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Posted On April 15, 2016By Die Redaktion

CrimeMag: Editorial Ausgabe April 2016

Herzlich willkommen zur neuen CrimeMag-Ausgabe. Nein, Johann Wolfgang schreibt (noch) nicht fürs CrimeMag, aber auch bei uns sprießt es und blühet und die Bäume schlagen aus. Im saftigen Gras unserer April-Ausgabe tollen sich die ungeschorenen Lämmer, während wir Ihnen ein volles Frühjahrsmenü servieren – mit all den Schattenseiten des Lebens, die Sie von uns zu erwarten gewohnt sind. Als Vorspeisenteller haben wir Ihnen die „Bloody Chops“ angerichtet, in denen Joachim Feldmann, Alf Mayer, Alexander Roth, Frank Rumpel und Thomas Wörtche Bücher von Sigismund Krzyżanowski, Pierre Lagrange, Ioan Grillo, Schünemann &Read More

Posted On März 15, 2016By Die Redaktion

Editorial 15.3.2016

Herzlich willkommen zur neuen CrimeMag-Ausgabe Wir haben redaktionell ein bisschen umgebaut: Zoë Beck ist redaktionell zum LitMag geswitcht, schreibt aber natürlich weiterhin fürs CrimeMag. Thomas Wörtche hingegen ist zurück beim CrimeMag und teilt sich die Arbeit mit Alf Mayer. Und wir freuen uns sehr und begrüßen herzlich Anne Kuhlmeyer als neues Redaktionsmitglied von CrimeMag/CulturMag! Unser Amerikakorrespondent Thomas Adcock gehört zu den Unerschrockenen, aber es ist schon fröstelnde Gesellschaft, in die er sich zur Charakterisierung der derzeitigen politischen Akteure der USA begibt. Für CrimeMag schreibt er über Bigotte, Bibeln und Bomben,Read More

Posted On März 15, 2016By Thomas Przybilka

About Crime Fiction

Hinweise zur Sekundärliteratur von Thomas Przybilka Seit Jahren bibliografiert, archiviert und kommentiert der Ehrenglauser-Preisträger Thomas Przybilka in seinem BoKAS (= Bonner Krimi-Archiv Sekundärliteratur) wissenschaftliche und publizistische Arbeiten aus aller Welt, die sich mit den unendlichen Facetten von Kriminalliteratur befassen. In unregelmäßig regelmäßigen Abständen erscheinen dann seine unschätzbar wertvollen Zusammenfassungen der aktuellen Sekundärliteratur, die jeder zur Kenntnis nehmen muss, der sich auch nur ein bisschen über seine Lieblingsliteratur kundig machen möchte. Ein solcher „Newsletter“ hat leicht einmal 160 bis 200 Seiten; deswegen empfiehlt CrimeMag unregelmäßig ein paar Titel aus dieser Fülle,Read More

Posted On Februar 15, 2016By Die Redaktion

Editorial 15.2.2016

Herzlich willkommen zur neuen CrimeMag-Ausgabe Erfreuen wir uns gemeinsam an der reichhaltigen, ja überschäumenden Februarausgabe des CrimeMag, gleichzeitig die erste Ausgabe im neuen Jahr nach der Winterpause. Beginnen wir mit Europa: Thomas Wörtche hielt vor einiger Zeit einen Vortrag über europäische Kriminalliteratur, ein Begriff, der griffig klingen mag, aber wenig mitbringt. Gehen wir auf eine Reise durch nahe und ferne Regionen, durch das E und U der EU. Um dann mit Thomas Adcock zu schauen, was denn da gerade so los ist, in diesen Vereinigten Staaten von Amerika. Donald TrumpRead More

Posted On Dezember 5, 2015By Redaktion CM

Editorial Dezember 2015

Da ist sie wieder, diese Zeit des Jahres, von vielen geliebt, von vielen gefürchtet, und auch wir zünden den Kamin an und beteiligen uns am sentimentalen Zurückblicken – John Harvey erzählt uns, was er in diesem Jahr gesehen, gehört und gelesen hat – wie auch am Erzählen Herz erwärmender Geschichten über das ein- oder andere Wunder – Frank Göhre hat für uns in seiner Kolumne „Gelesen. Gehört. Gesehen.“ ein erstaunliches Weihnachtsmärchen, von dem uns immer noch die Ohren klingeln. Auch eine Art Rückblick ist Thomas Wörtches Beschäftigung mit der RezeptionRead More

