Frank Göhre Tag

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Nachts inmitten des Abfalls der Stadt Frank Göhre, letztes Jahr im Herbst. An einem Regentag in Rom. In den Bogengängen am Bahnhof Termini. Die Erinnerung, dass Pasolini hier den Stricher Pelosi aufgegabelt hat. Der Mord in der Nacht zum 2. November 1975. Es gibt seitdem mehrere Variationen über das Geschehen. Frank Göhre beginnt zu ermitteln. Viel Lesestoff (siehe Liste am Ende). Viel Internet-Recherche. Aber letztlich der eigenen Intention folgend. Assoziativ denkend und schreibend. Der eigentlichen Wahrheit fiktional näher kommend. Und zugleich der Versuch, die damalige Zeit zu beleuchten: Kultur & Politik, die politischen Intrigen. Eine Zeitreise inRead More
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Posted On Dezember 24, 2016By Die RedaktionIn Jahreshighlights

CulturMag-Jahreshighlights 2016, Teil 3 (G)

Im dritten Teil unseres illustren Jahresrückblicks finden Sie Frank Göhre, Tobias Gohlis, James Grady und Dominik Graf – da wird es nichts mit Andacht und Frömmigkeit. Aber lesen Sie selbst. Frank Göhre Januar: Abaton Kino, Hamburg. Janis: Little Girl Blue. Regie und Drehbuch: Amy Berg. 105 Minuten. Eine herausragende Dokumentation über Janis Joplin. Mitzuerleben ist, wie welche Songs entstanden sind, wie aus dem Leben Lieder werden. Februar: Berlinale Forum. Verfluchte Liebe deutscher Film. Regie, Buch: Dominik Graf, Johannes F. Sievert. 90 Minuten. Eine Ehrenrettung des Genre-Kinos der 70er und 80erRead More
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Posted On Dezember 2, 2016By Rolf BarkowskiIn Musikmag

Rolf Barkowski: Novemberblues in Hamburg

Crime und Musik – zwei Abende Die Freunde laden ein. Ein langes Wochenende in Hamburg. Crime und Musik stehen auf dem Programm. Los geht es am Freitagabend beim Krimifestival auf Kampnagel. Jazz & Crime: Frank Göhre, Hannes Hellmann und Alf Mayer lesen aus Cops in the City und führen uns direkt in Ed McBains 87. Polizeirevier. Auch wenn Hannes Hellmann nicht singt – seine Stimme passt einfach perfekt zu den Ed McBain-Texten. Und wie das Buggy-Braune-Trio das Gelesene in Musik verwandelt – besser geht es wirklich nicht. Diese drei Lesestimmen undRead More
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Posted On November 15, 2016By Frank GoehreIn Crimemag, Kolumne

Kolumne: Frank Göhre: Gelesen. Gehört. Gesehen (12)

Ein Sonntagabend: Sie hat gesagt, er hat gesagt, und einen herzlichen Dank an uns alle. Mein Leben mit Allah – Warum radikalisieren sich immer mehr junge Menschen? Die Moderatorin blickt mit hoch erhobenen Kopf (sprich: selbstbewusst) in die Kamera: Guten Abend, meine Damen und Herren, willkommen zu unserer Sendung. Auch wir haben gemeinsam den ‚Tatort‘ gesehen  –  der kein klassischer „Tatort“ war, eher ein Thesenfilm, aber gut, warum nicht? Aufgrund eines SZ-Artikels von der knallhart auf Quote getrimmten NDR-Redaktion Fernsehfilm an die Dienstleister Buch & Regie in Auftrag gegeben, heißes Thema,Read More
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Posted On Oktober 15, 2016By Frank GoehreIn Crimemag, Kolumne

Kolumne: Frank Göhre: Gelesen. Gehört. Gesehen (11)

Gelesen. Gehört. Gesehen (11) Es sind die Jahre, in denen die Söhne ihre Väter fragen, wo sie im Krieg gewesen sind und was sie getan haben: „Warst du dort ein anderer als zu Hause? Hast du nie deine Familie an die Wand gestellt, nie deinen Sohn getroffen, wenn du abgedrückt hast?“ Das fragt der eine (Philipp Luidl) und bekommt keine Antwort. Und ein anderer prügelt auf seinen Vater ein, weil er mit dem Blick auf ihn die „Veranlagung zu Grausamkeit und Heimtücke“ in sich selbst erkennt (John Fante). Es sind die Jahre, in dem einem die großenRead More
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Posted On September 15, 2016By Frank GoehreIn Crimemag, Kolumne

