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Posted On Juni 15, 2009By Carl Wilhelm Macke

Michael Hamburger: Letzte Gedichte

Carl Wilhelm Macke über Die letzten Gedichte von Michael HamburgerRead More
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Posted On Juni 1, 2009By Redaktion CM

Giorgio Bassani: Der Geruch von Heu

In dem jetzt wieder aufgelegten schmalen Band "Der Geruch von Heu" sind einige verstreute Arbeiten von Bassani versammelt, in denen man sofort seinen melancholischen, aber nicht nostalgischen, in der Personenbeschreibung immer leicht unscharfen, manchmal auch geheimnisvollen Ton spürt. Von Carl Wilhelm MackeRead More
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Posted On Mai 11, 2009By Carl Wilhelm Macke

Die SZ stellt die Sinnfrage

Das Magazin der "Sueddeutschen Zeitung" widmet eine ganze Ausgabe der Beantwortung dieser Frage. Aber man fasst sich an den Kopf, wenn man in einem gut vierzigseitigen Magazin über die alte Zeitung und das neue Internet nur eine Seite über die Pressefreiheit entdeckt - eine Seite, die noch nicht einmal zum redaktionellen Teil gehört. Von Carl Wilhelm MackeRead More
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Posted On Mai 6, 2009By Carl Wilhelm Macke

Der Rosenkrieg im Hause Berlusconi

Das klassische Gerüst einer funktionierenden Demokratie hat Berlusconi im Stil eines sich barock kostümierenden Kim Il Sung des Westens immer mehr aus seinen politischen Befestigungen gelöst. Unterstützt und beraten von einem ihm ergebenen Hofstaat (in den Parlamenten und den Medien), hat er konsequent auch das Private politisch für sich und seine Macht zu nutzen versucht. Carl Wilhelm Macke über den „größte Privatisierer der Politik unter allen derzeit politisch Mächtigen“.Read More
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Posted On Mai 3, 2009By Carl Wilhelm Macke

3. Mai: “Welttag zum Schutz der Pressefreiheit”

Was in Deutschland den meisten Menschen selbstverständlich erscheint, ist in vielen Ländern alles andere als der Normalfall: die Meinungs- und Pressefreiheit. Immer wieder werden an vielen Orten auf der Welt Journalisten behindert, bedroht, misshandelt oder getötet. Ein Kommentar von Carl Wilhelm Macke, Geschäftsführer des Vereins „Journalisten helfen Journalisten“.Read More
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Posted On April 9, 2009By Carl Wilhelm Macke

Claudio Magris zum 70. Geburtstag

Mit Claudio Magris' Veröffentlichungen (zuletzt Ein Nilpferd in Lund) kann man sich auf Reisen quer durch die europäische Kultur begeben. Ein Glückwunsch zum 70. von Carl Wilhelm Macke.Read More
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Neunzehn Geschichten aus zwölf verschiedenen Ländern erzählt uns Magris hier. Geschichten, von denen einige sehr kurz und trotzdem bewegend, lange nachhallend sind. Von Carl Wilhelm MackeRead More
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Posted On Januar 19, 2009By Carl Wilhelm Macke

Monika Bulaj im Porträt

Die Arbeiten der Fotografin und Schriftstellerin Monika Bulaj geben uns Anstöße, wieder das suchende, geduldige Sehen zu lernen. Ein Porträt von Carl Wilhelm MackeRead More

Posted On März 6, 2017By Carl Wilhelm Macke

LitMag-Weltlyrik: Alfred Margul-Sperber

Die Wolken Wo sind die Tage von gestern die uns genommen sind? Ich glaube: mit ihren Schwestern treiben sie oben im Wind. Die dunklen sind dunkel von Sorgen und Leiden, die uns gekränkt, die roten am Abend und Morgen hat unser Herzblut getränkt; die weißen aber, die schweben wie Duft und zerfließen in Licht, sind Tage von unserem Leben, die lebten wir noch nicht.   Entnommen dem Band „Fäden ins Nichts gespannt“. Deutschsprachige Dichtung aus der Bukowina. Insel Verlag, Frankfurt am Main, 1991. Es gibt Gedichte die sind einfach zuRead More

Posted On Dezember 24, 2016By Die Redaktion

Editorial: Jahreshighlights 2016

Herzlich willkommen zu unserem großen Jahresrückblick 2016 Dieses Mal musste es wirklich der 24. Dezember sein, an dem wir Ihnen unseren großen Jahresrückblick präsentieren. Denn Sie bekommen sieben Päckchen auf einmal zum Aufklicken und zum Schmökern, so umfangreich ist unsere illustre Autorenliste. 49 Autorinnen und Autoren schauen auf das Jahr 2016 zurück, die eine oder andere Anregung ist da sicher für Sie dabei. CulturMag mit unseren Magazinen LitMag, MusikMag & CrimeMag ist auch international beliebt und geschätzt, das zeigen insgesamt 13 Autorinnen und Autoren aus Großbritannien, den USA und eineRead More

