Geschrieben am 4. Oktober 2015 von für Crimemag

Walter Serner: Der Vicomte

Der rote Strich von Walter SernerEin Fixstern von Eleganz und Witz

Homingman hatte die Bekanntschaft Fifitts auf der Enzpromenade gemacht, indem er plötzlich von hinten grußlos mit den Worten neben sie trat: „Ich würde mich freuen, wenn Sie sich langweilten.“ So elegant beginnt Walter Serners Kurzgeschichte „Homingmans schönste Komposition“, die im nun aktuellesten Serner-Brevier, dem Manesse-Band „Der rote Strich„, nicht fehlen darf. Der von den Nationalsozialisten ermordete Autor ist ein Fixstern der kriminalliterarischen Tradition von Eleganz und Witz. Serner (1889 – 1942), ein Zeitgenosse von Agatha Christie (1890 – 1976), schrieb auf einem sozusagen anderen Planeten.

Seine rund hundert Kriminalgeschichten, versammelt in den Bänden „Zum blauen Affen“ (1921), „Der elfte Finger“ (1923), „Der Pfiff um die Ecke“ (1925) und „Die tückische Straße“ (1926), sind runde 90 Jahre nach ihrem Entstehen nicht nur immer noch taufrisch und frech, sondern ein Vorbild an Stil, Erzählökonomie und Pfiffigkeit. Von ihm als wichtigem Protagonisten des Dadaismus wird demnächst bei CrimeMag die Rede sein.

Roland Oßwald meinte in seinem CrimeMagPorträt zu der hier präsentierten Geschichte: „Die professionelle Reziprozität zwischen Gauner und Flic bringt Serner unnachahmlich (hoho an die Plagiatoren) in  „Der Vicomte“ auf den Punkt. Mit allem was dazugehört. Intellekt, Lebenslust, Eleganz, Paranoia, Gewalt. Ein paranoides Katz-und-Maus-Spiel. Psycho-Dancing (so auch der Titel einer Erzählung in dem Band „Die tückische Straße„). Dem Sujet bleibt Serner treu. Immer wieder befasst er sich mit dem Leben abseits der Bürgerlichkeit. In knappen, scharf formulierten Episoden, die Dialoge sind meist in Argot oder Rotwelsch gehalten,  beschreibt Serner den Babystrich Barcelonas, die Liebe eines Berliner Betrügers zu seiner Gummipuppe, das Versagen eines Kokainisten im Hochstapeln usw. Er beschreibt einnehmend das menschliche Treiben in vollem Gange, oder wie er selbst „Psycho-Dancing“ definiert, den Umgang mit den Menschen.“

