Aidan Truhen Tag

Swifts „Gullivers Reisen“ haben ihren Nachfolger „Fuck you very much“ ist ein Thriller, der Dashiell Hammetts „hardboiled crime novel“  auf  eine neuartige, für unsere Zeit relevante Fassung bringt. Er stellt eine bitterböse Bloßlegung der heute dominanten IT-Industrie dar. Er unterzieht die  Mentalität, die Geschäftspraktiken und die Ziele von Internet-Bossen einer Fundamentalkritik – mit der satirischen Scharfsicht, die  Jonathan Swift mit „Gullivers Reisen“ in die englische Literatur eingeführt hat. – Von Gerhard Beckmann. Niemand weiß, wer Aidan Truhen ist. „Aidan Truhen“ ist ein Pseudonym. Es kann sich meines Erachtens nur um das Pseudonym eines sehrRead More
Man kann, hört man immer wieder, nicht einfach nur Bücher verkaufen – man braucht dazu eine Geschichte. Am besten über die Autorin, den Autor. Und die soll viel, viel human touch haben. Rober Rescue hat sich so seine Gedanken zu diesem Themenkomplex gemacht. Zu schön, um wahr zu sein Man stelle sich vor, ein spielsüchtiger Mahjongg-(Mah-Jong) Spieler in Japan namens Iori Fujiwara schulde der japanischen Mafia (Yakuza) zehn Millionen Yen, etwa 70.000 Euro. Wer von der Yakuza schon mal was gehört hat, kann sich denken, was dem armen Kerl droht.Read More
Plötzlich ist mein Macchiato Asche Textauszug, genauer: der Anfang von  Aidan Truhen: Fuck you yery much (The Price You Pay, 2018). Thriller. Aus dem Englischen von Andrea Stumpf und Sven Koch. Herausgegeben von Thomas Wörtche. Suhrkamp Verlag, Berlin 2018. Klappenbroschur, 349 Seiten, 14,95 Euro. Das hier bin ich, bevor alles losgeht. Ich bin es, der aus meiner Wohnung tritt und durch den Gang zum Lift geht und leise ein Liedchen vor sich hin singt. Nein, ich hab keine Ahnung, welches, falls wer fragt. Und das hier bin ich im Aufzug, nur singeRead More