Dark Tourism Tag

politicky 3
Angeber, Abenteurer, Ballermann-Dumpfbacken, Masochisten, Glasperlenspieler oder Eskapisten? Warum reisen sie? In seinem Band „Schrecklich schön und weit und wild“ beschäftigt sich der risikofreudige Weltreisende, Lyriker und Romancier („Weiberroman“, „Jenseitsnovelle“) Matthias Politycki mit der Frage „Warum wir reisen und was wir dabei denken“ „Die Menschen haben nicht besonders viel von der Welt gesehen, als sie langsam vorankamen, es ist kaum zu erwarten, daß sie mehr sehen, wenn sie schnell vorankommen!“ John Ruskin, Ruskin in Italy. Letters to his Parents, Edt. H.I. Shapiro, Oxford 1972 (Übers. PM) Erkunden und Forschen, Abenteuer, NaturwunderRead More
Faszination des Schreckens – Der „Dark Tourism“ wird immer populärer – aber auch schriller. Zahlreiche wissenschaftliche Studien und Reportagen wurden dazu veröffentlicht. Zeit für eine Bestandsaufnahme, findet Peter Münder. Mit den üblichen von Millionen Touristen besuchten Reisezielen wie Venedig, Paris, Neuschwanstein oder Disneyland hat der britische TV-Komiker Dom Joly, der seine Kindheit im zerbombten Libanon verbracht hat, nichts am Hut. Er reise lieber abseits ausgetretener Pfade dorthin, wo es weder Starbucks-Filialen noch MacDonalds gebe, erklärt er im Nachwort zu seinem 2010 erschienenen scharfsinnig-satirischen Reportageband „The Dark Tourist“. Also besichtigte erRead More