Hier also nun Walter Serner und

Der Vicomte

war in der Absicht nach Marseille gekommen, mit Bec-Salé und Gugusse einen großen Coup zu machen.
Er hatte eben ein kleines Café auf dem Boulevard Baille verlassen, als er vor der Auslage einer Buchhandlung stehen blieb: ein Kriminalroman, dessen blutrünstiges Titelbild weithin leuchtete, hatte es ihm angetan. Seine Jugendleidenschaft lebte in alter Macht wieder auf: er nahm ein Exemplar in die Hand, blätterte darin und entfernte sich lesend. Das war immer schon sein Truc gewesen.
Unter einem Haustor las er stehend weiter. Das Buch war langweilig und dumm. Schon wollte er es wegwerfen, als ein Einfall seinen schmalen feinen Mund kräuselte. Er riss noch einige Seiten mit den Fingern auf, verknitterte das Titelblatt ein wenig und löste den kleinen Zettel der Firma des Buchhändlers ab.
Hierauf ging er langsam zurück, trat in die Buchhandlung und bot dem Inhaber dessen eigenes Buch zum Kauf an. Er empfing zwei Francs. Diese in der hohlen Hand schwenkend, schlenderte er vor sich hin, als er, plötzlich aufsehend, vor Wut aufzischte: er hatte den Geheimagenten Rebbis erkannt, der sich ihm wie zufällig näherte. Da eine Begegnung unvermeidlich geworden war, zog er es vor, Rebbis freundlich zu winken.
Der war dermaßen durchsonnt von diesem glücklichen Zusammentreffen, dass es ihm nur schlecht gelang, so zu tun, als suche er in seiner Erinnerung. Als er sich hinreichend gequält zu haben glaubte, zog er den Hut: «Ah, Monsieur le Vicomte! Was für ein überraschendes Wiedersehen!»
«Überraschend?» Der Vicomte blinzelte listig.
Rebbis frottierte sich betreten die Hand. «Sie glauben also neuerdings …»
«Nein.» Der Vicomte schmunzelte zart. «Sondern dass Sie immer noch …»
«Ich werde Sie überzeugen.» Rebbis nahm mit jener einzigartigen Innigkeit, mit der man nur sein Opfer liebt, den Arm des Vicomte. «Aber stecken Sie doch schon das Geld ein!»
Der Vicomte, der bloß davon überzeugt war, dass Rebbis ihn schon längere Zeit beobachtet hatte und die Herkunft des Geldes kannte, lächelte frech. «Ich wollte Ihnen gerade eine Mominette anbieten. Henri da drüben kennt mich. Ich bestelle Anisette und er bringt …»
«Immer noch der Alte», sagte Rebbis lachend. «Gehen wir also hinüber. Die Luft hier ist übrigens fehlerlos.»
«Das sagten Sie auch in Paris vor der Brasserie Lavenue, als Sie mir vorschlugen, Madame Briffant in der Avenue Loewendall auf den Plafond zu klopfen.»
«Die Sache hätte Sie groß gemacht.»
«Oder – krumm.» Der Vicomte legte die zwei Francs vor sich auf das Marmortischchen und schnäuzte sich geräuschvoll, um seine Heiterkeit zu maskieren.
«Ich versichere Ihnen …» Rebbis spielte, während er ein verblüfftes Gesicht aufsetzte, an dem großen runden Stein seiner Krawattennadel.
«Kosten Sie den Absinth!»
Der Vicomte änderte ganz unerwartet den Ton. «Was tun Sie jetzt?»
«Es ist ja doch nur Anisette.» Rebbis kordialisierte flott mit. «Ich amüsiere mir den Kopfschmuck weg und schiebe Auskünfte.»
Der Vicomte wunderte sich, als glaube er es.
«Aber», machte Rebbis gedehnt und warnte sich mit dem Zeigefinger. «Citroën ist eine Canaille.»
«Sie lügen ja beleidigend.» Der Vicomte trank und sah in sein Glas.
«Hören Sie, Vicomte …» Und während Rebbis weitschweifig begründete, dass er der berühmten Automobilfabrik die schwierigsten Privatinformationen besorge, dachte der Vicomte unausgesetzt darüber nach, wie er ihn sich vom Halse schaffen könnte. Schließlich kam er zu dem Schluss, dass ihm nichts anderes übrig blieb, als seinen gewagtesten Truc loszulassen. «Hé, Rebbis, wie gefällt Ihnen das?» Er hatte mit einem Mal seinen Browning in der Faust und richtete den Lauf auf die Bar.
Rebbis schwieg sofort und blickte, die Hand bereits in der Tasche an seiner Waffe, scharf auf den Browning des Vicomte.
«Henri!», rief der Vicomte durchdringend. «Stell einen Stöpsel mit einem Streichholz auf die Etagère dort oben!»
Henri, ein flinker schlanker Bursche, tat es scheu, aber schnell. Die Gäste an den umstehenden Tischen staunten mit gläsernen Augen umher.
Der Vicomte stand auf, zielte auf das Streichholz und schoss. Im selben Augenblick aber sauste seine Linke, die einen Schlagring umklammert hielt, über seine Waffe hinweg auf Rebbis’ Schläfe, der sofort blutüberströmt zusammenbrach. Der Vicomte feuerte noch zwei Schüsse in die Luft, bevor er mit einem wilden Satz über die Bar sprang, durch die dahinter befindliche Tür und durch das Fenster, das vom Nebenraum aus auf den Hof führte.
Als Rebbis unter den Händen des rasch herbeigerufenen Arztes zu sich kam, blickte er zuerst auf den Schrank: das Streichholz war weg. Er ließ sich den Stöpsel herunterreichen. «Da ist die Kugelspur … Wo ist der Kellner Henri?»
Henri war gleich dem Vicomte unauffindbar …

