Kolumnen und Themen Category

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„Begrüßung & nur ein paar Gedanken“ Das Ende des Kriminalromans … wie wir ihn kennen? Thomas Wörtche hielt anlässlich des Kongresses über Kriminalliteratur  – KrimisMachen 3, der Anfang September in Hamburg stattfand, die Eröffnungsrede. Lesen Sie eine Mitschrift: Was soll KrimisMachen3? Branchentreffen dienen üblicherweise pragmatischen Aspekten. In diesem Falle widmet es sich Schichten, die auf den ersten Blick nichts mit dem täglichen Geschäft zu tun haben – aber eben nur auf den ersten Blick … Auch wenn das Programm zunächst anmutet wie ein literatursoziologisches Seminar. Aber wir werden sehen … Thema:Read More
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I Donna Daisy und Sancho Duck – Remythologisierungsversuche  „Die Ritterin und ihr Knappe“[1] ist eine wunderbare alternative history- und gender-story: Daisy (in der echten postmodernen Entenhausener Realität Donalds Verlobte, ja genau, die Verlobte von diesem Alltagsversager, der als Phantomias und Geheimagent regelmäßig die Welt retten muss). Daisy hier nun in der Rolle von Arthus und Donald als Knappe, durchaus mit dem Potential eines Sancho Panza! Wunderbar, wie Daisy beherzt das Schwert aus dem Stein zieht. Donald: „Aber sie ist ein Weib[2]! Geht das?“ Stimme: „Heutigentags geht alles.“[3] Also das berühmteRead More
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Arrival. Ein kurzer hermeneutischer Kommentar von Markus Pohlmeyer Prolog  I „Die Geschichte deines Lebens“[1] von Ted Chiang verbindet eine tiefe und tief traurige Mutter-Tochter-Geschichte mit der Ankunft von Außerirdischen. Privates scheint Welthistorischem gegenüber zu stehen: und doch wirkt dies alles ineinander! Chiang übernimmt Prinzipien der Quantenwelt (Mikrokosmos) als ontologischen Bauplan seiner Geschichte (Makrokosmos). Die Story transformiert sich zu einer großen Metapher, d.h. Allegorie, des Quantenkosmos. Darum: Anfang und Ende in der gewohnten Reihenfolge? Für die Quantenelektrodynamik scheint das ohne Belang, z.B.: „Das Elektron emittiert ein Photon, eilt in der ZeitRead More
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Die Formation eines Subgenres Von Thomas Wörtche Als ich mich neulich mit Junichiro Tanizalkis Meisterwerk „Der Schlüssel“ beschäftigt hatte, der sich unter anderem mit den Gender-Rollen der modernen japanischen Gesellschaft beschäftigt, fiel mir auf, wie geschichtsvergessen auch die Traditionslinie kriminalliteraturschreibender Frauen aktuell geworden ist. Deswegen sei hier noch einmal und nachdrücklich auf Masako Togawa hingewiesen, die zudem mit dem Titel ihres Erstlings, „Der Hauptschlüssel“ auf Tanizaki anspielt, aber sich gleichzeitig von männlichen Vorbildern loslöst und in einen globalen weiblichen Diskurs eintritt. Der Mann, der nachts rastlos durch Tokio streift, istRead More
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The Headlock of Kinship By Christopher G. Moore Archeological finds coupled with better techniques of carbon dating have pushed back the origins of our species to nearly 300,000 years. The environment in which humans evolved favoured family groups as a cohesive, cooperative unit for food gathering and protection against predators. Complaining about your uncle, grandmother or nephew being idle or incompetent wasn’t going to help. The whole group was interconnected. They stuck together because they had no other choice. And remember, for hundreds of thousands of years, hominids lived inRead More
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Posted On August 15, 2017By Thomas PrzybilkaIn Bücher, Crimemag, Kolumnen und Themen

