Geschrieben am 3. Oktober 2022 von für Crimemag, CrimeMag Oktober 2022

nonfiction, kurz – Oktober 2022

Sachbücher, kurz besprochen

Von Alf Mayer

David De Jong: Braunes Erbe. Die dunkle Geschichte der reichsten deutschen Unternehmerdynastien
Michael Götschenberg: GSG 9. Terror im Visier
Götze, Bartelsheim, Baur (Hg.): Design & Bahn – Eine Gestaltungsgeschichte
Oliver Hahn: Schwatzen über Simenon. Ein Lesebuch
Patrick Radden Keefe: Imperium der Schmerzen. Wie eine Familiendynastie die weltweite Opioidkrise auslöste
Mark Pieth & Kathrin Betz: Seefahrtsnation Schweiz
Diana Garcia Simon: Gestrandete Dichtung. Politik und Humor im argentinischen Tango

Der Tango und das Leben nach dem Tod

(AM) Die in Argentinien geborene Literaturwissenschaftlerin, Übersetzerin und Illustratorin Diana Garcia Simon aus Frankfurt beweist sich mit ihrem Buch Gestrandete Dichtung erneut als veritable Tango-Kennerin. Ihr Text versteht sich als eine erste Annäherung. Er unternimmt es, den Tango aus neuen Blickwinkeln zu lesen, die Texte und nicht nur die Musik wahrzunehmen. Ermuntert fühlt Diana Garcia Simon sich dabei etwa durch Jorge Luis Borges und Ernesto Sábato. Die Tangotexte liest sie wie Gedichte des Barock oder der Avantgarde, räumt dabei mit manch altem Vorurteil auf. Etwa dem, dass der Tango ultrakonservativ oder humorlos sei. Sie spürt Quellen auf, zieht Verbindungslinien zu Vergil oder Petrarca, aber auch zu den französischen Symbolisten. 

Der Tango glaubt nicht an ein Leben nach dem Tod, er erzählt vom Scheitern der Einwanderer. Seine Traurigkeit ist erblich. Ja, ein Mann, der ohne Gewalt begehrt, sei kein richtiger Mann, meint der Tango. Aber dieser Mann, so zeigt es Diana Garcia Simon, weint doch. Und es gibt den Tango auch aus der Feder von Frauen. Der Tango ist ein Kompendium von Exil-Geschichten, die Autorin begreift ihn „als Suche nach Festland zwischen zwei Kontinenten“. Eine anregende Lektüre, das Vorgängerbuch „Ich hab´ kein Heimatland. Jüdische Spuren im argentinischen Tango“ (2021, Besprechung siehe hier) auf Beste ergänzend. 

Diana Garcia Simon: Gestrandete Dichtung. Politik und Humor im argentinischen Tango. Abrazos Verlag, Stuttgart 2022. 152 Seiten, Klappenbroschur, 15 Euro.

True Crime, monströs und börsennotiert

(AM) Eines der großen Sachbücher dieses Herbstes, ist das bei hanserblau jetzt Ende Oktober erscheinende Imperium der Schmerzen ein wuchtiges und dazu blendend gut geschriebenes Buch, dessen Lektüre niemand gleichgültig lassen kann. Bräuchte es ein einziges Buch, die fatalen Auswüchse des Kapitalismus, eines enthemmten Marktes und verantwortungsloser Gier auf den Punkt zu bringen, wäre es dieses. Ausgehend von dem 2017 im „New Yorker“ erschienenen Artikel „The Family That Built an Empire of Pain“ entwickelt der US-amerikanische Investigativ-Journalist Patrick Radden Keefe eine schier unglaubliche, drei Generationen umspannende Familien- und Unternehmensgeschichte gegen die „Der Pate“ wie eine harmlose Gutenacht-Geschichte wirkt. 

