Geschrieben am 1. Februar 2016 von für Litmag

CulturMag, Ausgabe vom 1.Februar 2016

hamlit16Liebes CulturMag-Publikum,

– herzlich willkommen zur ersten Doppelausgabe von LitMag und MusikMag im Jahr 2016! LitMag und CrimeMag werden zukünftig 14-tägig versetzt erscheinen. Das LitMag an jedem Monatsersten, das CrimeMag immer zur Mitte des Monats.

Am 4.Februar findet im Hamburger Club Uebel & Gefährlich die fünfte „HAM.LIT – lange Nacht junger Literatur und Musik“ statt. 15 Autorinnen, Autoren & 3 Liedermacher/Bands lesen und spielen parallel auf drei Bühnen. Und die Besetzung verspricht auch in diesem Jahr wieder einen spannenden Abend. In unserem kleinen HAM.LIT-Special stellen wir Ihnen einige der TeilnehmerInnen etwas genauer vor. Mit Stefan Etgeton haben wir im November gesprochen, Jetzt haben sich Brigitte Helbling, Anne Kuhlmeyer, Frank Schorneck und Sophie Sumburane die Bücher von Anke Stelling („Bodentiefe Fenster“), Jackie Thomae („Momente der Klarheit“), Ulla Lenze („Die endlose Stadt“) und Monique Schwitter („Eins im Anderen“) angesehen – und Karsten Herrmann hat sich mit Heinz Helle („Eigentlich müssten wir tanzen“) unterhalten.

Seit 10 Jahren gibt es nun den österreichischen Literaturverlag Limbus – Senta Wagner den Verlag und seinen Verleger Bernd Schuchter porträtiert.

1516, vor genau 500 Jahren, starb der Maler Hieronymus Bosch und noch immer stehen wir fasziniert und überwältigt vor seinen überbordenden Bildwelten. Deswegen haben wir Ulrich Fritsche gebeten, jeden Monat in diesem Bosch-Jahr ein Bild oder einem Bildausschnitt zu beschreiben und zu erläutern. Los geht es mit dem „Garten der Lüste“, diesen Monat noch in der geschlossenen Version.

Man kennt sie u.a. aus der Kneipe, den Talkshows (vornehmlich mit AfD-Beteiligung) und zunehmend aus sozialen Netzwerken: Menschen, mit denen man sich nicht unterhalten kann, selbst wenn man sich noch so viel Mühe gibt, weil sie jedes Gespräch sofort unter einem endlosen Redeschwall ersticken. Michael Höfler mit einem überraschenden Vorschlag zum Umgang mit diesen Zwangsmonologikern.

Wie jeden Monat kommentiert Mara Braun die Fußball-Highlights der letzten Wochen, diesmal blieb ein Mainzer Traumtor und ein enthemmter Klopp’scher Jubellauf in besonderer Erinnerung.

Gelesen und betrachtet wurde auch; Hanspeter Ludwig ist begeistert von Tobi Dahmens graphic novel „Fahrradmod“; Lucy Renner Jones mochte Jakob Hinrichs gezeichnete Hans Fallada-Biografie „Der Trinker“; Karsten Herrmann ist sehr überzeugt von Adam Johnsons Erzählband „Nirvana“; Eva Karnofsky bespricht den ambitionierten historischen Roman des im Januar verstorbenen deutsch-argentinischen Autors Robert Schopflocher; Peter Münder lobt die unbequemen Einsichten von Peter Scholl-Latours letztem Buch, der Autobiografie „Mein Leben“; Michael Höfler gefällt, wie leidenschaftlich aber trotzdem sachlich und fundiert Martín Caparrós in „Der Hunger. Wie zum Teufel können wir weiterleben, obwohl wir wissen, dass diese Dinge geschehen?“ die Hintergründe dieser Weltkatastrophe beleuchtet; Zoë Beck ist nicht so richtig zufrieden mit Thomas Schulz‘ teilweise etwas fanboyhafter Betrachtung des Großkonzerns Google („Was Google wirklich will“) – und in den KidBits empfiehlt uns Frank Schorneck neue Kinderbücher von Kai Lüftner, Alexander von Knorre, Mikael Engström, Friedbert Stohner, Alexandra Helmig und Ross Montgomery.

Für das MusikMag erinnern sich CulturMag-MitarbeiterInnen an den am 10.Januar verstorbenen David Bowie. Außerdem berichtet Wolfgang Buchholz von einem mitreißenden Konzert von Robert Forster im Frankfurter Zoom und Tina Manske bespricht neue Platten von Rhianna, Get well soon und Daughter.

In Ihrem Veranstaltungskalender hat Claudia Fiedler die wichtigsten anstehen (Krimi-)Lesungen zusammengefasst – und die Weltlyrik des Monats kommt diesmal von dem argentinischen Dichter Roberto Juarroz.

Viele Spaß beim Durchstöbern und viele Grüße aus Hamburg und Berlin
Ihre Tina Manske und Jan Karsten