Geschrieben am 1. Dezember 2022 von für Crimemag, CrimeMag Dezember 2022

Frank Frazetta – Maler unserer Archetypen

Alf Mayer zu der monumentalen Monographie im Verlag Taschen

Fast fünf Kilo schwer, XXL-Format, massiver Leineneinband, königsblau mit geprägter Goldschrift. Ein Buch für unter den Weihnachtsbaum. Ein Geschenk der Extraklasse, das ist die gerade im Verlag Taschen erschienene (und nur dort mögliche) monumentalen Monographie „The Fantastic Worlds of Frank Frazetta“.

Es gibt eine kleine Geschichte, die zeigt, wie groß dieser Frank Frazetta war, wie bedeutsam er bis heute ist. Erzählt wird sie auf Seite 378, und sie geht so: 1996 gibt der Filmregisseur Robert Rodriguez ein Poster für seinen Film „From Dusk till Dawn“ beim großen Meister Frazetta in Auftrag, schickt ihm dazu eine Filmkassette. Der sieht sich den Film an und ruft Rodriguez an: „Wo hast du diese Frau gefunden? Ich wünschte, ich hätte sie malen können als ich noch solche Sachen gemalt habe.“ Rodriguez, perplex, antwortet: „Ihr Aussehen beruht auf deinen Bildern, deshalb sieht sie so aus als wäre sie von dir.“ Auch das ganze Kostüm und der Kopfschmuck seien nach den Vor-Bildern von Frazetta entstanden.

„Oh“, meint Frazetta, „okay.“ Und dann: „Das ist alles, was du auf dem Poster brauchst. Nur die Frau und die Schlange. Sonst nichts.“ Rodriguez wirft ein: „Nun, irgendwie müssen auch die anderen Schauspieler auf das Poster, weil es George Clooney und Harvey Keitel sind…“ Frazetta sagt nur, „Na gut“, und macht sich an das Plakat. 

Das fertige Ergebnis zeigt Salma Hayek, damals eine unbekannte mexikanische telenovela-Darstellerin, als ultimative Frazetta-Frau. Als Ikone. Als Verführerin. Als Archetyp. – 2009 heiratete sie einen der reichsten Männer der Welt, François-Henri Pinault, natürlich nicht des Geldes wegen.

Michelangelos Pieta, um das Jahr 1500 nach Christus entstanden und 500 Jahre lang unser Bildgedächtnis ebenso prägend wie die Kupferstiche von Bibelillustrationen, hat in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mächtig Konkurrenz bekommen. Was die ganze Kunstgeschichte voller Mona Lisas, Mutter Marias und Boticelli-Venus-Erscheinungen kaum vermochte, das hat die Bildgeschichte der Fantasy-Kunst – und allen voran hier Frank Frazetta aus Brooklyn (1928 – 2010) – innerhalb weniger Jahrzehnte vollbracht, nämlich sich tief ins weltweit-kollektive Bildgedächtnis zu prägen: als unsere Mythen- und Sagenwelt. „Der Herr der Ringe“ und „Game of Thrones“, aber auch die Welten von „Star Wars“ und „Star Trek“ sind ihre derzeit mächtigsten Ausformungen.

Jenseits den Pfahlbauten aller Aufklärung, Moderne und Sachlichkeit steht (auch) unsere (westliche) Kultur auf einem frucht- und furchtbar morastigen Boden atavistischer Mythen, der Freud-Dissident Carl-Gustav Jung nannte sie Archetypen. Sie formen unser kollektives Unbewusstes. Laut Jung formen sie unsere Persönlichkeit. Sie sind uns Persona und Schatten, Anima und Animus und das Selbst. Vieles von dem, was wir sind, liegt im Schatten. Jung: „Man wird nicht erleuchtet, indem man sich Lichtfiguren vorstellt, sondern indem man sich die Dunkelheit bewusst macht. Das letztere Verfahren ist jedoch unangenehm und daher nicht sonderlich beliebt.”

Zu diesen kulturellen Symbolen und Bildern aus dem kollektiven Unbewussten gehören (dies je auch in der weiblichen Form, natürlich): der Held und der Liebende, der Unschuldige und der Zauberer. Der Rebell und der Narr, der Herrscher und der Betreuer, der Entdecker und der Jedermann, der Schöpfer und der Weise.

