Film Tag

Posted On März 15, 2016By Alexander RothIn Bücher, Crimemag

Roman: Lotte Bromberg: Auslaufgebiet

Wölfisches Grinsen, ein Buch, ein Film … von Alexander Roth „Blutige Fressattacke: Der Wolf ist zurück und er hat Hunger!“ – so lautet die Überschrift eines Online-Artikels der Berliner Zeitung vom 30. März letzten Jahres (Achtung, drastische Bilder!). Die Reaktionen auf solch eine Meldung dürften, damals wie heute, gespalten ausfallen. Einerseits die Faszination, die dieses wilde Tier auf die urbane Gesellschaft ausübt, andererseits die tief in uns verwurzelte Angst vor dem, was seine spitzen Zähne alles anrichten können. In etwa so verhält es sich auch mit den zwei vorliegenden Werken:Read More

Posted On März 15, 2016By Sonja HartlIn Crimemag, Film/Fernsehen

Film: Raum

Über Anpassung und Über-Leben – „Raum“ ist eines der aufwühlendsten Kinoereignisse des Jahres. Sonja Hartl hat sich dem Buch von Emma Donoghue und dem gleichnamigen Film von Lenny Abrahamson beschäftigt. „Heute bin ich fünf. Als ich gestern Abend in Schrank eingeschlafen war, war ich noch vier. Aber dann wache ich im Dunkel in Bett auf und bin plötzlich fünf, Abrakadabra.“ Mit diesen Sätzen beginnt Emma Donoghues Roman „Raum“, in dem der nun fünfjährige Ich-Erzähler Jack von seinem Leben erzählt, dessen Eigentümlichkeiten anfangs vor allem sprachlich markiert sind. Er wacht „inRead More

Posted On März 15, 2016By Anna Veronica WutschelIn Crimemag, DVD, Film/Fernsehen, News

DVD: Die Brücke III

Immer wieder die Familie als Angelpunkt – Anna Veronica Wutschel über die TV-Serie “Die Brücke III”. Das bewährte Erfolgsrezept voll ausschöpfen, dem Zuschauer in abgewandeltem Gewand das Gleiche, aber nicht dasselbe vorsetzen und ihn mit Gespür für die erzählten Charaktere an die Serie binden – so scheint das Konzept der Macher von “Die Brücke – Transit in den Tod”. Auch in der dritten Staffel wird der Zuschauer dementsprechend mit äußerst brutalen Morden konfrontiert, die die Polizei erst nach und nach als Serie eines Einzeltäters identifizieren kann. Erneut wird dem tödlichenRead More

Posted On März 15, 2016By Anna Veronica WutschelIn Crimemag, DVD, Film/Fernsehen

DVD: House of Cards (BBC)

Warum nicht das Original? Die britische TV-Serie “House of Cards” von 1990 ist ein perfekt geschliffenes Unterhaltungsstück, hat Anna Veronica Wutschel sich überzeugt. Heutzutage macht man es sich einfach auf dem Sofa gemütlich und ruft mit ein, zwei Knopfdrücken das Programm ab, das man gern sehen möchte. Diese vermeintliche Unabhängigkeit beim TV-Schauen wird immer populärer, dabei wähnten wir uns in grauer Vorzeit bereits mit dem allwöchentlichen Besuch in einer irgendwie immer leicht schmuddlig wirkenden Videothek als autonome Geister, die sich ihr Schauprogramm lieber selbst zusammenstellten. Dann wurde es komfortabler, dieRead More

Posted On April 25, 2012By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Tscheck ze Ripper 1 bild / 100 worte Ein Supercomputer gespeichert mit Wissen, der das Ende des Universums überdauert? LOVE THE IDEA. Reiten Sie doch nicht gleich weiter, bleiben Sie, trinken Sie einen Espresso, das Geschenk eines Freundes aus Neapel. Ex-ze-llent, nicht wahr? Ich frage mich nur, wer Ihren Computer denn benutzen soll. Zukünftige Universen? LOVE THE IDEA. Aber, unter uns, wie will er den Hitzetod überstehen, der auf unser aller All zuknattert? Zeitkristalle. LOVE THE IDEA! Und welches Wissen speichert dieser Superspeicher nun? Reste von Hirnströmen? Loops aus glücklichenRead More

Posted On November 16, 2011By Kerstin CarlstedtIn Film/Fernsehen, Litmag

Im Kino: Halt auf freier Strecke

Papa funktioniert nicht mehr – Andreas Dresen zeigt mit „Halt auf freier Strecke“, wie ein Sterben in Würde aussehen kann. Von Kerstin Carlstedt. Wer glaubt, das Kinogenre Krebstod-Melodram sei ausgelutscht und spätestens seit „Wit“ (2001), der kammerspielartigen Verfilmung von Mike Nichols, sei dem Thema nichts mehr hinzuzufügen, der irrt. Andreas Dresen, der König des Improvisationsfilms, hat mit „Halt auf freier Strecke“ eine Form gefunden, die das Publikum beim Filmfestspiel in Cannes zu Tränen rührte und mit dem Dresen den Hauptpreis in der renommierten Nebenreihe „Un certain regard“ gewann. Frank (MilanRead More