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Posted On Oktober 15, 2016By Markus Pohlmeyer

Essay: Markus Pohlmeyer: Borgia und Machiavelli

Borgia – oder wie ein Papst und seine Familie für Machiavelli Modell standen – Essay von Marcus Pohlmeyer Prolog Der englische Untertitel von Borgia (3. Staffel/2016)[1] ist sehr gut gewählt:  Triumph and Oblivion. Da ist der anfängliche Siegeszug Cesare Borgias durch Italien und dann das unbarmherzige Ausgelöscht-Werden, die folgende damnatio memoriae dieser Familie. „Nach dem Tod Alexanders VI. weinte den Borgia dort [in der Romagna; Anm. MP] kaum jemand eine Träne nach. So lautet das Fazit, dass Machiavelli aus dem irrlichternden Glücksritter und Desperado Cesare Borgia bei aller Kritik etwasRead More
Markus Pohlmeyer hat sich Thomas Manns „Joseph und seine Brüder“, der Entstehung des Monotheismus in der Enität Echnaton – Aton und der menschlichen Individuationsgeschichte gewidmet. Hochaktuell, weil: „Echnaton war vielleicht der erste Fundamentalist der Geschichte und ist deshalb gerade heute wieder eine sehr aktuelle Gestalt, der man in aller Kritik Respekt und Sympathie schwer versagen kann.“ Aber Monotheismus und Gewalt stehen in einem prekären Verhältnis. Einleitung Echnaton verfasste ungefähr 1345 v. Chr. den kleinen und großen Sonnenhymnus.[1] 1933 erschien der erste Band der Josephs-Tetralogie, der vierte und letzte Band 1943.[2]Read More
Einsam in den mesozoischen Sonnenuntergang Der einsame Held kommt aus der Wüste, betritt den Saloon, sieht eine schöne Lady, wird ihr Beschützer, besiegt seine Feinde … und zieht wieder einsam in den Sonnenuntergang … frei und herrenlos. Und lässt ein gebrochenes Herz zurück. 1. Am Anfang schuf Gott die Dinosaurier Mein erstes Dinosaurier-Buch schrieb/malte ich 1978, ein DIN-A4-Heft wurde dafür umfunktioniert. Weitere DIN-A4-Hefte sollten folgen. Ich war gerade 9 Jahre alt – in kosmischen Maßstäben ca. 13, 5 Milliarden Jahre nach dem Urknall, aber noch vor dem Internet. Ein HeftchenRead More
  corruptissima re publica plurimae leges[1] Tacitus, ann. III, 27 Für meinen Bruder Alexander …, der mir diese Serie empfahl, die ich zuerst skeptisch rezipiert, dann zunehmend begeistert verschlungen habe – bis zum Aufschrei: Wieso nur fünf Staffeln? (Dazu ein Herausgeber eines gewissen Internet-Magazins: dies wäre sein Sargnagel, Schlaf gestrichen!) Der Serientitel Person of Interest (ab 2011) könnte auch übersetzt werden mit: eine Person von Relevanz. Der Ausgang bleibt noch offen, da ich mich erst (leider schon) in der 4. Staffel befinde. Darum hier nur ein Zwischenbericht. Ein Essay istRead More

Posted On Mai 3, 2016By Markus Pohlmeyer

Essay: Markus Pohlmeyer über Edgar Reitzʾ„Heimat“

Kunst, eine deutsche Tragödie. Gedanken zu Edgar Reitzʾ Meisternarrativ „Heimat“. Von Markus Pohlmeyer Aus der einzigartigen Serie „Heimat“ von Edgar Reitz möchte ich einige Aspekte zum Thema Kunst herausgreifen.[1] Heimat 1 umfasst die Enden des Ersten und Zweiten Weltkrieges, angesiedelt in einem Hunsrücker Utopia namens „Schabbach“. Heimat 2, in der Großstadt München, entwirft auf dem Hintergrund der Nachkriegszeit eine Künstlerbiographie – anhand des Werdeganges des Komponisten Herman Simon. Dieser beginnt experimentell, avantgardistisch, alle Klänge scheinen irgendwann tatsächlich technisch übersetzbar, machbar zu sein. Musik wird Technik. Am Ende überlebt nur derRead More