Kolumne: Frank Göhre – Gelesen. Gehört. Gesehen (10)

Reisenotizen Island – von Frank Göhre. Der Kommissar hat Familie und ein stark schmerzendes Knie. Doch er muss einen Mord aufklären. Da gibt’s kein Pardon. So ist das nun mal in den leserfreundlichen Krimis aus deutschen Landen und auch anderswo. Die Queen Elisabeth nimmt Kurs gen Norden, Richtung Skagen. Danach geht es weiter nach Norwegen und Island. Ich stimme mich mit einigen Krimis isländischer Autoren auf das Land ein. Die Temperatur liegt bei 25 Grad. Es ist sonnig, bei wolkenlosem Himmel. Die Bordzeitung dieses und der nächsten Tagen meldet: GabrielRead More
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Posted On September 1, 2016By Alf MayerIn Film/Fernsehen, Litmag

Dokumentarfilm: „Zeigen was man liebt“

Herzblut pur, in hoher Dosis „Zeigen was man liebt“ von Frank Göhre, Borwin Richter und Torsten Stegmann. Erstaunlich, was es einmal an Lässigkeit und Leidenschaft im deutschen Kino gegeben hat. Es ist ein eher unbekanntes Kapitel des deutschen Films, das in dem enorm kurzweiligen Dokumentarfilm „Zeigen was man liebt“ aufgeblättert wird. Sozusagen standesgemäß ist er ganz ohne Förderung oder Fernsehbeteiligung entstanden, einfach, weil die Macher Lust auf ihn hatten und die Zeit reif war. Ein Film, der nicht nur gute Laune, sondern auch Lust auf das Sprengen von allerlei innerenRead More
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Posted On August 15, 2016By Frank GoehreIn Crimemag, Kolumne

Kolumne: Frank Göhre: Gelesen. Gehört. Gesehen (9)

Undercover Agent for the Blues Von Frank Göhre Wieder auf Tour Er sitzt vorn auf der Bühne, ein großer, schlaksiger Typ. Er erinnert ein wenig an Michael Madsen, den Mr. Blonde in Tarantinos Reservoir Dogs. Wie er zu Stuck in the middle with you von Stealers Wheel mit dem Rasiermesser um den gefesselten und geknebelten Cop herum tänzelt und ihm ein Ohr abschneidet. Der Mann auf der Bühne aber tickt nicht so. Er wird in wenigen Tagen Siebzig und ruht nach einem durchaus bewegten Leben in sich selbst. Er sitzt im Rampenlicht und trägt zu einem kurzärmeligen Hemd und schlichterRead More
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Posted On August 15, 2016By Thomas PrzybilkaIn Bücher, Crimemag, Kolumnen und Themen

Sekundärliteratur: About Crime Fiction

About Crime Fiction Hinweise zur Sekundärliteratur von Thomas Przybilka (Lieferung No. 63, Januar 2016 – Juni 2016) Seit Jahren bibliografiert, archiviert und kommentiert der Ehrenglauser-Preisträger Thomas Przybilka in seinem BoKAS (= Bonner Krimi-Archiv Sekundärliteratur) wissenschaftliche und publizistische Arbeiten aus aller Welt, die sich mit den unendlichen Facetten von Kriminalliteratur befassen. In unregelmäßig regelmäßigen Abständen erscheinen dann seine unschätzbar wertvollen Zusammenfassungen der aktuellen Sekundärliteratur, die jeder zur Kenntnis nehmen muss, der sich auch nur ein bisschen über seine Lieblingsliteratur kundig machen möchte. Ein solcher „Newsletter“ hat leicht einmal 160 bis 200Read More
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Posted On Mai 17, 2016By redaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops Mai 2016

