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Posted On Dezember 20, 2014By Die Redaktion

CrimeMag’s TopTen

CrimeMag’s TopTen … Hier sind sie – die Top Ten der in diesem Jahr 2014 auf Deutsch erschienen Kriminalromane, ausgewählt von einer illustren 15-köpfigen Fach-Jury – die ab Platz 7 bemerkenswert stimmgleich war, weswegen wir auch gerne von den Top Fourteen reden können – voilà: (1) James Lee Burke: Regengötter (2) Liza Cody: Lady Bag (3) Max Annas: Die Farm (4) David Peace: GB 1984 (5) Franz Dobler: Ein Bulle im Zug (6) Howard Linskey: Gangland (7-14) Oliver Bottini: Ein paar Tage Licht Orkun Ertener: Lebt Oliver Harris: London UndergroundRead More
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Posted On Juli 26, 2014By Die Redaktion

Editorial, 26.07.2014

Liebes CrimeMag-Publikum, herzlich willkommen nach der Sommerpause! Es geht gleich in die Vollen: Peter Münder analysiert anhand der Figur Moosbrugger in Robert Musils „Mann ohne Eigenschaften“ das Faszinosum, das anscheinend von Lust- und Serienmördern bis heute ungebrochen ausgeht. Lesen Sie heute den ersten Teil des Essays: „Bruder Moosbrugger“. Fasziniert vom alltäglichen Wahnsinn ist bekanntlich Carlos – und dessen akribischer Chronist. Freuen Sie sich auf seine irren Trouvaillen. Am 19. Juli ist James Garner gestorben. Nicht nur Leute, die mit „Maverick“ oder den „Rockford Files“ aufgewachsen sind, haben beste Erinnerungen anRead More

Posted On Dezember 19, 2013By Die Redaktion

CM-Jahreshighlights 2013, Teil I (A–G)

Liebe Leserinnen und Leser von CULTurMAG, kurz vor den Feiertagen präsentieren wir Ihnen auch in diesem Jahr wieder den Megagiga-XXXXL-Extra-Large-Jahresrückblick in drei Teilen (zu Teil II und Teil III) – chaotisch, unterhaltsam, kenntnisreich – die Tops & Flops von LitMag, MusikMag & CrimeMag, wie unsere Autorinnen und Autoren das Jahr 2013 sahen: Bücher, Filme, Musik, TV, Kino, Alltag und Wahnsinn … ungeordnet & unabhängig. CULTurMAG ist ab dem 11. Januar wieder für Sie da – feiern Sie schön, erholen Sie sich ein bisschen, rutschen Sie gut ins neue Jahr und bleibenRead More
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Posted On Dezember 19, 2013By Die Redaktion

CM-Jahreshighlights 2013, Teil II (G–M)

Willkommen zum CM-Jahresrückblick, Teil II (G–M): Der kaleidoskophafte Rückblick, der andere Rückblicke überflüssig macht! Also nehmen Sie sich Zeit, verproviantieren Sie sich, halten Sie Bleistift und Papier für letzte Einkäufe, Geschenke und Belohnungen für sich selbst bereit und freuen Sie sich mit uns, spotten Sie mit uns und vor allem: Amüsieren Sie sich gut! (Zu Teil I und Teil III). Tobias Gohlis Die grandiose Entdeckung des Jahres: James Carlos Blake: „Böses Blut“. Kein Kriminalroman im engeren Sinn, Epos. Ein Grimmelshausen der USA, nur dass Simplizius sich im Brüderpaar John undRead More
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Posted On Dezember 19, 2013By Die Redaktion

Die CrimeMag-Krimi-Bestenliste 2013

CrimeMags-Top Eleven 2013 – Abgestimmt hat eine Jury bestehend aus: Ulrich Baron, Zoë Beck, Lena Blaudez, Joachim Feldmann, Claudia Fiedler, Lutz Göllner, Anne Kuhlmeyer, Stefan Linster, Alf Mayer, Roland Oßwald, Frank Rumpel, Sophie Sumburane, Anna Veronica Wutschel. Voilà, wir gratulieren: (1)   Patricia Melo: Leichendieb (dt. von Barbara Mesquita, Klett-Cotta) (2)   Jerome Charyn: Unter dem Auge Gottes (dt. von Jürgen Bürger, Penser Pulp/Diaphanes) (3)   Zoë Beck: Brixton Hill (Heyne) (4)   Lee Child: 61 Stunden (dt. von Wulf Bergner, Blanvalet) (5)   Garry Disher: Dirty Old Town (dt. von Angelika Müller, Pulpmaster) (6)  Read More
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Posted On Dezember 4, 2013By Lena Blaudez

