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Herzlich willkommen! Drei alte Weggefährten führt unser pralles Dezember-Magazin wieder zusammen, drei Autoren der legendären Zeitschrift Filmkritik: Die Texte von Harun Farocki († 2014) gibt es jetzt endlich gesammelt, wir dürfen daraus seine Analayse des Film Noir-Klassikers „The Night of the Hunter“ veröffentlichen, von Wolf-Eckart Bühler können wir Ihnen den berühmten Text „Tod und Mathematik“ über Irving Lerner und dessen Film „Murder by Contract“ (Der Tod kommt auf leisen Sohlen) präsentieren. Felix Hofmann, der mit WEB u.a. zusammen das Filmkritik-Polizeiheft machte, rechnet in seinem Giga-Essay „Das Planetenspiel“ mit unserem UmgangRead More

Posted On Dezember 1, 2019By Thomas AdcockIn Crimemag, CrimeMag Dezember 2019

Thomas Adcock: God’s Bad Boy

NEW ORLEANS, Louisiana – U.S.A. With respect to religion and/or spirituality, I am a devout believer in the God of Irony. As testament to my faith, behold the present-day, oddly coifed idol of Christian Evangelism and Pentecostalism—an American president who proudly prostitutes a code of decency given unto the world two millennia ago by a Nazarene carpenter of note. During an earlier once-upon-a-time—June of 1998, actually—some of the biggest machers of American Christendom assembled in Salt Lake City, Utah, to adopt a “Resolution on the Moral Character of Public Officials.”Read More
Der Beginn einer langen, schönen Freundschaft Eine Erinnerung und ein Salut von Frank Göhre Es war eine lange Pokernacht, und als der Morgen graute, stand ich mit 700 DM Miesen da, zahlbar an den damaligen Lektor der Blauen Krimis bei Heyne, Bernhard Matt, dem Winner der Runde. Ich ging aus dem Tagungshotel rüber zum Bankomat. Spielschulden sind Ehrenschulden und direkt zu begleichen.  Matt sackte die Kohle ein. Aber nach der zweiten Tasse Kaffee am Frühstückstisch sagte er: „Ich geb dir die Chance, das Zehnfache zurück zu bekommen.“ – „Mit was?“ – „Werremeier“, sagte er. „Werremeier hat beiRead More
Systemisches Schweigen  „Durchbruch“ ist der Titel der deutschen Übersetzung von Ronan Farrows Buch „Catch and Kill“, in dem er von seiner Arbeit zu den Gewaltvorwürfen gegen Harvey Weinstein erzählt. Er verwundert aus zwei Gründen: sicherlich wurde das jahrzehntelange Schweigen über die Taten Weinsteins und zahlreicher anderer, überwiegend US-amerikanischer Männer gebrochen, aber ob damit tatsächlich ein ‚Durchbruch‘ in dem Umgang mit sexualisierter Gewalt und der Berichterstattung erzielt wurde, ist angesichts des eintretenden backlash und der bisher noch abzuwartenden juristischen, gesellschaftlichen und persönlichen Folgen noch zu bezweifeln. Zudem bezieht sich der Originaltitel „Catch andRead More
Vom Alter gefickt werden Spätestens seit „Mein Herz so weiß“ von Javier Marias wissen die meisten, welches literarische Potenzial in der Figur eines Übersetzers steckt. Das Spiel mit Worten, Wahrheit und Lüge, die Möglichkeit, Sinn zu vermitteln oder zu verschleiern. Eine Kernkompetenz des Kriminalromans. Auch Hannelore Cayre hat diese Spielwiese für sich entdeckt. Ihre Protagonistin Patience Portefeux, dreiundfünfzig Jahre alt, übersetzt Arabisch für die Pariser Polizei. Ein Beruf, den sie gezwungenermaßen ausübt, seitdem ihr Mann an einem Aneurysma verstorben ist. Cayres Schilderungen sparen nicht an komödiantischer wie brutaler Realität: DerRead More
Rätsel Ripley oder Ripley, revisited  Von Thomas Wörtche Im Herbst 2021 werden die Tagebücher von Patricia Highsmith auf Deutsch anlässlich ihres 100. Geburtstags erscheinen. Was jetzt schon durchgesickert ist, hat bereits zu einem lustigen Rauschen im Blätterwald geführt und zu der bahnbrechenden Erkenntnis, dass sie wohl kein netter Mensch war, aber eine großartige Autorin. So what? Nichts Neues unter der Sonne also. Einen längeren Text über die problematische Komplexität von Highsmith’s Werk hat Thomas Wörtche in seinem Archiv gefunden.  Tom Ripley ist ein Rätsel. Und bleibt es.  Die Rätselhaftigkeit derRead More
Ausflug in revolutionäre Zeit Alf Mayer über Andre Nette und Iain McIntyres „Sticking It to The Man: Revolution and Counterculture in Pulp and Popular Fiction, 1950 to 1980“ Die Gruppe MC 5 pflegte zu Woodstock-Zeiten ihre Konzerte mit dem Ruf ins Publikum zu eröffnen: „Are You Part of the Problem, or Are You Part of the Solution?“ – Natürlich kam die Antwort: „Part of the Re-vo-lu-tion!!!“ Vorsicht, dieses Buch kann revolutionäre Gelüste (wieder) erwecken. Es ist ein Ausflug in eine Zeit, in der man noch an die Weltrevolution glauben konnteRead More