Bloody Chops im Mai 2016 – Dieses Mal am Hackebeilchen: Joachim Feldmann (JF), Kasten Herrmann (KH), Alf Mayer (AM), Alexander Roth (AR) und Thomas Wörtche (TW). Sie widmen sich: Graham Greene: Der Dritte Mann (JF), Joe R. Lansdale: Deadwood Dick (TW), Charles Willeford: Seitenhieb (AM), Olen Steinhauer: Der Anruf (TW), Christian Roux: Der Mann mit der Bombe (AR), Ulrich Ritzel: Nadjas Katze (JF), Joseph LeDoux: Angst (AM), Kamel Daoud: Der Fall Mersault (KH), Smith Henderson: Montana (AM), Tom Hillenbrand: Der Kaffeedieb (JF), Stefan B. Meyer: Kein großes Ding (AR), Jörg Maurer: Schwindelfrei ist nur der Tod (JF), Regina Nössler: Endlich daheim (AM), Martin Walker:Read More
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Im Auftrag Deutschlands an vorderster Front – Natalia Wörner. Sie hat die Lee Strasberg Schauspielschule in New York und den Tsunami im thailändischen Khao Lak überstanden, physisch zumindest, aber tief berührt: Eine junge, schwer verwundete Frau aus Deutschland, 20 Jahre  alt, sagte zu mir: Ich kenn dich doch! Du bist Schauspielerin! Du bist Natalia. Natalia! Die Schauspielerin! – Die Natalia Wörner! Bleibst du bei mir, passt du auf mich auf? – Ich kümmerte mich um sie. Das hat sie oft und gern erzählt in Talkrunden und in „Bild“ und „Welt“,Read More
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Posted On April 15, 2016By Frank GoehreIn Crimemag, Kolumne

Kolumne: Frank Göhre Gelesen. Gehört. Gesehen (7)

Selbst Wickenrode bleibt nicht verschont. Fundstücke aus dem öffentlich-rechtlichen Tollhaus Es herrscht kein Mangel an Köchen und Kommissaren in den öffentlich-rechtlichen Sendern. Abend für Abend wird in Weimar und Wismar, Kitzbühel und Köln, Leipzig, Hamburg und Rosenheim schweißtreibend und kräftezehrend polizeilich ermittelt. Eine Mutter vermisst ihren 29jährigen Sohn. Da schließt die Kommissarin nach intensivem Grübeln messerscharf: Da steckt mehr dahinter! Wohl wahr, und zudem ein gern verwendeter Dialogsatz in den Vorabendserien und auch im sonntäglichen „Tatort“ aus 16 Bundesländern, Österreich und der Schweiz: … zweifelsohne eine Perle des Fernsehschaffens, wieRead More
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Erinnern leicht gemacht. Ein Blick zurück, auch in eigener Sache. Eine Schweizer Buchhändlerin und eine deutsche Lektorin kaufen sich einen traditionsreichen Zürcher Verlag. Die eine nimmt dafür das Erbe ihrer Mutter, die andere investiert den großzügigen Bonus für ihre vorherige Verlagstätigkeit und gibt später nach dem Tode meiner Mutter noch ein kleines Stückchen hinzu. Die eine ist fortan die Zahl, zuständig für die Finanzen, für den Verkauf und die Autorenhonorare, die andere ist das Wort, zuständig für das Programm, die Werbung und die Lizenzen. Zweieinhalb Jahrzehnte lenken sie die GeschickeRead More
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Posted On März 15, 2016By Thomas PrzybilkaIn Crimemag

