Porträts / Interviews Category

Posted On März 19, 2014By Kerstin CarlstedtIn Litmag, Porträts / Interviews

Im Video-Interview: Hilal Sezgin

Engagierte Tierethik: Wir Konsumenten müssen umdenken! – Vor sieben Jahren zog es Hilal Sezgin von der Großstadt aufs Land. Seither ist die Tierschützerin und – inzwischen – Veganerin noch näher an einem ihrer Lebensthemen dran: Ist es moralisch vertretbar, Tiere auf engstem Raum zu halten, ihnen ein qualvolles Leben zu bereiten und sie zu töten, weil wir sie essen wollen? Dürfen wir so mit Lebewesen umgehen, die uns ausgeliefert sind? Die Antworten sind unbequem und radikal. Im Video-Gespräch fässt die studierte Philosophin die wichtigsten Erkenntnisse ihrer Recherchen für ihr BuchRead More

Posted On März 5, 2014By Britta BehrendtIn Litmag, Porträts / Interviews

Im Video-Interview: Peter Buwalda

Eine „Great Dutch Novel“ – Mit einem starken Debüt, in dem er den mitreißenden Aufstieg und Fall einer Familie beschreibt, betritt der Niederländer Peter Buwalda die internationale Literaturbühne – und wird dafür schon jetzt mit den Größten seiner Zunft wie Jonathan Franzen oder Patrick Roth verglichen. “Bonita Avenue” war für neun Buchpreise nominiert und gewann davon vier. Gegenüber Videoredakteurin Britta Behrendt verrät Buwalda, wie man sich eine Geschichte ausdenkt und dabei die eigene Biographie durch die Hintertür hereinlässt und wie man über Schulnoten für einzelne Kapitel den perfekten Roman erschafft.Read More
Polizist zu sein in dunkler Zeit – Philip Kerrs „Böhmisches Blut“, außerdem hat Alf Mayer exklusiv für CrimeMag ein Interview mit Philip Kerr geführt … In 40 Sprachen wird der britisch-schottische Autor Philip Kerr übersetzt. Auch wenn sich sein Bekanntheitsgrad hierzulande in Grenzen hält, seine Bernie-Gunther-Romane werden – weil es da Nachfrage gibt – in den Berliner Touristenläden vorrätig gehalten; weltweit prägen sie einen Blick auf Deutschlands Nazi-Vergangenheit mit, von dem viele von uns nichts ahnen. Jedoch, ich kann beruhigen. Dieses Bild ist keineswegs das schlechteste, ambivalent zwar und alles andereRead More
Am 24. und am 25. Januar finden im Frankfurter Literaturhaus die von der LitProm und vom Weltempfänger veranstalteten „Literaturtage Mittelamerika“ statt. Bei uns als Medienpartner, und weil Mittelamerika eines unserer ständigen Themen ist, finden Sie samstags und mittwochs bis dahin einschlägige Artikel zu Autoren und Themen der Veranstaltung, zu der wir Sie herzlich einladen! Die Realität ist immer zweifelhaft Die mexikanische Autorin und LiBeraturpreisträgerin von 1996, Carmen Boullosa, wird an den Literaturtagen zum Thema „Über Grenzen: Mittelamerika erzählt“ teilnehmen. Sich selbst sieht die in New York lebende Schriftstellerin als Mexikanerin,Read More

