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Posted On August 15, 2017By Katja BohnetIn Crimemag, Kunst

Kunstausstellung: Peter Saul

Superman ist tot – Peter Saul in der Frankfurter Schirn Kunsthalle Von Katja Bohnet Verbrechen zahlt sich nicht aus Superman ist tot. Zerquetscht. Oder erschossen. Oder beides. Keiner rettet ihn. Es ist zu spät. Superdog wurde vaporisiert. Supermans Gesichtsfarbe wirkt unnatürlich grau, kein Wunder, weil diese grausame Maschine ihn fertig macht. Mit einem Revolver versucht er sich zu wehren, aber der Schuss richtet sich nur gegen ihn selbst. Superman hatte es nicht leicht, er geriet auf die schiefe Bahn. All diese Heldentaten, danach die Drogen und der Alkohol. Bankraub, Totschlag,Read More
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2016 ist das 500. Todesjahr von Jheronimus van Aken alias Hieronymus Bosch. Die Niederlande ehren den Maler mit einer großen Ausstellung und anderen, vielfältigen Aktivitäten. Boschs Werk war und ist Gegenstand der unterschiedlichsten Auslegungen und Interpretationen, die versuchen, seine phantastischen, bizarren und oft schlicht rätselhaften Gestalten, Pflanzen, seine Mischwesen und seine offensichtlich mehrfach codierten Bilderwelten sinnhaft zu entschlüsseln. Surreale, absurde, grausame und komische Bildwelten, die sich tief ins kollektive Gedächtnis gegraben haben, egal, ob man seinen Intentionen gerecht wird oder nicht. Denn Selbsterklärungen oder Aussagen zu seinen Werken gibt esRead More
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2016 ist das 500. Todesjahr von Jheronimus van Aken alias Hieronymus Bosch. Die Niederlande ehren den Maler mit einer großen Ausstellungund anderen, vielfältigen Aktivitäten. Boschs Werk war und ist Gegenstand der unterschiedlichsten Auslegungen und Interpretationen, die versuchen, seine phantastischen, bizarren und oft schlicht rätselhaften Gestalten, Pflanzen, seine Mischwesen und seine offensichtlich mehrfach codierten Bilderwelten sinnhaft zu entschlüsseln. Surreale, absurde, grausame und komische Bildwelten, die sich tief ins kollektive Gedächtnis gegraben haben, egal, ob man seinen Intentionen gerecht wird oder nicht. Denn Selbsterklärungen oder Aussagen zu seinen Werken gibt es nicht.Read More
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Was wäre, wenn… … es keine Kunst mehr gäbe? Das MMK widmet sich in seiner Ausstellung „Das imaginäre Museum“ dem Szenario des Verschwindens der Kunst – und meint damit das Betriebssystem Kunst unserer Zeit. Von Kerstin Schoof Das Szenario des “Imaginären Museums” ist in jedem Fall außergewöhnlich, Science Fiction und Old School zugleich: im Rückgriff auf Ray Bradburys Klassiker „Fahrenheit 451“, der eine Zukunft entwirft, in der Bücher verbrannt werden und zusehends verschwinden, versetzen das MMK, die Tate Liverpool und das Centre Pompidou ihre Kooperationsausstellung in eine Zukunft ohne Kunst.Read More
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2016 ist das 500. Todesjahr von Jheronimus van Aken alias Hieronymus Bosch. Die Niederlande ehren den Maler mit einer großen Ausstellung und anderen, vielfältigen Aktivitäten. Boschs Werk war und ist Gegenstand der unterschiedlichsten Auslegungen und Interpretationen, die versuchen, seine phantastischen, bizarren und oft schlicht rätselhaften Gestalten, Pflanzen, seine Mischwesen und seine offensichtlich mehrfach codierten Bilderwelten sinnhaft zu entschlüsseln. Surreale, absurde, grausame und komische Bildwelten, die sich tief ins kollektive Gedächtnis gegraben haben, egal, ob man seinen Intentionen gerecht wird oder nicht. Denn Selbsterklärungen oder Aussagen zu seinen Werken gibt esRead More
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2016 ist das 500. Todesjahr von Jheronimus van Aken alias Hieronymus Bosch. Die Niederlande ehren den Maler mit einer großen Ausstellung und anderen, vielfältigen Aktivitäten. Boschs Werk war und ist Gegenstand der unterschiedlichsten Auslegungen und Interpretationen, die versuchen, seine phantastischen, bizarren und oft schlicht rätselhaften Gestalten, Pflanzen, seine Mischwesen und seine offensichtlich mehrfach codierten Bilderwelten sinnhaft zu entschlüsseln. Surreale, absurde, grausame und komische Bildwelten, die sich tief ins kollektive Gedächtnis gegraben haben, egal, ob man seinen Intentionen gerecht wird oder nicht. Denn Selbsterklärungen oder Aussagen zu seinen Werken gibt esRead More
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2016 ist das 500. Todesjahr von Jheronimus van Aken alias Hieronymus Bosch. Die Niederlande ehren den Maler mit einer großen Ausstellung und anderen, vielfältigen Aktivitäten. Boschs Werk war und ist Gegenstand der unterschiedlichsten Auslegungen und Interpretationen, die versuchen, seine phantastischen, bizarren und oft schlicht rätselhaften Gestalten, Pflanzen, seine Mischwesen und seine offensichtlich mehrfach codierten Bilderwelten sinnhaft zu entschlüsseln. Surreale, absurde, grausame und komische Bildwelten, die sich tief ins kollektive Gedächtnis gegraben haben, egal, ob man seinen Intentionen gerecht wird oder nicht. Denn Selbsterklärungen oder Aussagen zu seinen Werken gibt esRead More
Kunst, ohne Museum Von Alf Mayer In einer gerechten Welt würde es Preise regnen auf dieses Buch, würde es weithin besprochen, zusätzlich in Galerien und Museen zum Verkauf angeboten, hätten alleine die Stadt Kassel und die ihr zugehörende Gesellschaft einige tausend Exemplare abgenommen, könnten die beiden Autoren mit dem Lohn ihrer gewaltigen Arbeit ein paar Monate ihre Miete finanzieren. In einer gerechten Welt wäre dieses Buch ein Ereignis. Aber es geht in ihm um Kunst. Da sind die Maßstäbe noch extremer außer Kraft, da läuft die Ökonomie des Geldes erstRead More