About Crime Fiction

Hinweise zur Sekundärliteratur von Thomas Przybilka Seit Jahren bibliografiert, archiviert und kommentiert der Ehrenglauser-Preisträger Thomas Przybilka in seinem BoKAS (= Bonner Krimi-Archiv Sekundärliteratur) wissenschaftliche und publizistische Arbeiten aus aller Welt, die sich mit den unendlichen Facetten von Kriminalliteratur befassen. In unregelmäßig regelmäßigen Abständen erscheinen dann seine unschätzbar wertvollen Zusammenfassungen der aktuellen Sekundärliteratur, die jeder zur Kenntnis nehmen muss, der sich auch nur ein bisschen über seine Lieblingsliteratur kundig machen möchte. Ein solcher „Newsletter“ hat leicht einmal 160 bis 200 Seiten; deswegen empfiehlt CrimeMag unregelmäßig ein paar Titel aus dieser Fülle,Read More
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Glut und Asche: Blaise Cendrars Er ist ein Weltreisender, ein Abenteurer. Er stellt sich jeder Situation mit offenem Blick. Bereit, neue Erfahrungen zu machen. Er ist ein Kämpfer. Seine Linke ist gefürchtet. Der rechte Arm ist ihm weggeschossen worden. Sein Gesicht ist wie aus Leder, wettergegerbt. In seinem Mundwinkel klebt immer eine Zigarette. Er raucht Kette, und er trinkt: Gebt mir Wein, Champagner, Cognac, Whisky zu trinken, aber bleibt mir vom Hals mit Gin und all diesen Getränken auf Ginbasis, mit denen die ganze Welt sich benebelt und die mirRead More
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Eine Art Weihnachtsmärchen. Es begab sich aber, dass im fernen Sibirien ein Kind geboren ward, auserkoren, zu jubilieren und zu preisen all das, was Licht und Freude in unseren tristen Alltag bringt oder auch: Starke Emotionen: Stell´ für dich 
die Uhr auf Sonnenzeit, geh´ ins Licht, die Hoffnung wird dich tragen.  Es ist ein Mädchen, das im vierten Lebensjahr von seinen Eltern Maria und Peter behutsam in eine schlichte Tragetasche gelegt und mit auf eine weite, sehr weite Reise genommen wird: Lass uns zusammen ein Stück gehen, schenk‘ mir einRead More
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Posted On Oktober 4, 2015By Die RedaktionIn Crimemag, Veranstaltungen

Hausnachrichten – mit Einladung

Interna, Termine, Veranstaltungen Liebes CulturMag-Publikum, auf einen ganz bestimmten Buchmesse-Termin wollen wir Sie hier aufmerksam machen: die CulturBooks-Party im Frankfurter Nordend-Restaurant „Odyssee“. Frank Göhre und Alf Mayer lesen aus ihrem Report „Cops in the City. Ed McBain und das 87. Polizeireiver“. Und Sie können Ratih Kumala “Das Zigarettenmädchen” samt ihrer Verlegerin und deutschen Stimme Zoë Beck live erleben. Ratih Kumalas Roman gilt als eine Art „indonesischer ‚Buddenbrooks'“ und ist einer von acht Romanen (ja: in Worten acht), die dank der Tatsache, dass Indonesien im Jahr 2015 Ehrengast der Frankfurter BuchmesseRead More
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Posted On September 6, 2015By Die RedaktionIn Allgemein, Crimemag

Hausnachrichten

Interna, Termine, Veranstaltungen Liebes CulturMag-Publikum, auf einen ganz bestimmten Buchmesse-Termin wollen wir Sie schon jetzt aufmerksam machen: die CulturBooks-Party im Frankfurter Nordend-Restaurant „Odyssee“. Frank Göhre und Alf Mayer lesen aus ihrem Report „Cops in the City. Ed McBain und das 87. Polizeireiver“. Und Sie können Ratih Kumala “Das Zigarettenmädchen” samt ihrer deutschen Stimme Zoë Beck live erleben. Ratih Kumalas Roman gilt als eine Art „indonesischer ‚Buddenbrocks'“ und ist einer von acht Büchern (ja: in Worten acht), die dank der Tatsache, dass Indonesien im Jahr 2015 Ehrengast der Frankfurter Buchmesse ist,Read More