Erich Kästner: Der Gang vor die Hunde

Warnung vor dem Abgrund – Sätze, die gute Chancen hätten, gestrichen zu werden – legte man sie heute unter unbekanntem Namen einem Lektor vor: Das warme Wasser war kalt. Ihr Gesicht sah aus, als hätte sie krumme Beine. Ich habe kein pekuniäres Organ. Der Straßenlärm trommelte wie ein Regenguß an die Scheiben. Der Scheitel reichte ihm bis ins Rückgrat. Nun bin ich hier und lebe vom Bauch in den Mund. Diese Sätze hier aber haben überlebt. Es sind jetzt sogar – endlich – noch andere, die vor über 80 JahrenRead More
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Posted On September 28, 2013By Die Redaktion

Editorial, 28.9.2013

Liebes CrimeMag-Publikum, James Carlos Blake gehört zu den großen amerikanischen Gegenwartsautoren. Es hat ewig gedauert, bis sich ein deutscher Verlag um ihn kümmert. Jetzt ist endlich „Das Böse im Blut“ erschienen – Anlass für Alf Mayer, sich intensiv mit Blake und seinen Kontexten auseinanderzusetzen. Letztes Wochenende hat das Wahlvolk gesprochen. Jetzt spricht Carlos über die Folgen, die so eine Wahl schließlich auch hat. Thomas Adcock beschäftigt sich mit dem Subtext unserer heutigen Ausgabe – dem Massaker als amerikanische Kulturtechnik, auch wenn es aktuell gerade in Kenia stattgefunden hat. Flott gechopt werdenRead More
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Posted On September 11, 2013By Die Redaktion

CULTurMAG, Ausgabe vom 11.9.13

Liebes CULTurMAG-Publikum, Clemens Meyer hat den Sprung auf die Shortlist des „Deutschen Buchpreises“ geschafft, Karsten Herrmann ist von dieser „Literatur, die auf’s Ganze geht“ gepackt, fasziniert – und etwas genervt. Isabel Bogdan hat wieder was angestellt, diesmal war sie laufen. 10 Kilometer, rund um die Alster: „Sachen machen: Alsterlauf“. Lena Blaudez hat eine Reihe praktischer und doch ganz modester Vorschläge, dem allgemeinen Wahnsinn der Welt zu begegnen. Diesmal gibt sie ornithologische Warnhinweise. Das Gastland in diesem Jahr bei der Frankfurter Buchmesse ist Brasilien. Christiane Quandt stellt Ihnen den Roman „Antonio“Read More
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Posted On August 21, 2013By Die Redaktion

CULTurMAG, Ausgabe vom 21.8.13

Liebes CULTurMAG-Publikum, wir sind traurig: Die Autorin und Musikerin Almut Klotz ist wenige Tage vor der Veröffentlichung des Albums „Lass die Lady rein“, das sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Christian „Reverend“ Dabeler aufgenommen hat, an Krebs gestorben. Christina Mohr hat vor einigen Wochen mit den beiden gesprochen. Ein Interview, das nun zu einem Abschied geworden ist. Außerdem im MusikMag: Roland Klein über die Band Grausame Töchter und ihr Album „Alles für Dich“, das Mut macht zum Anderssein und Christina Mohr über „Mutazione“, eine Sammlung von Italienischer Electronic und New WaveRead More
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Posted On Juni 8, 2013By Die Redaktion

Editorial, 07.06.2013

Liebes CrimeMag-Publikum, lesen Sie heute einen Essay von Thomas Adcock über zunehmend problematische Tendenzen in der US-Amerikanischen Politik und Gesellschaft: „The F … Words“. Carlos hat einen Ratgeber in die Finger bekommen, mit dem man schöne Grimmis über entsetzliche Bluttaten schreiben kann. Carlos ist erschüttert, wir auch. An Alf Mayers Alk-in-der-Kriminalliteratur-Theke hängt heute nur einer: Ed McBain; aber der hat noch genügend andere Identitäten für eine nette Trinker-Runde. Kein bisschen nett sind die Befunde über den Zustand der Menschen- und Bürgerrechte, wenn man genauer hinschaut: Lena Blaudez über Martina NehersRead More
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Mit Terror gegen den Terror? Sind Sie zwischen 19 und 40 Jahren, männlich, kennen einen, der einen kennt, der eventuell ein Auto abgefackelt hat? Und haben Sie bei Google schon mal das Wort „Gentrifizierung“ nachgeschlagen? Mit etwas Pech finden Sie sich dann eines Morgens von maskierten Männern mit Maschinenpistolen aus dem Bett gezerrt und gefesselt wieder. Und landen erst mal in Isolationshaft. Denn dann sind Sie in eine Rasterfahndung geraten, das kann passieren. Ein „präventiver Zugriff“ eines Spezialeinsatzkommandos nach langer Observierung, worauf  „präventive Freiheitsentziehung“ erfolgen kann, ist weder Ausnahme nochRead More
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Posted On Dezember 22, 2012By Die Redaktion