Posted On Dezember 5, 2015By Redaktion CM

Bloody Chops – Dezember 2015

Kurz und blutig Heute mit neuen kriminellen Texten von John Niven (Old School), Veit Etzold (Der Todesdeal), Jürgen Kehrer (Wilsbeg. Ein bisschen Mord muss sein), Rainer Küster (Schuldenspiele), Peter Høeg (Der Susan-Effekt), Christian Keßler (Der Schmelzmann in der Leichenmühle / Wurmparade auf dem Zombiehof), Jörg Buttgereit (Besonders Wertlos), Charly Weller (Finsterloh), Sam Hawken (Kojoten), C.J. Sansom (Die Schrift des Todes) und Richard Price (Die Unantastbaren). Besprochen von Max Annas (MA), Joachim Feldmann (JF), Alf Mayer (AM), Marcus Müntefering (MM) und Alexander Roth (AR). An Schlaf ist nicht zu denken (AR) Detective Billy Graves, einst MitgliedRead More

Posted On November 4, 2015By Redaktion CM

Editorial November 2015

Liebes CrimeMag-Publikum, eigentlich sollte Kriminalliteratur auch dem Tod ein wenig den Schrecken nehmen. Was nimmt man hier nicht alles an Toten in Kauf. Aber nein. Wenn die Einschläge näher kommen, schreckt es einen doch und tut verdammt weh. Dieses Mal trauern wir mit Thomas Adcock um seinen Freund Bob Leuci, dem zu Ehren wir ein Kapitel aus seinem Roman „Abtrünnige“ wieder auflegen. John Harvey erinnert sich in seiner Kolumne „In a Mellotone“ an Henning Mankell, Thomas Adcocks Kolumne trägt den Titel „American Empire R.I.P.“. Medizin gegen all dies Sterben bietetRead More

Posted On November 4, 2015By Redaktion CM

Bloody Chops – November 2015

Bloody Chops – November 2015 Sie sind kürzer geworden, unsere Chops, aber mehr. Verstärkung erhalten wir dieses Mal von Alexander Roth (auch als der „Schneemann“ bekannt) und von Max Annas („Die Farm“ und bald „Die Mauer“). Ihnen zur Seite: Joachim Feldmann, Tobias Gohlis, Kees Jaratz (Ralf Koos), Alf Mayer, Marcus Müntefering und Frank Rumpel. Im Einzelnen: Max Annas (MA): Matt Burgess: Cops; Adrian McKinty: Gun Street Girl. Joachim Feldmann (JF): Jörg Juretzka: Equinox. Tobias Gohlis (TG): Antonio Ortuño: Die Verbrannten. Kees Jaratz (KJ): Dominique Manotti: Abpfiff. Alf Mayer (AM): LucRead More

Posted On Oktober 4, 2015By Die Redaktion

Editorial CrimeMag, 4.10.2015

Liebes CrimeMag-Publikum, Wir sind traurig. Letzten Monat mussten wir völlig überraschend von unserem Carlos Abschied nehmen. Seine Kolumne war unbestritten jedes Mal ein Highlight, und jetzt müssen wir ohne ihn weitermachen. Niemand von uns wird ihn je vergessen. Thomas Wörtche hat den Nachruf geschrieben. Wir beißen die Zähne zusammen und machen weiter. Gleich mit einer Kolumne, die Carlos gefallen hätte: Unser USA-Korrespondent Thomas Adcock berichtet von einer neuen Variante amerikanischer Prüderie, der „Tit Squad“ der New Yorker Polizei. John Harvey verrät seiner Kolumne „In a Mellotone“ dieses Mal den besten InterpretenRead More
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Warum? Am letzten Montag brachte die FAZ einen seltsamen Text der Lektorin Lisa Kuppler über den Krimi, wie er halt so ist. Anfangs herrschte Erstaunen, dann Verblüffung und nach genauerem Studium blieb dann eher Verwirrung. Ein Versuch durchzublicken – von Thomas Wörtche. Ach ja, die FAZ. Ich wusste nicht, dass sie sich zu einem Fachblatt für Zeitreisen entwickelt hat oder eine Plattform sich ausprobierender Autorinnen ist, aber vielleicht möchte die FAZ auch ihre Ronja von Rönne haben. Auf solche Ideen kommt man, wenn man Lisa Kupplers Analyse, nein, Polemik, nein,Read More