Posted On Mai 29, 2013By Die RedaktionIn Litmag

Haussmitteilung: Lesung mit Frank Göhre

Literatur vs. Jazz: Frank Göhre trifft auf das Buggy Braune-Trio – Die CULTurMAG-Lesereihe im Hamburger Jazz-Club Birdland geht weiter. Im dritten Teil von „Literatur vs. Jazz“ am 31.5. ab 21:00 Uhr trifft Suspense auf Modern Jazz: Der  Hamburger Krimi- und Drehbuchautor Frank Göhre, der für seinen letzten Roman mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet wurde, liest aus veröffentlichten und unveröffentlichten Texten; Buggy Braune (p), Jakob Dreyer (b) und Björn Lücker (dr) spielen expressiven Modern Jazz. Moderation: Kirsten Reimers. Wir freuen uns über Euer/Ihr Kommen. Have fun! Die RedaktionRead More
„Chandler war zu subtil für mich“ Daniel Woodrell, Autor von „Winters Knochen“ (hier bei cultmag) und „Der Tod von Sweet Mister“, begann seine deutsche Lesetour beim Hamburger Harbour Front Festival. Er sprach mit Peter Münder und Frank Göhre über den mühsamen Weg zum Schreiben. „Bei dem, was wir machten, war es meist nötig, nicht gesehen zu werden“, erklärt der 13-jährige übergewichtige Ich-Erzähler Shuggie in „Der Tod von Sweet Mister“. Erst mal soll er einen Pick-up umlackieren, dann wird er vom sadistischen Stiefvater Red – der bezeichnet ihn nur als „Fettsack“– gezwungen,Read More

Posted On August 4, 2012By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops

Bloody Chops – knapp, schnell, auf den Punkt, und manchmal tut’s weh: Thomas Wörtche (TW) zu François Cortegianni/Marc Malès: „Blut und Schweigen“; Frank Rumpel (rum) zu Anne Goldmann: „Triangel“; Anne Kuhlmeyer (AK) zu Katharina Höftmann: „Die letzte Sünde“; Joachim Feldmann (JF) zu Frank Göhre: „I and I“. Mafia Oper – klassisch gut (TW) Bei allem Gedöns und Gehype um graphic novels vergisst man gerne, dass Comics eben auch das Kino der kleinen Leute (wer auch immer es zuerst formuliert haben mag) ist. Die ersten drei, zu einem schönen, kompakten BandRead More

Posted On April 14, 2012By Frank GoehreIn Bücher, Crimemag

Frank Göhre über Dada und Krimi

Die Geburt der Kriminalliteratur aus dem Geiste des Dadaismus ist ein ständiger Subtext von CrimeMag. Hier ein neues Mosaik-Steinchen einer faszinierenden Verbindung – von Frank Göhre. Verzahnt und verheert sind alle alten Böcke Friedrich Glauser im Dada-Zürich Er ist jung, noch nicht volljährig. Er hat ein schmales Gesicht, dunkles, glattes Haar und unter den dichten Augenbrauen blicken die großen Augen ein wenig melancholisch. Bekleidet ist er mit einem schwarzen Dreiteiler und darauf abgestimmter Krawatte. Seiner ersten Zimmerwirtin in der Bolleystraße 7 stellt er sich als Frédéric Glauser vor, nach ZürichRead More

Posted On November 5, 2011By Anne KuhlmeyerIn Bücher, Crimemag

Frank Göhre: Die Kiez-Trilogie

Lesen! Dringend! Drei Klassiker in einem Band – und eine kollegiale  Erstleserin. Anne Kuhlmeyer über Frank Göhres „Kieztrilogie“. Mit diesem Buch sollte man ausnahmsweise hinten beginnen. In „Hamburger Verhältnisse, Hintergründe und Materialien zur Kiez-Trilogie“  am Ende des letzten Teils liefert der Autor auf knapp dreißig Seiten einige Ergebnisse seiner Recherchetätigkeit – eine ausgesprochen spannende Lektüre. Im Übrigen ist es eine Zumutung, über das Buch schreiben zu müssen, denn besonders nützlich scheinen Begeisterungsstürme wie – großartig! wunderbar! genial! – nicht. Aber ich will mich nicht beklagen nach der Freude beim  LesenRead More

Posted On August 27, 2011By Frank GoehreIn Crimemag

Einen Sommermonat lang in Amsterdam (4)

Amsterdam. Was für eine Stadt, nichts als Gestank. Trotzdem herrlich. Der Sommer geht zu Ende und damit leider auch die Amsterdam-Serie von Frank Göhre, ade an Janwillem van de Wetering und Nicolas Freeling … (Zu Teil 1 und 2 und 3.) Vierte Folge Wenn ich wieder komm, dann bring ich dir Tulpen aus Amsterdam, tausend rote, tausend gelbe, alle wünschen dir dasselbe, was mein Mund nicht sagen kann, sagen Tulpen aus Amsterdam. Mieke Telkamp, Tulpen aus Amsterdam Er managte seine Amsterdamer Firma. In der freien Zeit schrieb er sowohl dieRead More