Posted On April 1, 2016By Markus Pohlmeyer

Essay: Markus Pohlmeyer über Wilhelm Schapp

Kein Außerhalb von Geschichten -Ein Essay zur Hermeneutik von Wilhelm Schapp. Von Markus Pohlmeyer Prolog Die Rezeption von Wilhelm Schapps Büchern verlief nicht einfach, unter anderem auch weil er jenseits einer universitären Institution philosophierte. Hermann Lübbe erinnert sich an die Antwort Schapps „von anspruchsvoller Bescheidenheit“, warum er „den Beruf des Juristen“ ergriffen habe: „Die Philosophie, in der er sich einigermaßen sicher bewegen zu können glaube, hätte doch ihrem Umfang nach niemals für eine dreißigjährige Dozententätigkeit ausreichen können.“[1] Geschichtenhermeneutik als Anthropologie Was ist ein Essay? Ein Versuch, im denkerischen Experimentieren zuRead More
Die Reise des Helden und Donald Duck – Ein Essay von Markus Pohlmeyer. Star Wars VII wäre ohne die Optik und Han Solo verloren gewesen, fast nur eine ängstliche Kopie von Episode IV nach dem Desaster von I – III. Star Wars ist die Geschichte eines Milliarden-Geschäftes und des Eingangs von sog. Hochkultur in die sog. Popkultur und davon, was für ein großartiges Kunstwerk daraus hätte werden können. Vielleicht wurde daraus auch ein Milliarden-Geschäft, weil eben die sog. Hochkultur in die sog. Popkultur integriert und übersetzt wurde. Walt Disney LustigesRead More

Posted On Dezember 5, 2015By Markus Pohlmeyer

Essay: Markus Pohlmeyer über Woody Allens „Midnight in Paris“

Film. Fiktion. Philosophie Woody Allen und Philosophie. Ein Essay von Markus Pohlmeyer. Kunst und Literatur, das ist gut vorzustellen. Aber Philosophie und Film?, also Philosophie im Film – und nicht eine Philosophie des Films –, während doch das genuine Forum der Philosophie: der athenische Marktplatz, der Hörsaal, der Seminarraum, das Symposion und vor allem das Buch vertrauter scheinen. Vittorio Hösle diagnostiziert, dass philosophische „Themen in Allens Filmen auf zwei unterschiedlichen Niveaus wichtig“ seien: „[…E]inerseits gibt es ständige Anspielungen auf philosophische Probleme in seinen Wortspielen und Witzen […]; andererseits konzentrieren sichRead More

Posted On November 4, 2015By Markus Pohlmeyer

Essay: Markus Pohlmeyer über den neuen „Asterix“

„Asterix – Der Papyrus des Caesar“: (M)Ein Kommentar — Für Boris Grimm, meinen Mentor, einen Lateinlehrer aus Leidenschaft! Cäsar Wann begegnete mir zum ersten Mal Caesar? Der Caesar! Es war keineswegs im Lateinunterricht, bei der obligatorischen, vollkommen unzutreffend als einfach charakterisierten Anfangslektüre seines Gallischen Krieges (Bellum Gallicum), nein, es war bei: Asterix! Unbeugsame Gallier machen es dem großen Rom und seinem fast unbesiegbaren Diktator schwer – mit Zaubertrank, Witz, Humor und Ironie. Manchmal hilft sogar das Trio um Asterix, Obelix und Idefix dem Feind Caesar, verschafft ihm beispielsweise den SiegRead More
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Ein Besuch am Set von Büttenwarder. Prolog: Als ich 2007 nach Flensburg kam, kannte ich „Neues aus Büttenwarder“ nicht. 2015 wurde ich im April zu den neuen Dreharbeiten eingeladen, saß im Sonnenschein vor dem Dorfkrug, aß zusammen mit dem Filmteam und sprach mit verschiedenen Schauspielern. Wie selbstverständlich, wie unkompliziert, und mit großer Gastlichkeit empfangen! Und sofort verwickelte mich ‚Killerkralle‘-Kuno (im echten Leben spielt er Sven Walser) in eine Diskussion über die postmodernen, popkulturellen Perspektiven bzw. Implikationen und dystopisch-dekonstruktivistischen Dimensionen von Science Fiction im Kontext des Büttenwarder-Kosmos. Peter Heinrich Brix, gespieltRead More
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Markus Pohlmeyer treibt sich mal wieder rum – zwischen den Genres, zwischen Philosophie, zwischen Theologie und Populärer Kultur. Sein heutiger Essay geht von Ann Leckies Roman „Die Maschinen“ aus und reicht mühelos vom Imperium Roman bis zu Goethes Iphigenie. Lassen Sie sich vergnüglich bilden …. 1) Kauf mich! Das Cover von Die Maschinen. Ein Roman aus der fernen Zukunft[1] (engl. Ancillary Justice. Sinngemäß: Hilfseinheitengerechtigkeit), von Ann Leckie ziert eine beeindruckende Liste von gewonnenen Auszeichnungen: Arthur C. Clarke Award, Hugo Award, Nebula Award … Fortsetzung der Liste siehe bitte Rückseite, dieRead More
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Posted On April 25, 2015By Markus Pohlmeyer