Sekundärliteratur: About Crime Fiction

About Crime Fiction Hinweise zur Sekundärliteratur von Thomas Przybilka (Lieferung No. 64, Juni 2016 – Dezember 2016) Seit Jahren bibliografiert, archiviert und kommentiert der Ehrenglauser-Preisträger Thomas Przybilka in seinem BoKAS (= Bonner Krimi-Archiv Sekundärliteratur) wissenschaftliche und publizistische Arbeiten aus aller Welt, die sich mit den unendlichen Facetten von Kriminalliteratur befassen. In unregelmäßig regelmäßigen Abständen erscheinen dann seine unschätzbar wertvollen Zusammenfassungen der aktuellen Sekundärliteratur, die jeder zur Kenntnis nehmen muss, der sich auch nur ein bisschen über seine Lieblingsliteratur kundig machen möchte. Ein solcher „Newsletter“ hat leicht einmal 160 bis 200 Seiten; deswegen empfiehltRead More
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Alien: Covenant – Schwanengesang. Ein Essay. Von Markus Pohlmeyer Ridley Scott hat es mir nicht leicht gemacht: ein Meisterwerk erwartend, sah ich Alien: Covenant (2017)! Der Film hätte ein Science Fiction sein können, hätte er sich dafür entschieden. Oder Horror, die Anlagen waren da. Hm. Oder innovativ – um zu zeigen, dass Kino noch was könne – im Angesichte von Serien, die sich mit Überlichtgeschwindigkeit auf der Überholspur bewegen und das Kino mittlerweile mehrfach überrunden. Also was sah ich? Klassische Elemente von Science Fiction: zusammengewürfelt! mad scientist-Variationen[1], festgemacht am AndroidenRead More
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Seid dankbar. Ihr seid doch vertreten. Von Beatrice Behn Also, das Thema mit der schlechten Repräsentation von Frauen, einer Minorität, die so um die 50% der Weltbevölkerung ausmacht, beim Filmfestival in Cannes stimmt ja jetzt nicht so ganz. Ich fahre da seit inzwischen sieben Jahren hin und nicht nur bin ich selbst eine Frau – und damit Teil der ungefähr 20% Frauen in der Filmkritik –, sondern ich sehe auch ganz viele Frauen vor Ort. Schon bei meiner Ankunft reicht mir eine nette Hostess in einem blauen Kleidchen mein BusticketRead More
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Vor 70 Jahren wurde Benjamin “Bugsy” Siegel erschossen, der Schöpfer der Zockermetropole Las Vegas Von Mike Wuliger Er war der Posterboy des organisierten Verbrechens in den USA: Benjamin “Bugsy” Siegel, geboren am 28. Februar 1906 in New York, erschossen – wahrscheinlich im Auftrag seiner Komplizen – vor 70 Jahren, am 20. Juni 1947 in Beverley Hills, war in Hollywood ebenso zu Hause wie im Milieu der Mafia. Bis heute ist er eine Legende der amerikanischen Populärkultur. In “Der Pate II” taucht er als “Moe Greene” auf; in Fernsehserien wie “BoardwalkRead More
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Posted On Mai 15, 2017By Thomas AdcockIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Kolumne: Thomas Adcock: Fremdschämen

EAST GREENWICH, Rhode Island U.S.A. There are times when only German will suffice in articulating complexity, especially of infuriating nature. For instance, consider the current White House tenant, an orange-faced Manhattan braggart and tabloid newspaper oddity whom New Yorkers have loathed for the past three decades. Among this man’s latest dubious accomplishments, he has inspired certain government investigators—those not yet dismissed for probing his probable traitorous ties to Russian spies—to give the city of Washington a new moniker: Kremlin on the Potomac. How to describe him? “The beauty of GermanRead More
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GoT – Minimale Meditationen Von Markus Pohlmeyer Prolog Tyrion Lennister – Zwerg, Killermaschine, Super-Liebhaber, witzig, frech, Kampftrinker und Analytiker – bringt den Inhalt einer der weltweit bekanntesten Serien (und Roman-Folgen) wie immer gnadenlos auf den Punkt: „Kronen stellen seltsame Dinge mit den Köpfen darunter an.“[1] Damit wäre alles über die Weltgeschichte und diese Serie gesagt – und der Essay könnte hier enden. Aber es liegt am Wie. Autoren stellen schon seltsame Dinge mit Texten an. Schauriges und Blablabla Die Geschichte hebt an mit einem ständig betrunkenen König und einem Inzestdrama zwischenRead More
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Posted On April 15, 2017By Thomas AdcockIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Kolumne: Thomas Adcock: Banana Republic

  Banana Republic Manly Trump Plays with Missiles ‘Wonder Boy’ plays with everything else By Thomas Adcock Copyright © 2017 – Thomas Adcock NEW YORK CITY, near America      On Monday afternoon in the final week of March, Donald J. Trump transferred the lion’s share of governmental authority to an unelected, unpaid, un-vetted, and largely unknown young man wanted for questioning by the United States Senate Intelligence Committee (and likely the Federal Bureau of Investigation) about his hush-hush dealings with Russian bankers and oligarchs, and shady Kremlin operatives tiedRead More
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Posted On April 15, 2017By Larry BeinhartIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Essay: Larry Beinhart: All politicians lie