CrimeMag’s TopTen

CrimeMag’s TopTen … Jahresende ist Top-Ten-Zeit … Eine illustre, prominente und vor allem kompetente Jury hat für Sie die zehn besten Kriminalromane des Jahres 2012 ausgesucht  – voilà: (1)   Sara Gran: „Die Stadt der Toten“ (Knaur) (2)   Merle Kröger: „Grenzfall“ (Ariadne) (3)   Don Winslow: „Kings of Cool“ (Suhrkamp) (4)   Zoë Beck: „Das zerbrochene Fenster“ (Bastei) (5)   Carl Nixon: „Rocking Horse Road“ (Weidle) (6)   Oliver Harris: „London Killing“ (Blessing) (7)   Helon Habila: „Öl auf Wasser“ (Wunderhorn) (8)   Howard Linskey: „Crime Machine“ (Knaur) (9)   James Sallis: „Driver 2“ (Liebeskind) (10) Daniel Woodrell:Read More
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Posted On Dezember 21, 2012By Die Redaktion

CM-Jahreshighlights 2012, Teil I (A–G)

Liebe Leserinnen und Leser von CULTurMAG, kurz vor den Feiertagen präsentieren wir Ihnen auch in diesem Jar wieder den Megagiga-XXXXL-Extra-Large-Jahresrückblick in drei Teilen (zu Teil II und Teil III) – chaotisch, unterhaltsam, entspannt – die Tops & Flops von LitMag, MusikMag & CrimeMag, wie über vierzig (!!!) unserer Autorinnen und Autoren das Jahr 2012 sahen: Bücher, Filme, Musik, TV, Kino, Alltag und Wahnsinn … ungeordnet, unabhängig, undogmatisch. CULTurMAG ist morgen noch einmal mit dem CrimeMag und dann ab dem 9. Januar wieder für Sie da – feiern Sie schön, erholen SieRead More
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Posted On Oktober 27, 2012By Die Redaktion

Editorial, 27.10.2012

Liebes CrimeMag-Publikum, der amerikanische Wahlkampf geht in die Endphase. Grund genug für Dirk Schmidt, drei berühmte, einschlägige Film-Klassiker einem Reality-Check zu unterziehen: „W“, „Fahrenheit 9/11“ und „Outfoxed“. Wir sind gespannt … Auch Carlos schaut in die Zukunft – in die Zukunft der Kriminalromans, oder um mit Leonard Cohen zu sprechen: I’ve seen the future, it is murder. Die zweite Folge, in denen les Polarophiles Tranquilles, also Thierry Cazon und Julien  Dupré, enthüllen, was es mit James Hadley Chase, der Série Noir und Graham Greene wirklich auf sich hat, lesen SieRead More
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Posted On Oktober 27, 2012By Die Redaktion

Hausnachrichten

Hausnachrichten – Interna, Termine, Veranstaltungen – Wir bitten um Ihre geschätze Aufmerksamkeit für zwei interessante Veranstaltungen, bei denen Sie u. a. Thomas Wörtche und Lena Blaudez live erleben können: Thomas Wörtche am 31. Oktober bei der Tagung „Europa und der Stier: Krimiszene Europa“ (Näheres hier). Lena Blaudez am 5. November in Bielefeld, wo sie anlässlich der Tagung „Das Grüne Büro – Green IT in der Praxis“ aus ihren Romanen „Spiegelreflex“ und „Farbfilter“ liest und über Kriminalität im Zusammenhang mit Tropenholz und Coltan spricht (Infos hier). Die RedaktionRead More
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Posted On Juni 23, 2012By Lena Blaudez

