Geschrieben am 1. Februar 2012 von für Litmag

CULTurMAG, Ausgabe vom 1.2.2012

Liebes CULTurMAG-Publikum,

am Donnerstag um 19:30 Uhr ist es so weit: Die dritte Ham.Lit beginnt. In der „Langen Nacht der deutschsprachigen Literatur und Musik“ im Hamburger Club Uebel & Gefährlich lesen 15 Autorinnen und Autoren parallel auf drei Bühnen, dazu gibt es zwei Konzerte – präsentiert u. a. von CULTurMAG.  Es gibt noch Karten an der Abendkasse! Leif Randt (hier), Michael Weins (hier), Felicia Zeller (hier) und Jan Brandt (hier) haben wir Ihnen bereits vorgestellt, nun folgen noch Nora Bossong (Brigitte Helbling über ihren Gedichtband „Sommer vor den Mauern“) und Jan Böttcher, dessen vierter Roman „Das Lied vom Tun und Lassen“ gerade erschienen ist und den Frank Schorneck gelesen hat. In der Rezension finden Sie ein kleines Video-Interview mit dem Autor, das uns von unserem neuen Partner, der Interview Lounge, zur Verfügung gestellt worden ist. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit dieser schönen neuen Literaturseite! Der Ham.Lit-Abend endet mit einem Konzert der großartigen Live-Band „Die Sterne“, Tina Manske stimmt uns ein.

In unserer Online-Galerie zeigen wir als ersten Künstler des neuen Jahres den Hamburger Maler Heiko Müler: Sehr bunte und individuelle Werke zwischen Ikonenmaleri und Comickunst.

Charles Dickens wäre in diesen Tagen 200 Jahre alt geworden. Das British Council wollte wissen: “What would Dickens write – and what would he write about – if he were alive today?” Unsere Afrika-Korrespondentin Sandi Baker hat sich dazu ein paar Gedanken gemacht

Außerdem im LitMag: Joe Paul Kroll hat sich den Briefwechsel zwischen Autor Christian Kracht und Künstler David Woodard angesehen, Andreas Pittler schreibt über Georg Kreisler und „den Wiener“ an sich, Senta Wagner bespricht Melinda Nadj Abonjis Roman „Im Schaufenster im Frühling“, Tillmann Reik beschäftig sich mit Ursula Timea Rossels „Quantenroman“  „Man nehme Silber und Knoblauch, Erde und Salz“ und – bumm-chick-pok – Isabel Bogdan war für „Sachen Machen“ Schlagzeug spielen.

Dazu im Musikmag: Das neue Album „Old Ideas“ von Leonard Cohen eröffnet viele Interpretationsspielräume. Aber wozu sich derart ins Zeug legen, wenn das Offensichtliche laut Thomas Wörtche doch so nahe liegt: Cohen macht sexy Musik mit großer Könnerschaft. Ein Name, an dem man in diesen Tagen nicht vorbeikommt – Lana del Rey hat ihr lang erwartetes Debüt vorgelegt. Hot oder einfach nur hip? Janine Andert klärt die Fronten.

Der kanadische Singer/Songwriter Dan Mangen hat Tina Manske ein paar Fragen beantwortet – und erklärt sich bei dieser Gelegenheit zum zynischen Optimisten. Mark Lanegan veröffentlicht in diesen Tagen sein erstes Soloalbum seit 2004. Thomas Backs findet es düster und schön und hat sich einen ganz eigenen Zugang zu Lanegans Werk ausgedacht.

Was passiert, wenn sich eine Band wie ein Pulk von Grundschulkindern auf Klassenfahrt benimmt – und wie viel Spaß man dabei haben kann , hat Monique Schmiedl mit der neuen EP von Emanuel and the Fear erlebt.

Und in den Blitzbeats: Neue Platten von und mit Beth Jeans Houghton, Harmonious Thelonious, Goldfrapp, Burnt Friedman, Portico Quartett und Pure Desmond, gehört von Ronald Klein (RK), Tina Manske (TM) und Christina Mohr (MO).

Außerdem in dieser Woche: Die Auflösung des Literaturrätsels aus dem Januar und die Aufgabe für den Monat Februar: Gesucht wird das Zitat im „Wortsalat“. Ach ja: Stella ist diesmal als Agent(in) im Weltraum unterwegs: Stella Sinatras URknall.

Viel Spaß beim Durchklicken wünschen

Tina Manske und Jan Karsten

Abbildung: Christian Kracht by Anthony Shouan-Shawn (2007)