Der Archetyp kennt nicht nur die gütige Mutter, sondern immer auch die Hexe, die Herrscherin der Unterwelt, die Spinne, die Schlange. Geradezu mustergültig verkörpert zum Beispiel in Daenerys Targaryen, der bipolaren Drachenmutter aus „Game of Thrones“. Sie rettet ganze Nationen, ist aber auch Zerstörerin, und durchgeknallt auch. Es ist eine Jungsche Idee, dass Hollywood tatsächlich eine Traumfabrik ist, das heißt, dass die guten Autoren und Filmemacher es schaffen, archetypische Traum-Motive in ihre Filme einzubauen – und dann gucken wir alle diese Filme. Wir sehen unsere eigenen Träume in den Produkten der Traumfabrik. Wir wissen gar nicht warum, aber wir gucken. Und gerade klopft „Avatar 2“ an unsere Kopfkissen… im Streaming „The Witcher“ und „Andor“ und andere… Diese Bildwelten sind zwar von gestern – sehr sogar, mögen manche sagen –, gewiss aber werden sie uns überleben.

Also zurück in die Schattenwelt zwischen Abend- und Morgendämmerung. Frazettas Plakat für „From Dusk till Dawn“ wird zu 90 Prozent Salma Hayek. Irgendwo, ganz unten, sieht man George Clooney. Die Mühe, Harvey Keitel auf das Poster zu malen, hat Frazetta sich gespart, er hat nicht einmal die Vampire aus dem Film gemalt, nur eines seiner eigenen Affenmonster. Die Figuren von Rodriguez und Drehbuchautor Quentin Tarantino sind ihm recht egal. 
Tarantino spielt im Film Richard Gecko, den jüngeren Bruder von George Clooney, der hier Seth heißt und damals nur im TV eine Nummer war, nämlich als gutaussehender Arzt in der erfolgreichen TV-Serie „Emergency Room“. Die beiden Geckos geraten in „From Dusk Till Dawn“, einer Mischung aus Roadmovie und Horrorfilm, im amerikanischen Outback in die Tabledance-Bar „Titty Twister“, wo sie sich mit dem mexikanischen Unterweltboss Carlos am nächsten Morgen treffen sollen. Und sagen wir so: Im „Titty Twister“ überleben nicht alle Gäste die Nacht. Eingeläutet wird das Pandämonium von der Stripperin Santanico Pandemonium, die samt burmesischer Albino-Python vor den Geckos auf deren Tisch tanzt. Tarantino hatte (sich) die Szene extra für die Darstellerin Hayek aus dem Episodenfilm „Four Rooms“ geschrieben. Spärlichst bekleidet, die Brüste kaum bedeckt, lässt sich die Tänzerin laut Drehbuch Tequila vom Schenkel lecken, klettert auf den Tisch und vollführt den sinnlichsten Tanz seit Eva und der Schlange aus dem Garten Eden, seit Salome, die Tochter des Herodes aus der Bibel, mit ihrem Schleiertanz das Haupt von Johannes dem Täufer forderte – und bekam.

Sie tanzt mich rasend – ich werde toll –
Sprich, Weib, was ich dir schenken soll?
Du lächelst? Heda! Trabanten! Läufer!
Man schlage ab das Haupt dem Täufer!
(Heinrich Heine)

Erst unmittelbar vor Drehbeginn erfuhr die damals völlig abgebrannte Selma Hayek, dass sie mit einer großen weißen Python tanzen müsse – dabei litt sie an einer gewaltigen Schlangenphobie. Beinahe schmiss sie hin. Dennoch wurde es ein geradezu ikonographischer Auftritt. So sinnlich, dass man sich die Szene nie wieder aus dem Kopf radieren kann. 1997 setzte die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften den ungeschnittenen Film auf den Index – er ist bis heute ab 18. 

Zu Salma Hayeks ikonografischem Auftritt gehört auch die Bildwelt von „Vampirella“, für die Frazetta ebenfalls zeichnete. Es half wenig, dass sich die DC Horror-Hefte auf dem Cover als „Comic für erwachsene Vampire“ benannten (im US-Original: „Illustrated Tales to Bewitch and Bedevil You“), sie wurden vom Fleck weg indiziert, weil sie ganz und gar buchstäblich eben zu viele Köpfe verdrehten.

Rodriguez und Tarantino aber sind längst nicht die einzigen, in deren Kopf Frank Frazetta gemalt hat. Ohne ihn wäre Arnold Schwarzenegger niemals Gouverneur von Kalifornien geworden, Clint Eastwood nie Bürgermeister von Carmel by the Sea. Die Frazetta-Cover für die Taschenbücher von Robert E. Howard (1906 – 1936) waren das Template für den Look von Schwarzenegger in „Conan der Barbar“ (1982). Dessen Regisseur und Drehbuchautor, der um Größenphantasien nie verlegene John Milius, konstatierte: „Not that I could ever redo Frazetta on film — he created a world and a mood that are impossible to simulate.”

Mit anderen Worten: ohne Frazetta hätte es den Conan-Film und den vom Bodybuilder zum Filmstar gewordenen Arnie nie gegeben, Eintrittskarte in den Kennedy-Clan und politische Karriere inklusive. Frazetta übrigens fand Schwarzenegger in einem Interview von 1985 als Conan als zu harmlos für die Rolle: „He’s a nice guy and I know he’s a Frazetta fan and all that, but he’s not a bruiser, he’s not a killer, right? Let’s face it.”