Posted On Januar 22, 2014By Britta BehrendtIn Litmag, Porträts / Interviews

Richard Russo im Videointerview

Ich suchte die Ferne – doch Mutter kam einfach mit – Richard Russo liebt krumme Typen und merkwürdige Lebensgeschichten. Die Welt der amerikanischen Kleinstadt-Mittelklasse jenseits von Glamour und dem amerikanischen Traum hat ihm mit seinem Roman “Empire Falls” 2002 sogar einen Pulitzer-Preis beschert. In seinem aktuellen Buch “Elsewhere: A memoir” erzählt Russo seine eigene Geschichte und die seiner alleinerziehenden Mutter in den 50er und 60er Jahren, die sich weigert, angesichts der schwierigen Verhältnisse ihre Würde zu verlieren. Eine Mutter-Sohn-Beziehung mit komischen Zügen, vor allem, wenn die Mutter beschließt, zum Studium desRead More
Umtriebig, umstritten und authentisch … ist Paco Ignacio Tabio II. Mexikos rasantester Schriftsteller ist mal wieder auf Lese- und Diskussionsreise in Deutschland. Vorstellen wird er unter anderem seinen Piratenroman „Die Rückkehr der Tiger von Malaysia“; diskutieren über die mexikanischen Realitäten und neue Literatur aus der Region. Knut Henkel hat ihn in Mexiko City getroffen. Ungebetenen Besuch mag Paco Ignacio Taibo II gar nicht. Folgerichtig hat er darauf verzichtet, sein Klingelschild mit einem Namen zu versehen, denn wer es wissen muss, weiß auch so, wo der nunmehr 65-jährige stämmige Mann mitRead More
Am 24. und am 25. Januar finden im Frankfurter Literaturhaus die von der LitProm und vom Weltempfänger veranstalteten „Mittelamerika Literaturtage“ statt. Bei uns als Medienpartner, und weil Mittelamerika eines unserer ständigen Themen ist, finden Sie samstags und mittwochs bis dahin einschlägige Artikel zu Autoren und Themen der Veranstaltung, zu der wir Sie herzlich einladen! Héctor Tobar ‒ Ein Porträt Lea Himmelsbach hat sich mit dem Autor und seinem vielschichtigen, spannend zu lesenden Werk beschäftigt. Die Invasion der Papageien Angesichts der laufenden Debatte um die US-amerikanische Einwanderungsreform hat der Journalist undRead More

Posted On Dezember 18, 2013By Senta WagnerIn Litmag, Porträts / Interviews

Der Septime Verlag im Porträt

Mit Vollgas unterwegs in Sachen Bücher und Autos – Ein Verlagsporträt von Senta Wagner. Es gibt Häuser und es gibt Bücher. Aber nur ein Haus der schönen Bücher. Mit diesem Attribut schmückt sich der in Wien ansässige Septime Verlag, der 2008 von Jürgen Schütz gegründet wurde. Und über das Schöne der Bücher wird zu reden sein. Das Gespräch findet jedoch nicht in jenem Haus statt, denn Schütz führt seinen Buchverlag vom Laptop aus, sondern im Raucherabteil eines Kaffeehauses. Bis heute, der Frühjahrsvorschau 2014, ist das Buchprogramm beachtlich angewachsen auf etwaRead More

Posted On Dezember 18, 2013By Britta BehrendtIn Litmag, Porträts / Interviews

Im Video-Interview: Gerbrand Bakker

“Ich bin ein Hinterkopfschreiber”, sagt Gerbrand Bakker über seine Schreibweise. Ein paar Elemente, ein Anfang und dann schreiben. Wenn das Buch fertig ist, überlässt er es seinem Lektor, das Thema zu bestimmen. Die Elemente von “Der Umweg”: Nordwales, Emily Dickinson und eine Heldin, die viele Schmerztabletten schluckt. Gerbrand Bakkers erstes Buch “Oben ist es still” (zur CM-Rezension) über einen Sohn, der seinen alten Vater ins Obergeschoss seines Hofes verbannt, machte ihn in den Niederlanden zum neuen Star der Literaturszene. Der Roman ist gerade verfilmt worden. Der diplomierte Gärtner, der sichRead More
Familienbande – Kenne ich meine Eltern überhaupt? Diese Frage stellt sich Daniel, der Ich-Erzähler in Tom Rob Smiths Thriller „Ohne jeden Zweifel“ explizit auf Seite 150. Zuvor schon war Stück für Stück seiner verbürgten Wahrnehmung von Familienrealität zersplittert – und damit natürlich von Realität überhaupt. Mit einem Anruf seines Vaters fing es an: „Deine Mutter … Es geht ihr nicht gut … Sie bildet sich Dinge ein – wirklich schlimme Dinge … Deine Mum ist im Krankenhaus. Ich musste sie einweisen lassen …“ Seine Eltern leben in Schweden, wollten sichRead More
Fucking great – Warum treibt man sich eigentlich auf der Frankfurter Buchmesse rum, diesem gigantischen Kegelausflug der Branche? Um Leute zu treffen, natürlich, alles andere ist, genauer betrachtet, Fidelwipp. Alf Mayer zum Beispiel hat Jim Nisbet getroffen … Buchmesse, Halle 4.1, Stand F 67, nettes Gespräch mit Marilena Savino vom Alexander Verlag, der Stand ist mir jedes Jahr eine Freude wegen der stetig wachsenden Ross-Thomas-Neuausgabe. Hier übrigens, sagt Frau Savino irgendwann, das ist Jim Nisbet. Die rechte Boxring-Ecke des Standes gehört Frank Nowatzkis Pulp Master Verlag, und da sitzt ein grauhaarigRead More
2010 debütierte sie mit dem Roman „Und im Zweifel für dich selbst“, nun ist im Berlin Verlag Elisabeth Ranks zweites Buch erschienen: „Bist Du noch wach?“, in dem die Generation der etwas verlorenen Dreißigjährigen im Mittelpunkt steht. Isabel Bogdan hat sich mit der Autorin per E-Mail unterhalten. Isabel Bogdan: Liebe Lisa, eigentlich finde ich diese wiederkehrende Frage, wie viel von einer Autorin in ihrer Protagonistin steckt, immer ganz fürchterlich. Aber Rea ist ja von den äußeren Umständen her schon sehr nah an Dir dran; Alter, Stadt, Job usw. Deswegen frageRead More

