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Posted On April 14, 2018By Die RedaktionIn Crimemag, CrimeMag April 2018, Krimigedicht

Krimigedicht

Der Feind Einen kenne ich, wir lieben ihn nicht. Einen nenne ich, der die Schwerter zerbricht. Weh! Sein Haupt steht in der Mitternacht, sein Fuß in dem Staub, vor ihm weht das Laub zur dunkeln Erde hernieder. Ohne Erbarmen in den Armen trägt er die kindlich taumelnde Welt; Tod, so heißt er, und die Geister beben vor ihm, dem schrecklichen Held.   Clemens Brentano Aus: Der ewige BrunnenRead More
Icarus Mir träumt, ich flög gar bange Wohl in die Welt hinaus, Zu Straßburg durch alle Gassen Bis vor Feinsliebchens Haus. Feinsliebchen ist betrübt, Als ich so flieg und rennt: Wer dich so fliegen lehrt, Das ist der böse Feind. Feinsliebchen, was hilft hier lügen, Da du doch alles weist, Wer mich so fliegen lehrt, Das ist der böse Geist. Feinsliebchen weint und schreiet, Daß ich vom Schrey erwacht, Da saß ich ach! in Augsburg Gefangen auf der Wacht. Und morgen muß ich hangen, Feinslieb mich nicht mehr ruft, WohlRead More

Posted On August 18, 2012By Die RedaktionIn Crimemag, Krimigedicht

Krimigedicht: Der Mordknecht

Der Mordknecht Es reit ein Herr und auch sein Knecht, Wohl über ein Heide, die war schlecht, Ja schlecht! Und alles was sie redeten da, War all’s von einer wunderschönen Frauen, Ja Frauen! »Ach Schildknecht, lieber Schildknecht mein, Was redst von meiner Frauen? Ja Frauen! Und fürchtest nicht mein braunen Schild, Zu Stücken will ich dich hauen, Vor mein’n Augen.« »Euern braunen Schild den fürcht ich klein, Der lieb Gott wird mich wohl behüten, Behüten!« Da schlug der Knecht sein’n Herrn zu todt, Das geschahe um Fräuleins-Güte, Ja Güte! »NunRead More