Posted On Dezember 24, 2016By Die Redaktion

CulturMag-Jahreshighlights 2016, Teil 5 (M)

Willkommen zu Teil 5 – mit: Carl Wilhelm Macke, Tina Manske, Alf Mayer, Susanna Mende, Christina Mohr, Christopher G. Moore, Peter Münder, Marcus Müntefering. Unserer großer Jahresrückblick – Bücher, Filme, Musik, TV, Kino, Ausstellungen Alltag und Wahnsinn … wild & unabhängig. Carl Wilhelm Macke Leben in Zeiten des Horrors Erschienen ist das Buch Marguerite Duras Sommer 1980 in deutscher Übersetzung im Jahre 1984. Im Mittelpunkt stehen politische wie sehr persönliche Ereignisse aus dem Jahr 1980.  Im Buchhandel ist es nicht mehr erhältlich. Das eine oder andere Exemplar findet man vielleicht in einem Ramschantiquariat. Und das sollRead More

Posted On Dezember 2, 2016By Carl Wilhelm Macke

Weltlyrik: Adam Zagajewski/ Tomas Tranströmer/ Philippe Jaccottet

Ein Augenblick des Glücks Klangbilder von Burkhard Reinartz zu Gedichten von Adam Zagajewski, Tomas Tranströmer und Philippe Jaccottet. „Eine Olive des Nichts“, der Titel dieser außergewöhnlichen CD, ist einem Gedicht des polnischen Schriftstellers Adam Zagajewski entnommen: Simone Weill blickt in das Rhone-Tal Plötzlich begreift sie nichts mehr und schaut nur: Die Erde öffnet sich zum Tal der Rhone, darüber tauchen alte Dörfer auf, die breite Schrift der Weingärten, Brunnen voll Verlangen. Die Platanen erwachen aus dem Traum, die Hähne rüsten zum beharrlichen Marsch, die Habichte kehren zum Himmel zurück, undRead More

Posted On November 2, 2016By Carl Wilhelm Macke

John Berger zum 90. Geburtstag

Ein Meister der Wahrnehmung – Dem Geschichtenerzähler, Kunstkenner und Lebensfreund John Berger zum 90. Geburtstag (am 5. November 2016). Von Carl Wilhelm Macke Geschichtenerzähler Schreibend neben dem Tod gekauert sind wir seine Sekretäre Wenn wir im Schein der Lebenskerze lesen vervollständigen wir seine Bilanz Wo er endet Kollegen beginnen wir, egal auf welcher Seite des Leichnams Und wenn wir ihn zitieren dann weil wir wissen das Ende der Geschichte ist nah. Aus dem Englischen von Hans Jürgen Balmes Als Lyriker ist John Berger bei uns weniger bekannt. Vornehmlich im MünchnerRead More

Posted On November 2, 2016By Carl Wilhelm Macke

LitMag-Weltlyrik: Valerio Magrelli

Über den Blutkreislauf Es ist wie im Blutkreislauf: immer dasselbe Blut, doch vorher kommt es, dann geht es. Wir nennen es Hass, aber es ist nur Leid, die Vene bringt der Adern Gabe an den Ausgangspunkt. Übersetzt aus dem Italienischen von Piero Salabè Lyrik kann, wenn sie gut und bedeutend ist, unsere gewohnte Sicht auf die Welt, unsere Interpretation von Gefühlen, der eigenen wie die der Anderen, zum Schwanken bringen, vielleicht sogar ändern. Manchmal liest und liest man ein Gedicht immer wieder. Versteht bei der ersten Lektüre vielleicht kaum etwas.Read More

Posted On Oktober 3, 2016By Carl Wilhelm Macke

LitMag-Weltlyrik: Olav H. Hauge

Wege Auf dem Weg sah ich Wege: ein Weg war über und ein Weg unter und Weg auf allen Wegen. Im Kreis gehen manche andere grad. Der arme Schlucker sitzt wo er hingesetzt ist. der Kluge versucht ein Stückchen von allen; Hel oder Himmel erwarten den, der nur einen wählt. Das wars, was sie mir über Wege sagten, aber nicht alles: Wohin der Traum reicht, gelangt kein Fuß, und der ein oder andere fand heilendes Gras auf der Insel in seinem Loghica.* * Anspielung auf den See Loycha in Irland,Read More