Posted On Dezember 1, 2019By Robert RescueIn Crimemag, CrimeMag Dezember 2019

Kurzgeschichte von Robert Rescue (16)

Es muss schnell gehen Ups, jetzt ist es passiert. Dabei achte ich doch jedes Mal genau darauf. Aber das neue Brotmesser, angeblich ein japanisches Shinzoku-Messer aus zwanzigfach gewalztem Stahl, vierzigfach gehärtet und fünfzehn Mal geschärft, trifft auf einen alten Brotlaib, dessen Beschaffenheit glauben lässt, dass man damit jemanden erschlagen könnte. Ergebnis: Die Klinge rutscht ab, schlägt auf meinen linken Zeigefinger und durchtrennt ihn. Ich spüre keinen Schmerz, noch nicht. Aber ich bin sehr, sehr verwundert und fühle mich beschämt, dass mir das passiert ist. Okay, das hat jetzt niemand mitbekommen,Read More

Posted On Dezember 1, 2019By Markus PohlmeyerIn Crimemag, CrimeMag Dezember 2019

Markus Pohlmeyer zur Serie „Chernobyl“

Das Ende der Welt … Eine Elegie – von Markus Pohlmeyer Erinnerung „So kam es in der Nacht vom 25. zum 26. April 1986 im Block vier des AKW zu einer verheerenden Explosion. […] So gelang es nur unter großen Anstrengungen und erst nach mehr als einer Woche, das radioaktive Feuer zu löschen. Unmittelbar danach wurde mit dem Bau des sog. Sarkophags begonnen, einem massiven Betonmantel, rund um den offenen Reaktor zur Abschirmung der Strahlung. Die Arbeiten waren im November 1986 abgeschlossen. Schätzungsweise 600.000 bis 800.000 sog. Liquidatoren waren an diesen und anderen AufräumarbeitenRead More

Posted On Dezember 1, 2019By Constanze Matthes/ Alf MayerIn Crimemag, CrimeMag Dezember 2019

Ein Buch – Zwei Stimmen: „Geblendet“ von Andreas Pflüger

Meisterwerk der Thriller-Kunst Constanze Matthes und Alf Mayer über ein bei der „großen“ Kritik zu Unrecht weithin unbeachtet gebliebenes Buch. Kein Pro und Contra also, sondern der Versuch, die Facetten eines perfekt geschliffenen Diamantens zu erfassen. Jenny Aaron steht an einem Scheideweg. Fünf Jahre sind seit ihrer schweren lebensbedrohlichen Verletzung während eines verheerenden Einsatzes in Barcelona vergangen, fünf Jahre lebte sie seitdem in völliger Dunkelheit, fünf Jahre hat sie ihre Fähigkeiten so trainiert, dass sie weiterhin der Sonderabteilung angehören kann und zu gefährlichen Einsätzen gerufen wird. Nun könnte ihr Leben indes eine entscheidende Wendung erfahren – dank einer neuartigen Therapie in der Klinik von ProfessorRead More

Posted On Dezember 1, 2019By Hanspeter EggenbergerIn Crimemag, CrimeMag Dezember 2019

