?“ Sie sagen mir nicht, was auf dem Heimweg meines Sohnes geschehen ist, Herr Kommissar, Sie haben versprochen, das Rätsel zu lösen. Wir warten immer noch auf das erlösende Wort, mein Sohn und ich, wir sitzen hier und war- ten, und ich weiß nicht, ob ich noch länger Geduld haben mag.    Dunkel war’s, es regnete unaufhörlich, und der Regen und sein Mittäter, der Wind, verwischten alle Spuren, war’s nicht so? Zwei Stunden hab ich Ihrem Kollegen zugehört; er hat mir erklärt, wie die PolizeiRead More

Posted On Dezember 16, 2017By Frank RumpelIn Crimemag, CrimeMag Dezember 2017

Bericht: Die Tübinger Poetik-Dozentur

Kollektiven Ängsten auf der Spur von Frank Rumpel Bei der Tübinger Poetik-Dozentur wagen die Organisator/innen auch mal Ungewöhnliches. Dazu darf man durchaus auch die diesjährige Beschäftigung mit dem Kriminalroman zählen. Der wird zwar reichlich gelesen, doch im universitären Umfeld noch längst nicht wirklich ernst genommen. Gemeinhin wird er noch immer vielerorts als schnöde Unterhaltungsliteratur gesehen, nichts, mit dem man sich wissenschaftlich beschäftigen müsste. Das ändert sich gerade. Zu sehen ist das etwa auch am Thema der diesjährigen Tübinger Poetik-Dozentur, wenngleich es dabei nicht um streng  wissenschaftliche Vorträge geht. Vielmehr sollenRead More

Posted On Oktober 15, 2016By Die RedaktionIn Crimemag

Bloody Chops: Oktober 2016

Bloody Chops im Oktober 2016 Gehackt, angerichtet und serviert von Joachim Feldmann (JF), Alf Mayer (AM), Alexander Roth(AR), Frank Rumpel (rum), Thomas Wörtche (TW). Über: Friedrich Ani, Ellen Blumenstein, Max Bronski, Dietmar Dath, Todd Goldberg, Veit Heinichen, Andrew Michael Hurley Max Landorff, Jack London, Gunther Reinhardt, Alexa Rudolph, Oliver Jens Schmitt, Yrsa Sigurðardóttir, Peter Temple, Daniel Tyradellis, Carl-Johan Vallgren, Matthias Wagner K, Matthias Wittekindt, Slavoj Žižek. Pflichtlektüre (AM) Seit 2008 ist Peter Temple verstummt, seit „Truth“ in Australien erschien und vielfach ausgezeichnet wurde (2011 bei uns als „Wahrheit“ und Platz 1. Deutscher Krimi Preis). Immer wiederRead More
Heute: Friedrich Ani Von Marcus Müntefering Friedrich Ani ist der Solitär unter den deutschen Krimiautoren, auf höchstem Niveau hyperkreativ – er schreibt in höherer Frequenz Bücher, als Woody Allen Filme dreht. In diesem Jahr waren es bislang zwei Romane (weitere sind nicht angekündigt, aber man weiß ja nie …), zunächst der 20. und wohl letzte Süden-Roman „Der einsame Engel“ (Droemer), dann – deutlich bemerkenswerter – das finsterst vorstellbare Rachedrama „Nackter Mann, der brennt“ (Suhrkamp) – ein Solitär in Anis Bibliografie. 1. Haben Sie je darüber nachgedacht ein Verbrechen zu begehenRead More

Posted On Dezember 16, 2015By Die RedaktionIn Highlights, Highlights 2015

CrimeMag‘s Top Ten 2015

Ein schönes Ritual – alle Jahre wieder stimmt eine illustre und kompetente Jury über die besten Kriminalromane ab. Dieses Mal war es besonders eng. Voilà: 1: Richard Price: Die Unantastbaren (S. Fischer) 2: Antonio Ortuño: Die Verbrannten (Kunstmann) 3: Gary Victor: Soro (litradukt) 4-7: Friedrich Ani: Der namenlose Tag (Suhrkamp) James Ellroy: Perfidia (Ullstein) Merle Kröger: Havarie (Ariadne) Newton Thornburg: Cutter und Bone (Polar) 8-10: Adrian McKinty: Gun Street Girl Mike Nicol: Bad Cop (btb) Seamus Smyth: Spielarten der Rache (Pulp Master) Die Plätze 4-7 und 8-10 sind punktgleich undRead More

Posted On Oktober 4, 2015By Joachim FeldmannIn Bücher, Crimemag, News

Roman: Friedrich Ani: Der namenlose Tag

Wie von ferne her vertraut Die Kriminalromane von Friedrich Ani, einem unserer besten deutschen Autoren auf diesem Feld, haben einen eigentümlichen, besonderen Reiz. In seinem neuesten, in „Der namenlose Tag“, gibt es Sätze, die an Adalbert Stifter erinnern und dessen „Welch ein Sommer hätte sein können, wenn einer gewesen wäre!“. Bei Ani, mit seiner neuen Figur, dem pensionierten Kriminalhauptkommissar Jakob Franck, liest sich das als: „In seinem Arbeitszimmer, das ein Kinderzimmer hätte werden sollen, brannte das weiße Windlicht im Glas.“ Joachim Feldmann sind weitere Resonanzböden in Anis Werk aufgefallen –Read More

Posted On August 9, 2014By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops

Bloody Chops, bluttropfend, frisch vom Hackklotz. Am Beil heute Joachim Feldmann (JF) und Alf Mayer (AM). Auf dem Klotz: Friedrich Ani: „Unterhaltung“, Torkil Damhaug: „Feuermann“, Joel F. Harrington: „Die Ehre des Scharfrichters“ und Frank Köhnlein: „Vollopfer“. Finstere Komik (JF) Friedrich Ani, der hochspannende Roman schreiben kann, die eindeutig der Detektivliteratur zuzurechnen sind, obwohl es letztendlich kein Verbrechen aufzuklären gibt, hat mitnichten Angst vor Leichen, im Gegenteil. In seiner Kurzgeschichte „Wo es dem Verbrecher schmeckt“ lässt er, ohne mit der Wimper zu zucken, eine Handvoll Zeitgenossen, denen ihre bürgerliche Existenz abhandengekommenRead More