Die Milliardärsdynastie Sackler, Inhaberfamilie von Purdue Pharma, stürzte mit dem Opioid Oxycodon eine Nation in die Drogensucht – mit bis heute alleine in den USA rund einer halben Millionen Drogentoten – bereicherte sich mit mafiösen und skrupellosen Machenschaften, ignorierte jegliche Bedenken und Alarmzeichen, und spielte sich gleichzeitig bei Museen, Universitäten und Institutionen als große Gönner auf. Als die Justiz endlich mit Ermittlungen und Verfahren begann, entzog sich die Dynastie mit Hilfe korrupter Staatsdiener, willfähriger Anwälte und Gerichte der juristischen wie finanziellen Verantwortung. Am Beispiel eines der größten verbrecherisch angehäuften Vermögen der Welt zeigt sich die Kultur der Straflosigkeit der Superreichen, ihre nackte Gier und Gleichgültigkeit gegenüber unermesslichem menschlichen Leid. Ein zutiefst schockierendes, wichtiges Buch.

Patrick Radden Keefe: Imperium der Schmerzen. Wie eine Familiendynastie die weltweite Opioidkrise auslöste (Empire of Pain: The Secret History of the Sackler Dynasty, 2021). Aus dem amerikanischen Englisch von Benjamin Dittmann-Bieber, Gregor Runge und Kattrin Stier. Hanserblau, Berlin 2022. Hardcover, 640 Seiten, 36 Euro. Erscheinungsdatum: 24.10.2022. Verlagsinformationen hier. – Siehe auch unseren Textauszug in dieser Ausgabe.

Hinter den Sturmhauben

(AM) Solch ein Buch ist selten. Autor Michael Götschenberg, seit 2015 ARD-Experte für Terrorismus und innere Sicherheit im ARD-Hauptstadtstudio, ist ein erfahrener Reporter. Für sein zum 50. Gründungsjubiläum der Einheit erschienenes Buch GSG 9. Terror im Visier hatte er einzigartigen langjährigen Zugang. Tatsächlich, so der Untertitel, taucht seine fundierte Recherche in Mythos und Realität einer Spezialeinheit – „der“ deutschen Spezialeinheit, muss man sagen. Nach dem grauenhaften Polizeiversagen 1972, dem völlig fehlgeschlagenen Geisel-Befreiungsversuch bei den Olympischen Spielen gegründet und seit Mogadischu 1977 bisher an die 2000 Mal (!) im Einsatz, ist die Bundesgrenzschutztruppe 9, wie sie einmal als dessen neunte Einheit hieß, eine geheimnisumwitterte Spezialeinheit geblieben. (Andreas Pflüger in seinen Jenny Aaron-Romanen hat sich daraus eine eigene, fiktive Truppe geschaffen, „Die Abteilung“.)

Götschenberg konnte mit aktiven und ehemaligen GSG-9-Akteuren sprechen, hat zu vielen sogar Vertrauensverhältnisse aufgebaut. Dabei jedoch, und das ist wichtig, sich dabei seine Unabhängigkeit bewahrt. Das Buch, so betont er, „wurde nach journalistischen Kriterien geschrieben. Zu keinem Zeitpunkt gab es seitens der GSG 9 Vorgaben bei Interviews mit Einsatzkräften, alle Fragen und Antworten waren erlaubt, wenn es nicht gerade um Einsatztaktik ging… Das Manuskript hat die GSG 9 zu keinem Zeitpunkt zu Gesicht bekommen.“

Sein keineswegs unkritischer Blick in die Welt der GSG 9 ist „ein Blick in die Herzkammer der deutschen Sicherheitsarchitektur“ (so das Vorwort). Die Genese und Fortentwicklung der GSG 9 ist untrennbar mit den Fortschreibungen terroristischen Bedrohungslagen und Organisierter und Schwerstkriminalität (OK) verbunden. Neben dem angestammten Hauptsitz in St. Augustin bei Bonn ist seit 2019 eine weitere Einsatzeinheit dauerhaft in Berlin stationiert. Dieses Buch hat das Zeug zum Standardwerk.