Die auf dieses Ereignis folgenden Tage benützte Rebbis ausschließlich dazu, die Buchhandlung auf dem Boulevard Baille und das gegenüberliegende kleine Café scharf überwachen zu lassen. Mit dem Resultat, dass auch nach zwei Wochen nicht die kleinste brauchbare Beobachtung registriert werden konnte.
Erst in der dritten Woche fiel es einem Flic auf, dass zwei jugendliche Kokotten, Joop und Miette geheißen, beim Verlassen des kleinen Cafés sich wiederholt nach allen Seiten umblickten. Er folgte ihnen und konnte feststellen, dass sie in einem alten baufälligen Haus der Rue St. Bruno verschwanden.
Anderntags wartete Rebbis persönlich auf dem Boulevard Baille. Joop und Miette kamen denn auch gegen fünf Uhr nachmittags, hielten sich etwa eine Stunde in dem kleinen Café auf und verließen es ebenso vorsichtig wie tags zuvor. Als sie das Haus in der Rue St. Bruno betreten hatten, eilte Rebbis zur Tür, postierte seinen Begleiter in den Hausflur und stieg mit Hilfe seiner elektrischen Taschenlampe eine bereits angemorschte Holztreppe empor. Er hatte kaum die erste Etage erreicht, als ihm von hinten ein dickes Wolltuch über das Gesicht gerissen wurde …
Als er wieder sah, saß er auf einem Holzstuhl in einem anscheinend leeren Zimmer. Aus einer Ecke hinter ihm kam ein schwacher Lichtschein. Er wandte sich nach ihm um und erhielt gleichzeitig eine fürchterliche Ohrfeige.
Bec-Salé, den er ebenfalls von Paris her kannte, stand breitspurig vor ihm und lachte, sich die zerbeulte Glatze reibend. «Hein, sale dresseur des  mouches? Läufst kleinen Mädchen nach?»
Rebbis biss die Zähne auf einander. In seinem Kopf hackte es so schmerzhaft, dass ihm Tränen in die Augen kamen.
«Pleure pas pour ça!» Bec-Salé versetzte ihm eine zweite Ohrfeige.
Rebbis sah rot. Rasend vor Wut stürzte er vor, lag aber sofort auf dem Boden, von dem er sich erst nach Minuten aufzurichten vermochte. Halb besinnungslos taumelnd, schleppte er sich zu dem Stuhl.
Da trat Henri ein, die Hände tief in den weiten braunen Samthosen. «Y a pas d’erreur. C’est Rebbis!» Er betrachtete ihn mit einem feuchtmatten Blick. Dann trat er näher, spie ihm ins Gesicht und riss  ihm einige Haare an der Schläfe aus.
Als Rebbis schwach die Hand hob, stieß er den Stuhl unter ihm fort. Rebbis krachte zu Boden.
Schließlich kam der Vicomte. Er sah Rebbis’ schmerzhaften Versuchen, sich zu erheben, bewegungslos zu. Erst als es Rebbis gelungen war, an der Wand sich hochzuschieben, sagte er scharf: «Sie wollten mich hier bei fehlerloser Luft, die nur Sie selber verpesten, mit einer Sache à la Madame Briffant exen. Ich hielt es daher für weise, Ihnen zwei kleine Mädchen zu schicken.»
Rebbis war trotz den fast unerträglichen Schmerzen imstande, sich zu ärgern. «Ich räume gern ein …dass Sie nur … nur diesem Umstand es zu verdanken haben, mich hier zu sehen.» Des Vicomte stechend aufleuchtende Augen verrieten ihm, dass er keine Sekunde zu verlieren hatte. «Ihr Truc mit dem Buchhändler war wunderbar», stieß Rebbis schnell hervor.
