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Posted On Dezember 6, 2016By Stella SinatraIn Allgemein, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Advent, Advent 1 bild / 100 worte Adventlich-nerdiges Plaudern mit dem Neffen, über den wir uns uneinig sind; das Dandy-Ding, unseretwegen, aber wäre ein HALLO nun angemessen, oder nicht? Die müde Handbewegung: optimierbar, spekuliert die Cousine (wir  versammelt am Tisch, verwandtschaftlich rund um den Truthahn, der heuer ein Fisch ist). „Marley war todt, damit wollen wir anfangen“ – Wer ist der Schreiberling, der so in eine Geschichte einsteigt?!? – „todt wie ein Thürnagel.“ Just say WOW. Die Orthografie problemlos erklärbar mit dem Jahr der Übertragung: 1844. Wie schnell man von denRead More
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Weihnachten: antik und globalisiert[1] Markus Pohlmeyer über die Geschichte von Weihnachten und die Entwicklung vom antiken Sonnenkult zum globalen Fest. Prolog Zur Wortgeschichte: „Im deutschen Sprachraum hat sich seit dem 12. Jahrhundert der Name Weihnachten eingebürgert. Er geht auf einen vorchristlichen Brauch zurück, die zwölf Nächte um die Jahreswende vom 24. Dezember bis zum 6. Januar als ‚geweihte‘ beziehungsweise heilige Nächte (mittelhochdeutsch wihen nahten), das heißt als Losnächte um Wintersonnenwende und Jahreswechsel, in besonderer Weise zu begehen. In der Bezeichnung der geweihten, heiligen Nacht lässt sich aber auch eine christlicheRead More
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Posted On Dezember 2, 2016By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Teju Cole: Vertraute Dinge fremde Dinge

Engagierte Essays mit Esprit Der in den USA geborene und in Nigeria aufgewachsene Teju Cole gehört seit seinem Debut „Open City“ und dem folgenden Roman „Jeder Tag gehört dem Dieb“ zu einem der international spannendsten Autoren. Er verkörpert dabei auch die vom Aussterben bedrohte Spezies des enzyklopädisch interessierten und politisch engagierten Intellektuellen, der insbesondere auch den Rassismus in all seinen offenen und sublimen Spielarten durchdekliniert. Einen überzeugenden Eindruck davon gibt der Essayband „Vertraute Dinge fremde Dinge“, in dem Teju Cole über Literatur, Fotografie, Film, Kunst, Theater, das Unterwegsseins sowie aktuelleRead More
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Nachrichten von der Front „Wenn die Waffen sprechen, schweigen die Musen“. Das ist eines jener Worte, knapp und klug, die uns die römische Antike hinterlassen hat. Zum Glück hat sich Serhij Zhadan, der ukrainische Autor aus Nürnbergs Partnerstadt Charkiw, mit seinem aktuellen Buch nicht daran gehalten. Zum ersten Mal spricht er literarisch über den Krieg in seiner Heimat, in „Gedichten und Prosa aus dem Krieg“, wie der Untertitel seines gerade herausgekommenen neuen Buches „Warum ich nicht im Netz bin“ lautet. Von Michael Zeller. Das schmale Buch ist eigens für einenRead More
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Das Filmbuch des Jahres – „Ich kann niemals stillstehen. Ich muss mich weiterentwickeln und experimentieren. Ich bin nie zufrieden mit meiner eigenen Arbeit. Ich ärgere mich über die Grenzen meiner eigenen Vorstellungskraft.“ (Walt Disney) Alf Mayer hatte 6,2 Kilogramm auf den Knien, aber längst nicht nur deshalb hält er „Das Walt Disney Filmarchiv. Die Animationsfilme 1921–1968“ für ein äußerst schwergewichtiges Werk. Hier seine Begründung. Diese Geschichte ist noch nicht zu Ende erzählt, das wird klar mit diesem Buch. Wer bisher geglaubt hatte, Walt Disney sei abgehakt, längst genügend dargestellt undRead More
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Posted On Dezember 2, 2016By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Nir Baram: Weltschatten