Essay: Markus Pohlmeyer zum Status von Science Fiction

Science Fiction: poetologische Versuche CrimeMag kümmert sich traditionellerweise auch um die Nachbargenres. Hier ein Essay zur Science Fiction von Markus Pohlmeyer. „Aufbruch Herbstsonne liegt auf der Fensterbank, Geruch von Rauch in der Luft; Feuerholz ist aufgeschichtet; Behaglichkeit. Noch diesen Winter werden wir die Erde verlassen; ihr im Brüllen der Motoren, ich auf stillere Art.“[1] I ENZENSBERGER und der Mut zur Anarchie Science Fiction[2], das ist Pop, das ist Postmoderne, aber auch und vor allem: Poesie. Und einen a(na)rchaischen Schritt weiter: das Buch bleibt meiner Meinung nach weiterhin immer noch dieRead More
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Posted On April 18, 2015By Markus Pohlmeyer

Essay: Markus Pohlmeyer über Europa und Religion

Gedanken über Europa und Religion – Skizzen von Markus Pohlmeyer Universalität Die Dramatik und Tragik vieler Religionen scheint in einem strukturellen Baufehler, einem antagonistischen Dualismus zu liegen – aufgrund einer zweifachen Abgrenzungsdynamik nach innen hin und gegen außen, die oft in psychischer und physischer Gewalt eskaliert(e).[1] Ulrich Beck beispielsweise spricht von den zwei Gesichtern einer Religion: „Das Neue Testament sagt: ‚Vor Gott sind alle gleich‘ (vgl. Gal 3,28 f.). Diese Gleichheit, diese Aufhebung der Grenzen, die Menschen, Gruppen, Gesellschaften, Kulturen trennen, ist die Gesellschaftsgrundlage der (christlichen) Religion. Die Folge allerdingsRead More
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Posted On März 21, 2015By Markus Pohlmeyer

Essay: Gedanken zur Theodizee von Markus Pohlmeyer

„Der missversteht die Himmlischen …“ Kriminalliteratur hat immer mit den „letzten Dingen“ zu tun. Mit Gewalt, Verbrechen, Tod und Elend. Wie kann Gott so etwas zulassen? Oder: Wo steckt inmitten all des Chaos und der Kontigenz hinieden der Sinn des Lebens? Überall in der populären Kultur? Markus Pohlmeyer zur Theodizee. Popkulturelle Spuren Eine humorvolle, popkulturelle Annäherung an die Theodizee-Problematik könnte so lauten: „Ich glaube, dass Donald Duck ein Träumer ist, ein Poet – und deshalb ein Pechvogel.“[1] Donald ist ein Alltagsarchetyp, eine Ente, pardon, ein Mensch wie du und ich,Read More
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Posted On Dezember 17, 2014By Markus Pohlmeyer

Essay: Markus Pohlmeyer über Neues aus Büttenwarder

Apokalypsen der Moderne am Ende der Welt oder: „Neues aus Büttenwarder“– Lokale Beispiele mit globalem Modellcharakter. Essay und Satire, von Markus Pohlmeyer. I Mentalitätsgeographisches Es war einmal eine Gemeinschaft, gelegen im fernen Norden Deutschland, regiert von einem korrupten und intriganten Bürgermeister (Mitglied einer nicht näher genannten Volkspartei) – durchaus mit einem Hang zum Nepotismus; die Untertanen, pardon: die demokratisch mündigen Bürger, sind meistens verarmte Bauern; darunter ein Stallknecht und ein Gastwirt. Kuno, der Knecht, bewegt sich auf dem Bildungsniveau eines Grundschülers, und Shorty, der Wirt, ist ein mehrfaches Scheidungsopfer. BildungRead More
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Posted On November 26, 2014By Markus Pohlmeyer