Posted On Juni 6, 2015By Kerstin SchoofIn Crimemag, Kunst

Ausstellung: Ori Gersht – NaturGewalten

Zwischen Zerstörung und Schönheit – Bis zum 14. Juni 2015 zeigt das Sinclair-Haus in Bad Homburg Fotografien und Videos des israelischen Medienkünstlers Ori Gersht. Die erste deutsche Einzelausstellung des 48-jährigen Wahl-Londoners und der zugehörige Katalog machen aufmerksam auf Gershts eigenwillige Annäherung an die Verbrechen unsichtbarer Vergangenheiten. Von Kerstin Schoof Wie kann Vergangenheit greifbar, längst vergangene Erfahrungen erlebbar werden? Ori Gershts Fotografien und Filme stellen sich diese Fragen anhand der Schauplätze vergangener Kriege und Verbrechen, die oftmals keinerlei Spuren der dort stattgefundenen Geschehnisse aufweisen. In der Ausstellung „NaturGewalten“ sind es Landschaften,Read More
Wer für die anstehenden Feiertagen noch inspirierende Lektüre sucht, ist mit den folgenden vier Büchern bestens beraten: Visionäre Modeschöpferinnen, außergewöhnliche Künstlerinnen, spektakuläre Lebensgeschichten, tolle Fotos – was will man mehr? Emilie Flöge – Auf Freiheit zugeschnitten Es ist fast ein bisschen schade, dass der Untertitel der Biografie von Modeschöpferin Emilie Flöge auf deren Beziehung zu Gustav Klimt verweist – als würde ein Buch über Flöge erst durch diesen Umstand legitimiert. Aber es ist ja auch tatsächlich so: Klimt, bedeutendster Vertreter der Wiener Secession, ist weltberühmt, sein Status unbestritten; den NamenRead More