Der Schwindel der Globalisierung In seinem Roman „Weltschatten“ erzählt der 1976 in Jerusalem geborene Nir Baram, wie die Globalisierung mit ihren Hedgefonds und Bankenspekulationen auch Israel erreicht und wie sich über die sozialen Medien eine globale anarchische Protestbewegung gegen diese aufbaut. Einer der Hauptprotagonisten in diesem sich aus drei Erzählsträngen zusammen setzenden Roman ist Gavriel Manzur. Als Sohn eines Ghostwriters für reiche jüdische Geschäftsleute in der ganzen Welt lernt er in New York die Welt der Hochfinanz  kennen. So wird er für den Hedgefonds „Brookman, Stanton & Barnes“ in IsraelRead More
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Posted On Dezember 2, 2016By Daniel KothenschulteIn Bücher, Litmag, Primärtext

Daniel Kothenschulte: Disneys verlorene Pfade in den Westen

 Comic-Opern aus der Wildnis – Von Daniel Kothenschulte. 1946 lud Walt Disney zwei der berühmtesten zu jener Zeit in den USA lebenden Künstler ein, Filme zu gestalten – Salvador Dalí und Thomas Hart Benton. Die Entwürfe des Letzteren zu „Davy Crockett“ konnte Daniel Kothenschulte im Rahmen seiner Recherche für das große Disney-Projekt im Verlag Benedikt Taschen einsehen. (Besprechung in dieser LitMag-Ausgabe nebenan.) Auch wenn die Filme dieser beiden großen Zeitgenossen nicht realisiert wurden, hatte ihre Anwesenheit erhebliche Wirkung auf Disneys Künstler. Noch in Alice in Wonderland ist Dalís Einfluss spürbar,Read More
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Posted On Dezember 2, 2016By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Philipp Winkler: Hool

Hardcore-Realismus Philipp Winkler ist mit seinem Roman „Hool“ auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises gekommen und erhielt großes Lob für die authentische Ausleuchtung und Versprachlichung eines nur selten in die Literatur gelangenden Schmuddel- und Gewaltsujets. Gewonnen hat den Buchpreis dann aber doch die ebenso makellose wie elegante Novelle „Widerfahrnis“ von Bodo Kirchhoff mit ihren klassischen Protagonisten aus dem Bildungsbürgertum. Philipp Winklers Protagonist ist dagegen einer der fast schon klischeehaften Verlierer und Abgehängten dieser Gesellschaft: Er stammt aus einer zerrütteten Familie – Mutter früh abgehauen, Vater Alki –, hat sein AbiRead More
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Posted On Dezember 2, 2016By Alf MayerIn Bücher, Litmag

Arno Schmidt. Eine Bildbiographie

Glück der Anschauung – Nein, 50 Jahre ist es noch nicht her, dass Arno Schmidt nicht mehr unter uns weilt. Dieser Jahrestag wird am 3. Juni 2029 zu begehen sein. Alf Mayer nimmt es als Versprechen, dass im aktuellsten Band der Arno Schmidt Stiftung im Suhrkamp Verlag ganz vorne an prominenter Stelle folgendes Zitat zu finden ist: „Nur beim ersten Überfliegen hört sich ein Satz – wie dieser – absurd an: ich verlange, gesetzgeberisch festzulegen, daß spätestens 50 Jahre nach dem Tode eines Schriftstellers seine Biografie nicht nur erscheinen darf,Read More
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Posted On Dezember 2, 2016By Alf MayerIn Bücher, Litmag

Ingmar Arnold: Die Geschichte der Rohrpost

Düsen-Romantik – Eine Geschichte der Rohrpost, nicht nur in Berlin. Alf Mayer hat sich wegbefördern lassen und empfiehlt ein Buch, das nicht nur für Technikfreaks geeignet ist. Briefe an Milena, ohne Rohrpost wären sie in dieser Fülle und Dichte wohl nicht so in die Welt gekommen. Franz Kafka vertraute Liebe und Leidenschaft einem Kommunikationsmittel an, das für Großstadtbewohner einmal die schnelleste Form von Botschaft war. Die Telegrafie wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erfunden, in Sekundenschnelle errreichte man zwar etwa Berlin, dann aber brauchte es noch bis zuRead More
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Posted On Dezember 2, 2016By Frank SchorneckIn Bücher, Litmag

