Cees Nooteboom Tag

Wolfram Schütte über die große Enttäuschung Barak Obama, die USA als tobender, ohnmächtiger, taumelnder militärischer Goliath, vorgeführt von zwei Davids und über Cees Nootebooms deutsche Übersetzerin Helga van Beuningen. Obama revised. Man scheut sich, es zuzugeben: der derzeitige usamerikanische Präsident ist für alle, die mit ihm sympathisiert haben, die größte Enttäuschung auf diesem Posten in diesem Jahrhundert. Der Verdacht, er sei nur wiedergewählt worden, weil die Republikaner so dumm & verbohrt waren, einen bereits schon wieder vergessenen politisch-gesellschaftlichen Extremisten ihres rechten Flügels zu nominieren, ist nicht von der Hand zuRead More

Posted On August 14, 2013By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, LitMag-Lyrik

LitMag-Weltlyrik: Cees Nooteboom

Dichterlesung in Còrdoba Wie sie träumen, die Leute – Sie mit den beigen Stiefeln, die Fotos macht vom Tisch mit dem lachsroten Tuch, sechs kleine Flaschen Mineral, sechs Mikrophone, wo später die Dichter hinkommen mit ihren druidischen Worten. Klein der Saal, spanische Stimmen, verputzte Wände, Gezwitscher von tausend Vögeln, die auf Gedichte warten, Reiher, Bussarde, Krähen, Spatzen, bis die Stille herunterschneit und die heiligen Amseln beginnen. Übersetzt aus dem Niederländischen von Ard Posthuma.   Als Lyriker war der niederländische Schriftsteller Cees Nooteboom bislang im deutschen Sprachraum kaum bekannt. Dabei hatRead More
Marrakesch war ein Paradies der paradis artificiels – folgen Sie Frank Göhre im zweiten Teil (zu Teil 1) seiner Zitatmontage/Reportage auf den Spuren von Jean Genet, William S. Burroughs, Friedrich Glauser und anderen … Das von uns gemietete Riad Johenna hat einen Empfangsraum mit Kochzeile, drei Schlafzimmer auf zwei Ebenen und eine Dachterrasse. Auf der Dachterrasse serviert morgens um 9 Uhr eine stundenweise angestellte Marokkanerin das Frühstück. Den von uns zusätzlich gekauften Käse fasst sie nicht an. Ist er „unrein“? Elias Canetti begleitet uns durch die Souks: „Alle Gelasse und LädenRead More

Posted On April 24, 2013By Frank GoehreIn Kolumnen und Themen, Litmag

Frank Göhre: Marrakesch (Teil 1)

Hotel Marrakesch Eine Zeitreise. Von Frank Göhre Es ist durchgehend geöffnet. In den frühen Morgenstunden haben allerdings nur die Orangensaftverkäufer zu tun. Ein großes Glas Saft kostet 4 Dirham, etwa 40 Cent. Danach kann man auf der Terrasse des Café de France Platz nehmen und Kaffee und Croissant ordern, le petit-dejeuner, auf dem „Logenplatz an Afrikas berühmtester Straßenbühne“. Der Blick auf den Djemma el Fna am Morgen. Hubert Fichte korrigiert sich: „Djemma el Fna heißt gar nicht Der Platz der Gehenkten. Djemma heißt Die Moschee, Die Versammlung. Also vielleicht DerRead More