„The Arnold“ wiederum sagte über den Künstler, nach dessen Bild er sich selbst zu einem gewissen Teil modellierte: „I have not been intimidated that often in my life. But when I looked at Frazetta’s paintings, I tell you, it was intimidating!”

Frazetta selbst, nach der Herkunft seiner Krieger befragt, meinte, sie kämen sicher nicht aus dem Fitness- oder Bodybuilderstudio: „I grew up with guys like that. Believe me, people are looking in the wrong places. They look in the gym. I don’t look in the gym. I’d find the right neighborhood with guys that look like that because of what they eat, and there are guys like that: the scars, the works. Nasty…“ Er selbst sei in einer „pretty tough neighborhood“ aufgewachsen, „Yeah, well, in Brooklyn, you know.…“

Clint Eastwood kam 1977 mit dem Auftrag für ein Filmplakat zu „The Gauntlet“ (Der Mann, der niemals aufgibt) zu ihm. Als Cop eskortiert und transportiert Eastwood darin eine Anti-Mafia-Zeugin gegen alle Widerstände zum Gerichtsgebäude in Phoenix, Arizona. Am Ende in einem notdürftig gepanzerten Schulbus und durch einen gewaltigen Kugelhagel, bei dem eine gewaltige Spießrutengasse Sonnenbrillen tragender Cops ihre Bleispritzen auf den Bus entladen – eines der irrwitzigsten (und faschistischsten) Bilder der amerikanischen Filmgeschichte. Clint Eastwood hatte einige sehr spezielle Vorstellungen, was er gern auf dem Plakat hätte, und stellte Vergleiche mit einem bestimmten seiner Gemälde an, erzählte Frazetta später. „Er pickte eines heraus, das sein Lieblingsbild war und sagte: „Ich will nicht so aussehen, aber ich möchte diesen Ausdruck.“ Es war „Dark Kingdom“. Ich lachte und entgegnete: „Das ist doch wohl ein Scherz.““

Clint Eastwoods Bildwunsch: Dark Kingdom, 1976 © Frank Frazetta

George Lucas besuchte 1978 Frazettas Atelier, Copolla wollte ihn am Set von „Apocalypse Now“. Der „Game of Thrones“-Erfinder George R.R. Martin wusste, dass ein Frazetta-Buchcover für die Verdopplung der Auflage sorgt. Nackte, athletische Männerkörper kannten schon die Griechen und Römer, Frazettas erstaunlichen Gemälde von „Conan“, von „Tarzan“ und von „John Carter vom Mars“ veränderten die Art und Weise, wie die Leser die Charaktere betrachteten und beeinflusste andere Künstler und Filmregisseure – bis heute. Die Ästhetik von Peter Jacksons „Herr der Ringe“, die der Serie „Games of Thrones“, auch die von „Avatar“, „Andor“ oder „The Witcher“ wären ohne seine Paradigmen setzenden Ur-Bilder nicht denkbar.

Natürlich ist das alles Helden-Ästhetik an der Grenze zum Schwülstigen, „sword & sorcery genre“, nicht ganz jugend- und machofrei. Zauber und Schwert. Busen, Bestien und Berserker. Geflügelte Dämonen, starke Kämpfer, Säbelzahntiger, Riesenschlangen, das Alte Testament. 

„Fantasy-Kunst konnte es erst geben, nachdem wir den Glauben an Drachen, Hexen, Gorgonen, Greife und Nymphen aufgegeben hatten“, schreibt die Herausgeberin Dian Hanson im Vorgänger dieser Monographie, im ebenfalls bei Taschen erschienenen „Meisterwerke der Fantasy-Kunst“. Die Besprechung von Markus Pohlmeyer und mir bei uns zeigte unter anderem auf, was Fantasy Kunst mit dem Orbitalfrontalkortex zu tun hat und warum diese Art Kunst genau die Phantasie ist, die wir brauchen.

Dian Hanson sieht die Ursprünge der Fantasy-Kunst nicht im mittelalterlichen Holland der Brueghels sondern in England Mitte des 19. Jahrhunderts, als Lewis Carrolls Kinderbuch „Alice im Wunderland“ 1865 als erstes Buch mit illustrierten Innenseiten erschien, gezeichnet vom Karikaturisten John Tenniel. Der Brite erfand erstmals Bildwelten für sprechende Enten und Grinsekatzen, Raupen oder Eidechsen. Auch die Illustrationen für Kinderbuchklassiker wie „Peter Rabbit“ oder „Pinocchio“ gehören hierher oder der Peter-Pan-Illustrator H.J. Fords. Frazetta selbst nannte Harold Rudolf „Hal“ Foster als Vorbild. Er erfand die Figur des Prinz Eisenherz. Fosters in den frühen 1930ern veröffentlichten Zeitungs-Comis von „Tarzan“ nannte Frazetta seine persönliche „Encylopedia Britannica“. 