Daniel Kehlmann: Du hättest gehen sollen

Mit Escher im Overlook-Hotel Ein schmaler Band nur, wie geschaffen für einen trüben und dunklen Winternachmittag: Daniel Kehlmanns neue Erzählung ist eine Annäherung an das Gruselgenre und spielt mit altbekannten Elementen der phantastischen Literatur. Von Frank Schorneck Eine Familie verbringt die Vorweihnachtszeit in einem abgelegenen Ferienhaus in den Bergen. Der Ich-Erzähler ist ein Drehbuchschreiber, der in der Abgeschiedenheit gegen eine kreative Blockade und die drohende Deadline anschreiben will; seine Frau Susanna, eine Schauspielerin, und die vierjährige Tochter Esther würden hingegen gerne mehr Zeit mit ihm verbringen. Der Gedanke an JackRead More
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Posted On Dezember 2, 2016By Karsten HerrmannIn Bücher, Litmag

Don DeLillo: Null K

Der unsterbliche Mensch Don DeLillo ist ein zeitkritischer Meister der amerikanischen Gegenwartsliteratur und bespielt ein breites Genre-Spektrum. Aber egal ob episches Gesellschaftspanorama wie in „Unterwelt“, intimes Kammerstück wie „Körperzeit“, egal ob Story oder Theaterstück: Er garantiert packende Leseerlebnisse und zieht den Leser mit seinem kristallklaren und atmosphärisch dichten Sound von der ersten Seite an in den Bann. Umso größer ist nun die Enttäuschung beim Lesen von DeLillos neuen Roman „Null K“, der zwar gesellschaftlich wichtige Fragen stellt, aber kaum zu einer überzeugenden Form findet. Erst ganz am Schluss können wirRead More
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Posted On Dezember 2, 2016By Zoe BeckIn Bücher, Litmag

Wilson Collison: Die Nacht mit Nancy

Leichte Unterhaltungslektüre von Zoë Beck Eine junge Frau stößt mitten in der Nacht einen Schrei aus. Minuten später trifft die Hausherrin im Zimmer der Dame drei Herren in Pyjamas an. Nancy, so heißt die junge Frau, ist wohlauf, nur ein wenig erschrocken, und die drei Herren wollten ihr offenbar zu Hilfe eilen. Eigentlich könnten jetzt alle wieder schlafen gehen. Aber natürlich ist die Situation doch nicht so einfach. Nancy ist nämlich Gast bei einer Wochenendgesellschaft auf dem Land in den USA der späten 1920er oder frühen 30er Jahre. Sie istRead More
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Auf Empfang aus aller Welt „Weltempfänger“ heißt die Litprom-Bestenliste zu Literaturübersetzungen, die vier Mal im Jahr herausragende literarische Stimmen, die im deutschsprachigen Raum zu entdecken sind, vorstellt. Eine neunköpfige Jury aus Literaturkritikern, Schriftstellern und Kulturjournalisten nominiert sieben Titel unter allen Neuerscheinungen der ins Deutsche übersetzten Belletristik aus Afrika, Asien, Lateinamerika und der Arabischen Welt und stellt ihre Auswahl mit Kurztexten vor. Wir freuen uns sehr, diese außergewöhnliche Liste, die echte literarische Entdeckungen bereithält, regelmäßig im CulturMag präsentieren zu dürfen. Die sieben besten Winterbücher Auf Platz 1 verblüfft die junge Autorin Amanda Lee KoeRead More
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Posted On Dezember 2, 2016By Die RedaktionIn Bücher, Litmag

LitBits: Kurze Besprechungen neuer Bücher

Neue Bücher von Gerhard Seyfried („Schilderguerilla“), Julia Zange („RealitätsGewitter“) und Thomas Spitzer („Goethe, Schiller, Chinakohl“) – vorgestellt von Michael Höfler (MH) und Karsten Herrmann (KH). Original und Fälschung (MH) – Schreibt jemand ein Buch über einen Spleen, den er jahrzehntelang gepflegt hat, läuft er gewiss keinem aktuellen Hype hinterher. Pech hat so ein Autor allerdings, wenn das, was vor Jahrzehnten komisch und sogar subversiv war, heute Normalität oder gar Hype ist. Gerhard Seyfried hat einst Schilder-Postkarten manuell nachbearbeitet, um ihnen etwas Besonderes, Hinterfotziges oder einfach schonungslos Ehrliches zu verleihen. Vor einigenRead More
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Posted On Dezember 2, 2016By Frank SchorneckIn Bücher, Litmag

