Editorial, 14.7.2012


Liebes CrimeMag-Publikum,

in der letzten Ausgabe vor der Sommerpause stellt Ihnen Thomas Wörtche einen großartigen Debüt-Roman vor: „Crime Machine“ von Howard Linskey. Von Mäusen und Menschen lesen Sie bei Carlos und auch darüber, wie sie tickt, diese Welt. Christiane Geldmacher lobt Laura Lippmans Buch „Denn mein ist deine Seele“, Henrike Heiland kann sich allmählich mit dem Rebus-Nachfolger Malcolm Fox anfreunden, der in Ian Rankins „Die Sünden der Gerechten“ seinen zweiten Auftritt hat. Und Joachim Feldmann findet, dass „Schattenstill“ von Tana French ganz ordentlich geraten ist.

Das möchte Kirsten Reimers von Colin Cotterills neuem Dr.-Siri-Roman „Der Tote im Eisfach“ eher nicht behaupten, wohingegen Stefan Linster im Fall von Gianrico Carofiglios „In ihrer dunkelsten Stunde“ weder den Roman noch Übersetzung und Lektorat gutheißen kann.

Unser Mann in Bangkok, Christopher G. Moore,  hat sich auf Reisen nach Argentinien begeben und stellt nicht nur dort einen betrüblichen Mangel an Ironie fest.

Angesichts der neuerdings häufiger in Kriminalromanen auftauchenden Folterwerkzeugen wie Schneidbrenner, allerlei Scheren und Zangen haben wir tief im Fundus der deutschen Literatur einen bemerkenswerten Vorschlag von Paul Zech gefunden: „Fräser“.

CrimeMag ist wieder für Sie online am 4. August. Genießen Sie den Sommer, der hoffentlich jeden Moment ausbricht, mit einer Menge guter Bücher!

Herzlich grüßt aus Berlin

Ihr

Thomas Wörtche & das CrimeMag-Team

Diese Seite ausdrucken