Hanspeter Eggenberger: 2 x North BritNoir

Brüder im Geiste Hanspeter Eggenberger über »Smiling Man« von Joseph Knox und »Tod im Februar« von Alan Parks. Zweimal Noir aus dem Norden Großbritanniens.  Zwillinge sind sie zwar nicht, aber zumindest Brüder im Geiste: Joseph Knox und Alan Parks, zwei neue Namen, die mit ihren je zwei ersten Büchern die britische Kriminalliteratur als starke Noir-Stimmen bereichern. Knox, der aus den Midlands stammt, ist Anfang dreißig, war Buchhändler. Der Schotte Parks ist bereits 56-jährig, er war in London in der Musikindustrie tätig. Sie mögen zwar eine unterschiedliche Geschichte haben, in den Geschichten, die sieRead More
Mit dem Holzschnitt die Welt einfangen Dunkle Landschaften mit verblüffenden Lichteffekten und punktgroßen Menschlein, Kabuki-Schauspieler in phantastischen Kostümen, fragile Hochbrücken, die von Bauern überquert und von Hirschen beäugt werden, bewaffnete Frösche, die sich im blutigen Schlachtgetümmel bekämpfen, erotische Szenen mit aparten Konkubinen: All diese faszinierenden Szenen werden auf japanischen Holzschnitten dargestellt und entfalten seit dem 18. Jahrhundert ihren ganz besonderen Reiz. Wie der grandiose, 600 Seiten starke Taschen-Bildband „Der japanische Holzschnitt in 200 Meisterwerken“ zeigt, wurden Holzschnitte auch als Medien im Kampf gegen höfische Zensur eingesetzt und vermittelten über denRead More
Das Denken zeichnen Ken Krimsteins „Die drei Leben der Hannah Arendt“ Was die Graphic Novel kann und darf, das zeigt uns Ken Krimstein überzeugend mit „Die drei Leben der Hannah Arendt“. Die von Hanns Zischler aus dem amerikanischen Englisch ins Deutsche gebrachte „Graphic Biography“ ist gerade als Klappenbroschur in der dtv Verlagsgesellschaft erschienen – Ankunft in der Mitte der Literaturgesellschaft also. Und das ganz verdient. Es ist ein Buch, das auf berührend anschauliche Weise das Denken feiert und die Liebe, das Leben und den freien Geist. „Kein Mensch hat das Recht zu gehorchen“ stehtRead More

Posted On Dezember 1, 2019By Die RedaktionIn Crimemag, CrimeMag Dezember 2019

non fiction, kurz – 12/2019

Sachbücher, kurz und bündig Sekundärliteratur ist unerlässlich, wenn man nicht nur konsumieren will. Sonja Hartl (SH),  Sigrid Lüdke-Haertel (SLH), Marcus Müntefering (MM) und Alf Mayer (AM) waren auf einem Streifzug im Revier unterwegs – und besprechen: Hannes Brühwiler (Hg.): Hollywoods Schwarze ListeMichael Caine: Die verdammten Türen sprengenBarry Forshaw: Crime Fiction: A Reader’s GuideMario Kramp: Köln an der Seine. Der Kölner Pavillon auf der Pariser Weltausstellung 1937Chanel Miller: Ich habe einen NamenMittelweg 36: Lug und TrugAndrea Noack: Die Bestie schläftVolker Pantenburg (Hg.): Gerhard Friedl – Ein ArbeitsbuchStefana Sabin: AugenBlickeDieter Thomä: Warum Demokratien HeldenRead More
Eine Vielzahl Krimi-Neuheiten  … erscheinen jeden Monat, dazu Graphic Novels (vulgo: Comics) und DVDs und BluRays. Unmöglich, das alles zu überblicken und zu rezensieren. CrimeMag siebt und schürft deshalb für Sie und weist hier regelmäßig mit Hilfe von: Kaliber.38 und der befreundeten Buchhandlungen Chatwins (Berlin), Hammett (Berlin), Glatteis (München), Wendeltreppe (Frankfurt) und Buchladen in der Osterstraße (Hamburg) auf interessante Neuerscheinungen hin. Empfehlungen für DVDs, BluRays und Comics geben Katrin Doerksen und Thomas Groh. Jan Christian Schmidt von Kaliber.38: Neues von Lee Child zu vermelden ist nach knapp zwei Dutzend Romanen um den ehemaligen Militärpolizisten Jack Reacher, die seit 1997 im regelmäßigen Jahres-RhythmusRead More
DAS SPIEL IST AUS Schüler-ZukunftMitteilungen zum Stand der DingeDigitaler Wohlfühl-Hass und digitaler Billig-TrostVorletzter Kommentar zur laufenden Selbstabschaffung der Menschheit – von Felix Hofmann Die Verzeiflung ist nichtmal mehr edel,denn sie hat alle Größe verloren.Sie schleppt sich dahin in klebriger Langeweile,Verrohung ist ihr Emblem und Kriterium der Normalität.      Die Welt ist politisch und ökologisch in einem desaströsen Zustand. Man muß es so sagen. Unsere Lebenswelt wird gerade zerstört, von niemandem außer uns selber. Auch das muß man so sagen. Und dies ebenfalls: Zukunft wird immer weniger und immer kürzer.      Das Ganze ist kaputt und vermurkst und wird zudemRead More