Michael Götschenberg: GSG 9. Terror im Visier. Mythos und Realität einer Spezialeinheit. Econ, Berlin 2022. Hardcover, 320 Seiten, 22,99 Euro.

Wagenschlag und Sauerkraut

(AM) Der Titel „Plaudern über Simenon“ war schon vergeben (2021, 408 Seiten), für Mai 2023 geplant ist „Baden gehen mit Simenon“ (ca 300 Seiten). Schwatzen mit Simenon, so meint Autor Oliver Hahn, „könnte sich als idealer Reisebegleiter für jeden Paris-Reisenden erweisen, der auch Interesse an Maigret hat“. Es gibt vier verschiedene Routen auf den Spuren des berühmten Kommissars. Im Fokus stehen drei Maigret-Romane – „Maigret amüsiert sich“, „Maigret und die junge Tote“ und „Maigret und der Mann auf der Bank“ – und darüber hinaus der Non-Maigret „Sonntag“.  Das kurzweilige Buch aber ist weit mehr als ein Reiseführer. Oliver Hahn ist ein formidabler Simenon-Nerd, der seinen Urlaub entsprechend der Lektüre plant oder nimmt sich Simenons Werke seitenweise vornimmt. Auf seiner Website maigret.de pflegt er die Kunst, aus einem Romanabsatz oder manchmal sogar einem Wort eine informative Betrachtung zu machen. Auf S. 167 f.  etwa zum Ausdruck „Wagenschlag“ oder dazu, ob Choucroute mit „eine tüchtige Portion Sauerkraut“ übersetzen werden kann.

Viele tausend Mosaiksteinchen hat er auf diese Art bereits ins Universum Simenon gesetzt. Seit über 25 Jahren beschäftigt er sich mit ihm. Schreibt auf, was ihm auffällt oder worüber er sich aufregt, etwa im vorliegenden Band auf Seite 170 die deutsche Übersetzung eines Verhörs, in dem angeblich der Ausdruck „Quatsch mit Soße“ fällt. Oliver Hahn steigt ins Original, dröselt die Zusammenhänge auf und befindet: „Einfacher ‚Quatsch’ hätte an dieser Stelle meines Erachtens gereicht.“ Neben Notizen zum Leben von Simenon finden sich in dem Band auch Anmerkungen zu Verfilmungen seiner Stoffe, so zu den Rupert-Davies-Verfilmungen oder zu Jean-Paul Belmondo, der gleich in zwei Verfilmungen von „Der älterer Bruder“ der Hauptdarsteller war: 1963 in Jean-Pierre Melvilles „Die Millionen eines Gehetzten“ und 2001 in einer TV-Adaption.

Oliver Hahn: Schwatzen über Simenon. Ein Lesebuch. Edition orfèvre, Hamburg 2022. 342 Seiten, Hardcover 29,95 Euro (auch als Taschenbuch und E-Book erhältlich).

Ein Buch als Stolperstein

(AM) Dieses Buch mag aus deutscher Perspektive nicht viel Neues zu enthalten. Dennoch ist es wichtig und in den Implikationen hochinteressant. Braunes Erbe. Die dunkle Geschichte der reichsten deutschen Unternehmerdynastien vom ehemaligen Bloomberg-Korrespondenten David De Jong erschien zuerst in den USA und für ein internationales Publikum. Ursprünglich  war es gar nicht an deutsche Leser gerichtet. Um so verdienstvoller, dass Kiepenheuer & Witsch die deutsche Ausgabe besorgt hat. (Gute Übersetzung übrigens von Jörn Pinnow und Michael Schickenberg.) 

Der in den Niederlanden geborene und heute in Tel Aviv lebende Autor berichtete aus Amsterdam über das europäische Bank- und Finanzwesen, aus New York über verborgenen Reichtum und Milliardenvermögen in den USA und Europa. Zunehmend schockierte ihn, wie sich die jetzigen Unternehmenserben von Quandt, Porsche, Flick, von Finck und Oetker bis heute weitgehend um die Aufarbeitung der Geschichte ihres Erbes drücken, dessen Dividenden jedoch gerne genießen. De Jong störte sich daran, wie diese Erben eine Gnade einer späten Geburt beanspruchen, ihre Verantwortung leugnen und die Aufarbeitung in Kommissionen auslagern. Sein Buch ist das Ergebnis extensiver Quellenrecherchen, vieler Interviews und Gespräche. 