Edgar Rice Burroughs war einer der ersten Autoren, die Frazetta las, illustriert von J. Allen St. John (1872 – 1952) – auch dessen Einfluss ist sicher nicht zu unterschätzen. Und dann natürlich seine katholisch-sizilianisch geprägte Kindheit, all die Heiligen und all die Foltermethoden. Schon in der Grundschule hatte Frazetta Unterricht an der Brooklyn Academy of Fine Arts bei der italienischen neoklassizistischen Malerin Michele Falanga. Die hielt ihn für ein Wunderkind, wollte ihn nach Rom schicken. „Bei ihr lernte er, wie er den Pinsel für subtile Farbverläufe, Verwaschungen und dünne, knappe Linien führen musste“, schreibt Dan Nadel in der Monographie.

The Swamp Demon. Oil on board, 1968 © Frank Frazetta/ Taschen Verlag
The Moon Maid. Oil on board, 1974 © Frank Frazetta, Courtesy of Edgar Rice Burroughs Inc/ Taschen Verlag
Escape on Venus. Oil on board, 1972. Pumpkin
© Frank Frazetta, Courtesy of Edgar Rice Burroughs Inc/ Taschen Verlag

Von Monarchen gefördert und stets dem Heroismus nahe, war der Neoklassizismus gekennzeichnet vom Wunsch nach einer Rückkehr zu den Quellen der Kunst, von denen Theoretiker glaubten, dass sie antiken Ursprungs sind. Maßgeblichen Anteil an dessen Ausprägung in Italien hatte der zum Oberaufseher über die antiken Denkmäler Roms bestellte Deutsche Johann Joachim Winckelmann (1717-68). Er bereitete mit seinen „Gedanken über die Nachahmung der Griechischen Werke in der Malerei und Bildhauer-Kunst“ (1755) und „Geschichte der Kunst des Altertums“ (1764) das theoretische Fundament. Der Deutsche Anton Raphael Mengs setzte als erster Winckelmanns Forderungen um und schuf mit dem Deckenbild „Parnass“ (1761) in der römischen Villa Albani ein Gründungswerk des Klassizismus. Aber auch der Graphiker Piranesi ist hier zu nennen, mit seinen Stichserien antiker Ruinen (1756: „Le Antichità Romana“ u.a.) war er maßgeblich an der Neu-Rezeption der Antike beteiligt (eine Besprechung seiner Werke von Thomas Wörtche bei uns hier). Auch Pietro Benvenuti (1769-1844) und Antonio Canova (1757-1822) waren prägend. Der Mailänder Andrea Appiani (1754-1817), aufgrund der besonderen Anmut seiner Kunst „pittor delle Grazie“, Maler der Grazien, genannt, wurde Napoleons erster italienischer Hofmaler. 

Tja, und dann war es die Populär-Kultur, die Hofmalerei und Kirchenkunst, die klassische Antike und die Moderne, Wildnis und Zivilisation, Atavismus und die Faszination des Wilden und Ungezähmten, Heldensagen und Mythen und pulp-hafte Neuinterpretationen zusammenbrachte. Dschungelkunst in einer zusehends sauberer werden Welt. 

Das Buch ist ein grandioser Ausflug in eine Welt „vor unserer Zeit“. Großzügig gestaltet, überreich illustriert, sensationell farbig gedruckt – und dazu eine Bibliografie, wie ich sie noch nie gesehen habe: nämlich 20 Seiten Cover. Pulp-Magazine, Paperbacks, Bücher, Schallplatten und Filmplakate. Der helle Wahnsinn.

Alf Mayer

Dian Hanson: The Fantastic Worlds of Frank Frazetta. Mehrsprachige Ausgabe: Deutsch, Englisch, Französisch. Famous First Edition: Nummerierte Erstauflage von 6.000 Exemplaren. Verlag Taschen, Köln 2022. Hardcover, Leineneinband mit Schutzumschlag. Format 29 x 39,5 cm, Gewicht 4,87 kg. 468 Seiten, 150 Euro. Verlagsinformationen hier. Auch in einer Luxusausgabe zu haben.

Death Dealer. Oil on board, 1973 © Frank Frazetta/ Taschen Verlag
Swords of Mars. Oil on board, 1974 © Courtesy of the Korshak Collection and Edgar Rice Burroughs Inc/ Taschen Verlag
The Serpent. Oil on board, 1973 © Frank Frazetta/ Taschen Verlag
The Encounter. Oil on board, 1989 © Frank Frazetta/ Taschen Verlag

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