KidBits: Neue Bücher für Kinder

Neue Kinderbücher von Saskia Hula / Kerstin Schoene („Kleiner Panda Pai“), Mac Barnett / Patrick McDonnell („Das Stinktier“), Hermann Schulz / Tobias Krejtschi („Die Reise nach Ägypten“), Kai Lüftner („Volle Kraft voraus!“), Kester Schlenz („Geister-Gang“). Vorgestellt von Frank Schorneck. Von Bären und Katzen und Katzenbären Tiere sind in Kinderbüchern bekanntlich gern genutzte Protagonisten. Kaum ein Tier, das nicht schon zwischen zwei Buchdeckeln verewigt worden ist. Da fällt es als Autor schwer, noch „neue“ Tiere für sich zu entdecken. Der „Kleine Panda“ ist so ein Tier – und kommt nun gleichRead More
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2016 ist das 500. Todesjahr von Jheronimus van Aken alias Hieronymus Bosch. Die Niederlande ehren den Maler mit einer großen Ausstellung und anderen, vielfältigen Aktivitäten. Boschs Werk war und ist Gegenstand der unterschiedlichsten Auslegungen und Interpretationen, die versuchen, seine phantastischen, bizarren und oft schlicht rätselhaften Gestalten, Pflanzen, seine Mischwesen und seine offensichtlich mehrfach codierten Bilderwelten sinnhaft zu entschlüsseln. Surreale, absurde, grausame und komische Bildwelten, die sich tief ins kollektive Gedächtnis gegraben haben, egal, ob man seinen Intentionen gerecht wird oder nicht. Denn Selbsterklärungen oder Aussagen zu seinen Werken gibt esRead More
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Achim Stanislawski: Die neuen Fabelwesen Auch im Dezember präsentiert CulturMag einen Primärtext. Es ist der erste Essay aus Achim Stanislawskis Band »Die Neuen Fabelwesen. Von Forentrollen, Sexpuppen und Klonkriegern«, der nächste Woche bei CulturBooks erscheinen wird. 1967 veröffentlichte Jorge Luis Borges sein «Buch der imaginären Wesen«, für das er vom Doppelgänger bis zum Kentauren eine Aufstellung der wichtigsten Fabelwesen aller Kulturkreise zusammentrug. Das Buch des universell belesenen Autors wurde sofort zu einem Meilenstein für die etwas in Vergessenheit geratene Wissenschaft der Parazoologie, also jenes Zweigs der imaginären Zoologie, der sichRead More

Posted On November 21, 2016By Stella SinatraIn Allgemein, Stella Sinatras URknall

Stella Sinatras URknall

Kruscheln im Paradies 1 bild / 100 worte That night, jede Stunde rüber zu CNN wie in ein paralleles Universum, in dem der Paillasse gewinnt. Congrats. Now do your worst! Und nein, Wien, Cohen starb schon am Tag davor, er kruschelt nun im Paradies mit Pubertätsbeschleuniger-Kollege Hermann Hesse. Währenddessen sind Radioastronomen weiter dran, die Pulsar-Signale zu entschlüsseln. Lautet die Botschaft tatsächlich: MAKE THE GALAXY GREAT AGAIN? „Die Hillary“ (stockholmen wir), „die Hillary, die war auch nicht das Gelbe, mit ihrer Merkel-Garderobe.“ Am Himmel nippelt der Supermond. „Bete für uns“, schreibtRead More
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  Heil dem amerikanischen Faschistenführer! PRESIDENT-elect Donald Trump: fascist sociopath, vulgarian, sexual predator, liar, racist, vindictive boor, misogynist, narcissist, anti-Semite, know-nothing lackwit, immigrant basher, Islamophobe, deadbeat, Holocaust denier, climate change denier, TV loudmouth, huckster, hypocrite, bankruptcy court habitué, xenophobe, accused fraudster (in seventy-five pending lawsuits), purveyor of Chinese sweatshop schmata, faux billionaire, tax dodger, failed hotelier, failed casino magnate, gun fanatic, admirer of Russian and North Korean autocrats. Dark Days in the U.S.A. ‘White America Has Lost Its Mind’ The Resistible Rise of Donald Trump by Thomas Adcock Copyright ©Read More
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Ein langer, staubiger Weg – Zur Karriere von James Lee Burke. Von Alf Mayer. Der Erfolg kam spät im Leben von James Lee Burke, (nicht nur) das hat er mit seinem Freund Charles Willeford gemeinsam. Burkes erste Erzählung erschien, als er 19 war. Seinen ersten Roman begann er mit 22 und beendete ihn 1960, wenige Wochen nach seinem 24. Geburtstag. So lange ist er schon Schriftsteller – mehr als 55 Jahre. Am 5. Dezember 2016 ist er 80 Jahre alt. Immer noch schreibt er sechs Tage die Woche. Seine ArbeitRead More
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Posted On November 15, 2016By Alf MayerIn Bücher, Crimemag