Es muss (hoffentlich) schmerzhaft sein, 70 Jahre nach den Nürnberger Prozessen auf internationaler Bühne daran erinnert zu werden, dass der Familienreichtum schlicht auf nazi-braunen, blutig und verbrecherisch erworbenen Firmenaktivitäten beruht. In der  „New York Times“ erschien ein umfangreicher Textauszug als Gast-Essay mit dem Titel „They Are the Heirs of Nazi Fortunes, and They Aren’t Apologizing“. Das „Wall Street Journal“ überschrieb seine Besprechung des Buches mit „Reichsmark Über Alles. The lucrative legacy of colluding with Hitler lives on in the vast fortunes of five German dynasties.“ In Deutschland mag es 2022 kein Thema mehr sein, das die „braunen Erben“ sich nicht entschuldigen – die Heimatfront sozusagen befriedet und der Aufarbeitung und Erinnerungsarbeit müde. International aber wird das nicht so gesehen. Das Buch macht die Verstrickung, Schuld und Verantwortung dieser Unternehmer für den Nationalsozialismus auch außerhalb Deutschlands erneut bekannt. Und es ist heftiger Stoff, den das sehr lesbare Buch minutiös ausbreitet.

David De Jong: Braunes Erbe. Die dunkle Geschichte der reichsten deutschen Unternehmerdynastien (Nazi Billionaires: The Dark History of Germany’s Wealthiest Dynasties, 2022). Übersetzt von Jörn Pinnow und Michael Schickenberg. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2022. 496 Seiten, 28 Euro.

Haie und große Fische

(AM) Der emeritierte Basler Kriminologe und Strafrechtsprofessor Mark Pieth hat sich die letzten 30 Jahre theoretisch wie praktisch mit der Regulierung zur Eindämmung von Korruption und Geldwäscherei beschäftigt. 2019 durchleuchtete er in einem grandios gestalteten Buch die schmutzigen Geheimnisse des Goldhandels („Goldwäsche“, meine Besprechung hier). Jetzt legt er zusammen mit der Rechtsanwältin Kathrin Betz ein glänzend recherchiertes Standardwerk zur Seefahrtsnation Schweiz vor. Es hat Dossier-Charakter, ist enorm lesbar und informativ, übersichtlich aufgebaut, großzügig illustriert und im Sachvortrag nüchtern, aber dezidiert. Rasend spannend. Und alarmierend.

Nach dieser Lektüre wird man für immer anders auf Container-, Fracht- und Kreuzfahrtschiffe schauen. Konfliktfelder werden klar benannt und mit Beispielen anschaulich gemacht, Handlungsbedarf und Regulierungsmöglichkeiten ausgelotet. Nur für Laien wie uns ist erstaunlich, dass das internationale Seefahrtsrecht so angelegt ist, dass Schiffseigner, Reeder und ihre Versicherer von einer vollen Haftung für die von ihnen verursachten Schäden bewahrt werden. Bereits im England des 14. Jahrhunderts wurde die Ersatzpflicht gegenüber dem Eigentümer der Ladung auf den Wert des Schiffes beschränkt. Dies, weil sonst die Schifffahrt ökonomisch nicht tragbar wäre. Im 19. Jahrhundert übernahm der US-Kongress diese Regelung, ihr Grundgedanke wird heute noch aufrechterhalten, all den großen, durch Schiffe verursachten Umweltkatastrophen zum Trotz. Und all das unkontrollierbare Drogen- und Oligarchengeld …

Hand in Hand mit der Internationalität der Branche, so die Autoren, „geht ihr übermäßiges Diskretionsbedürfnis“, das hat Steuervermeidungs- und Haftungsgründe, mindert aber auch andere juristische Risiken, wie etwa Hilfeleistung zum Drogen- oder Waffenschmuggel. Pieth & Betz deklinieren solche Fälle mehrfach durch, prominentes Beispiel: der „herrenlose“  Frachter MV Rhosus, der mit 2750 hochexplosivem Ammoniumnitrat beladen, die Ursache für die gewaltige Explosion war, die über 200 Menschen tötete, den Hafen verwüstete und bis heute die Regierung destabilisiert.