Posted On Dezember 3, 2014By Daniel KhafifIn Kunst, Litmag

Das Berliner „Museum der Stille“ von Nikolaj Makarov

Nichts hat gefehlt – Eine Museumsempfehlung mit Rückblende von Daniel Khafif. Mit der Kunst ist es bekanntermaßen wie mit der Küche – die Geschmäcker sind verschieden. Das in vielen, oft eisigen Hallen etablierter Kunsttempel mit viel Lob zurückgeworfene Echo auf den bildenden Künstler Nikolaj Makarov scheint diese Regel mit der berühmten Ausnahme zu belegen. Fast sämtliche Berliner Medien (von „zitty“, „Tip“ zur „Morgenpost“), Kunstmagazine oder Szene-Blogs wie „ModeAffe“ boten2014 eine wunderbare Hommage an das Oeuvre Nikolay Makarovs, dessen “Museum der Stille” rechtzeitig zur Berlin Art Week im September 2014 wiedereröffnetRead More

Posted On September 17, 2014By Christina BacherIn Kunst, Litmag, Porträts / Interviews

Der Künstler Martin Wanka im Interview

„from poor to rich“ – Martin Wanka hat die Kontoauszüge aus der Zeit seines Studiums als Diplomarbeit abgegeben. Die Biografie in Form von Kontobewegungen gibt Auskunft darüber, wie der Student Wanke gelebt, gegessen und geliebt hat. Auch heute macht der Kölner aus seinen Finanzen kein Geheimnis. In der Folge-Aktion „from poor to rich“ versteigert er seine aktuellen Kontoauszüge auf Ebay. Mit Erfolg. Christina Bacher hat mit ihm gesprochen. Schön, dass wir uns kennenlernen, bevor bei dir der Reichtum ausbricht … Da ich es geschafft habe, mein Diplom mit Kontoauszügen zuRead More
Wahnsinnig Verliebt: Gisèle Freund bei Frida Kahlo und Diego Rivera in Mexiko – Das erste, was auffällt (was mir auffällt): die exaltierten Muster der Stoffe; Dolores del Rios Kleid mit Blätterranken und Zitrusfrüchten auf weißem Grund, die dunkle Bluse mit hellen, fleischigen Blumen an Frida Kahlo in dem Bild, das sie mit ihrem Arzt, Dr. Farill, zeigt, die Malerin in einer hellen Bluse, übersät mit zart-stilisierten Federn. Der Ort ist Mexiko, die Protagonistinnen sind Kosmopolitinnen, solche Stoffe trugen stilvolle Frauen in den 1950ern auch in Europa, in Paris. Die meistenRead More

Posted On Dezember 11, 2013By Peter MuenderIn Kunst, Litmag

Ausstellungshinweis: „Helden der Leinwand“

Bekannte Gesichter, gut gemischt Farben – In der Hamburger Ausstellung „Helden der Leinwand“ zeigen Pia Paulsen und ihr Vater KW Paulsen Porträts bekannter Schauspieler und Fernsehfiguren. Von Peter Münder. Stars sehen Dich an: Audrey Hepburn zeigt uns mit betörendem Bambi-Blick ihre bekannte superlange Zigarettenspitze, Bryan Cranston, der zum abgebrühten Drogen-Chemiker mutierte krebskranke Chemie-Lehrer Walter White aus der TV-Serie „Breaking Bad“, starrt hinter seiner randlosen Brille mit leerem Blick offenbar direkt ins böse zugedröhnte Koks-Chaos, während Kerry Washington unter einem bedrohlichen Riesenstrudel gelassen-skeptisch alle zukünftigen Naturkatastrophen dieser Welt erwartet. So weitRead More