«Das ist sogar wahr.»
«Ich habe mich auch überzeugt, dass Sie das Streichholz tatsächlich heruntergeschossen haben. Fabelhaft!»
«Auch das ist wahr.»
«Und Ihre Flucht … und wie Sie mich hierher lockten … spät, aber sicher … Alles erstklassige Sachen. Mein Kompliment.»
«Nehme ich und werfe es Ihnen wieder an den Kopf.»
«Vicomte, Sie sind ein Gigant!»
«Esel! Worauf wollen Sie eigentlich hinaus.»
Rebbis löste sich mühsam von der Wand und wankte ins Zimmer vor. In der Mitte blieb er vor Schwäche stehen. «Wir zahlen sehr viel», lispelte er.
«Immerhin sind vor drei Monaten Ihre Flics sogar auf die Straße gestiegen.»
«Der Präfekt ist im Grunde vernarrt in Sie. Ich würde Sie ihm nicht einmal einzureden brauchen.»
«Was für ein Sonntagsherz Sie haben!»
Rebbis machte einen Schritt nach vorn. «Mein Wort darauf, dass …»
Der Vicomte wich ausspuckend zur Seite.
«Ich übernehme Ihre Leute.»
«Albern!»
«Ich werde tun, was Sie wollen. Ich werde …»
Der Vicomte sah ihm wie müde auf die Brust. «Sie haben eine schöne Krawattennadel. Ich wundere mich, dass Gugusse sie übersehen hat.»
«Ein schwarzer Onyx. Nichts Besonderes.»
Rebbis strich sich das verknitterte Plastron zurecht und spielte mit dem Stein. «Sie wollen also nicht?»
«Nein, zum Teufel!»
«Warum nicht? Es ist doch das bessere Geschäft. Und absolut sicher für Sie.»
Der Vicomte blies ihm auf den Mund.
Rebbis überwand sich schluckend. «Ich begreife Sie nicht. Sie sind doch wie alle hochbegabten Kriminellen nur von den Umständen ins Verbrechen hineingetrieben worden. Wie die sozialen Verhältnisse heute liegen, gibt es von da keinen Aufstieg mehr. Nur ein elendes Proletarierleben, wenn Sie einmal zurück wollen. Sie wissen aber auch, dass Sie, wenn Sie dieses Leben fortsetzen, ja doch über kurz oder lang unter der Guillotine liegen. Und nun biete ich Ihnen die Rehabilitierung und wahrhaftig kein Proletarierleben. Die Sicherheit erhalten Sie dadurch, dass Ihre Ernennung zum Kommissär im Regierungsblatt erscheint, bevor Sie sich melden. Und da sagen Sie nein? Warum?»
Der Vicomte näherte sein Gesicht und schrie: «Weil ich Vicomte bin und kein Flic!»
«Ich bin nicht so naiv, Ihnen derlei zu glauben. Sie misstrauen mir.»
«Wie kamen Sie mir hier auf die Spur?»
Rebbis besann sich lange. Dann entschied er sich, da sein Gehirn versagte, für die Wahrheit. «Ich erkannte Sie auf dem Boulevard Baille wieder. Trotz Ihrer guten Maske. Das ist meine Spezialität. Ich merke mir eine Augenpartie, eine Stirnpartie, ein Ohr.»
Der Vicomte schwieg nachdenklich. Dann sagte er hastig: «Jemand muss mich verraten haben. Wer?»
Rebbis lächelte geschmeichelt. «Sie irren. Ich sah Sie aus dem Buchladen kommen, mit dem Geld in der Hand. Irgendwie kamen Sie mir verdächtig vor. Mein Blick ist geschult. Ich ging um Sie herum, um Ihnen zu begegnen und Ihr Gesicht zu sehen. Ich erkannte Sie sofort. An Ihrem Mund.»
«Und nachher gingen Sie zu dem Buchhändler sondieren.»
«Nein. Ich ließ den Buchladen überwachen.»