Posted On Dezember 1, 2019By Wolf-Eckart BuehlerIn Crimemag, CrimeMag Dezember 2019

Wolf-Eckart Bühler: Tod und Mathematik

Über Irving Lerner Wie Harun Farockis Analyse „The Night of the Hunter“ – hier in dieser Ausgabe nebenan – verdankt sich auch die Errettung dieses legendären Essays aus der Zeitschrift Filmkritik (Heft Nr. 290, Februar 1981) einem kundigen und sperrige Autoren überzeugen könnenden Herausgeber. Der Filmkurator Hannes Brühwiler hat 2018 eine „Hollywood Blacklist“-Retrospektive auf die Beine gestellt, die in Berlin, Frankfurt und Zürich gezeigt wurde. Daraus und dazu ist ein bemerkenswertes Buch entstanden, das in diesen Tagen erscheint: Hannes Brühwiler (Hg.): The Sound of Fury. Hollywoods Schwarze Liste. Deep FocusRead More
Bücher kurz serviert Kurzbesprechungen von fiction – non fiction finden Sie nebenan. Hanspeter Eggenberger (hpe), Joachim Feldmann (JF), Günther Grosser (gg), Alf Mayer (AM), Frank Rumpel (rum) und Iris Tscharf (IT) über: Scott Adlerberg: Graveyard LoveQiufan Chen: Die Siliziuminsel Candice Fox: Missing BoyAlexander Häusser: Noch alle ZeitUta-Maria Heim: Toskanisches BlutPaulus Hochgatterer: Fliege fort, fliege fortSam Jaun: Die BrandnachtMichaela Kastel: Worüber wir schweigenFuminori Nakamura: Der RevolverIan Rankin: Ein Haus voller LügenAndrew Shaffner: Hope Never Dies John Rebus sollte nun definitiv gehen (hpe) Mit Serienhelden ist es so eine Sache. Man magRead More
Als ob alles von geheimen Kräften gefügt wäre Dass wir Ihnen diese exemplarische Filmanalyse präsentieren können, verdankt sich dem Harun Farocki Institut, dem Neuen Berliner Kunstverein, dem Verlag der Buchhandlung Walther König in Köln sowie Herausgeber Volker Pantenburg. Sie alle haben sich zusammengetan, um Werk und Schriften von Harun Farocki, dieses großen Filmemachers und Essayisten, zugänglich zu halten – und zu machen. „The Night of the Hunter“, wie dieser Text in der Filmkritik Nr. 308, August 1982, schmucklos überschrieben war, findet sich in: Harun Farocki: Ich habe genug! Texte 1976-1985.Read More
Ungewöhnlich Am 5. Juli 2017 erwacht die New Yorker Ex-Polizistin Maggie Terry in ihrem neuen Einzimmerapartment. Sie hat 18 Monate Entzug hinter sich. Drogen und Alkohol haben sie nicht nur ihren Job, sondern auch Frau und Kind gekostet. Therapie zwecklos. Warum sollte es einer lesbischen Krimiheldin anders ergehen als all den kaputten Männern, welche die einschlägigen Romane des Genres bevölkern und ihre Dämonen nicht in den Griff bekommen? Maggie hat sogar Glück. Ihr ehemaliger akademischer Lehrer Mike Fitzgerald bietet ihr einen Job als Ermittlerin in seiner Anwaltskanzlei an. Und ganzRead More
Ein Tagebuch aus dem Warschauer Ghetto Der erste Augenzeugenbericht über das Warschauer Ghetto. Geschrieben  von einem jüdischen Mädchen im Alter von 15 bis 17 Jahren. Endlich  –  74 Jahre nach der Erstveröffentlichung in den USA – auch  in deutscher Übersetzung erschienen:  eines der wichtigsten Zeitzeugen-Dokumente zum Holocaust und zum Zweiten Weltkrieg. Eine bewegende, unvergessliche Lektüre. – Von Gerhard Beckmann „Am 14. März schälten sich bei Einbruch der Nacht allmählich die Umrisse der amerikanischen Küste aus dem Nebel. Die Passagiere gingen an Deck und säumten die Relings.  Ich musste an die biblische Geschichte von der Sintflut  und an die ArcheRead More