Stefano Liberti: Landraub

Ausverkauf der knappen Güter – Makrokriminalität ist ein weites und spannendes Feld. Wer sich mit ihr beschäftigt, lernt eine Menge über diese Welt. Es schon immer gewusst zu haben, ist blasiert. Was Menschen Menschen antun, geht uns alle an, vor allem, wenn es um wirkliche basics geht: Lebensmittel, Wasser, Luft.  Ein besonders übles Kapitel ist Landraub. Stefano Liberti hat ein wichtiges Buch dazu geschrieben, Lena Blaudez stellt es uns vor: „Alle investieren in China für die Industrie, in Indien für den Service. Für Nahrungsmittel muss man nach Afrika gehen.“ DieseRead More
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Posted On Juni 23, 2012By Die Redaktion

Editorial, 23.6.2012

Verehrtes CrimeMag-Publikum, manche Verbrechensszenarios haben wir nicht so richtig auf der Platte, obwohl sie ziemlich ungeheuerlich sind: Landraub zum Beispiel. Lesen Sie eine Besprechung von Lena Blaudez über Stefano Libertis Reportage „Landraub“. Unausrechenbar und anarchisch sind seit eh und je unsere Diez Negritos. Out of the blue traf eine neues Kapitel ihres Fortsetzungsromans „Ein ekelhafter Leichnam“ bei uns ein – verfasst von Antonio Lozano, übersetzt von Elisabeth Schmalen, lektoriert und initiiert von Doris Wieser. Have fun! Viel Freude hat Kettly Mars‘ Politthriller aus Haiti, „Wilde Zeiten“, gemacht – auf jedenRead More
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Posted On Mai 26, 2012By Die Redaktion

Editorial, 26.5.2012

Liebes CrimeMag-Publikum, manche reden dieser Tage in Zungen, wir besprechen Bücher: Thomas Wörtche stellt Ihnen den sensationell guten Roman „Die Stadt der Toten“ von Sara Gran vor. In Alf Mayers „Blutiger Ernte“ geht es um neue Bücher von William Boyd und Jeffery Deaver und deren Verbindung zu James Band. Lena Blaudez treibt sich einmal mehr in Afrika herum und versorgt Sie nicht nur mit einer Besprechung der Polit-Thriller „Öl auf Wasser“ von Helon Habila, sondern auch mit den nötigen Kontexten. Stefan Linster hingegen findet in deutschen Provinzen ein ziemlich überflüssigesRead More
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Posted On Mai 26, 2012By Lena Blaudez

Helon Habila: Öl auf Wasser

Voodoo-Skulpturen der Gier – Nigeria ist eigentlich ein reiches Land. Vor allem Öl setzt es den Begierden der Konzerne aus – die Menschen und die Umwelt leiden darunter.  Auch wenn der „Ölkrieg“ der 1990er Jahre vorüber ist, ist noch lange nicht alles gut. Helon Habila hat aus der nigerianischen Situation einen Polit-Thriller der anderen Art gemacht. Eine Besprechung mit Hintergrund – von Lena Blaudez. Ölkrieg So anders als in Berlin ist der Alltag im nigerianischen Port Harcourt, der größten Stadt im Nigerdelta, auch wieder nicht, sieht man sich nur malRead More
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Posted On April 28, 2012By Die Redaktion

Editorial, 28.4.2012

Liebes CrimeMag-Publikum, heute kümmert sich Alf Mayer in seiner „Blutigen Ernte“ um neue Polit-Thriller von Michael Robotham, Thomas W. Young und Atiq Rahimi. Carlos Tagebuch führt uns durch den Wahnsinn des mittlerweile auch schon wieder fast verwichenen Aprils. Doris Wieser wagt eine kleine Vorausschau auf Brasilien, das Gastland der Frankfurter Buchmesse 2013 und überlegt, ob man die neuen Romane von Rubem Fonseca und dem Rapper Ferréz schon mal ins Deutsche übersetzen soll. Henrike Heiland hat sich mit Val McDermid über das Netz und social networks unterhalten, Sandi Baker bespricht imRead More
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Posted On April 28, 2012By Lena Blaudez

Carol O’Connell: Tödliche Geschenke

Stadt der bunten Vögel – Carol O’Connell gehört zu den spannendsten Kriminalschriftstellerinnen überhaupt. Deswegen bei uns unterschätzt zu werden, gehört schon fast dazu. Lena Blaudez bricht eine Lanze für einen Roman ohne O’Connells Serienheldin Mallory. Oren Hobbs kehrt zum gleichen Zeitpunkt nach Hause zurück wie sein Bruder Josh. Letzterer jedoch stückweise. Knochen für Knochen, wie der Originaltitel von Carol O’Connells „Tödliche Geschenke“ lautet, abgeworfen auf der väterlichen Veranda. Vor 20 Jahren ist der damals 15-Jährige in den Wäldern verschwunden, der Fall vom örtlichen Sheriff zu den Akten gelegt und derRead More
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Posted On Januar 21, 2012By Die Redaktion