All politicians lie but it’s better if not mentioned  by Larry Beinhart We don’t need to be relativistic about it, we don’t need to introduce knee-jerk equivalences, we just need objectivity. Larry Beinhart is an American novelist best known for his novel „American Hero“ which was made into the movie „Wag the Dog“ (1997) with Dustin Hoffman and Robert De Niro. The story: A Washington D.C. spin doctor (De Niro) is hired by the American president just a few weeks before reelection to distract the electorate from a sex scandal. He hiresRead More
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Protest time in South Africa By Sandi Baker South Africa is a divided country that once prided itself on being the poster child for truth and reconciliation. The people of South Africa went out to march on Friday, 7 April, most against President Zuma but some for him. The marches were relatively peaceful with few incidents of violence and aggression. These were not the usual protests of black South Africans protesting against service delivery in far-flung areas in Limpopo away from the commercial hubs of Gauteng and Cape Town. TheseRead More
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Nachts inmitten des Abfalls der Stadt Frank Göhre, letztes Jahr im Herbst. An einem Regentag in Rom. In den Bogengängen am Bahnhof Termini. Die Erinnerung, dass Pasolini hier den Stricher Pelosi aufgegabelt hat. Der Mord in der Nacht zum 2. November 1975. Es gibt seitdem mehrere Variationen über das Geschehen. Frank Göhre beginnt zu ermitteln. Viel Lesestoff (siehe Liste am Ende). Viel Internet-Recherche. Aber letztlich der eigenen Intention folgend. Assoziativ denkend und schreibend. Der eigentlichen Wahrheit fiktional näher kommend. Und zugleich der Versuch, die damalige Zeit zu beleuchten: Kultur & Politik, die politischen Intrigen. Eine Zeitreise inRead More
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Die Neue Welt oder Lucky Luke: Das gelobte Land Von Markus Pohlmeyer Prolog Erstes Bild des neuen Lucky Luke-Bandes[1]: der Titel ragt in eine friedliche Viehherde; Jolly Jumper grast; Lucky Luke unter einem Baum, mit einem Strohhalm im Mund[2] – und in der Gedankenblase: „Herrlich, dieses einsame Leben fernab von jedem unnützen Geschwätz …“[3]; und rechts unten, in einer gelben Raute: „Der Westen… unendliche Weiten … Nichts als Natur …“[4] (Okay, der Weltraum … unendliche Weiten …; Western und Science Fiction als die zwei Großnarrationen der Postmoderne![5]) In jene IdylleRead More
Christopher G. Moore
Creative Lawyers and Judges By Christopher G. Moore Most writers are asked about their prior jobs. When I say my job was a law professor and lawyer, they follow up by asking whether law training helps or hurts you as a novelist. The creative aspects of law practice before a judge features in this excellent article by Maksymilian Del Mar: The Legal Imagination. Having been on both sides of two creative cultures, and that has given me a slightly different perspective from Del Mar. Here are my thoughts. Lawyers (specifically trialRead More
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Im wüsten Land der Kriminalliteratur Auch T.S. Eliot hat Krimis gelesen. Das konnte man wissen, aber auch wieder vergessen haben. Jetzt liegen seine einschlägigen Texte unter dem Titel „T.S. Eliot, Krimileser“ vor. Thomas Wörtche hat sie sich genauer angeschaut. Es ist ein alter, aber stets beliebter Zopf, die Nobilitierung von Kriminalliteratur über möglichst prominente Leser zu betreiben. Tja, wenn sogar Konrad Adenauer gerne Krimis gelesen hat, dann … Gerne übersehen wird dabei, dass die meisten Mandarine ihre durchaus eigene Agenda mit dem Genre hatten – Brecht und Benjamin etwa, ErnstRead More
Joris Hoefnagel, illuminator
Auf dem Weg zum Essay. Ein Essay In einem schönen Nachtrag zu unserm Special Essay Special einige Gedanken von Markus Pohlmeyer, überaus produktiver Essayist bei Culturmag, zur Verfertigung des Essay an sich. Wir leben in einem intertextuellen Zitaten-Multiversum – das ist schön und anstrengend zugleich (man könnte ja jemanden überlesen, überhört, übersehen haben)! Aber ich, der Einzelne, freue mich, daran partizipieren zu können. Ohne mühselig durch Europa auf der Suche nach Handschriften zu reisen, um diese dann in Bibliotheken abzuschreiben. Cicero und Seneca gibt es heute einfacher. Dennoch und wieRead More
Christopher G. Moore