Posted On Dezember 1, 2019By Sonja HartlIn Crimemag, CrimeMag Dezember 2019

Sonja Hartl über Dorothy B. Hughes

Women in Crime: Über „In A Lonely Place“ von Dorothy B. Hughes In einer besseren Welt wäre der Name Dorothy B. Hughes ebenso geläufig wie Chandler und Hammett, Highsmith und Christie. Tatsächlich aber scheint sie vielen unbekannt zu sein. Obwohl ihr Roman „In a lonely place“ (dt. „Einsamer Ort“) sogar mit Humphrey Bogart verfilmt wurde, eine deutsche Übersetzung erstmals 1980 im Goldmann Verlag erschien und es 1999 eine überarbeitete Ausgabe in der metro-Reihe im Unionsverlag gab. Dennoch wissen nur wenige, dass Dorothy B. Hughes acht Jahre vor Tom Ripley einenRead More
Liebes CrimeMag-Publikum, Kriminalliteratur wurde früher gerne als „Asphalt-Literatur“ abgetan. Wir finden, dass das ein Adelstitel ist. Wir mögen Asphalt, wir mögen Großstadt, wir mögen Realität. Deswegen präsentieren wir Ihnen hier eine neue Rubrik, die jeden Monat Bilder des Fotografen Carsten Klindt und manchmal Texte der Polizistin Nadja Burkhardt kombiniert: Street Scenes und Street Crimes. Aus Realität wird Kunst in Bild und Wort, fragmentarisch und  kaleidoskopisch. Freuen Sie sich mit uns! (Hier Auftritt Nr. 1, Nr. 2, Nr. 3, Nr.4, Nr. 5, Nr.6, Nr.7, Nr. 8 und Nr.9, Nr. 10 und Nr. 11, Nr. 12 und Nr. 13 und Nr. 14 und Nr. 15 und Nr. 16). „Street Scenes“ ist eine Serie des Berliner Fotografen Carsten Klindt,Read More
Norwegen, Frankfurt og Signe Ein etwas anderer Blick auf die Buchmesse – von Constanze Matthes Wenn ich über Norwegen und die diesjährige Frankfurter Buchmesse schreibe, komme ich nicht herum, über die Fotos zu erzählen, die in meiner Wohnung an einer Wand hängen und vor denen ich oft stehe, um die Gesichter der Personen zu betrachten. Es sind Bilder in unterschiedlicher Größe und mit verschiedenen Rahmen, aber stets in Schwarz-Weiß. Einige zeigen Signe. Eine Frau, über die ich mehr und mehr nachdenke, deren Leben ein Teil von mir geworden ist, wie auch ihr Heimatland einRead More

Posted On Dezember 1, 2019By Markus PohlmeyerIn Crimemag, CrimeMag Dezember 2019

Markus Pohlmeyer zum Film „Joker“

Die Härte an sich Joker ist eine US-amerikanische Comicverfilmung von Todd Phillips aus dem Jahr 2019, Markus Pohlmeyer hat sich für uns diesem Werk ausgesetzt. – Robert De Niro über „Joker“: „Der Film ist sehr interessant und ein Abbild der Gegenwart, so wie ‚Taxi Driver‘ meiner Ansicht nach ein Abbild seiner damaligen Zeit war.“[1]  … Ich war allein in dem riesigen Kinosaal, als ich „Joker“ (2019) sah – ein Film, von dem ich im Vorfeld schon viel Fürchterliches und Abschreckendes gelesen und gehört hatte, aber auch Spannendes. Im Vergleich zu Avengers–Read More
Zeitgeist, Perth 1988 – rechtsradikal West Australien 1988, nach Problemen mit einer Biker-Gang flieht der siebzehnjährige Lee Southern nach Perth, arbeitet als Lastwagenfahrer, gerät in Neo-Nazi-Kreise … David Whish-Wilson, stilvoller Autor einer Thriller-Trilogie („Die Gruben/ Die Ratten von Perth“ und „Old Scores) legt nach seinem ebenfalls hier besprochenen Ausflug ins San Francisco der Jahrhundertwende 1900 („The Coves“) wieder eine lyrische Hardboiled-Novel vor, die es in sich hat. – Ausführliche Besprechung hier in den nächsten Tagen. Schauen Sie wieder vorbei.Read More