Posted On September 25, 2013By Gabriele RechbergerIn Litmag, Porträts / Interviews

Im Video-Interview: Peter Köpf

Geschichten des Kalten Krieges aus einer ungewohnten Perspektive – Die Fußnote eines Textes machte Peter Köpf auf ein Phänomen aufmerksam. Etwa 200 Nato-Soldaten flohen in den 1950er Jahren in die DDR. Köpfs Neugier war geweckt: Wer waren diese Männer? Was waren ihre Beweggründe, ausgerechnet in die mutmaßlich “falsche” Richtung, in Richtung Kommunismus zu desertieren? Was geschah mit ihnen in der DDR? Zu jedem Fall fand Köpf eine minutiös geführte Stasi-Akte, aber mit Zeitzeugen zu reden – das gestaltete sich schwierig. Über die Vorgeschichte, die zu einem spannenden Tatsachenroman führte, sprachRead More
Peter Kürten ‒ Eine Chronik des Grauens ‒ Der Düsseldorfer Serienmörder Peter Kürten schockierte in den Jahren 1929/30 ganz Deutschland, seine Morde und Überfälle waren Tagesgespräch, auch im europäischen Ausland und den US-amerikanischen Metropolen bewegten die Berichte Menschen und Medien. Der Düsseldorfer Historiker und Journalist Hanno Parmentier hat sich über Monate mit den Polizei-und Gerichtsakten beschäftigt – Thomas Backs interviewte ihn zu seinem Werk „Der Würger von Düsseldorf“. A little girl has lost her way, with hair of gold and eyes of grey. We lie beneath the autumn sky, myRead More
Mit den Apachen fing es an … Wenn Elvis Jesus wäre, wer wären dann seine Apostel? Eine Zitaten-Reise durch Elmore Leonards Werk (Teil II), zusammengestellt von Alf Mayer. Seiner Frau widmete der Mann der sparsamen Worte eines seiner schrägsten Bücher: „Freaky Deaky“ von 1988, in dem halbwegs bürgerlich gewordene, sprengstoffkundige Untergrundrevoluzzer und auch Musikgruppen wie MC 5 auftauchen, jene Band, die ihr Publikum mit dem Ruf zu begrüßen pflegte „Who you are? ‒ Are you part of the problem? ‒ Or are you part of the solution?“, ein dem Black-Panther-MitbegründerRead More
Zu Besuch bei Jerome Charyn – Jerome Charyn gehört zu den wichtigsten zeitgenössischen Schriftstellern dieses Planeten. Seine Saga um Isaac Sidel, Cop, Mörder, guter Mensch und bald Präsident der Vereinigten Staaten gehört zu den Schlüsselwerken der Kriminalliteratur. Dirk Schmidt hat ihn in New York City besucht. Jerome Charyn geht es nicht so gut. Er hat sich vor zwei Tagen beim Tischtennis verletzt. Wahrscheinlich eine Zerrung. Er empfängt in seinem Apartment im West Village. Der Blick geht auf das Grün eines idyllischen kleinen Parks, die Klimaanlage summt und rattert. Mr. CharynRead More
Mit den Apachen fing es an … Nachrufe sind schnell verhallt, CrimeMag ist da nachhaltiger – deswegen gibt es bei uns eine kleine Zitatenreise durch das Werk Elmore Leonards. Kompiliert von Alf Mayer. Er schrieb sein Leben lang. Ein Profi. Elmore „Dutch“ Leonard. 11. Oktober 1925 bis 20. August 2013. Siehe auch den Nachruf hier bei CrimeMag. Er war ultracool. Staubtrocken. Er schrieb dort, um es mit Timothy Hallinan zu sagen, wo das Streichholz ratscht – „where the match meets the scratch“. In seinen Büchern habe ich die letzten Wochen immer wiederRead More