Posted On März 15, 2017By Christopher G. MooreIn Crimemag, Kolumnen und Themen

Essay: Christopher G. Moore on Noir

A Meaning of Noir By Christopher G. Moore, creator of the Vincent Calvino crime fiction series. When you come across the phrase “noir crime fiction”. The first question is what is meant by noir? I have written private eye fiction set in Southeast Asia. My experience has probably been different from many other crime writers in the United States or Canada. The purpose is to start a discussion rather than reaching a definitive conclusion. After twenty-five years writing the sixteen novels in the Vincent Calvino series, I’ve had a chanceRead More
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Trump is a great storyteller – We need to be better. My son is three years old. Every morning and evening I read to him. I love the joy he takes in learning new words, immersing himself in stories, seeing himself as the characters, and acquiring a moral and ethical sense. He lives in a world of good and bad, of threat and rescue, of choices between doing or not doing harm. When I was a child, not much older than him, I had no library to call my ownRead More
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Anarchist, Kommunist, Widerstandskämpfer, Sozialist … Ein Salut von Alf Mayer 20 Jahre ist er nun tot. Sein Freund Victor Gollancz schon 50. Zeit, das Gespann Karl Anders und Victor Gollancz hier bei CrimeMag vorzustellen. „Kriminalromane sind die Literatur der Demokratie. Der Kriminalroman und sein Detektiv sind nur in einer Welt möglich, die nicht der Allgewalt des Staates, der Gestapo oder des NKWD ausgeliefert ist. In einem Polizeistaat ist ein Sherlock Holmes selbst als literarische Figur undenkbar.“ Solche Gedanken versuchte der Widerstandskämpfer und Emigrant Karl Anders in den frühen 1950ern denRead More
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Wie viel weiter man im Nachdenken schon gewesen ist Von Thomas Wörtche Die theoretische Beschäftigung mit Kriminalliteratur war und ist ein Stiefkind unserer Verlage. Die Erinnerung an die Verleger Victor Gollancz und Karl Anders in dieser CrimeMag-Ausgabe ergänzen wir mit einem Blick auf einen Meilenstein der Literaturwissenschaft, auf Fritz Wölckens „Untersuchung über die englische und amerikanische Detektivliteratur“, 1953 im Verlag von Karl Anders erschienen und bei CulturBooks in einer Digitalausgabe wiederaufgelegt. »Der literarische Mord« war Anfang der 50er Jahre Wölckens Habilitationsschrift, die – man bedenke die Zeit – angesichts desRead More
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Der bedingungslose Menschenfreund Er war ein scharfer und früher Kritiker der Nationalsozialisten, doch nach dem Krieg war er auch der erste, der auf das Leid der Deutschen hinwies. Der britisch-jüdische Verleger und Schriftsteller Victor Gollancz stellte sich auf die Seite der Schwachen und Leidenden. Vor 50 Jahren starb er in London, am 8. Februar 1967. Von Matthias Bertsch – mit einem Nachtrag in Sachen Kriminalliteratur von Alf Mayer. „Mir fiel, als ich ihm gegenüber saß, ein Satz von Thomas Mann ein, den er während der nationalsozialistischen Zeit in der EmigrationRead More
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Howard Hodgkin 1932 – 2017 I first became really aware of Hodgkin’s work towards the end of 1995, the beginning of 1996, when I was able make several visits to a major retrospective of his paintings, first at the Metropolitan Museum of Art in New York and then at the Hayward Gallery in London. It was difficult – nigh on impossible – not to be dazzled, delighted, impressed – the richness of colour, the seductive brilliance, all those glorious swirls of paint – echoes of other favourite painters, Bonnard, Vuillard. It was only when visitingRead More
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Posted On März 6, 2017By Achim StanislawskiIn Kolumnen und Themen, Litmag

Essay: Neue Fabelwesen: Die Sexpuppe

1967 veröffentlichte Jorge Luis Borges sein «Buch der imaginären Wesen«, für das er vom Doppelgänger bis zum Kentauren eine Aufstellung der wichtigsten Fabelwesen aller Kulturkreise zusammentrug. Das Buch des universell belesenen Autors wurde sofort zu einem Meilenstein für die etwas in Vergessenheit geratene Wissenschaft der Parazoologie, also jenes Zweigs der imaginären Zoologie, der sich mit der Erforschung von Fabelwesen beschäftigt. Doch so vielseitig Borges’ Buch auch war, so konnte es bei leibe nicht alle relevanten imaginären Wesen berücksichtigen. Diese Lücke schließt nun Achim Stanislawski in seinem Periodikum »Die Neuen Fabelwesen«.Read More