Posted On Dezember 20, 2014By Die Redaktion

CM-Jahreshighlights 2014, Teil II (H–N)

Willkommen zum CM-Jahresrückblick, Teil II (H–N): der kaleidoskophafte Rückblick, der andere Rückblicke überflüssig macht! Also nehmen Sie sich Zeit, verproviantieren Sie sich, halten Sie Bleistift und Papier für letzte Einkäufe, Geschenke und Belohnungen für sich selbst bereit und freuen Sie sich mit uns, spotten Sie mit uns und vor allem: Amüsieren Sie sich gut! (Zu Teil I und Teil III). Sonja Hartl Es war ein gutes Krimijahr mit großartigem Neuen von bekannten Namen (David Peace, Dominique Manotti), nahezu vergessenen Größen (James Lee Burke, Liza Cody) und deutschsprachigen Autoren (Anne Goldmann,Read More

Posted On Dezember 20, 2014By Die Redaktion

CrimeMag’s TopTen

CrimeMag’s TopTen … Hier sind sie – die Top Ten der in diesem Jahr 2014 auf Deutsch erschienen Kriminalromane, ausgewählt von einer illustren 15-köpfigen Fach-Jury – die ab Platz 7 bemerkenswert stimmgleich war, weswegen wir auch gerne von den Top Fourteen reden können – voilà: (1) James Lee Burke: Regengötter (2) Liza Cody: Lady Bag (3) Max Annas: Die Farm (4) David Peace: GB 1984 (5) Franz Dobler: Ein Bulle im Zug (6) Howard Linskey: Gangland (7-14) Oliver Bottini: Ein paar Tage Licht Orkun Ertener: Lebt Oliver Harris: London UndergroundRead More
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Posted On Januar 25, 2012By Christina Mohr

Mohr Music: Lies mein Lied!

Christina Mohr mag eigentlich keine Pop-Anthologietexte, aber in dieser Woche macht sie eine Ausnahme: für ihre Kolumne hat sie über die Erfahrungen gelesen, die andere Autoren mit deutschsprachigen Liedtexten gemacht haben. Dabei kamen ihr sogar sofort Ideen für die weiterführende Textexegese...Read More
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Posted On Oktober 15, 2011By Die Redaktion

Editorial, 15.10.2011

Liebes CrimeMag-Publikum, herzlich willkommen zu unserer kleinen, kompakten Messeausgabe! Wir rücken heute endgültig die Reihenfolge des „Ekelhaften Leichnams“ der Diez Negritos zurecht – deswegen noch einmal Kapitel 18 an der richtigen Stelle: geschrieben von Sébastien Rutés, übersetzt von Alexandra Hölscher und wie immer initiiert, koordiniert und lektoriert von Doris Wieser. Von besonders prätentiöser Schauderhaftigkeit sind „literarische Anekdoten“ aus dem Leben großer und kleiner Geister. Aber das Grauen ist noch steigerbar! Natürlich bei Carlos … Zwei seriöse Rezensionen haben wir auch im Angebot: Max Annas demontiert den Hype-Autor Tom Rob SmithRead More
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Posted On Oktober 15, 2011By Max Annas

Tom Rob Smith: Agent 6

Fehler! Wenn man je versucht hat, aus einem sehr mittelmäßigen, irgendwie schon akzeptablen Autor einen Großmeister zu machen, dann bei Tom Rob Smith. Max Annas rückt die Dinge zurecht. Leo Demidow ist wieder da, mag man zuerst denken, wenn man den neuen Tom Rob Smith in der Hand hält. Demidow, der in „Kind 44“ und „Kolyma“ schon die allerfinstersten Seiten der UdSSR sowohl repräsentiert als auch durchlitten hat. Aber er ist gar nicht so sehr zurück, sondern vielmehr immer noch da. Die Geschichte des dritten Thrillers um den sowjetischen PolizistenRead More
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Posted On Oktober 12, 2011By Die Redaktion