Ohne die Seefahrt wäre die heutige Globalisierung nicht möglich, aber der Preis ist hoch: Die Seefahrt ist auf Kollisionskurs mit der Umwelt, sie ist nach wie vor gefährlich. Und sowohl in der See- wie der Binnenschifffahrt müssen die Besatzungen oft unter prekären Bedingungen arbeiten. Nicht nur in der Schweiz, immerhin viertgrößter Reederei-Standort Europas, will man von den beachtlichen Herausforderungen der Schifffahrt kaum etwas wissen. Dabei ist das Land in alle Problemfelder verwickelt, bis hin zum oft illegalen Abwracken der Seeschiffe auf Gezeitenstränden etwa in Indien oder Banglasdesh. Die Schweiz, so lernen wir, ist tatsächlich eine als Seefahrtsnation, verstärkt noch durch die Schiffe unter Kontrolle der in der Schweiz ansässigen Rohstoffhändler und auch als Flaggenstaat in der Flusskreuzfahrt. Alleine 150 Flusskreuzer schippern unter Schweizer Flagge. MSC bereedert 627 Schiffe, hat über 100.000 Beschäftigte. Tolles Sachbuch mit viel Tummelplatz für Kriminalität.

Mark Pieth & Kathrin Betz: Seefahrtsnation Schweiz. Vom Flaggenzwerg zum Reedereiriesen. Elster & Salis Verlag, Zürich 2019. Gebunden, 288 Seiten, viele Farbfotos, 24 Euro.

„Der Bahnsteig ist kein Laufsteg“

(AM) Ein Buch aus der Sparte Corporate Publishing, Buchschnitt in der Bahn-Signalfarbe Rot, der Inhalt hochklassig und vom Feinsten, dabei mit 29 Euro zum sozusagen Sparticket-Preis erhältlich. 320 farbige Abbildungen verdeutlichen über die informative und kenntnisreiche Textebene hinaus die Geschichte des Eisenbahn-Designs in Deutschland – beginnend in der Zeit um 1900, als die Gestaltung bei der Bahn erstmals Bedeutung erlangte. 

Design & Bahn – Eine Gestaltungsgeschichte erschien als Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung im DB Museum Nürnberg, die ich leider verpasst habe. 20 Autorinnen und Autoren geben Einblick in 120 Jahre Designentwicklung – von der Fahrzeuggestaltung bis zum Kommunikationsdesign, von den Ideen des Deutschen Werkbunds bis hin zu Zukunftsvisionen. Auffallend ist die Praxisnähe der Texte, Designprozesse werden anschaulich beschrieben, historische Verbindungslinien auch optisch gezogen. Co-Herausgeberin Janina Bauer etwa analysiert im Kapitel „Der Bahnsteig ist kein Laufsteg“ die Transformation der Bundesbahn-Uniform zur „Corporate Fashion der DB AG“. Die Entwicklung von Fahrzeugköpfen für Triebwagen ist ein Thema, die Geschichte des Signets, der Sitze und Abteile, und auch, wie das Design-Center der Bahn das Reisen insgesamt verändert hat. Ein Muss für Bahnliebhaber, aber auch Bahnhasser werden hier kaum verärgert. Im Gegenteil: Auch sie lernen hinzu.

Oliver Götze, Ursula Bartelsheim, Janina Baur (Hg.): Design & Bahn – Eine Gestaltungsgeschichte. Prestel, München 2021. Hardcover, 272 Seiten. 320 farbige Abbildungen, 29 Euro.

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