Posted On September 4, 2013By Christina MohrIn Bücher, Kunst, Litmag

Mohr Music: Glam, Kunst und queere Mode

Ein „Mohr Music“-Glam-Spezial zur Frankfurter Schirn-Ausstellung „Glam. The Performance of Style“ und drei Neuerscheinungen rund um Mode, Kunst und Glamour. Glam Yourself! Noch bis Ende September läuft in der Frankfurter Schirn die Ausstellung „Glam. The Performance of Style“, die zuvor in Liverpool zu sehen war. Kurator Darren Pih will anhand der Exponate – angefangen mit Bryan Ferrys und Brian Enos Bühnenoutfits über Andy Warhols Filme und Fotos von Nan Goldin – zeigen, dass Glam als popkulturelles Phänomen bedeutender und offener war als Punk. Diese Behauptung mag angesichts schriller Make-up-Kreationen aufRead More
1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: Alexej von Jawlenski: Große Meditation V. (Alle Folgen hier). Einunddreißigste Ausfahrt Bei diesem Bild, der „Großen Meditation V“ des Alexej von Jawlenski, stößt mein ästhetisches Sehen an seine Grenze. Ohne das, was ich über die Umstände seiner Entstehung weiß, bliebeRead More
Neue Bücher von und über revolutionäre Frauen, besprochen von Christina Mohr. Schwestern der Revolution – Noch bis zum 24. Februar ist im Ludwigshafener Wilhelm-Hack-Museum die Ausstellung „Schwestern der Revolution“ zu sehen, die mit dem Vorurteil aufräumt, dass Kunst zur Zeit der Russischen Revolution (1907 – 1934) hauptsächlich von Männern geschaffen wurde: Suprematist Kasimir Malewitsch und sein schwarzes Quadrat sind bekannt, ebenso Namen wie El Lissitzky oder Alexander Rodtschenko. Aber russische moderne Kunst von Künstlerinnen? Fehlanzeige. Der Weg nach Ludwigshafen bzw. der Blick in den Ausstellungskatalog lohnt daher nicht nur ausRead More

Posted On Dezember 19, 2012By Christina MohrIn Bücher, Kunst, Litmag

Sammelbesprechung: Neue Bücher zu Kunst und Mode

Vier neue Bücher zu Kunst und Mode, besprochen von Christina Mohr. Fehler is King „Fehler is King“, heißt es bei Knarf Rellöm Trinity und meint, dass aus Perfektionismus keine Kunst, sondern Langeweile entsteht. Und was Knarf für Popmusik statuiert, kann auch auf die Bildende Kunst übertragen werden: perfekte Kunstwerke sind schön, aber auch tendenziell uninteressant. Spannung entsteht durch Reibung – respektive Fehler, Ungereimtheiten, einem zu lang gemalten Hals oder unmögliche Perspektiven. Der Kunsthistoriker Thomas R. Hoffmann hat in dem Band „Das sieht doch keine Sau…“ Kunstwerke aus verschiedenen Epochen zusammengetragen,Read More

Posted On November 28, 2012By Christina MohrIn Kunst, Litmag

Natter/Leopold (Hg.): Nackte Männer. Von 1800 bis heute

Von Würde und Scham – Zwei Ausstellungen in Linz und Wien beschäftigen sich momentan mit unbekleideten Männern. Christina Mohr hat sich den Katalog zur Ausstellung „Nackte Männer. Von 1800 bis heute“ angesehen. Während der weibliche Akt in der Bildenden Kunst fast immer erotisch konnotiert ist, meist sogar als Sinnbild der Erotik allgemein dient, ist die Rolle des nackten Mannes keineswegs so klar umrissen. Historische Bildnisse nackter Männerkörper stehen für Sieg und Überlegenheit, aber auch für Schutzlosigkeit, Ausgeliefertsein und Verletzlichkeit. Der nackte Mann ist antiker Athlet (Kouros), christlicher Märtyrer oder mythischerRead More

Posted On November 14, 2012By Sophie SumburaneIn Kunst, Litmag

Bericht vom Leipziger „Festival der Dilettanten“

Vom Universal-Dilettanten und dem erstarrten Experten – Am vergangenen Wochenende (9.-11.11.) fand in der HALLE 14 auf der Leipziger Baumwollspinnerei im Rahmen der aktuellen Ausstellung „Über den Dilettantismus“ das „Festival der Dilettanten“ statt. Sophie Sumburane hat sich für CULTurMAG dort umgesehen. Die Gesellschaft. Das scheint etwas zu sein, das uns vorgibt, wie wir zu sein haben. Konform, vorwärts strebend, immer den Experten zu Rate ziehend. Geht etwas kaputt, ruft die Gesellschaft den Experten. Der sitzt in seinem Mikrokosmos, schaut nicht mehr nach links, auch nicht nach rechts und verkommt zumRead More