Posted On August 30, 2013By Carl Wilhelm MackeIn Litmag, Porträts / Interviews

Zum Tod von Seamus Heaney

Der Dichter mit den aufgekrempelten Hemdärmeln – Menschen, die Gedichte schreiben und lesen, stellt man sich immer als etwas vergeistigte, irgendwie von der  Welt abgewandte Wesen vor. Leicht oberhalb der Erde schwebend, vielleicht mit elegantem Sonnenhut im Sommer, im Herbst mit melancholischem Blick durch Seitenstraßen schlürfend, immer weit ab vom ‚Mainstream’ nach Versen suchend, die noch niemand gesagt oder geschrieben hat. Typ Rilke oder vielleicht die Bachmann. Ganz anders war da Seamus Heaney, den man sich eigentlich immer nur vorstellen konnte mit aufgewickelten Hemdsärmeln am Tisch sitzend, vielleicht ein WhiskeyglasRead More

Posted On August 28, 2013By Gisela TrahmsIn Litmag, Porträts / Interviews

Zum Tod von Wolfgang Herrndorf

Schluss – „Maligne“ ist die entscheidende Vokabel in Pschyrembels Klinischem Wörterbuch über das Glioblastom. Bösartig. Aggressive Zellen infiltrieren die Hirnsubstanz bis in feinste Verästelungen hinein, so dass sie nie vollständig entfernt werden können. Unerbittlich wachsen sie nach, selbst wenn der Kerntumor ausgeräumt ist. Wer davon erwischt wird, stirbt in der Regel innerhalb von zwei Jahren. Und je nach Hirnregion leiden die Betroffenen während dieses Untergangs unter schweren Ausfällen (Lähmung, Verlust der Sprache). Wolfgang Herrndorf hat es drei Jahre lang geschafft, mit der Krankheit zu leben. Das heißt: an ihr zuRead More

Posted On August 28, 2013By Britta BehrendtIn Bücher, Litmag, Porträts / Interviews

Im Video-Interview: Barbara Beuys

„Ein zentrales Stück deutsch-niederländischer Geschichte“ – Selbst Justin Bieber nahm sich auf seiner Europatournee die Zeit, das Amsterdamer Versteck von Anne Frank zu besuchen (und einen recht unbescheidenen Eintrag im Gästebuch zu hinterlassen). Ihr Tagebuch vermittelt wie kein anderes Buch ein Gefühl und ein Bild für das Leben der untergetauchten Juden im Nationalsozialismus. Und doch war Anne Franks Schicksal nicht in jeder Hinsicht exemplarisch. Barbara Beuys hat sich in „Leben mit dem Feind“ mit der Judenverfolgung in Amsterdam beschäftigt, wo die deutschen Besatzer in gewisser Weise einen Sonderweg beschritten. DieRead More
Wahrhaft dicke Bretter bohren ‒ Ein Porträt des Autors William T. Vollmann anlässlich seines „Europe Central“ von Alf Mayer. 1982, vor nun mehr als 30 Jahren, schnappte sich der damals 23-jährige William Tanner Vollmann aus Los Angeles, der seine Texte bis heute mit WTV zeichnet, Kamera und Kassettenrekorder und machte sich auf nach Afghanistan, um sich auf eigene Faust einen Eindruck zu machen von dem sowjetisch besetzten Land. Das Ergebnis war ein seltsames, in vielerlei Hinsicht inkorrektes, aber dennoch höchst interessantes Buch. „Wenn Sie eine Nachricht hätten an die Amerikaner,Read More
„Wir schleppen die Jugend ein Leben lang mit uns herum“ – Der Berliner Autor Torsten Schulz veröffentlicht nach „Boxhagener Platz“ seinen zweiten Roman. „Nilowsky“ erzählt die Geschichte der Freundschaft zweier Jungen. Ein Gespräch über Freundschaft, Jugend und literarische Erzähltechniken. Von Ronald Klein. R: Dein neuer Roman „Nilowsky“ ist ebenso wie „Boxhagener Platz“ in der DDR angesiedelt, was aber zu vernachlässigen ist. Viel wichtiger scheint, dass es eine Geschichte von der Freundschaft zweier Jungen ist. T: Mein erzählerisches Vorhaben war es, mich mit den Wirren der Pubertät zu beschäftigen, noch einmalRead More