Posted On September 1, 2016By Carl Wilhelm Macke

LitMag-Weltlyrik: Giorgio Caproni

Der Mutter zu Ehren „Il seme del piangere“ Inschrift Klar wie die Gläser die blanken waren ihre Gedanken. Wegen ihr sei’s wieder ehrenhaft wenn einer Herz-Schmerz-Reime schafft. Iscrizione Freschi come i biccieri furono i suoi pensieri. Per lei torni in onore la rima in cuore e amore. Aus dem Italienischen übersetzt von Stefan Ruess   Ganz am Ende des langen Gedichtzyklus mit dem Giorgio Caproni (1912 – 1990) seiner Mutter ein poetisches Denkmal gesetzt hat, steht eine verstörende Grabinschrift. Verstörend, weil sie so einfach, so naiv, fast kitschig erscheint. DerRead More
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Posted On Juli 5, 2016By Carl Wilhelm Macke

LitMag-Weltlyrik: Zum Tod von Yves Bonnefoy

Ein Stein „Heftig der Sommer strich durch die kühlen Säle hin,/ blind waren seine Augen, seine Flanke nackt,/ er schrie, und schreckte/ aus ihrem Traum die Schläfer auf,/ die dort in ihres Tages Einfalt schliefen./ Sie schauderten. Anders ging ihr Atem,/ die Hände ließen den Kelch des Schlafes sinken./ Schon kam der Himmel wieder auf Erden an,/ ein Sommernachmittagsgewitter, im Ewigen.“ Ohne die Poesie sind wir verloren Aus dem Französischen hat Friedhelm Kemp dieses Gedicht von Yves Bonnefoy. Den Übersetzer und den Autor verband eine lange Freundschaft, vielleicht eine derRead More
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Posted On Juni 1, 2016By Carl Wilhelm Macke

LitMag-Weltlyrik: Katarina Frostenson

Nahe Subotica (Für Danilo Kis) Wilde Hunde. Schienen. Maisfelder rings um Subotica Weiße Sonne Spuren vom Zirkusbesuch im Lehm, Pfähle im Boden Licht nach Wimpeln in der Luft eine Arche in der Landschaft gestrandet, ein Mann mit lammbraunen Haaren schaut daraus hervor aus deinem dreistöckigen Körper schaust du über die Felder sprichst zu dem, was du siehst: Wem gehören die Felder Felder, kommt zurück, wie ihr wart vor der Schlacht, ihr gehörtet nur den Amseln die Stimme verschwindet rau im Nebel eine blauschwarze Zunge, unser Schiff. Aus dem Schwedischen vonRead More

Posted On Mai 3, 2016By Carl Wilhelm Macke

LitMag-Weltlyrik: T. S. Eliot

Ausschnitt aus „Vier Quartette“ Zuhause ist da, wo man losläuft. Wenn wir älter werden wird die Welt uns fremder, das Muster vertrackter aus tot und lebendig. Nicht der eindringliche Augenblick isoliert, kein Davor und Danach, sondern ein Leben, das jeden Augenblick brennt und nicht bloß das Leben des einzelnen Menschen sondern das alter Steine, die unentzifferbar sind. Der Abend im Sternenlicht hat seine Zeit, der Abend im Lampenlicht hat seine Zeit ( Der Abend mit dem Fotoalbum ). Die Liebe ist am ehesten ganz bei sich selbst wenn Hier undRead More

Posted On April 1, 2016By Carl Wilhelm Macke

LitMag-Weltlyrik: Giorgio Caproni

Abschied des förmlich Reisenden Freunde, es wird wohl besser sein, wenn ich anfange, mein Gepäck herunterzuholen. Ich weiß zwar nicht recht, wann ich eintreffen soll und welche Stationen vor meiner noch kommen, aber nach allem, was mir von der Gegend bekannt ist, sagen mir sichere Zeichen, daß ich mich bald von euch trennen muß. Bitte entschuldigt die kleine Störung, die ich verursache. Mit euch zusammen zu sein, war mir vom ersten Moment an eine Freude, und ich bin euch wirklich sehr dankbar für diese wunderbare Gesellschaft. Noch lange möchte ichRead More