Posted On November 7, 2012By Tina Karolina StaunerIn Kunst, Musikmag

Lou Reed und John Cale

Aktuelle Aktivitäten der einstmaligen Velvet Underground-Musiker aus der Sicht von Tina Karolina Stauner.Read More
Magischer Twilight-Realismus – Reif für die Insel? Die Hamburger Fotografin Anja Jensen stellt ihre faszinierenden „Tatort“-Bilder auf Föhr im Museum Kunst der Westküste aus. Es sind inszenierte, geheimnisvoll ausgeleuchtete Fotos, die während ihrer Aufenthalte auf Föhr und Amrum entstanden. Von Peter Münder Hinten am dunkelblauen Horizont ist ein roter Reststreifen der untergehenden Sonne auszumachen, vorn steht ein grell ausgeleuchtetes rothaariges Mädchen im weißen Kleid in einer hügeligen Heidekrautlandschaft und blickt direkt in die Kamera. Sie greift dabei in einen großen Popcornkübel – will sie dem Betrachter vielleicht etwas anbieten? OderRead More

Posted On Oktober 31, 2012By Carl Wilhelm MackeIn Kunst, Litmag

Der (Kriegs-)Fotograf Giles Duley

„I’m still a photographer“ – Carl Wilhelm Macke über das Schicksal des schwer verletzten Fotografen Giles Duley. Soll man ein Foto veröffentlichen, das die Folgen von Gewalt besonders drastisch und in einer den Zuschauer und Leser schmerzhaft berührenden Weise trifft? Gibt es nicht eine Toleranzgrenze in der Darstellung von Gewalt und deren Folgen, die man als verantwortlicher Redakteur eines Mediums absolut zu respektieren hat, wenn einem Menschenrechte und Menschenwürde mehr bedeuten als pathetische Worte zum Sonntag? Gibt es jenseits eines Scoops im Konkurrenzkampf um Aufmerksamkeit mit anderen Medien nicht auchRead More
Foto2
Kunst in den Straßen Detektiven ähnelnd, streichen Eingeweihte durch die großen Städte der (vornehmlich westlichen) Welt – sie sind auf der Suche. Bewaffnet mit Kameras und ausgezeichnet mit dem geschultem Blick im Club der Wissenden funktionieren Sie dank Flickr und Facebook als Kulturattachés für eine heterogene Streetart Szene. Baudrillard hat sich 1978 geirrt als er in seinen Ausführungen: „Kool Killer oder Der Aufstand der Zeichen“ behauptete, die Bewegung sei „praktisch vorbei“, sie hatte gerade erst begonnen. Zwei junge Kuratoren haben sich in Berlin der Sache angenommen und so sind nochRead More
1 Kunstpostkarte, 1 Woche, 1 Kolumne, 1 Jahr lang: Ab Juni erscheint bei CULTurMAG wöchentlich für ein Jahr Michael Zellers SEH-REISE in zweiundfünfzig Ausfahrten, ein „Tagebuch in Bildern”: Betrachtungen zu Kunst und Leben, von den ägyptischen Pharaonen über die griechisch-römische Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Heute: Eine Malerei an der Grabkammerwand von Pharao Tut Ench Amun. (Alle Folgen hier). Zehnte Ausfahrt So also sieht es aus, wenn Götter unter sich sind, im stillen Kämmerlein. Vor einem Goldgrund – wovor denn sonst – sind sie einander zugewandt,Read More

Posted On August 22, 2012By Peter MuenderIn Bücher, Kunst, Litmag

Elke Heidenreich/Tom Krausz: Dylan Thomas

Turbulente Akzeptanz – In ihrem herrlichen Bildband (mit Fotos von Tom Krausz) über Dylan Thomas begibt sich Elke Heidenreich an markante Schauplätze aus dem Leben des genialen walisischen Dichters und betreibt eine einfühlsame biografische Spurensuche. Von Peter Münder Das Leben als unendliche, inspirierende, aber auch deprimierende hochprozentige Kneipentour, mittendrin der junge geniale Verseschmied als walisischer Rimbaud – das ist die Vorstellung, die wir uns heute vom früh (mit 39 Jahren) verstorbenen Dylan Thomas (1914–1953) und seiner fragilen Künstlerexistenz machen. Sein Hörspiel „Under Milk Wood“ – eine walisische Variante von ThorntonRead More