Posted On Juni 19, 2013By Gabriele RechbergerIn Litmag, Porträts / Interviews

Im Video-Interview: Yvonne Fiedler

Private Galerien in der DDR – An die Kunst der DDR kann sich Yvonne Fiedler nicht mehr aus eigener Anschauung erinnern. Als die Mauer fiel, war sie 13 und ging noch zur Schule. Später studierte sie Geschichte und Kunstgeschichte und hatte somit viel Grund, sich einem wissenschaftlich kaum bearbeiteten Thema wie dem Phänomen der privaten Galerien in der DDR zuzuwenden. Das Material lieferte genug Stoff für eine Dissertation – und sorgte für manche Überraschung. Interview Lounge-Mitarbeiterin Gabriele Rechberger sprach mit der Sachbuch-Autorin in ihrer Heimatstadt Leipzig. Gabriele Rechberger, Interview LoungeRead More
Vor 30 Jahren, am 23. Juni 1983, starb in La Jolla, California, der amerikanische Kriminalroman- und Drehbuchautor Jonathan „Jack“ Latimer. Frank Göhre erinnert an ihn. Zuletzt ist doch wieder der Gärtner der Mörder „Sie haben uns noch nicht gesagt, woran Sie wirklich interessiert sind.“ „An Mord.“ „Jetzt machen Sie aber Witze.“ „Es ist mir vollkommen ernst damit.“ „Wie interessieren Sie sich für Mord. Konkret oder abstrakt?“ „Konkret.“ „Sie meinen, Sie begehen Morde?“ „Nein. Ich fange jene, die sie begangen haben.“ „Sie meinen, Sie sind ein Detektiv?“ „Genau das.“ „Ich habeRead More

Posted On Juni 15, 2013By Gisbert HaefsIn Crimemag, Porträts / Interviews

Im Gedenken an Jack Vance

„Ich bin doch kein Egoist“  Jack Vance (28. August 1916–26. Mai 2013) – ein Nachruf von Gisbert Haefs. John Holbrook Vance, so der komplette Name, war der Letzte der großen SF-Klassiker, und er hat sie alle überlebt: Poul Anderson, Isaac Asimov, Alfred Bester, Arthur C. Clarke, Robert Heinlein, Frank Herbert, Kurt Vonnegut … Vance hat SF geschrieben, Fantasy, Krimis, Erzählungen, TV-Drehbücher (Captain Video); in einigen der Nachrufe, die ihm nun Zeitungen wie New York Times, Guardian und FAZ gewidmet haben, wird festgestellt, er sei einer der besten Stilisten der amerikanischen LiteraturRead More

Posted On Juni 15, 2013By Lutz GoellnerIn Crimemag, Porträts / Interviews

Nachruf auf Ian M. Banks

Der elegante Wüterich – Am 9. Juni 2013 ist Ian Banks verstorben, jenseits aller U/E-Gehege geschätzt von Lesern, die Intelligenz, Originalität, Eleganz und eine gewisse Komplexität für willkommene Tugenden halten. Ein Nachruf von Lutz Göllner. Ich bin auf Ian Banks gestoßen, weil ich Bret Easton Ellis’ „American Psycho“ so doof fand. (Ja, gut, es war Satire, aber wer erträgt schon seitenlange Elogen auf Genesis, Whitney Houston und Huey Lewis And The News?) „Du musst mal ‚Verschworen‘ lesen“, empfahl mir mein Kumpel Bernie, damals Chefredakteur der „Speedline“, des besten deutschen FachblattsRead More