CULTurMAG, 12.10.11

Liebes CULTurMAG-Publikum, hallo – surfen Sie schon wieder durchs Internet statt glücklich im Real Life zu leben? Haben Sie im Prinzip gute Laune, wollen jetzt aber heroinchickmäßig richtig schlecht pixelig draufkommen? Dann sind Sie beim Double Feature von LitMag und MusikMag genau richtig. Wer bei Frank Göhres Porträt von Marion Michael nicht weint, der isst auch Industriefleisch. Selbstverständlich gibt es auch bei uns am Katzentisch einiges zu beißen: Joe Paul Kroll untersucht Lewitscharoffs „Blumenberg“, Peter Münder erzählt uns was über Hitler als „Etappenschwein“, Carl Wilhelm Macke animiert mit Magris zumRead More
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Posted On Oktober 12, 2011By Max Annas

Miniatur: Africacup

Letzten Samstag. African Cup of Nations Qualifyer. Letzter Spieltag in den Gruppen. Bafana Bafana muss gegen Sierra Leone gewinnen, um sich zu qualifizieren. In der 80. steht es noch Nullnull. Der Bafana-Keeper Khune fällt wie erschossen auf den Rasen und lässt sich minutenlang behandeln. Dann steht er wieder auf, humpelt grinsend ein bisschen und stellt sich wieder ins Tor. Dem Coach macht das alles nix. Kein Keeper läuft sich warm. Was war passiert? Ägypten führte gegen Niger. Bafana braucht nur noch ein Unentschieden, und Sierra Leone, bei einem Sieg selbstRead More
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Posted On September 17, 2011By Thomas Woertche

Editorial, 17.9.2011

Liebes CrimeMag-Publikum, sie ist vorbei, die schlimme Zeit ohne unsere Diez Negritos. Es geht weiter mit dem 16. Kapitel des „Ekelhaften Leichnams“, geschrieben von Lorenzo Lunar, übersetzt von Jannike Haar und – wie das ganze Projekt – initiiert, koordiniert und lektoriert von Doris Wieser. CrimeMag kümmert sich programmatisch auch um kleine Verlage, heute bei Carlos lernen wir den Schwurbverlag aus Osterburken kennen. „Homicide – Ein Jahr auf mörderischen Straßen“ heißt die deutsche Fassung eines wahrlich folgenreichen true-crime-Klassikers aus dem Jahr 1991, den wir jetzt endlich auf Deutsch lesen dürfen. DasRead More
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Posted On September 17, 2011By Max Annas

Cay Rademacher: Der Trümmermörder

Nackte Leiche in kalter Zeit … Ein historischer Lokal-Thriller, „Der Trümmermörder“ von Cay Rademacher, voll im Trend. Max Annas ist überhaupt nicht überzeugt. Wenn eine nackte Leiche bei minus zwanzig Grad Außentemperatur gefunden wird, kann man sich recht sicher sein, dass es sich um einen Mord handelt. Der Hamburger Oberinspektor Frank Stave behandelt den Fall selbst im Januar 1947 mit Routine und norddeutscher Gelassenheit. Seine persönliche Stimmung schwankt dabei aber zwischen latenter Verzweiflung um den Sohn, der immer noch irgendwo im Osten ist, entweder in sowjetischer Gefangenschaft oder tot, undRead More
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Posted On September 10, 2011By Die Redaktion

Editorial, 10.9.2011

Liebes CrimeMag-Publikum, wie wir alle zu wissen glauben, ist Mexiko ein durch und durch gewalttätiges Land. Auch ohne permanente Massaker. Der Dichter Efraín Bartolomé hat eine Alltagsgeschichte aufgeschrieben, die ihm zugestoßen ist, Jürgen Neubauer hat sie entdeckt und übersetzt. Aus einem ganz anderen Alltag erzählt heute wieder Zoë Beck – aus dem Alltag einer (Kriminal-)Schriftstellerin. Good news: Alf Mayers „Blutige Ernte“, eine der ältesten und besten deutschen Krimi-Kolumnen, gibt es jetzt bei CrimeMag! Heute über wichtige Bücher, die deutsche Verlage mal lieber nicht (so schnell) übersetzen wollen. Max Annas hatRead More
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Posted On September 10, 2011By Max Annas