Essay: Markus Pohlmeyer zum Micky-Maus-Spezial: 25 Jahre Mauerfall

Dinos, Star Wars Rebels und die Berliner Mauer – Ein Essay von Markus Pohlmeyer. Sie, liebe Leserin, lieber Leser, blättern einen Comic durch und können auch problemlos folgende Namen identifizieren: Anatotitan oder Micropachycephalosaurus hongtuyanensis? Bei Spinosaurus oder Triceratops dürfte Ihnen das vielleicht schon wesentlich leichter fallen.[1] Es handelt sich um Namen, die im Micky Maus. Spezial: 25 Jahre Mauerfall in unterschiedlichen Kontexten vorkommen. Dieser Comic hat thematische Schwerpunkte wie Dinosaurier, Star Wars und die jüngere deutsche Geschichte. Und das in einer durchaus informativen Präsentation! So wird beispielsweise auf die VerwandtschaftRead More
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Posted On Oktober 11, 2014By Markus Pohlmeyer

Essay: Markus Pohlmeyer über True Detective

True Detective: mit Kierkegaard vorwärts-zurück in die Hölle? GesellschaftsBILDER. Ein Essay von Markus Pohlmeyer. „Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, daß er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.“[1] I. Hornblower Wie wunderbar unwahrscheinlich gibt sich „Hornblower“ (1998–2003): die Helden zur See bomben sich unfallfrei durch halb Europa – und nach einer Flaute großer Langeweile und einem öden Dasein als Landratten freuen sie sich von Herzen, dass endlich wieder Krieg mit Napoleon herrscht. Dazu der Philosoph OdoRead More
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Posted On September 20, 2014By Markus Pohlmeyer

Markus Pohlmeyer über Lucky Luke

Lucky Luke oder eine kleine Aufklärungslektüre in der Kunst des modernen Verbrechens Von Markus Pohlmeyer Die „Lucky Luke“-Reihe bietet humorvolle Einblicke in die Welt des Wilden Westens (weit entfernt vom realistischen Elend, von der nackten Gewalt, der blanken Gier und von einer bisweilen nur auf Fuck reduzierten Sprache der Western-Serie „Deadwood“). Manchmal erfahren wir Leser, wie bestimmte Mythen des Westens entstanden sind. Es wird eine Art popkulturelle Aitiologie (das sind Welterklärungsgeschichten: Wo kommen die Babies her? Also, da gibt es Blumen und Bienen … bzw. postmodern: Da war einmal einRead More
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Posted On November 23, 2013By Markus Pohlmeyer

Essay: Markus Pohlmeyer über „Borgia“

„Borgia“. Ein Essay von Markus Pohlmeyer –Faszinierte Resignation, dies hinterlässt bei mir die Betrachtung von „Borgia. Die komplette 2. Staffel. Director’s cut“[1]. (Ich beziehe mich hier auf die unter anderem vom ZDF mitgetragene Produktion und keinesfalls auf die Variante mit Jeremy Irons, die eher einer „Lindenstraße“ in der Renaissance[2] entspricht.) Durch einen detailreichen Hyperrealismus, Bezüge zur Moderne, Psychologisierung der Figuren und ständige ironische Brechungen – das sind die Momente des Faszinierenden – bewahrt „Borgia“ den Anspruch, eben auch nur eine von vielen Interpretationen dieser Familie zu sein. Historische Nähe undRead More
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Posted On März 9, 2013By Markus Pohlmeyer

Markus Pohlmeyer über Star Wars

„Star Wars“: Exportschlager Demokratie – Gulliver im Outer Space – Ein Essay von Markus Pohlmeyer. Die „Clone Wars“-Animationsreihe schließt die Lücke zwischen den Episode II und III der „Star Wars“-Saga. Worum es geht? Die Kurzfassung: um den archetypischen Kampf von Gut und Böse; um die Plünderung des Inventars von Mythen inklusive Patchwork-Religiosität; um große Jungs, die ins Abenteuer ziehen und eine nicht zu verbergende Affinität zu Prinzessinnen haben (im Gegensatz zum „Herr[n] der Ringe“, wo kleine Jungs ins Abenteuer ziehen und sich – ohne große Affinität zu Frauen – inRead More
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Posted On November 10, 2012By Markus Pohlmeyer