Der Vicomte stampfte auflachend mit dem Fuß. «Woher kennen Sie dann meinen Truc? … Ah, Ihr erstes Wort hier war also schon eine Falle.»
«Den Buchladen hielt ich für eine Verständigungs-Etappe.» Rebbis begann am ganzen Körper zu zittern. «Sagen Sie mir, Vicomte, was haben Sie mit mir vor! Ich kann Ihnen vielleicht von größtem Nutzen sein …»
«Geschmeiß!» Der Vicomte wischte sich mit dem Handrücken den Mund ab. «Bon. Ich lasse Sie frei, wenn Sie vier Dossiers für mich stehlen und mich über den Inhalt einiger anderer informieren.»
Rebbis griff sich an den Kopf; er verwünschte sich, weil ihm kein Ausweg einfallen wollte. Plötzlich aber huschte ein kleines Lächeln über seine Nase hinweg. Der Vicomte sah es und wusste, dass er ihn hintergehen wollte. «Nun?»
«Ich bin bereit.»
«Merci.» Der Vicomte wandte ihm verächtlich den Rücken. «Bec-Salé!»
Da hob Rebbis die rechte Hand an die schwere Silberfassung des Steins in seiner Krawatte. Seine Finger zuckten ein bisschen. Und mit einem Ruck riss er den Onyx heraus, an dem im Schein der Petroleumlampe eine lange schmale Dolchnadel aufblinkte. Als aber seine Faust sich gegen den Rücken des Vicomte schnellen wollte, fiel durch die Tür
spalte ein Schuss. Rebbis taumelte röchelnd zurück.
Bec-Salé stürzte herein, versetzte Rebbis einen Fußtritt in den Hintern, sodass er in die Knie brach, und hierauf einen Faustschlag ins Genick, der ihn zu Boden streckte.
Der Vicomte, der auf dem Kinn des Daliegenden einen dünnen Faden Blutes erblickte, neigte sich über ihn. Und erst jetzt sah er die Dolchnadel. «Bec-Salé, hast du deshalb …?»
Bec-Salé nickte.
Der Vicomte reichte ihm die Hand.
Gugusse und Henri erschienen in der Tür. «Das Auto ist in einer halben Stunde auf der Place Castellani», meldete Henri.
Gugusse stieß mit dem Fuß verächtlich gegen den Leichnam. «Crotte! … Der unten ist für acht Tage verstaut.»
«Und was machen wir», fragte Bec-Salé, «wenn alles glatt geht, mit unseren achthunderttausend?»
«Schluss!» Der Vicomte zog seine Mütze aus der Tasche. «Wir tauchen unter, frisieren uns und werden in Reims ein Bar-Restaurant. Joop und Miette können wir gut brauchen.»

Mit freundlicher Genehmigung des Verlages aus:
Walter Serner, Andreas Trojan: Der rote Strich. Kriminalgeschichten. Mit einem Nachwort von Xaver Bayer. Manesse Verlag, Zürich 2015. 448 Seiten, 24,90 Euro.
Verlagsinformationen zum Buch hier.

Bücher:
Walter Serner: Das gesamte Werk. Band 1-8, 3 Supplementbände. Hrsg.: Thomas Milch. Erlangen, München: Renner, 1979-1992.
Gesammelte Werke in zehn Bänden. Hrsg. von Thomas Milch. München: Goldmann 1988.
Walter Serner: Letzte Lockerung – Ein Handbrevier für Hochstapler und solche, die es werden wollen. Zürich: Manesse Verlag  2007. Verlagsinformationen zum Buch.
Christian Schad: Relative Realitäten – Erinnerungen an Walter Serner. Augsburg: MaroVerlag 1999. Verlagsinformationen zum Buch.

Serner im Netz:
Letzte Lockerung: Manifest Dada (Hannover 1920) online. Deutsches Literaturarchiv Marbach. Und auch hier.

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