Yassin Musharbash: Radikal

Gut konstruierter Hauptstadtthriller – Für John Le Carré durfte er recherchieren, jetzt hat er einen eigenen Roman geschrieben: Yassin Musharbash. Gar nicht so übel, wenn auch noch mit Macken, findet Max Annas. Wie offen sind die Grünen dieser Tage noch für Seiteneinsteiger, die nicht die Parteileiter erklommen haben? Yassin Musharbash, Spiegel-Online-Redakteur für jene Gegend, die gern noch Naher Osten genannt wird, stellt die Situation so dar, als sei es kein Problem, kurz vor den Bundestagswahlen dort einen sicheren Listenplatz zu kriegen und, Neider hin, Neider her, mal schnell in denRead More
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Posted On Juni 25, 2011By Thomas Woertche

Roger Smith: Staubige Hölle

… dann holt Dich der Schwarze Mann! – Der neue Roman von Roger Smith macht kräftig buuuuu! Das macht nix, er will ja nur spielen. Wenn auch auf ziemlich uncoole Art, findet Thomas Wörtche … Roger Smith hat das erstaunliche Talent, alles kunstvoll ins Widerwärtige zu drehen: Die Sterne sehen bei ihm aus „wie ein weißglühender Ausschlag“, Süßigkeiten „verfärben den Urin“ und alte Frauen keuchen „wie eine Hyäne“. Mit diesen Metaphern etabliert Smith die Grundstimmung seines neuen Romans „Staubige Hölle“, der sich von seinem Vorgänger „Blutiges Erwachen“ nur durch nochRead More
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Posted On März 6, 2010By Thomas Woertche

Roger Smith: Blutiges Erwachen

Roger Smith ist das südafrikanische Lieblingskind der internationalen Kriminalliteratur. Auch bei uns. Südafrikanische Kriminalliteratur ist sowieso in, auch wenn man nicht so genau weiß, warum. Thomas Wörtche hat sich den neuen Roman von Smith ganz genau angesehen.Read More
Perverse Power Ute Cohen über das Thema „sexuelle Gewalt“ und Thriller. Als ihr Roman „Satans Spielfeld“ mit einem mißbrauchten zwölfjährigen Mädchen im Mittelpunkt im Februar 2017 erschien – also vor gar nicht langer Zeit -, blieb es recht still im Literaturbetrieb (CrimeMag-Besprechung hier). Mittlerweile hat das diffizile Thema „Missbrauch“ im Zuge der #metoo-Debatte an medialer Aufmerksamkeit gewonnen, mit ihm auch die literarische Bearbeitung. Rezensenten stürzen sich auf jede nur verfügbare Neuerscheinung. Ute Cohen hat sich für uns mit zwei prototypischen Veröffentlichungen beschäftigt: mit Bettina Wilperts Nichts, was uns passiert und Peach von Emma Glass. IhreRead More
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Posted On Oktober 5, 2011By Die Redaktion

LitMag-Quickies

Kurzrezensionen – diesmal mit Ruth Johanna Benrath, Ascanio Celestini, Mikael Niemi, Helge Schneider und Marjana Gaponenko; besprochen von Carola Ebeling (ce), Carl Wilhelm Macke (cwm), Doreen Wornest (dw), Christina Mohr (cm) und Frank Schorneck (fs). Spannendes erzählerisches Puzzle (ce) – „Wimpern aus Gras“, das ist ein schönes, schwebendes Bild und ein verheißungsvoller Titel für einen Roman. Es ist der zweite der 1966 geborenen Berliner Autorin Ruth Johanna Benrath. Sie erzählt darin von einer Mädchenfreundschaft, von Entfremdung. Und vom Entgleiten eines Menschen in eine haltlose Einsamkeit, das von niemandem bemerkt wird.Read More
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Posted On Dezember 17, 2006By Petra Vesper

John Banville: Die See

Banville-Leser finden in dem Roman das, was sie an seinen Büchern schätzen: einen von der ersten bis zur letzten Zeile durchkomponierten Plot, bei dem alles mit allem zusammenhängt und nichts dem Zufall überlassen ist; eine Sprache, die melodiös, poetisch und doch kühl kalkuliert ist; eine Bildhaftigkeit, die in manchmal knappsten Sätzen ganze Assoziationsketten eröffnet. Von Petra VesperRead More