Editorial, 21.1.2012

Liebes CrimeMag-Publikum, heute haben wir es ein bisschen mit Klassikern. Roland Oßwald erinnert an einen der ganz Großen der frühen Kriminalliteratur, an Walter Serner. Frank Göhre ist zu Ehren eines anderen ganz Großen der frühen Kriminalliteratur nach Zürich gefahren und hat sich einen Film über Friedrich Glauser angesehen. Henrike Heiland würdigt einen ganz großen englischen Autor, der am 12. Januar dieses Jahres gestorben ist: Reginald Hill. Corla Bauer hat sich in Galizien umgetan und bespricht einen Roman von Domingo Villar. Die Bloody Chops sind ebenfalls klassisch gestimmt: Es choppen LenaRead More
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Posted On Januar 21, 2012By Die Redaktion

Bloody Chops

Bloody Chops – handlich & roh angerichtet von Lena Blaudez (LB), Joachim Feldmann (JF) und Thomas Wörtche. Mein lieber Max (LB) „Adressat unbekannt“ von Kressmann Taylor ist ein fiktiver Briefwechsel zwischen zwei Freunden, dem amerikanischen Juden Max Eisenstein und dem Deutschen, Martin Schulse, geschrieben zwischen 1932 und 1934. Max führt in San Francisco die gemeinsame Kunstgalerie weiter, während Martin nach München zurück geht und Karriere macht. Sie wechseln relativ wenige Briefe, jeweils nur ein, zwei Seiten. In diesen kurzen Zeilen entwickelt sich eine innige Freundschaft zur tödlichen Feindschaft. Es istRead More
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Posted On Januar 21, 2012By Tobias Gohlis

KickAss

KickAss – Bloody Splinters aus dem täglichen Branchenwahnsinn Ignorant oder unverschämt? Kindler macht Reklame auf Kosten deutscher Autoren Nichts gegen Bernhard Jaumann. Bernhard Jaumann hat tolle Bücher geschrieben, er ist ein leiser Meister unter den deutschen Krimiautoren, trotz zweier Deutscher Krimipreise und zweier Glauserpreise immer noch zu wenig bekannt, zu fein, zu versponnen, ein Ästhet und kein Krawallmacher. Bernhard hat es verdient, dass man ihn lobt und seine Kunst herausstreicht, und sein Politthriller „Die Stunde des Schakals“ um den immer noch ungelösten Tod des weißen Anwalts und Swapo-Mannes Anton LubowskiRead More
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Posted On Januar 14, 2012By Die Redaktion

Editorial, 14.1.2012

Liebes CrimeMag-Publikum, herzlich willkommen zur ersten Ausgabe des neuen Jahres! Kriminalliteratur ist Trivialliteratur und wird deswegen zu Recht nicht subventioniert, weil nur Hochkultur subventioniert wird, weil die sonst keiner zur Kenntnis nimmt? Oder so … Zoë Beck über ein kniffliges Thema … Auch bei Carlos geht es schauerlich zu, dabei kommt noch nicht mal der Wulff vor. Dafür aber der Niebel. Weia! Ein kleines Walter-Mosley-Special hat sich so ergeben: Nele Hoffmann über den McGill-Roman N° 1, „Manhattan Karma“, Elfriede Müller über McGill N° 2, „Falscher Ort, falsche Zeit“. Auch ÄgyptenRead More
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Posted On Januar 14, 2012By Lena Blaudez

Parker Bilal: Die dunklen Straßen von Kairo

Kairo noir – Parker Bilal ist das Pseudonym des britisch-sudanesischen Schriftstellers Jamal Mahjoub. Er wurde 1960 in London geboren, wuchs in der Heimat seines Vaters, in Khartoum im Sudan auf, studierte Geologie in England, verbrachte viele Jahre in Dänemark und lebt heute in Barcelona. Sein historischer Polit-Thriller „Die Stunde der Zeichen“ erzählt die Geschichte des Mahdi-Kriege im Sudan aus afrikanischer Sicht. Sein großes Thema sind die Bedingungen des Zusammenlebens der Menschen europäischer und afrikanischer Kulturen. Dass er sich jetzt der gärenden ägyptischen Gesellschaft via Kriminalroman annimmt, ist nur logisch: „DieRead More