Posted On März 2, 2016By Carl Wilhelm Macke

LitMag-Weltlyrik: Rose Ausländer

Mein Venedig Venedig meine Stadt Ich fühle sie von Welle zu Welle von Brücke zu Brücke Ich wohne in jedem Palast am großen Kanal Meine Glocken läuten Gedichte Mein Venedig versinkt nicht.   Ein wunderbarer Weg, sich Venedig zu nähern: man besteigt in Chioggia, am südlichen Ende der Lagune von Venedig gelegen, ein Fährboot. Schippert dann ganz langsam durch die weit in alle Richtungen auslaufende Lagune. Vorbei an kleinen Inseln, einige bewohnt, andere nur von Grün überwuchert. Links und rechts rattern einfache, manche sogar ärmlich verrostet erscheinende Fischerboote vorbei. SegelbooteRead More

Posted On Februar 1, 2016By Carl Wilhelm Macke

LitMag-Weltlyrik: Roberto Juarroz

Die Abwesenheit Gottes bestärkt mich, Ich kann seine Abwesenheit besser anrufen als seine Anwesenheit. Die Stille Gottes läßt mich sprechen. Ohne seine Stummheit hätte ich überhaupt nicht sprechen gelernt. Statt dessen stelle ich jedes Wort in eine kleine Pause der Stille Gottes, auf ein Fragment seiner Abwesenheit. Aus dem Spanischen von Juana und Tobias Burghardt   Der englische Schriftsteller, Kunsthistoriker und Essayist John Berger, hat einmal von den Gedichten gesagt, sie seien Gebeten näher als Geschichten. Vielleicht komme ich mit dieser Feststellung eines ganz und gar nicht religiös-gläubigen Intellektuellen meinerRead More

Posted On Dezember 16, 2015By Die Redaktion

CulturMag-Jahreshighlights 2015, Teil II (M-Z)

Willkommen zum zweiten Teil unseres großen Jahresrückblicks (zu Teil I) – chaotisch, unterhaltsam, kenntnisreich – die Tops & Flops von LitMag, MusikMag & CrimeMag, wie unsere Autorinnen und Autoren das Jahr 2015 sahen: Bücher, Filme, Musik, TV, Kino, Alltag und Wahnsinn … ungeordnet & unabhängig. Carl Wilhelm Macke Von Goldfischen und Rosen: Entweder gelten Menschen, die sich für Menschenrechte einsetzen als naiv, im Jargon des voralpinen Speckgürtels als „Gutmenschen“ oder sie gelten als Misanthropen, denen nichts recht zu machen ist. Entweder klagen sie unentwegt den schlechten Zustand der Welt anRead More
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Posted On Dezember 5, 2015By Carl Wilhelm Macke

LitMag-Weltlyrik: Juan Ramòn Jimènez

Lauf‘ nicht, Geh langsam: Du musst nur auf dich zugehn! Geh’ langsam, lauf’ nicht, denn das Kind deines Ich, das ewig neugeborene, kann dir nicht folgen! Aus dem Spanischen von Hans Leopold Davi In seinen Aufzeichnungen aus dem Jahr 1983 notiert Elias Canetti an einer Stelle eine sehr lapidare Erkenntnis: „Vom Zufall des Gelesenen hängt es ab, was man ist.“ 1985, also zwei Jahre nach dieser Notiz von Canetti erschien im Insel-Verlag ein Buch, von dem ich bis dahin noch nie etwas gehört hatte. Auch der Autor Juan Ramón JiménezRead More

Posted On November 4, 2015By Carl Wilhelm Macke

LitMag-Weltlyrik: Stevan Tontić

Meine Platane in Berlin Diese Platane aus der Zeit im Berliner Exil, Unter meinem Fenster, wachend, zu finden, Ein Koloss, den Fuß im Beton, und dem Ziel Sich mühend, den Boden, die Sterne zu binden. Von Donnerschlägen um ein Haar zerspellt, Gab sie die Lektion, sich aufrecht zu halten, Viele verschwanden, in ihren Schatten gestellt, In der Krone zu Gast: selbst Rabengestalten. Ich starre ins All, durchs All dieser Krone gereist, Stürz’ in den Schlund, mir Schlaf zu verschaffen, Wo die Angst nicht Zunge, Herz, Hoden vereist … Der DämonRead More
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Posted On Oktober 3, 2015By Carl Wilhelm Macke

LitMag-Weltlyrik: SAID

rafael alberti und sein blaues vaterland plötzlich taucht er auf den ramblas auf mit weißen mähne und seinem festen schritt mit dem eiligen wind in seinem gefolge in den händen zwei gedichte jemand spricht von seiner partei alberti hält sich fest an seinen gedichten und gebietet ihm zu folgen vorbei an vogelhändlern und ihren unzeitgemäßen hähnen bis er am meer steht hier hört er den bewegten wellen zu die sich vor ihm neigen dann nickt er und lächelt er habe kein verhältnis zur der zeit er sei nur für eineRead More