James Lee Burke, 80. Geburtstag

Soviel Burke war nie – Am 5. Dezember 2016 wird James Lee Burke 80 Jahre alt. Und endlich ist er wieder – nach mehr als zehnjährigem kollektivem Verlagsversagen – in Deutschland gebührend präsent. Gleich fünf seiner Bücher sind in diesem Jahr bei uns herausgekommen. Zwei (neuere) Hackberry-Holland-Romane bei Heyne, drei (ältere) Dave-Robicheaux-Romane bei Pendragon. Alf Mayer stellt sie kurz vor. Wir bei CrimeMag drücken alle Daumen, dass das gut geht und gut tut mit so viel Burke auf einmal. Runde 2.680 Seiten Lesestoff. Auf jeden Fall holt es einen derRead More
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Posted On November 15, 2016By Die RedaktionIn Bücher, Crimemag

Bloody Chops: November 2016

Bloody Chops im November 2016 – Diesmal am Beilchen: Katja Bohnet (KB), Joachim Feldmann (JF), Alf Mayer (AM), Frank Rumpel (rum). Über Bücher von: Eugène Atget, Jens Kirschneck, Erika Krouse, Nausicaa Marbe, Patrick Millikin, Benjamin Percy, Ross Thomas. Politik als Farce (AM) Pech hätte hier, wer Bücher auf Seite 99 zu beurteilen können glaubt. Aber lassen wir den Meister selbst zu Wort kommen. Auf Seite 100: „Als die Tür geöffnet wurde, begriff ich völlig, warum Amfred Killingworth dem US-Außenministerium gesagt hatte, es könne zur Hölle fahren. Zwar sind Schönheit und AnmutRead More
Candice Fox

Posted On November 15, 2016By Candice FoxIn Bücher, Crimemag

Candice Fox: Open Letter to Stephen King

An open letter to Stephen King By Candice Fox. Zwei nationale Krimi-Preise unmittelbar hintereinander: Als bisher einzige australische Autorin kann Candice Fox einen Ned Kelly Award für das beste Debüt und sogleich darauf folgend für den besten Kriminalroman des Jahres vorweisen – für „Hades“ und für „Eden“. Im Frühjahr 2017 erscheint „Fall“. Der dritte Teil der Trilogie. I read this speech for an event connected with the New South Wales Writers’ Centre at Berkelouw Books in Paddington. The assignment was to talk about the ‘problematic’ nature of your literary hero.Read More
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Posted On November 15, 2016By John HarveyIn Bücher, Crimemag

John Harvey über Peter Temple „The Broken Shore“

„You can do powerful things with a few sticks and bones“ John Harvey on Peter Temple’s „The Broken Shore“ Es ist die wohl ambitioniertest Anthologie der Kriminalliteratur. Nicht von ungefähr trägt sie den Titel “Books to Die For”, erschien 2012 mit dem Untertitel “The World’s Greatest Mystery Writers on the World’s Greatest Mystery Novels“. Die irischen crime-Autoren John Connolly und Declan Burke (zuletzt bei uns “The Big O” bei Nautilus) haben hier ein Riesenprojekt gestemmt: 119 der besten crime-Autorinnen und -Autoren aus 20 Ländern schreiben über die Kriminalromane, die sieRead More
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Posted On November 15, 2016By Thomas WoertcheIn Bücher, Crimemag

Bildband: Jacques Callot: Die großen Schrecken des Krieges

Das vom Blut fette Schwert, die donnernde Karthaun … Eine wichtige Mine und Quelle unserer Vorstellungen von Krieg, Gewalt, Terror und Elend, auch wenn wir uns ihnen nicht mehr deutlich bewusst sind, ist der Radierungszyklus „Les Misères et les Malheurs de la Guerre“, deutsch: „Die großen Schrecken des Krieges“ von Jacques Callot aus dem Jahr 1633.  Der Limbus Verlag präsentiert eine hübsche Ausgabe der 18 Blätter, kommentiert von Bernd Schuchter,  der unter dem Titel „Jacques Callot und die Erfindung des Individuums“ bei Braumüller den Kontext in einem essayartigen Begleitbändchen breiterRead More