Markus Pohlmeyer über zwei seiner Serien-Highlights

Götterdämmerung: „The Wire“ und „Battlestar Galactica“. Ein Essay von Markus Pohlmeyer „The Wire“ Meine absolute Lieblingsserie ist zurzeit „The Wire“ (2002–2008). Unvorstellbar, wie mein mediales Leben nach dem Ende der 5. Staffel weitergehen soll. Seufz! Das kann auch „Fringe“ mit seinem Paralleluniversum nicht raushauen. Worum geht es? Um Baltimore: Drogen, Polizei, Hafen, Rathaus und Schule. In den postmodernen Ruinen einer untergehenden Weltmacht bewegen sich menschliche Ruinen. Gut Cop, böser Cop, guter Gangster, böser Gangster (meistens Farbige). Alle können alles sein. Beispielsweise bricht ein Schüler für seinen Mathematiklehrer dessen Auto aufRead More
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Posted On August 18, 2012By Markus Pohlmeyer

Markus Pohlmeyer über „Promotheus“

CrimeMag schaut hin und wieder auch rüber zu den Nachbar-Genres in allen medialen Darreichungsformen – schon gar, wenn ein neuer Film von Ridley Scott gerade in die Kinos kommt. Markus Pohlmeyer hat „Prometheus“  gesehen … Prometheus: der neue Alien-Film von Ridley Scott. Ein Essay von Markus Pohlmeyer „Hier sitz’ ich, forme Menschen Nach meinem Bilde, Ein Geschlecht, das mir gleich sei, Zu leiden, weinen, Genießen und zu freuen sich, Und dein nicht zu achten, Wie ich.“ (J. W. v. Goethe: Prometheus, in: Ders.: Werke, Bd. 1: Gedichte und Epen I,Read More
Ivy Pochoda –Markus Pohlmeyer –Andreas Pflüger –Robert Rescue – Ivy Pochoda Hands down the most exciting book and surprising book I read this year was The Godmother by Hannelore Cayre—a French novel, recently published in America. It’s a razor sharp, witty, informative novel about a single mother who is Tunisian / Jewish and works as an Arabic translator for the Parisian drug squad. It’s rare to see a middle aged woman at the forefront of a crime novel in which she is treated as as well-rounded person, an active participant,Read More
  Murali Perumal Ivy Pochoda Markus Pohlmeyer Robert Rescue Robert Rosenwald Murali Perumal Es ist ein warmes, beruhigendes Gefühl, wenn ich auf der Straße immer mehr fremden Menschen begegne, die mir ohne Grund zulächeln oder die mein Lächeln erwidern.  In einer Zeit, in der Menschen und Nationen sich mehr und mehr abschotten, nationalitischer werden und scheinbar „Fremde“ ausgrenzen, tut es einfach mal verdammt gut zu sehen, dass es doch einige deutsche Mitbürgerinnen und Mitbürger gibt, die bei aller Spaltung unserer Gesellschaft, aus ihrer Bequemlichkeit herauskommen, auf die Straße hinausgehen undRead More

Posted On Oktober 1, 2020By Die Redaktion

CrimeMag: Editorial Ausgabe Oktober 2020

Herzlich willkommen! Im Monat der Buchmesse bringen wir Ihnen einen bunten und gehaltvollen Herbststrauß mit 34 Beiträgen – und statt eines Messebesuchs ein Interview mit Benno Käsmayr, dem Verleger des Maro Verlages, das Gerhard Beckmann mit ihm geführt hat. Wer den hemmungslos außer Rand und Band agierenden US-Präsidenten Trump bei der Präsidentschafts-„Debatte“ mit Joe Biden sah und sich Sorgen um das Land macht, hat mit unserem USA-Korrespondenten Thomas Adcock einen zuverlässigen Beobachter, der dieses orange Monster regelmäßig jeden Monat seit den Vorwahlen vor vier Jahren begleitet. „November Surprise Coup D’etat?“Read More

Posted On September 1, 2020By Die Redaktion

CrimeMag: Editorial Ausgabe September 2020

Herzlich willkommen! Unser Magazin – manchmal muss man das erwähnen – entsteht ganz und gar ehrenamtlich, es lebt vom Herzblut unserer Autorinnen und Autoren, die an ihre Texte ganz anders herangehen als an Brotarbeit. Deshalb ein besonderer Tusch: In dieser Ausgabe legt unser Autor Markus Pohlmeyer seinen hundertsten Beitrag vor, wir haben ihn gebeten, doch aufzuschreiben, wie es ist, für CulturMag/ CrimeMag zu schreiben. Außerdem liefert er Teil 4 seiner Corona-Gedichte und hat das Pastewka-Universum besucht, während sein Bruder Alexander Jöckel sich mit Star Trek Picard beschäftigt hat. Unser USA-KorrespondentRead More