Dunkle Materie Tag

Posted On Dezember 12, 2015By Stella SinatraIn Allgemein, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Komm an meine Lende 1 bild / 100 worte Neues aus Cambridge. Dunkle Materie in Frisbee-Form könnte den Asteroiden aus dem Kuipergürtel gelöst haben, der dann auf unseren blauen Planeten fiel und die Dinosaurier auslöschte. Eine spannende These! – „Doch nenne mir Muse den Held dessen mächtiger Arm, das furchtbar’ Geschoss in der fruchtbaren Erde versenkte?“ – So hexameterte Madame, während sie den Nobelpreis entgegennahm, und dann, melancholisch: „Heute der Dino und morgen ich, Knochen in einer Ausstellung“ – doch halt. Da kommt schon ein Gigolo, um mit ihr „AmoreRead More

Posted On Juli 30, 2014By Stella SinatraIn Allgemein, Stella Sinatras URknall

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Enhancement 1 bild / 100 worte Where do all the metaamphetamines come from, long time, passing, where does all the crank come from, aha, von Ronald Reagan, irgendwie, der damit ekstatische Zustände erlebte. „Wir wollen Sonne!“ Schon schwindet die Schwermut, schon regt sich das Püppi; Ecstasy. Hauptsache, die Packungsbeilage wurde gelesen. Noch einmal: Es ist interessant und schwer sich vorzustellen, die dunkle Materie könnte aus einem Wirkstoff bestehen, der ganz einfach noch nicht gedacht ward, oder ist es etwas anderes, die Physiker nachts wachhält? Glutamin, Koffeinkapseln… OPERA sagt: „Danke!“ DieRead More

Posted On März 5, 2014By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

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Poltergeist 1 bild / 100 worte Hallo. Wie siehst du denn aus? Gar nicht. Kann dich nicht sehen. Hören auch nicht. Sprich lauter. WIMP. Ein bisschen Schwerkraft, sonst ist da nix. Genug um Planeten zu lenken. Genug um Sterne zu verschieben. Genug um das ganze Universum zu halten, aber nicht ausreichend, um einen Schönheitswettbewerb zu gewinnen. Dazu muss man schon sichtbar sein. Dazu braucht’s Licht. Ist nicht. Sorry. Anderseits. Wer will schon eine Wiederauflage der Schöpfung. Unser Weltsystem, recap, nach dem nächsten Urknall: Tag/Nacht, Wasser/Luft, Flora, Himmelskörper, Fische/Vögel, Tiere/Menschen, Pause.Read More

Posted On Dezember 25, 2013By Stella SinatraIn Allgemein, Stella Sinatras URknall

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And so: Christmas 1 bild / 100 worte In der Kirche spritzt Blut und Mäntel zerreißen und all das in Anwesenheit von Kindern, die entweder schlafen oder rückwärts über die Bänke starren. Irgendetwas hindert die Galaxien daran, aus- und umeinander zu treiben, wie sie es würden, wenn dieses Etwas nicht wäre. Das Rätsel bleibt, hurra!, hängen wir’s in den Baum! zum neuen Jahr, als neues Glück. Wie John und Yoko einst texteten. Was sangen sie noch? Keine Angst, ein Ende dem Krieg, Friede, Freude und so fort, und daran kannRead More

Posted On April 10, 2013By Stella SinatraIn Litmag, Stella Sinatras URknall

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Einhorn 1 bild / 100 worte Dobi (27), wenn es anstrengend wird, galoppiert auf einem Einhorn durch die Grubengänge, in denen Fiorucci (28) und Phelps (30) Fallen aufgestellt haben. Ihr Ziel: Schwarze Materie einfangen, Zusammenhalt des Universums erkunden, QED und all das mal eben en passant in einem Stollen, in dem einst Gold geborgen wurde. Take that, Opera! Das Einhorn stellt der amerikanische Staat, der die Förderung nicht mehr zahlen kann. Andere sind, Gott sei’s gepriesen, eingesprungen. All dies berichten wir so, wie wir es im Heiligen Land gesehen haben,Read More

Posted On Mai 30, 2012By Stella SinatraIn Litmag, Musikmag, Stella Sinatras URknall

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Die Axt im Haus 1 bild / 100 worte Immer wieder muss man sie herzlich lieben! sagte jemand neulich über die Welt, wer war’s? der Robert war’s, der uns unversehens in den Schoß fiel. Gefährlicher Bursch, hätt uns erschlagen können mit seinem rhyzomatischen Geplauder. Für ihn war der Nachthimmel, von Sternlöchern abgesehen, noch gleichwertig schwarz, für uns wird’s grad hell, denn die Sonne, dieser Stimmungsbolzen, hält die dunkle Materie von uns fern. Warum waren wir neulich nicht im Kino? Immer nur Arbeit, Arbeit, Arbeit macht aus Jakob einen Langeweiler, bisRead More
Ausgeschieden! Uns bleibt ein Erdenrest Zu tragen peinlich, Und wär‘ er von Asbest, Er ist nicht reinlich. (Goethe, Faust II) In seinem 2005 auf Deutsch erschienen Werk „Profanierungen“ fordert der italienische Philosoph Giorgio Agamben einen „neuen Umgang“ mit jener Absonderungsform, die von allen feinen und groben Unterscheidungen die profundeste und doch immer unterschätzte zu sein scheint. Und darum von der seriösen Wissenschaft meist ausgespart und gemieden wird. Zu Unrecht, zumal doch gerade die avancierte soziologische Theorie à la Luhmann und Bourdieu ihr Hauptaugenmerk auf operative Unterscheidungen und Distinktionen zu richtenRead More