Buchmesse Tag

Ein dreifaches Jubiläum Benno Käsmayr zu seinen 50 Jahren als Maro-Verleger, zur Geschichte und Bedeutung seines ersten Stammautors Charles Bukowski, der vor genau 100 Jahren in Andernach geboren wurde, und zu der Rolle, welche die Frankfurter Buchmesse vor genau fünfzig Jahren für seine verlegerische Entwicklung gespielt hat. – Ein Gespräch von Gerhard Beckmann. Frage: Maro gehört zu den kleinen, feinen Verlagen, die hohe Anerkennung genießen. Sie hat sich auch in besonderen Auszeichnungen niedergeschlagen. 2002 bekam Maro den Kurt-Wolff-Preis zur Förderung einer vielfältigen Verlags- und Literaturszene, 2017 den Preis des LandesRead More
War da etwas? Joachim Feldmann sinniert. Kurz. Neulich war Buchmesse. Und ich habe sie wieder einmal verpasst. Nicht, dass ich ernstlich vorgehabt hätte, nach Frankfurt zu fahren. Glücklicherweise habe ich einen Beruf, der mir zu solchen Extravaganzen keine Zeit lässt. Ehrlich! Früher war das anders. Schon im August überlegte ich, wie es mir gelingen könnte, zwei Tage freizuschaufeln, um den Höhepunkt des literarischen Lebens in diesem Lande nicht zu verpassen. In der Woche vor der Messe radelte ich täglich zum Bahnhofskiosk und durchstöberte die überregionalen Zeitungen nach Literaturbeilagen. Rezensionen, dieRead More

Posted On Oktober 4, 2015By Die RedaktionIn Crimemag, Veranstaltungen

Hausnachrichten – mit Einladung

Interna, Termine, Veranstaltungen Liebes CulturMag-Publikum, auf einen ganz bestimmten Buchmesse-Termin wollen wir Sie hier aufmerksam machen: die CulturBooks-Party im Frankfurter Nordend-Restaurant „Odyssee“. Frank Göhre und Alf Mayer lesen aus ihrem Report „Cops in the City. Ed McBain und das 87. Polizeireiver“. Und Sie können Ratih Kumala “Das Zigarettenmädchen” samt ihrer Verlegerin und deutschen Stimme Zoë Beck live erleben. Ratih Kumalas Roman gilt als eine Art „indonesischer ‚Buddenbrooks'“ und ist einer von acht Romanen (ja: in Worten acht), die dank der Tatsache, dass Indonesien im Jahr 2015 Ehrengast der Frankfurter BuchmesseRead More

Posted On Oktober 18, 2014By Carlo SchaeferIn Carlos, Crimemag

Carlos

De mortuis nihil nisi bene. Auch wenn’s manchmal schwerfällt. Aber dann doch … Nun ist er ja schon eine kleine Weile in den ewigen Jagdgründen, nun darf man es ja ein bisschen sagen: Ich mochte Herrn Reich-Ranicki aus der Ferne eher gar nicht, halte und hielt ihn für eine Krawallschachtel, einen Egomanen und Brüllaffen, der grade so gut was anderes zur fortwährenden Selbstpreisung hätte wählen können als die Literatur. Es liegt ja auch nahe, dass er einen Teil seiner Unangreifbarkeit nicht ganz ungeschickt imperial geregelt hat: Dass z. B. SchirrmacherRead More